Missverstandenes Geschenk

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Ungerechtigkeit Auto & Co. Germany

Ich (m) war mit meiner Freundin in einem Sportverein, bei uns in der Gegend. Da wir hier sehr ländlich leben, ist man ohne Auto aufgeschmissen. Regelmäßig sind wir unserem Hobby in der Gruppe nachgegangen. Nach einigen Monaten merkten wir beide, das es einer Vereinskollegin seelisch nicht gut ging. Wir machten uns unauffällig kundig, wir kannten uns auch schon gut. So haben wir erfahren, dass diese junge Mutter finanzielle Probleme hatte und sich aus diesem Grund kein Auto leisten konnte. Der Kindesvater fährt übrigens einen Audi A6, zahlt aber nicht. Daher konnte die Bekannte auch nur recht selten zum Training kommen oder sich für private Aktivitäten treffen. Für jeden "Gang" musste sie sich das Auto ihrer Eltern leihen. Zu diesem Zeitpunkt ergab es sich zufällig, dass ich bei einem Gebrauchtwagenhändler ein paar IT-Dienstleistungen erledigen musste. Ich fragte irgendwann, fast schon reflexartig, ob er mir, statt des Geldes, nicht ein Auto geben könnte. Er hatte nichts dagegen, fragte aber verwundert, wofür ich das bräuchte. Er wusste, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht mal einen Führerschein hatte. Ich erklärte ihm die Situation mit der Bekannten und dass mir die beiden - sie und ihr Kind - so leid taten.


Der Plan war gefasst, der Gebrauchtwagenhändler begeistert. Wir suchten gemeinsam ein Auto aus und klärten den Papierkram. Gemeinsam mit meiner Freundin verabredete ich mich dann mit unserer Bekannten, um ihr die Überraschung zu erklären und die Anmeldung des Autos durchzuführen. Meine Freundin und ich haben ihr die Anmeldung des Wagens dann noch bezahlt, die Bekannte weinte quasi durchgehend vor Freude. Bis sie zu ihren Eltern nach Hause kam. Dort gab es leider direkt Streit. Die Eltern sind vom älteren Schlag und wollten nicht verstehen, dass jemand ihrer Tochter einfach so ein Auto schenkt. Ich musste mich einigen Beschimpfungen aussetzen. Die Freudentränen der Bekannten wurden zu traurigen Tränen. Tage später entschuldigten sich die Eltern der Bekannten dann immerhin telefonisch bei mir. Im Sportverein haben wir die Aktion nicht erwähnt. Dies hätte nur weitere Diskussionen verursacht, es hat alles unter uns bleiben sollen. Die Bekannte nutzte ihr Auto derweil fleißig. In der nächsten Zeit kristallisierte sich heraus, dass die Bekannte mit einem Vereinskollegen zusammenkommt. So kam es dann auch, wir freuten uns für sie. Leider beichtete sie ihrem neuen Freund, dass sie das Auto von mir und meiner Freundin geschenkt bekommen hat. Dies Gefiel ihm gar nicht und er regte sich über Wochen auf. Mit meiner Freundin und mir redete er auch nicht mehr. Nach einem halben Jahr erfuhren wir über Umwege, dass der Freund der Bekannten den Wagen aus Eifersucht oder Frust absichtlich kaputt gefahren hat. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon in einem anderen Sportverein. Teils aus beruflichen Gründen, teils, weil uns die Tuscheleien auf den Geist gingen. Meine Freundin und ich sind uns noch immer sicher, das Richtige gemacht zu haben. Daher ist unsere Beichte nur, dass wir seitdem einen ziemlichen Hass auf den Freund haben. Die Bekannte hat den Kontakt zu uns übrigens abgebrochen.

Beichthaus.com Beichte #00030612 vom 24.12.2012 um 02:21:51 Uhr in Germany (Berghausen) (24 Kommentare).

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6 Gründe warum ich Weihnachten hasse

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Hass Zorn Engherzigkeit Weihnachten Gesellschaft Köln

6 Gründe warum ich Weihnachten hasse
Ich beichte, dass ich Weihnachten hasse wie die Pest. Ich hasse:
1. die widerlichen, proppevollen Weihnachtsmärkte, in denen minderwertiger Krempel, den kein Mensch braucht, und der auf dem Umweg über den Keller bald auf dem Sperrmüll landet, zu überhöhten Preisen […]
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Beichthaus.com Beichte #00030610 vom 22.12.2012 um 13:49:34 Uhr in Köln (Schildergasse) (33 Kommentare).

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“Folge

Private Modenschau

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Dummheit Peinlichkeit Pinneberg

Private Modenschau
Als meine beste Freundin bei mir war und wir Fotos mit verschiedenen Outfits gemacht haben, schossen wir aus Spaß auch ein paar wenige nur in Unterwäsche. Ich hatte die Bilder schon ganz vergessen und mein Vater borgte sich die Kamera für sein Geschäft aus. Um die Bildbearbeitung kümmerte sich sein Kollege. Auf dem Geburtstag meines Vaters war der Kollege auch da und sprach mich auf die Bilder an, er hätte sie nur zufällig gesehen und ich sollte meine Daten besser schützen. Das war mir so peinlich, dass ich jetzt nicht mehr das Telefon abnehme, wenn er mit meinem Vater geschäftliches klären will.

Beichthaus.com Beichte #00030609 vom 22.12.2012 um 12:50:27 Uhr in Pinneberg (11 Kommentare).

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Die letzte Nacht in Freiheit

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Fremdgehen Wollust Kollegen Last Night Düsseldorf

Die letzte Nacht in Freiheit
Ich muss hier mal nach Jahren beichten, dass ich mit einer Frau, die wegen Ihres Freundes in ein anderes Land gezogen ist, kurz vorher eine kurze aber heftige Affäre hatte. Sie war die Empfangsdame eines kleinen Unternehmens. Ich kannte sie schon seit Anfang an, circa […]
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Beichthaus.com Beichte #00030608 vom 21.12.2012 um 23:36:50 Uhr in Düsseldorf (Ratinger Straße) (22 Kommentare).

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Worüber reden Frauen auf dem Klo?

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Peinlichkeit Ekel Kollegen Arbeit Gevelsberg

Worüber reden Frauen auf dem Klo?
Ich arbeite in einem großen Büro in einer Gruppe mit fünf Frauen. Alle fünf sind Ende 20, sehen wirklich super aus und sind immer top gestylt. Hätte ich keine Freundin. Jedenfalls war letzte Woche die Damentoilette defekt, sodass alle Frauen auf die Männertoilette gehen mussten. Damit es da nicht zu Schwierigkeiten kommt, sollten die Männer ein Schild an die Tür hängen, wenn sie die Toilette besuchten. Dummerweise hatte ich das bei einem meiner Toilettengänge vergessen. So saß ich auf dem Klo, als zwei meiner Kolleginnen hereinkamen. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, blieb dann aber einfach sitzen und wollte warten, bis ich ungesehen die Kabine verlassen konnte.
Was ich dann erlebte, hat mein Frauenbild dauerhaft beschädigt. Eine der beiden furzte erst mal heftigst und dann verrichteten beide ihr großes Geschäft, aber ordentlich. Wenn ich nicht gewusst hätte, wer da sitzt, hätte ich auf zwei Bauarbeiter nach einer ausgiebigen Mittagspause getippt. Da ich hörte, dass weitere Personen vorne am Waschbecken standen, konnte ich auch nicht einfach gehen. So musste ich dann auch mit anhören, wie sich eine meiner Kolleginnen über den Analsex am Wochenende ausließ und wie gut sie danach immer scheißen könne. Ich beichte, dass ich so oberflächlich und naiv bin, dass ich so etwas von Frauen nicht hören und wissen will und ich mich seitdem den Beiden gegenüber nicht mehr normal verhalten kann.

Beichthaus.com Beichte #00030607 vom 21.12.2012 um 19:25:21 Uhr in Gevelsberg (35 Kommentare).

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