Der Ex alles zurückzahlen

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Fremdgehen Rache Ex Berlin

Ich (m/23) möchte nun auch meine Geschichte beichten. Es fing alles an vor knapp sechs Jahren. Damals hatte ich meine erste richtige Beziehung. Ich war einer der glücklichsten Menschen der Welt und dachte, meine Situation könnte nicht besser werden und würde auch nie enden. Leider falsch. Nach ungefähr einem Jahr und zehn Monaten haben wir beide eine Ausbildung im selben Beruf gefunden, nur dass meine in Berlin absolviert werden sollte und ihre in Ägypten. Es hieß also Abschied nehmen und ich dachte, so naiv wie ich war, dass wir es als Fernbeziehung versuchen sollten. Der erste Monat ging rum und ich habe eigentlich nichts von ihr gehört, trotz allen möglichen Kommunikationsversuchen. Als ich dann nach einem Monat einen Anruf von ihr bekommen habe, war es nur, um mir zu sagen, dass sie mich betrogen hatte. Daraufhin habe ich mit ihr schlussgemacht. Nachdem ich dies getan hatte, habe ich mich mit ihrer besten Freundin unterhalten, mit der ich auch ziemlich guten Kontakt hatte. Sie hat mir noch erzählt, dass es nicht das erste Mal gewesen war, dass sie mich betrogen hatte. Insgesamt waren es wohl gut zehn Typen, seitdem wir zusammen waren. Ab hier beginnt dann auch meine eigentliche Beichte:
Ich habe dann eine ihrer Freundinnen kontaktiert und nach ein paar Tagen was mit ihr angefangen. Mir bedeutete das Ganze nichts und ihr auch nicht. Wir wollten einfach nur Spaß haben. Das Ganze habe ich dann noch mit vier von ihren Freundinnen gemacht. Als Erklärung, warum ich das mache, habe ich immer die Wahrheit gesagt, und erstaunlicherweise immer Verständnis geerntet von ihren sogenannten Freundinnen. Diese haben dann auch den Kontakt zu ihr abgebrochen.


Ich habe mir dann noch von ihrer besten Freundin die Namen von den Leuten geben lassen, mit denen sie mich betrogen hatte. Ich habe zwar nur drei Namen bekommen, aber denen habe ich einen Besuch abgestattet, alle Male mit einem Baseballschläger in der Hand. Ich hätte diesen nie eingesetzt, aus Angst vor juristischen Schritten. Aber es war sehr befriedigend zu sehen, wie breit gebaute Tiere sich ziemlich in die Hosen machen, wenn sie jemand mit einem Baseballschläger bedroht und sie nicht wissen, was jetzt passiert. Meine Beichte ist jetzt eigentlich, dass ich mich auf so ein tiefes Niveau habe ziehen lassen von so einer schlechten Person. Was ich aber auf keinen Fall bereue, ist der Blick von einem der Typen, der wirklich tierische Angst vor mir hatte, und vielleicht wegen mir seine Taten das nächste Mal überdenken wird.

Beichthaus.com Beichte #00030933 vom 26.03.2013 um 16:15:35 Uhr in Berlin (Dahlwitzer Straße) (16 Kommentare).

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Polyamory Alltag

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Zwietracht Ungerechtigkeit Partnerschaft Berlin

Polyamory Alltag
Ich habe eine Beziehung mit einem polyamoren Mann. Mit der, später dazugekommenen, zusätzlichen Freundin meines Partners war ich lange gut befreundet, aber seit etwa einem Jahr macht sie einen auf speziell und ich werde von ihr von allen Aktivitäten, die wir sonst zu dritt genossen haben (Serien schauen, Ausflüge, Spieleabende, Kino, Partys) ausgeschlossen. Ich traue mich nicht mal mehr zum Zahnarzt, weil wir den gleichen haben, und ich ihr nicht schon wieder im Wartezimmer über den Weg laufen möchte und mich danach blöd fühle, weil sie mich ignoriert. Nachdem ich heute früh mit ihm geschlafen habe, hatte ich danach noch einen duftenden Film meiner weiblichen Sekrete an den Fingern. Als er dann nach einer kurzen Dusche zur besagten Freundin abgezogen ist, habe ich den beiden noch diverses Backzeug zum aufessen zusammengesucht. Allein hätte ich es nicht geschafft. Als kleinen Zusatz habe ich alle Sachen extra viel angetatscht und ihn dann verabschiedet. Ich finde das eigentlich ein wenig widerlich. Aber ihr Verhalten mir gegenüber auch. Ich werde es sicher auch nicht wieder tun, weil ich mich im Nachhinein doch sehr schäme dafür. Ansonsten meine ich alles gut, was ich ihnen mitgebe! Nichtsdestotrotz mag ich sie ja gern, es gab ja keinen Streit oder einen konkreten Auslöser dafür, dass sie ihn plötzlich nur noch für sich haben möchte. Ich fühle mich einfach furchtbar ungerecht behandelt und das Bedürfnis, auch was Fieses zu tun, hat kurzzeitig überhand genommen.

Beichthaus.com Beichte #00030932 vom 26.03.2013 um 04:20:37 Uhr in Berlin (Berliner Allee) (33 Kommentare).

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Mein Bitcoin Guthaben: 17.000 Bitcoins

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Diebstahl Verzweiflung Arbeit Internet Kastellaun

Mein Bitcoin Guthaben: 17.000 Bitcoins
Ich beichte, dass ich gerade vollkommen überfordert mit einer Situation bin, über die andere sich vermutlich freuen würden. Ich weiß nicht mehr ein oder aus, bzw. was ich jetzt tun soll. Darüber vernachlässige ich seit Tagen so ziemlich alles - allem voran aber meine Familie und meinen Job. Das Ganze kam so: Vor 3 oder 4 Jahren habe ich mal in einem Forum aus Zufall über Bitcoins gelesen. Das ist eine Internet-Währung an der man sich (legal) durch sogenanntes Mining beteiligen kann. Damit die Währung funktioniert wird sozusagen Rechenpower ohne Ende benötigt, für die - wenn man sie selbst bereitstellt - so eine Art Belohnung in eben dieser Währung stattfindet.

Jedenfalls hat mich das damals irgendwie interessiert und ich habe auf mehreren unserer dicksten Server (ich bin IT-Admin in einer größeren Firma und habe mehrere Server-Schränke voll Server zu betreuen) so einen Client installiert, der zeitgesteuert in den Leerlauf-Zeiten (also am Wochenende und nachts) CPU-Leistung bereit stellt, um eben diese Bitcoins zu verdienen. Da damals der Wert einer solchen Coin nur wenige Cent betrug, hab ich das einfach mal laufen lassen um nach ein paar Monaten zu schauen, was daraus geworden ist - und das ganze irgendwie mit der Zeit vergessen.

Vor ein paar Tagen jedoch habe ich eine Mitteilung in der Presse gelesen, dass der Währungskurs von Bitcoins auf einem Allzeit-Hoch liegt und da ist mir das ganze wieder eingefallen. Nachdem ich mich erstmal wieder komplett in das ganze Thema einarbeiten musste (die Dienste auf den Servern waren gut versteckt und natürlich von mir damals umbenannt worden, so dass jemand anders nicht darüber stolpern konnte) und ich auch mein Wallet (das ist quasi das Konto, wo die ganzen Bitcoins hingebucht werden) wiedergefunden habe, ist mir fast das Herz stehen geblieben. Über die Jahre hat sich ein Guthaben von etwas über 17.000 Coins angesammelt, was nach heutigem Wechselkurs ein Vermögen von gut einer Million Euro ist.

Ich wäre buchstäblich beinahe in Ohnmacht gefallen. Das schlimmste an der Sache ist jedoch, dass der Kurs selbst in den letzten Tagen kontinuierlich steigt. Ich habe auch keine Ahnung, wie ich das Geld überhaupt sauber (also versteuert - ohne dass es irgendwelche rechtlichen Probleme gibt) in Euros auf mein richtiges Bank-Konto kriege, noch wie ich das irgendwem verklickern kann, was da los ist. Gleichzeitig habe ich Angst, dass der Kurs morgen wieder komplett abrauscht und die Coins nichts mehr wert sind. Andererseits finde ich es unfassbar erregend, dass es morgen auch noch viel mehr Geld sein könnte. Dazu kommt auch noch der Gedanke, dass das Geld ja eigentlich meinem Arbeitgeber zusteht, weil es auf seinen Rechnern und von seinem Strom erzeugt wurde. Ich kann schlichtweg keinen einzigen klaren Gedanken mehr fassen. Was soll ich nur machen? HILFE!

Beichthaus.com Beichte #00030930 vom 25.03.2013 um 17:57:09 Uhr in Kastellaun (65 Kommentare).

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300 km umsonst gefahren

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Ignoranz Selbstsucht Engherzigkeit Münster

Ich lernte vor Jahren einen ganz sympathischen Typen im Internet kennen, wir tauschten Nummern aus und schrieben Tag und Nacht. Letzten Sommer haben wir uns gestritten, ich habe den Kontakt abgebrochen, ihn ignoriert. Einen Tag später, stand er morgens vor meiner Tür um alles zu klären. Ich weigerte mich ihm zu begegnen, total geplagt von Selbstzweifel und dem Glauben, er würde mich abstoßend finden. Ich machte mich fertig und fuhr dann zu einer Freundin. Ich habe mich noch mit den Worten "Du bist doch gestört" verabschiedet. Danach hatten wir noch Kontakt, er hat sich entschuldigt, ich mich nie.
Heute tut mir das Ganze unglaublich leid. Er bat mich auch um etwas zu trinken, aber ich wollte nur möglichst schnell fort und habe ihm nicht einmal eine Wasserflasche in die Hand gedrückt. Ich kriege immer wieder Bauchschmerzen, wenn ich daran denke, dass er 300 Kilometer gefahren ist, nur um das zu klären, während ich so ein Miststück war. Falls mir noch einmal sowas ähnliches passieren sollte, kriegt die arme Person einen Kaffee, selbst dann wenn sie nur um die Ecke wohnt, versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00030929 vom 25.03.2013 um 15:40:11 Uhr in Münster (12 Kommentare).

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Unser Bunker im Wald

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Dummheit Engherzigkeit Waghalsigkeit Kinder Dessau-Roßlau

Unser Bunker im Wald
Ich (m/23) möchte einen Dummerjungenstreich beichten. In der Grundschulzeit haben wir (drei Jungs) oft und gerne Bunker und Buden im Wald gebaut. Bei einem Bau haben wir uns dann irgendwann ziemlich gestritten. Normalerweise wurde das mit einer Prügelei aus der Welt geschafft, aber mein Freund und ich waren so sauer auf den dritten, dass wir ihn einsperrten und für eine gewisse Zeit nicht gehen ließen.


Problem dabei: dieser Junge litt an Diabetes, musste regelmäßig gespritzt werden und war darüber hinaus in dem Moment schon sehr spät damit dran. Wir wussten das und haben es ignoriert. Erst nachdem er uns minutenlang anflehte, haben wir ihn gehen lassen. Er ist dann nach hause getorkelt. Glücklicherweise ging alles gut und er bekam noch rechtzeitig seine Dosis. Rückblickend schäme ich mich für unser Verhalten. Wie grausam Kinder sein können. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man das noch unter Dummerjungenstreich verbuchen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030928 vom 25.03.2013 um 11:21:20 Uhr in Dessau-Roßlau (13 Kommentare).

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