Der überzeugende Vermieter

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Falschheit Aggression Gesellschaft Fake Geld

Beruflich bin ich Sohn. D.h. ich kümmere mich um den Immobilienbestand meiner Eltern. Die meisten davon Mietwohnungen. Problematisch sind wie immer nichtzahlende Mieter bzw. solche, die jeden Scheiß reklamieren. Daher nutze ich bei Neuvermietungen meinen dunklen Teint, meine Mutter ist Mexikanerin, mein Vater ist aus Deutschland und meine exzellenten Spanisch-Kenntnisse mit mexikanischem Slang. Ich fahre mit einem dicken Auto bei der Wohnungsbesichtigung vor, trage goldene Uhren, die nichts wert sind und erläutere, dass die Wohnung aus Schwarzgeld eines mexikanischen Drogenkartells bezahlt wurde, welches auch in Deutschland aktiv ist und zur Kapitalanlage dienen solle. Während der Besichtigung führe ich immer Telefongespräche auf Spanisch und verwende in jeden zweiten Satz "Puta Madre" und "Plata", weil diese zwei Wörter auch die Netflix-Gucker unter den künftigen Mietern verstehen. Ab und zu zeige ich noch einen Film von aufgenommenen Exekutionen meiner "Kartell-Brüder". Das schreckt dann potenzielle Mieter ab, die ohnehin nicht bezahlen wollen. Ich erläutere jedem Mieter, dass ich auf pünktliche Bezahlungen stehe und kein Stress mit dem Mieter brauche und der Mieter mit mir erst recht keinen Stress will. Bei Nichtzahlung leite ich alles an spezielle Kartellabteilungen weiter, die dann "Inkasso" machen. Gleichzeitig vermiete ich im Rahmen des Mietspiegels oder darunter. Wichtig ist nicht das Maximum an Kohle auszupressen, sondern stetige Mietzahlungen zu sichern. Interessant ist, dass ich in keiner der Wohnungen, wo ich diese Aktion durchgezogen habe, jemals irgendwelche Gegenstände wie Geschirrspüler ersetzen musste.

Beichthaus.com Beichte #00042017 vom 29.01.2020 um 10:38:10 Uhr (0 Kommentare).

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Schnullerersatz mit Spätfolgen

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Manie Dummheit Selbstverletzung Dieburg

Ich kaue Nägel, seitdem ich damals als Kleinkind mit dem Daumenlutschen aufhörte. Es war für mich quasi ein Ersatz für den viel zu früh entrissenen Schnuller. Ich hab in diesem Alter auch noch keine beeinträchtigenden Erfahrungen gemacht. Mein Elternhaus und meine Umgebung waren immer kinderfreundlich und sorgenfrei. Ich bin (w/30) und kaue, zu meinem Leidwesen, immer noch meine Nägel. Teilweise bis aufs Blut. Die Bilder sind nicht schön, für mich aber normal. Alles an Hilfsmitteln und Heilmitteln (außer Hypnose) haben nicht geholfen. Ersatz fürs Kauen hat nicht lang gehalten. Tinkturen hab ich mit den Zähnen abgeschabt und direkt weiter genagt. Künstliche Nägel, egal ob zum selber Kleben oder gemachte Nägel haben so lange gehalten, bis meine laschen Nägel frei, biegbar und ungeschützt waren. Kaugummi Kauen hat irgendwann zu unschönen Kieferproblemen geführt. Wobei, bei den Acryl Nägeln war das Biegen ihr Tod.

Der letzte Ausweg, wenn alles nichts bringt ist für mich tatsächlich die Hypnose. Für mich ist das Kauen kein Akt der Langeweile oder Nervosität. Ich empfinde es nicht als Solche. Ich kaue, um klar denken zu können. Wahrscheinlich hat mein Körper, um diesen Akt der Selbstverletzung zu akzeptieren, das Kauen in meinen normalen körperlichen Rhythmus eingebracht. Mir ist bewusst, dass es falsch ist zu kauen. Dennoch fühle ich mich wohl und gut, wenn die störenden Nagelstücke, die vormals fast über die Kuppe wuchsen, weg sind. Lange Nägel konnte ich schließlich noch nie leiden.

Nicht nur, dass es gewisse körperliche Schönheitsideale gibt, die ich derzeit nicht erfülle, sondern auch, dass die Unmengen an Nägeln in meinem Magen sowie die Infektionsgefahr an meinen wunden Fingerkuppen gesundheitliche Folgeschäden mit sich bringen. Zudem schmirgle ich mir regelrecht meine verbleibenden, abgenagten Stümpfe für die Arbeit ab und zurecht, sodass sie wie sehr kurze aber schöne Nägel aussehen. Die Schmerzen der malträtierten Kuppen könnt ihr euch nicht vorstellen. Die Länge meiner abgekauten Nägel betrifft die Hälfte ihrer ursprünglichen Länge, nur so als Maßstab. Nach dieser Zusammenfassung möchte ich also beichten, dass ich einfach nicht aufhören kann. Sobald ich zu viel abnage durchfließen mich brennende Schmerzen. Nach 1-3 Tagen ist alles wieder gut. Gott sei Dank habe ich gutes Heilfleisch. Nichtsdestotrotz tut es mir leid, dass sich Menschen in meiner Umgebung eventuell unwohl fühlen oder angeekelt sind, weil sie meine tollen Nägel sehen. Ich empfinde mein Problem zwar als störend, aber weniger als hässlich.

Beichthaus.com Beichte #00042015 vom 25.01.2020 um 02:04:28 Uhr in Dieburg (Johann-Sebastian-Bach-Straße) (0 Kommentare).

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“Beichte

Er hat es noch drauf!

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Fremdgehen Eifersucht Gesellschaft Rache Alexanderplatz

Nachdem gestern der Ehestreit mit meiner Frau eskaliert ist, weil sie es vorgezogen hat sich lieber von anderen Schwänzen vögeln zu lassen, bin ich ins Hotel gegangen. Aus lauter Frust bin ich erstmal in den Puff gefahren und habe mir dort eine schöne Blonde gegönnt. Volles Programm! Dann habe ich mir an der Bar im Hotel ein paar Whiskey Cola eingeflößt, nach dem letzten sah ich eine Frau an einem der Tische sitzen, die nicht so schlecht aussah, Typ MILF. Ich habe mich mit dem letzten Whiskey Cola an den Nachbartisch gesetzt und nach ein paar Blicken saß ich bei ihr am Tisch. Ihr könnt euch denken, wie es ausging, obwohl ich schon im Puff war, habe ich es mit ihr in der Nacht noch dreimal getrieben und die Gute hat gespurtet wie ein Wasserfall. So geil gefickt hab ich schon lang nicht mehr. Tja liebe Steffi dein Mann hat es doch noch drauf, du musst ihn nur lassen.

Beichthaus.com Beichte #00042013 vom 21.01.2020 um 11:51:37 Uhr in Alexanderplatz (Berlin) (2 Kommentare).

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Phobie gegen Rothaarige

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Vorurteile Aggression Gesellschaft Berlin

Ich (m) muss etwas über rothaarige Menschen loswerden. Bisher habe ich ein Dutzend Personen kennengelernt, ob Beruf, Schule, Nachbarn, selbst Kinder mit roten Haaren. Ich rede nicht von blond, rotblond oder so, sondern Pumuckl-rot. Eines haben alle gemeinsam. Sie sind falsch, hinterhältig und neigen dazu andere in die Pfanne zu hauen. Mal einige Beispiele. Meine ehemalige Vorgesetzte ist rothaarig und setzte hintenrum alles daran, mich loszuwerden. Wahrscheinlich fand sie mich attraktiv und wusste, dass sie keinerlei Chancen bei mir hatte. Mein Ex-Chef war rothaarig und cholerisch, auch hier endete alles ziemlich unschön. Ein ehemaliger Kollege war rothaarig wie Boris Becker und war, wenn wir zu zweit unterwegs waren richtig cool. Sobald es ins Meeting mit Allen ging, kam immer hintenrum eine Aktion, die mich bloßstellen sollte. Ein rothaariges Kind in der Kita meines Sohnes verpetzte ihn vor den Erziehern und andere auch. Eine Nachbarin von uns beschwerte sich ständig über uns, mit an den Haaren herbei gezogenen Vorwürfen. Nur eine direkte Konfrontation mit ihr brachte Ruhe. Eine Person in unserem Verein hat rote Haare und schwärzt systematisch Mitglieder an. Ich könnte so weiter machen. Ich finde einfach immer wieder Gemeinsamkeiten zwischen Intrigen und Rotschöpfen und ich finde diese Menschen einfach ekelhaft. Man könnte sogar sagen, dass ich aufgrund dieser Erfahrungen mit diesen Menschen einen regelrechten Hass auf Rothaarige entwickelt habe. Es bestätigt sich einfach immer wieder. Ich bin kein Mensch mit Vorurteilen, aber hier habe ich mittlerweile wirklich ein Problem damit und ich fühle mich mit Vorurteilen belastet.

Beichthaus.com Beichte #00042012 vom 20.01.2020 um 18:39:52 Uhr in Berlin (1 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Der überhebliche Stellenbewerber

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Aggression Dummheit Fake Betrug

Ich(35/m) möchte ein sehr komisches Hobby beichten. Ich selbst bin mehrfach studiert, habe zwei Doktortitel (Mathematik und Informatik) und bin belesen wie Lagerfeld. Gleichzeitig spreche ich fünf Sprachen fließend (dazu gehört auch chinesisch). Dazu muss ich sagen, dass ich mit 35 Jahren noch eher jung bin. Männlich natürlich auch und 195 cm groß und in guter körperlicher Verfassung.

Nun zu meinem Hobby: Ich liebe Vorstellungsgespräche. Logisch, dass ich solche nicht benötige, habe ich doch einen tollen Job. Ich bewerbe mich dabei auf Stellen, die deutlich unter meinen Anforderungen liegen. Gerne im kaufmännischen Bereich oder für einfachere Bürotätigkeiten usw. Die Zeugnisse fälsche ich komplett wie auch meinen Namen. Gleichzeitig noch eine anonyme SIM Karte von damals und los gehts. Für die Vorstellungsgespräche nehme ich immer regulär Urlaub und fahre dann zu weit entfernten Firmen an das andere Ende von Deutschland. Dabei gebe ich an aus einem Vorort zu kommen. Es geht mir nicht darum dicke Reisekosten für Stadtbesichtigungen erstattet zu bekommen. Den Porsche parke ich immer etwas weiter weg. Ja und dann geht meine Show los. Sagen wir es so: Ich bin das größte Arschloch, das es gibt. Bei einer Versicherung wo ich einmal der männliche Teamassistent werden sollte, habe ich auf die Frage was mich an der Stelle besonders interessiert mit "Levy Prozesse" geantwortet und spontan einen krassen mathematisch anspruchsvollen Vortrag rausgeballert und meinen künftigen Chef nach Dingen gefragt, die er dann alle nicht mehr wusste. Dann habe ich die süße Schnecke von HR gefragt, ob er nicht mein Teamassistent werden könnte, weil ein Bahnticket wird er hoffentlich noch buchen können.
Einmal habe ich nach imaginären Fliegen geschlagen. "Haben sie das gesehen? Die habe ich aber erwischt".

Kommentare sexueller Natur: Standard.
Einmal habe ich nach Fragen zu Vorstrafen einen vollen Ordner herausgezogen, wo ich einige Fälle wie Computerbetrug, Totschlag usw. dokumentiert hatte.
Einmal habe ich bei der Frage nach Auslandserfahrungen von meinem Fickurlaub in Thailand erzählt. Major Grubers Reiseführer sei dank konnte ich wirklich in Details gehen.
Bei einer anderen Bewerbung für eine niedere Stelle wurde ich gefragt, ob ich Fremdsprachen spreche. Ich meinte, dass ich Chinesisch fließend könnte. Das wurde dann natürlich nicht geglaubt und dann haben die tatsächlich einen chinesischen Praktikanten reingeholt. War ganz witzig, weil er nur drei Autostunden entfernt von dort aufgewachsen war, wo ich drei Jahre verbracht habe.
Jedenfalls enden die Vorstellungsgespräche immer so, dass ich den anderen ihre Dummheit richtig vor Augen führe und mich aufführe wie ein Depp. Auf die Frage, welches Tier ich gerne wäre, habe ich einmal gesagt, dass ich gerne ein Stinktier wäre. Warum denn das wurde ich gefragt. Ich meinte, dass dann der Furz, den ich hier gerade rauslasse, als normal aufgenommen werden würde. Und dann habe ich volle Pulle gefurzt. Die Gesichter der kleinen geschminkten Personalweibchen waren köstlich. Genial. Manchmal werde ich auch laut. Allerdings bin ich immer top vorbereitet. Ich kenne mich in sehr vielen Berufen mittlerweile gut aus und detaillierte Fragen zum Geschäftsbericht muss mir die Personalerin dann schon beantworten. Einmal wurde ein Typ von der Fachabteilung dazugeholt. Dann eskalierte die Situation, weil ich doch einige Fehler entdeckt hatte (wie eigentlich immer). Und das, obwohl ich mich fürs Facility-Management beworben habe. LOL. Ich kann es nur empfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00042010 vom 17.01.2020 um 14:07:36 Uhr (3 Kommentare).

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