Hilfe, mein Leben überfordert mich!

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Hass Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Zorn

Ich kriege langsam einen immer schlimmeren Hass. Ich arbeite Vollzeit und studiere nebenher. Mein Vater ist selbstständig und ich soll ihn da helfen. Alle drei Dinge sind mir zu viel. Um mich vor dem Abdrehen zu schützen, mache ich in jeder freien Sekunde Sport. Oft […]
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Beichthaus.com Beichte #00039973 vom 30.06.2017 um 23:22:16 Uhr (12 Kommentare).

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Das tote Kind meiner Schwester

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Verzweiflung Engherzigkeit Familie Schwangerschaft Erfurt

Ich habe soeben erfahren, dass meine hochschwangere Schwester ihr Kind verloren hat. Wir stehen uns eigentlich sehr nah, jedoch hatten wir in letzter Zeit wenig Kontakt, da ich in einer anderen Stadt wohne. Ich bin nicht sonderlich gut darin Gefühle zu zeigen oder mich für andere zu freuen. Als sie freudestrahlend der Familie mitteilte, dass sie schwanger sei, meinte ich nur scherzend: "Das glaube ich erst, wenn ich es sehe." Ich habe mich nicht sonderlich für das Kind interessiert. Die Röntgenfotos sahen alle fast gleich aus und der ewige Babysmalltalk war nervig. Ich dachte, dass es cool sei ein Onkel von einer kleinen Nichte zu sein, aber mit einem Baby konnte ich nichts anfangen. Ich bot ihr trotzdem meine Hilfe an, die sie aber nie benötigte.

Jetzt habe ich Feierabend und sitze hier alleine in meiner Wohnung. Meine Eltern sind bei ihr und haben es mir telefonisch mitgeteilt. Es ergäbe keinen Sinn, wenn ich jetzt auch hinfahre, da sie erst mal alleine sein möchte.Ich fühle mich schrecklich das ich ihr Schwangerschaftsglück so kühl erwidert habe und nun alles vorbei ist. Gesetzlich ist es vorgeschrieben, dass das Kind geborgen und anständig beerdigt werden muss. Ich weiß, dass meine sehr emotionale Schwester das Ganze nicht ohne tiefe psychische Wunden überstehen wird und habe Angst davor, dass sie ein Wrack wird. Ich schäme mich für meine Dummheit und Ignoranz. Und hasse mich für meine Machtlosigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00039971 vom 30.06.2017 um 17:50:16 Uhr in Erfurt (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Bauarbeiter hat gefurzt!

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Hamburg

Ich habe gerade laut gefurzt. Gestunken hat es auch, sehr zum Leidwesen der armen Leute hinter mir auf der Rolltreppe. Aber weil ich ein hübsches zierliches Mädchen bin, wurde wohl eher der fette und schwitzende Bauarbeiter vor mir verdächtigt.

Beichthaus.com Beichte #00039969 vom 30.06.2017 um 11:02:50 Uhr in Hamburg (11 Kommentare).

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Schulterklopfer am Pissoir

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Ekel Kollegen Unreinlichkeit

Seit mir mein Abteilungsleiter vor langer Zeit mal an den Pissoirs auf die Schulter klopfte, sich neben mich stellte, anfing sein Geschäft zu verrichten, und gleichzeitig eine Unterhaltung mit mir führen wollte, meide ich die Dinger wie die Pest. Körperkontakt und eine private Unterhaltung mit einem Vorgesetzten, ist so ziemlich das Letzte, was ich auf dem Klo brauchen kann. Seitdem schaue ich immer, dass ich für das kleine Geschäft immer in die Kabinen gehe. Andererseits ekele ich mich da vor der Klobrille. Erst die versiffte Klobrille anfassen und sie hochklappen, nur um gleich danach sein bestes Stück auszupacken, um das kleine Geschäft zu verrichten, einfach nur ekelhaft.

Da sich die Reinigungskräfte jedoch schon öfters beim Chef darüber beschwert haben, dass beim Pinkeln in den Kabinen die Brillen nicht hochgeklappt werden, achten sie verschärft darauf, und schwärzen einen auch mal an. Um nicht erwischt zu werden, pinkele ich immer zuerst, und klappe anschließend mit spitzen Fingern die Brille um. Da ich mir direkt im Anschluss sehr gründlich die Hände wasche, und die Chance so erwischt zu werden sehr gering ist, ist das okay.

Beichthaus.com Beichte #00039968 vom 30.06.2017 um 09:01:11 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Meine Putzfrau bekommt das vierfache Gehalt!

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Ekel Faulheit Trägheit Maßlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (m/24) bin ein faules Schwein. Ich lebe in einem Wohnheim, um genau zu sein beschränkt sich meine Wohnung auf ein Bad und ein weiteres Zimmer mit eingebauter Küche. Überall liegen Klamotten rum, die jedes Wochenende in einen Sack gepackt werden, damit meine Mutter sie waschen kann. Meine Aschenbecher nehmen so gut wie jeden Monat die Gestalt eines Igels an. Wenn kein Platz mehr ist, werden leere Flaschen missbraucht, für meine schlimme Sucht. Wenn ich einmal in meinem 2.000-Euro-Sessel versunken bin und meine täglichen sechs Stunden vor der Konsole verbringe, ist jeder Schritt zu viel. Deshalb stehen Becher auf meinem Schreibtisch, für das kleine Geschäft. Wenn ich dann dochmal groß muss, werden diese natürlich ausgeleert, ich bin ja kein Unmensch. Mein Abendessen wartet in einem Kühlschrank unter meinem Schreibtisch auf mich. Wenns dann doch mal warm sein soll, steht auch der Wasserkocher in greifbarer Nähe, es geht nichts über asiatische Nudelsuppe.

An schlimmen Tagen sind sogar die zwei Meter zum Bett zu viel und die Nacht wird auf dem Sessel verbracht. Das Wohnheim hat eine Putzfrau, die auf Wunsch kommt, bei mir einmal im Monat. Ich würde lügen, wenn ich sage dass ich ihr das Doppelte zahle, denn ich zahle ihr den vierfachen Preis, aus freien Stücken. Wobei man anmerken muss, dass sie von Anfang an das Dreifache wollte. Denkt nicht falsch von mir, ich halte meinen Arsch auch jeden Tag der deutschen Leistungsgesellschaft hin, deshalb ist das mein wohlverdienter Ausgleich. Und der für mich einzige Weg, mein Geld nicht für irgendeinen Rotz auszugeben und für eine schöne Zukunft zu sparen. Ich beichte also, dass eine Putzfrau zu mir meinte, sie will das Dreifache, wenn sie sich um den Schweinestall kümmern soll und ich ihr aus Mitleid das Vierfache gebe. Ich bin ein Schwein.

Beichthaus.com Beichte #00039964 vom 29.06.2017 um 15:57:21 Uhr (12 Kommentare).

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