700 km umsonst gefahren

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Feigheit Engherzigkeit Dating Berlin

700 km umsonst gefahren
Vor etwa 4-5 Jahren war ich nach einem Onlinerollenspiel süchtig. Auf einem großen Schlachtzug im Spiel lernte ich eine Frau kennen mit der ich wie wild flirtete. Da ich wissen wollte wie Sie ausschaut, fragte ich nach einem Bild von ihr. Sie konnte mir keines schicken aber verwies auf die Webseite ihrer Firma, auf der ein Bild von ihr zu sehen sei. Ich war angenehm überrascht als ich das Bild sah. Sie war wirklich hübsch. Letztendlich lud sie mich zu sich nach hause nach Berlin ein. Wir hatten vorher schon telefoniert und wussten schon was wir alles mit uns anstellen wollten. So fuhr ich also an einem Samstag morgen recht früh los. Nach Berlin waren es immerhin ca. 700 km. Gegen Mittag bin schließlich in Berlin angekommen und fand ihre Adresse auch auf Anhieb. Voller Vorfreude klingelte ich also an der Tür. Leider sah sie in real etwas anders aus. Man konnte zwar erkennen dass es sich um die selbe Frau handelt, aber sie hat wohl seit dem Foto geschätzte 100 kg zugenommen. Ich wollte eigentlich auf der Stelle wegrennen aber hatte irgendwie nicht die Eier in der Hose. Hinzu kommt dass in ihrer Wohnung wahrscheinlich vor 6 Monaten das letzte mal Staub gewischt wurde. Da ich wie schon erwähnt keine Eier in der Hose hatte, haben wir rumgemacht und sie wollte mehr. Für mich war das rummachen schon schlimm genug und meinte ich müsse mich erstmal ein bisschen von der Fahrt erholen. Während sie uns etwas zu essen machte, überlegte ich Fieberhaft wie ich aus der Nummer wieder raus komme. Ich wollte nur noch weg und das besser sofort als erst in einer Minute. Endlich kam mir dann eine Idee und ich meinte ich müsse mein Handyladegerät aus dem Auto holen, da mein Akku leer sei. Da ich aber bereits bei der Ankunft meine gepackte Tasche mit reingenommen hatte, war an einfach abhauen nicht zu denken. Auf dem Weg zum Auto also schnell das Handy raus und einen Kumpel angerufen er solle mich bitte in 10 Minuten anrufen und ignorieren was ich von mir gebe. Wieder zurück in der Wohnung klingelte endlich das Handy. Total entsetzt und mit ernster Miene machte ich mich daran ihr glaubhaft zu machen, dass mein Vater am Morgen einen Herzinfarkt hatte und ich so schnell wie möglich nach hause müsse. Sie war voller Sorge und ich tat ihr Leid. Also schnell meine Sachen gepackt und abgezischt. Ich hätte feiern können als ich endlich wieder im Auto saß. Es tut mir Leid dass ich so etwas schreckliches wie einen Herzinfarkt als Vorwand benutzt habe um aus dieser Situation zu entkommen. Ich hoffe dass es meinem Vater noch viele Jahre gut gehen wird. Ebenfalls tut mir die Frau ein bisschen Leid, weil ich sie so verarscht habe. Doch andererseits hat sie mich im Grunde zuerst mit Ihrem Aussehen verarscht. 2x 700km an einem Tag gefahren. Macht soetwas dummes bloß nicht nach. Für das Geld, das ihr für Sprit liegen lasst, könnt ihr billiger in den Puff gehen!

Beichthaus.com Beichte #00027034 vom 25.09.2009 um 14:23:11 Uhr in Berlin (49 Kommentare).

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Notebook for free

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Diebstahl Habgier Arbeit

Vor etwa 1,5 Jahren arbeitete ich (m) in einem Computer Shop welcher mehrere Filialen in Deutschland hat. Die Arbeitszeiten hatten es in sich, die Bezahlung war menschenunwürdig. Wenn man den ganzen Tag hinter dem Tresen steht, von neuster Hardware umgeben ist und seinen Arbeitgeber hasst, überlegt man sich schon mal wie man am besten etwas feines entwenden könnte. Als Mitarbeiter wusste man, dass die angebliche elektronische Sicherung der Ware nicht vorhanden war, und dass die Kameras nicht aufzeichneten. Zudem haben immer irgendwelche Teile gefehlt. Es musste also ein Plan geschmiedet werden, wie man so etwas bewerkstelligen konnte. Auf die Art und Weise möchte ich jedoch nicht näher eingehen. Die Masche wird noch in 20 Jahren funktionieren, sofern die Firmen nicht all zu viel Wind davon bekommen. Mein Arbeitgeber hat mir also für meine guten Leistungen ein Notebook und noch weiteren Kleinkram "spendiert". Bereuen tue ich davon nichts. Schließlich macht die Firma das große Geld und die Leute in den Filialen bekommen einen Hungerlohn. Hätte ich mich nur mehr beschenken lassen!

Beichthaus.com Beichte #00027033 vom 25.09.2009 um 08:44:41 Uhr (20 Kommentare).

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Zungenküsse

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Ekel Eitelkeit Hass

Ich hasse Zungenküsse. Es ist einfach so eklig wenn jemand mir seinen schlabbrigen Lappen da in den Hals steckt. Am schlimmsten sind die Leute, die zum "küssen" ihre Lippen gar nicht erst verwenden, sondern einem einfach nur mit der Zunge die Mandeln polieren. Ganz […]
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Beichthaus.com Beichte #00027031 vom 25.09.2009 um 00:14:07 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von Himmelsvater
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Rotzbesoffen nach einem Konzert

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Vandalismus Trunksucht Lügen Nachbarn Dresden

Vor ein paar Jahren hat mich ein Kumpel nachts nach einem Konzert bei mir vor der Wohnung abgesetzt. Ich hab damals in einem komplett sanierten Haus gewohnt, was in einem sehr dunklen und üppig begrüntem Hinterhof lag. Das Haus war zweistöckig, die unteren Wohnungen lagen in Hochparterre und hatten alle einen Balkon. Ich komme also nach besagtem Konzert rotzbesoffen in meine Wohnung und wollte noch etwas Action haben. Also bin ich erstmal in den Hausflur gegangen, um meinem verhassten, hiphop-hörenden, goldkettentragenden, Proletennachbarn die Schuhe zu klauen. Mit denen bin ich dann raus und hab sie erstmal über die nächste Mauer gefeuert. Dann hab ich angefangen, auf jeden Balkon im Hochparterre zu klettern und sämtliche Möbelstücke, Pflanzen und andere Einrichtungsgegenstände ins Nachbargrundstück zu pfeffern. Glücklicherweise war kaum jemand an diesem Abend zu hause, da das Haus fast ausschließlich von Pendlern benutzt wurde. Beim achten oder neunten Balkon ist dann doch mal einer rausgekommen und hat gerufen, ich solle mich verpissen. Aus Angst vor den Bullen hab ich das dann auch schnell gemacht, indem ich mich erstmal ein paar Blöcke weiter versteckt hab. Dann bin ich endlich pennen gegangen. Am nächsten Vormittag hing bereits ein Zettel der Polizei im Hausflur mit einer Infonummer und dem Aktenzeichen. Zum Glück hab ich gleichmal angerufen und behauptet, dass meine ganzen Gartenstühle ebenfalls entwendet wurden. Denn, wie ich später erfahren habe, meine Nachbarn hatten mich gleich als ersten in Verdacht, da ich bei diesen Spasten bereits als Rüpel bekannt war, der komische Freunde hat und ständig zu laut Musik hört. Im Endeffekt ist also nichts passiert, aber es war echt eine absolut beschissene Aktion. Liebe Nachbarn, es tut mir Leid und ich hoffe eure Hausratsversicherung hat euch den Schaden ersetzt. Die meisten Sachen haben den Flug nämlich nicht überlebt!

Beichthaus.com Beichte #00027029 vom 24.09.2009 um 18:45:17 Uhr in Dresden (24 Kommentare).

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“Beichte

Nur zu Hause essen

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Eitelkeit Feigheit Neurosen Ernährung

Ich (w/20) möchte beichten, dass es einen Grund gibt, warum ich nie bei fremden Menschen - seien es Freunde, Kollegen oder Bekannte - esse. Alleine der Anblick von fremden Essen in fremden Schalen treibt mir das Frühstück hoch. Ich kann es nicht wirklich begründen, es könnte genauso gut das gekochte Essen meiner Mutter sein, was großartig schmeckt, aber sobald es in fremder Leute bzw. anderen Schalen und Tellern als unseren zu Hause liegt, graust es mir davor. Ich muss jedes Mal eine neue Ausrede erfinden warum ich nicht mit esse. Ich sehe das essen und denke: Aha, Schnitzel. Mag ich supergerne. Würden sie zu Hause auf meinem Tisch stehen und auf unseren Tellern liegen, würde ich sie essen. Aber wer weiß, in welcher Spülmaschine die waren? Welches widerwärtige Essen davor darauf gelegen hat? Wer sich mit seinen pickligen, dicken, schmierigen Wurstfingern davon bedient hat? Nein, danke! Und sage: "Ach ich bin so satt, ich kriege nichts mehr runter." Dabei würde ich betreffenden Personen bzw. Veranstaltern am liebsten direkt vor die Füße kotzen, weil ich es dermaßen ekelhaft finde.

Beichthaus.com Beichte #00027028 vom 24.09.2009 um 17:53:15 Uhr (42 Kommentare).

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