Unser Kneipenwirt ist Alkoholiker

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Trunksucht Chef Gesundheit Restaurant

Ich arbeite schon seit einigen Jahren in einer Kneipe, um mir mein Studium zu finanzieren. Meistens ist die Arbeit in Ordnung, es gibt gutes Trinkgeld und oft macht es sogar richtig Spaß - sofern der Chef nicht da ist. Es heißt ja, dass alle Wirte Alkoholiker sind. Nun, das kann ich nicht beurteilen, aber mein Chef ist definitiv einer. Mehr noch, er trinkt so viel, dass ich es nicht glauben würde, wenn ich es nicht selbst gesehen hätte. Ich bin auch kein Kind von Traurigkeit und kann, wenn ich feiern gehe, sehr viel trinken, aber er schafft das jeden Tag, und das wie gesagt schon seit Jahren. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ein Mensch so etwas länger als ein paar Wochen überleben kann und dabei sogar noch in der Lage ist, einen Betrieb zu führen.

Das tut er allerdings sehr schlecht. Wenn er nüchtern ist, kann er richtig nett sein, ist hilfsbereit und witzig, aber sobald er gegen Abend einen gewissen Pegel erreicht hat kippt seine Stimmung und er wird zunehmend unerträglich. Dann fängt er an, mich und meine Kollegen bei unserer Arbeit zu behindern, indem er in Abläufe reinpfuscht, mit blödsinnigen Fragen, Geschichten oder Forderungen nervt, selbst wenn wir gerade richtig Stress haben, oder schlicht und ergreifend im Weg rumsteht. Noch schlimmer ist aber, dass er in diesem Zustand anfängt, Gäste ohne den geringsten Grund anzupöbeln und rauszuschmeißen. Das ist uns Kellnern nicht nur unheimlich peinlich, sondern sein Verhalten treibt die Kneipe natürlich langsam in den Ruin, weil immer mehr Gäste wegbleiben.

Trotzdem versuchen wir alle, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen, obwohl uns der Umsatz ja egal sein könnte, solange wir weiterhin pünktlich bezahlt werden. Aber wenn unser Chef da ist, vergeht jedem von uns direkt die Lust, zumal uns klar ist, dass alles viel besser läuft, wenn er endlich heimgegangen ist. Das macht er aber erst, wenn er richtig stockbesoffen ist.

Und leider helfe ich ihm dabei tatkräftig. Je nerviger er ist, desto gewissenhafter sorge ich dafür, dass sein Glas immer voll ist. Da er fast nur Schnaps trinkt, steht immer ein neues Shotglas vor ihm, wenn ich arbeite. Zwar würde er auch völlig ohne mein Zutun trinken und oft genug verlangt er selber danach, aber trotzdem säuft er auf diese Weise natürlich viel schneller. Alles nur, damit er so schnell wie möglich sein Limit erreicht und mich endlich in Ruhe lässt.

Trotzdem weiß ich, dass das falsch ist. Nur weil er Alkoholiker ist und auch ohne mich trinken würde, muss ich es ihm ja nicht noch extra einfach machen und seine Sucht unterstützen. Er ist nun mal krank und inzwischen auch körperlich in einer erbärmlichen Verfassung. Eigentlich ist er ein sehr armer, einsamer Mensch, der durch seine Sucht schon fast alles verloren hat und früh sterben wird, wenn er nicht bald die Kurve kriegt. Das ist allerdings unwahrscheinlich, weil er keinerlei Einsicht zeigt, wenn man mit ihm darüber zu reden versucht.

Sprich, eigentlich tut er mir total leid und ich fühle mich schrecklich, wenn ich ihn auf diese Weise mit voller Absicht abfülle, aber dann zeigt er mir wieder, wie ekelhaft und nervig er sein kann und das macht mich so sauer, dass ich fast alles tun würde, um ihn endlich für den Abend loszuwerden, damit ich meine Ruhe habe. Aber ich weiß trotzdem, dass mein Verhalten falsch ist und gebeichtet werden muss.

Beichthaus.com Beichte #00039257 vom 23.01.2017 um 04:15:24 Uhr (8 Kommentare).

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Mein Kumpel und unsere Bettgeschichten

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Selbstsucht Partnerschaft Bremen

Ich habe diesen einen Kumpel, der mehr Mädels am Start hat, als man zählen kann. Eigentlich stehe ich eher auf nette, normale Männer, so wie mein Freund, mit dem ich seit bald 5 Jahren zusammen bin, aber der andere hat so einen unglaublichen Reiz für mich. Ich kann nicht sagen woran es liegt, aber ich fühle mich körperlich unglaublich stark zu ihm hingezogen. Mein Freund ist zwar eigentlich viel mehr mein "Typ", aber es ist eher diese selbstbewusste Ausstrahlung, die mich schwach werden lässt. Als ich gestern bei ihm zu Besuch war (eigentlich um was für die Uni zu tun, wir studieren nämlich zusammen), haben wir ein bisschen was nebenbei getrunken, dann ein Trinkspiel gespielt, bei dem es nur um Sex ging, haben dann das Licht ausgeschaltet und uns im Bett eingekuschelt (auch nicht das erste Mal) und er hat angefangen mich zu streicheln.

Ich weiß nicht, warum ich diese Berührungen so gebraucht habe, mein Freund ist schließlich auch nicht schlecht im Bett und meistens auf die richtige Art rau oder zärtlich. Aus dem Streicheln wurde eine sehr enge Umarmung und dann hat er meinen BH geöffnet und meine Brüste angefasst und ich habe ihn nicht abgehalten. Wir haben uns gegenseitig die Oberteile ausgezogen und irgendwann hatte er die Hand in meiner Hose und umgekehrt. Es wäre sicher auch mehr gelaufen, wäre es nicht schon so spät gewesen, aber ich bin dann zum Glück gegangen. Wenn ich das nächste Mal bei ihm bin, wird aber sicher wieder etwas laufen und ich glaube nicht, dass ich in der Lage sein werde nein zu sagen, weil es so unglaublich prickelnd war. Von meinem Freund will ich mich aber auf gar keinen Fall trennen. Ich weiß nicht, was ich tun soll, aber das Gewissen plagt mich, deswegen hoffe ich es hilft, wenn jemand meine Beichte hier liest...

Beichthaus.com Beichte #00039189 vom 09.01.2017 um 08:34:19 Uhr in Bremen (Findorffstraße) (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der schlimmste Tag meines Lebens

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Zorn Begehrlichkeit Schamlosigkeit Gewalt Silvester

Ich (m) hatte einen schlechten Start ins neue Jahr. So um die Silvestertage waren ich und mein ehemals bester Kumpel in einer kleinen Örtlichkeit feiern. Wie das so ist, lernt man so manch interessanten Leute kennen. Gerade eine Frau hatte es mir angetan. Verdammt, war sie geil! Sie war wirklich der Blickfang der Party. Auch mein Kumpel registrierte diese Schönheit. Wir sprachen sie aber nicht an, denn wir vermuteten, dass so eine Perle nicht Single sein kann. Jedoch wendete sich das Blatt gewaltig. Ohne jede Vorwarnung kam das nette Mädel auf uns zu und plauderte mit uns. In meiner Hose pochte es gewaltig. Irgendwann stellte ich ganz subtil die Frage, ob sie denn Single sei, was sie bejahte. Ab hier begann ein schmutziger Krieg zwischen mir und meinem Kumpel. Immer wieder versuchte ich, mit lustigen Witzen der Frau zu gefallen. Mein Kollege versuchte es eher mit Charme, aber am Ende hat er nur noch versucht, mich schlecht dastehen zu lassen. Mann, war ich sauer. Ich bat ihn vor die Tür, damit wir das wie Männer ausdiskutieren können. Daraus wurde nichts, wir haben uns geprügelt.

Früher dachte ich immer, dass auch bei uns "Bruder vor Luder" gilt. Scheinbar nicht. Minuten später gingen wir wieder rein und sagten dem Mädel, dass sie entscheiden soll, wer zu gehen hat. Irritiert meinte sie, niemand müsse gehen und wunderte sich über unsere zerknitterten Klamotten. Sie wusste wohl, was hinter der Tür vor sich ging. Dann kam sie mit einem ziemlich seltsamen Lösungsvorschlag. Weil sie uns nach ihren Aussagen beide "süß" fand, sollte eine Art Durchhalte-Battle alles entscheiden. Wieder gingen wir vor die Tür, dieses Mal mit der Dame und zogen die Hosen runter. Die schöne Frau sollte dann nacheinander oral an unserer Männlichkeit zu Werke gehen. Derjenige, der am spätesten ejakuliert, sollte die Frau haben dürfen. Das Losglück hatte ich nicht. Zuerst wurde bei mir gelutscht. Ich hielt sechs Minuten und 24 Sekunden durch. Jetzt hatte mein dämlicher Kumpel den Vorteil zu wissen, wie lange er mindestens durchhalten muss. Immer wieder schaute ich zähneknirschend auf die Stoppuhr. Er hielt wacker durch. In den letzten 30 Sekunden feuerte ich das Mädel an, noch kräftiger zu lutschen. Es war mega spannend. Dann aber verlor ich. Sieben Minuten hat er geschafft.

Nun hatte ich keine Lust mehr auf den Unsinn, sodass ich wütend nach Hause ging. Abgesehen vom Gratis-Blowjob war das der schlimmste Tag meines Lebens. Statt auf andere Gedanken zu kommen, gammele ich zu Hause rum. Heute Morgen habe ich sogar geweint. Ich beichte, dass ich ein Idiot bin. Hätte ich gleich meinem Kumpel die Frau überlassen, wäre das alles nicht passiert.

Beichthaus.com Beichte #00039161 vom 03.01.2017 um 20:54:49 Uhr (22 Kommentare).

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Meine nervige Affäre

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Trunksucht Boshaftigkeit Silvester

Ich (m/25) bin gerne Single. Ich verbringe meine Zeit lieber in meinem Freundeskreis, mit meinen Hobbys oder sitze faul auf der Couch, statt dass ich meine Zeit mit einer fixen Partnerin verbringe. Allerdings habe ich gerade nebenbei eine Affäre. Da ich wie gesagt aber keinen Bedarf an einer festen Beziehung habe, habe ich ihr das auch immer wieder deutlich gemacht. Ich dachte auch, sie würde das verstehen und akzeptieren - bis gestern! Silvester, wie jedes Jahr. Und wie jedes Jahr betrinke ich mich zusammen mit meinen Freunden aus alten Zeiten. So weit, so gut. Die Stimmung war gut und ich hatte auch ordentlich einen sitzen. Meine Affäre war mit Freundinnen etwas trinken und nach Mitternacht schrieb ich ihr auf WhatsApp ziemlich 0815-mäßig und widmete mich dann wieder meinen Freunden. Irgendwann gegen zwei Uhr habe ich aber meinen Augen nicht getraut. Auf einmal stand meine Affäre auf unserer Feier!

Sie wäre mit dem Taxi gekommen und wollte mich überraschen. Da ich aber wirklich keine Lust hatte mit ihr zu feiern, sondern lieber mit meinen Kumpels und ich solche "Überraschungen" überhaupt hasse wie die Pest und zusätzlich ganz bewusst keine Beziehung mit ihr wollte, war meine gute Stimmung weg und ich war stinksauer! Ich hatte wirklich absolut keine Lust die Feierei mit meinen Freunden abzubrechen, um stattdessen in Pärchenromantik zu kuscheln! Dass ich nicht sehr erfreut war, entging ihr nicht und da ich auch einiges getrunken hatte, fing sie auch noch an herumzumeckern, wieso ich denn so viel trinke. Ich muss dazu sagen, ich trinke eher selten Alkohol.

Zunächst wollte ich sie ja zusammenscheißen und ihr klarmachen, dass sie wieder gehen soll, aber da sie, nachdem ich ihr höflich sagte, dass ich über ihr Erscheinen nicht so glücklich war, schon ganz glasige Augen bekam, habe ich es irgendwie nicht über Herz gebracht. Aber irgendwie wollte ich trotzdem, dass sie geht, also benahm ich mich ganz bewusst wie der letzte Arsch und versuchte, so asozial zu sein wie möglich. In meinem Suff schien mir das eine gute Idee, um sie wieder loszuwerden. Zunächst versuchte ich es mit dem Thema Politik, wobei ich nicht zimperlich war und vermutlich sogar Herr Gauland mir gesagt hätte, ich soll den Mund halten. Dazu rülpste ich ständig herum oder erklärte ihr auch, dass meine Mama der wichtigste Mensch in meinem Leben wäre und leider viel zu wenig Frauen so wären. Wie gut der Sex mit der Ex-Freundin war, ließ ich natürlich nicht unerwähnt. Das Ende der Geschichte: Die Idee war ziemlich mies! Sie wollte nicht gehen, und anstatt dass ich gemütlich meinen Kater ausschlafen kann, werde ich mit Nachrichten bombardiert. So stelle ich mir das neue Jahr vor!

Beichthaus.com Beichte #00039149 vom 01.01.2017 um 15:22:35 Uhr (12 Kommentare).

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Ich würde gern nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen

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Vorurteile Feigheit Gesellschaft Stuttgart

Ich (w/23/biodeutsch) gehe, trotz meines dunkelhäutigen Mannes, anderen dunkelhäutigen Männern, speziell Somaliern und Afghanen, aus dem Weg. Ganz besonders wenn sie in Gruppen unterwegs sind. Unsere "Flüchtlinge" gehen mir tierisch auf die Nerven. Ständig lungern diese jungen Männer in der Innenstadt herum und sprechen junge Mädchen an. Es hat schon mehrere handfeste Prügeleien mit diesen Leuten gegeben, und jedes Mal, weil sie sich langweilten. Nicht etwa weil jemand sie beleidigt hätte oder gar körperlich angegriffen hätte. Nein, diese Männer suchen den Streit und provozieren, wo es nur geht. Unter diesem Verhalten leidet das Ansehen der Migranten, die sich hier integriert haben und tatsächlich etwas zur Gesellschaft beitragen. Ich würde gerne nach Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern ziehen, denn dort wird so ein asoziales Verhalten seitens der Flüchtlinge nicht geduldet. Nur traue ich mich das nicht, denn wer weiß, wie mein Mann dort behandelt werden würde. Ein Dilemma ist das.

Unsere Politiker hätten diese Flüchtlingsströme an den Grenzen abhalten müssen und in Transitzonen fördern sollen. Mein Mann und ich überlegen uns nach dem Masterabschluss nach Kanada oder in sein Heimatland auszuwandern. Er hat ebenfalls die Nase voll und würde, wenn er wahlberechtigt wäre, entweder die AfD oder die Partei wählen. Ich bitte um Absolution für diese subjektive Bewertung eines gesamtgesellschaftlichen Problems und meine kleinbürgerliche Engstirnigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00039087 vom 19.12.2016 um 02:11:14 Uhr in Stuttgart (20 Kommentare).

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