Mein schlimmster Zoobesuch

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Unreinlichkeit Verzweiflung Schule

Man schrieb das Jahr 1988 in der ehemaligen DDR. Unsere zweite Klasse wartete eines Morgens auf den Bus zum Tagesausflug in die nächstgrößere Stadt. Ich hatte es zu Hause nicht mehr geschafft, meinen Stuhlgang zu verrichten und es kam, wie es kommen musste: Trotz aller Versuche, es mir zu verkneifen machte ich ein, noch bevor wir den Zielort erreichten. Durch das Sitzen im Bus verteilte sich der Kot noch richtig schön im Schlüpfer und trotz dessen, dass es Winter und ich dick eingepackt war, stank es, was nicht unbemerkt blieb. Allerdings fiel der Verdacht nicht auf mich und ich sonderte mich nach dem Aussteigen sofort von der Gruppe ab, um Gelegenheit zu finden, meine Unterhose unbemerkt auszuziehen und zu entsorgen. Leider wurde mir ein Mädchen zur Seite gestellt, welches mich begleiten sollte. Ihre Anwesenheit, die Kälte, meine Kleiderschichten und ein jahreszeitlich bedingt nur spärlich bestücktes Gebüsch machten es mir unmöglich, den Schlüpfer unentdeckt abzustreifen und in der Natur abzulegen. Also behielt ich das verschmutzte Teil an und ergab mich in mein Schicksal: Einen Zoobesuch mit inzwischen angetrocknetem Kot in der Kimme. Auf der Zoo-Toilette unternahm ich einen erneuten Versuch, mich des Schlüpfers zu entledigen, doch dieses Mal war es meine beste Freundin, die unbedingt mit aufs Klo wollte, und aus Scham zog ich mich abermals nicht um, sondern ertrug das Dilemma weiter.

Mittlerweile roch es zwar schon nicht mehr so stark wie frische Fäkalien, doch dafür fing es an zu brennen und zu stechen. Die Tiere, die mich sonst total begeisterten, nahm ich durch meine Qual gar nicht richtig wahr. Aber auch dieser anstrengende Tag neigte sich dem Ende zu. Nach schier endlosen Stunden traten wir die Heimfahrt an. Unterwegs meinte die mir gegenübersitzende Pionierleiterin noch, sie sei "wohl in etwas hineingetreten" und ich lächelte sie unschuldig an, um von mir abzulenken. Endlich ausgestiegen, kam die Überraschung: man führte uns als krönendem Abschluss des Tages noch ein paar Kurzfilme vom "kleinen Maulwurf" vor. Ich behauptete, müde zu sein und setzte mich ganz hinter in die letzte Reihe, um so unauffällig wie möglich den Rest des Nachmittags zu überstehen. Die Exkremente in meiner Unterhose waren zu steinharten Streifen verkrustet und es juckte und brannte wie verrückt. Mein eigener Geruch verfolgte mich auf Schritt und Tritt und ich hatte buchstäblich die Nase voll davon. Auf der Schultoilette hatte ich dann wiederum zu viel Angst, das Wäschestück hinunterzuspülen und vielleicht noch das Rohr zu verstopfen, auch traute ich mich nicht, es einfach in den Abfalleimer zu werfen.

Die Beschämung darüber, möglicherweise entdeckt zu werden, war größer als die Schmerzen, denen ich mich seit nunmehr neun Stunden aussetzte. Endlich zu Hause angekommen, vertraute ich mich weinend meiner Mutter an, die es kaum fassen konnte und mich mit warmen Sitzbädern und Cremes versorgte, da mein Unterleib bis auf die Oberschenkel feuerrot und völlig aufgescheuert war. Ich beichte also, dass ich als Kind viel zu ängstlich und zu beschämt war, um rechtzeitig zu meinem Malheur zu stehen und dadurch alles nur verschlimmerte.

Beichthaus.com Beichte #00040848 vom 05.01.2018 um 00:54:46 Uhr (8 Kommentare).

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Fail-Videos im Internet

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Engherzigkeit Verschwendung Internet

Ich (w/30) beichte, dass ich ein schadenfroher Mensch bin. Manchmal, wenn ich abends nach Arbeit und Training zu müde bin, um noch irgendeinem sinnvollen Hobby nachzugehen, starte ich y**tube und sehe mir stundenlang sogenannte Fail-Videos an, die mehr oder weniger eine Sammlung von Momenten sind, wo Menschen skurrile, oft dummheitsbedingte Unfälle haben. Meine Lieblingsszene ist die, wo ein Typ mit dem Fahrrad kerzengerade gegen den einzigen Baum weit und breit fährt. Und es wird einfach nie langweilig. Und nein, ich bin weder einsam, noch gelangweilt. Habe einen tollen Job, viele Hobbys und einen wunderbaren Ehemann - der meine Leidenschaft für diese Videos teilt. Statt uns also am Abend eine Serie oder einen Film anzuschauen, ziehen wir uns oft Stunden an Videomaterial rein - über Leute, die auf die Fresse fliegen.

Beichthaus.com Beichte #00040845 vom 04.01.2018 um 08:08:37 Uhr (17 Kommentare).

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Mein schwarzer Lover

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Begehrlichkeit Neugier Selbstsucht Hannover

Ich bin schon seit fünf Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich liebe ihn sehr und wir machen sehr viel gemeinsam. In letzter Zeit wollten wir unser Sexleben auffrischen und schauen nun des Öfteren auch gerne Pornos, um neue Dinge auszuprobieren bspw. neue Stellungen etc. Nun kam es zufällig auch dazu, dass wir gelegentlich Interracial Porn geschaut haben und ich ein wenig neugierig geworden bin. Ich habe zwei Freundinnen, die beide einen schwarzen Freund haben und bei unseren Frauenabend erzählen sie mir oft, wie geil der Sex ist und wie gut ihr Freund bestückt ist. Für mich war es damals egal, da ich meinen Freund sehr liebe. Naja, dadurch dass ich nun auch gern Interracial Porn schaue, wollte ich einen Versuch wagen und habe meinem Freund einen Swingerclubbesuch vorgschlagen, um meine Fantasie auszuleben. Ich träume schon länger davon es mal auszuprobieren und wollte selbst persönliche Erfahrungen machen, um auch zu schauen, ob meine Freundinnen Recht behalten haben. Vor unserer Beziehung hatte ich nur einen Partner gehabt (Mein aktueller Freund ist sozusagen mein zweiter Freund). Mein Freund selber hatte schon bisher vier Partnerinnen und war deshalb einverstanden, dass ich diesen "Freifbrief" bekomme.

Ich dachte bisher immer, dass mein Ex und mein jetziger Freund "gut" bestückt sind, aber als wir am letzten Wochenende im Swingerclub waren, war ich ziemlich überrascht, was für große Exemplare da waren. Das hat mich ehrlich gesagt total neugierig und geil gemacht, weil ich nicht wusste, wie es sich anfühlt bzw. was da wohl auf mich zu kommt. Es kam dann auch letzten Endes dazu, dass ich Sex mit einem schwarzen Typ hatte, mein Freund durfte im Gegenzug natürlich auch mit einer anderen Frau Sex haben (Gleiches Recht für alle). Wir hatten uns darauf geeinigt, dass es in getrennten Räumen passiert. Der Sex war für mich der Beste, den ich jemals erlebt habe. Das Vorspiel war sehr intensiv, da er sehr gut mit der Zunge umgehen konnte. Die Krönung war aber sein Schwanz, der weitaus größer bzw. dicker war als der von meinem Freund. Es hat sich total geil angefühlt, weil er mich so ausgefüllt hat und er Stellen getroffen hat, die mein Freund bisher nie treffen konnte. Einige Male hat er auch leicht angestoßen, aber ich fand das extrem lustvoll.

Mein Freund hat mich natürlich gefragt, wie der Sex war und ich musste ihn anlügen und habe gesagt, dass der Sex in Ordnung war. Ich weiß, dass mein Lover nächstes Wochenende wieder im Swingerclub sein wird und mein Freund weiß noch nicht, dass ich eine Wiederholung will.

Beichthaus.com Beichte #00040844 vom 04.01.2018 um 03:35:12 Uhr in Hannover (31 Kommentare).

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Betrunken an Silvester

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Drogen Ekel Trunksucht Partnerschaft Silvester München

An Silvester habe ich (w/25) den Urlaub mit meinem Freund abgebrochen, nur um ihm zuliebe zurück in die Heimatstadt zu fahren, damit wir mit seinen Freunden feiern können. Er hat schon seit ich ihn kenne und länger ein Alkoholproblem. Jedes Mal gerät das Trinken außer Kontrolle und er verwandelt sich in einen totalen Idioten. Auf dem Weg dorthin habe ich ihn gebeten, nicht zu viel zu trinken und er versprach dies zu tun. Der Abend vernahm seinen Lauf und er hielt sich zurück mit seinem Alkoholkonsum. Nachdem aber auch andere Drogen im Spiel waren, entschied er sich dazu, eine Flasche Gin auf Ex zu trinken. Danach war er komplett weggetreten und hat sich benommen wie ein Untermensch. Ich habe ihn so noch nie gesehen. Meine Beichte ist, dass ich meine Zeit mit so einem Idioten verschwende!

Beichthaus.com Beichte #00040842 vom 02.01.2018 um 23:13:41 Uhr in München (22 Kommentare).

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“Beichte

Warum habe ich ihn abserviert?

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Begehrlichkeit Eifersucht Dating Verzweiflung Karlsruhe

Ich (w/18) hatte ein halbes Jahr lang mal mit einem Typen (22) was. Aber es ist dennoch nicht zum Sex gekommen, weil es für mich dann mein erstes Mal gewesen wäre und in diesem Punkt habe ich ihm noch nicht vertraut. Die Zeit, die wir miteinander hatten, war eigentlich sehr schön, wäre er nicht so unzuverlässig in Punkto "Sich melden und zurückschreiben". Irgendwann hat es mich angekotzt, dass er sich nicht wirklich um mich bemüht und mir nie mitteilt, was jetzt zwischen uns ist. Ich habe ihm oft genug Freiraum gelassen, war sehr rücksichtsvoll, aber irgendwann hatte ich die Schnauze voll und habe ihn abserviert, obwohl er sehr attraktiv ist und wir beide beim Thema Sex/Fantasien auf einer perfekten Wellenlänge sind. Jetzt, nach zwei Monaten hat er sich wieder bei mir gemeldet (nachdem ich ein echtes Bombenfoto von mir als Profilbild reingestellt habe, auch um ihm ein klein wenig eins auszuwischen, was er verloren hat und hätte haben können, wenn er nicht so eine dumme Art gehabt hätte) und ich muss gestehen, dass ich es nun ein bisschen bereue, ihn abserviert zu haben.

Er ist leider so extrem anziehend, dass ich schon die ganze Zeit immer Sexfantasien von uns hatte, wie er mich an verschiedenen Orten richtig gut durchvögelt. Ich muss die ganze Zeit nur an ihn denken und vermisse die Art wie er mich berührt hat, seine Worte an meinem Ohr, etc. Ich bin am verzweifeln, aber ich kann doch nicht zu ihm jetzt zurückkriechen, ich würde mich damit selbst verarschen. Jedenfalls werde ich fast wahnsinnig, aber ich weiß dennoch, dass er eben halt nur für eines gut ist - und zwar für Sex. Ich hatte gehofft, ich könnte ihn aus meinem Leben schneiden, aber leider bestimmt er immer noch Tag für Tag meine Gedanken und dass ich mittlerweile wieder mit ihm schreibe, macht es nicht besser. Wenn ich daran denke, dass er jetzt gerade eine Andere kennengelernt hat oder was weiß Gott mit anderen Mädels treibt, werde ich extrem eifersüchtig. Ich habe mich nicht in ihn verliebt, aber dennoch spüre ich ein angenehmes Ziehen im Bauch wenn ich an die Zeit mit ihm zurückdenke...

Beichthaus.com Beichte #00040839 vom 01.01.2018 um 18:01:24 Uhr in Karlsruhe (29 Kommentare).

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