Behandelt Polizisten besser - wir machen nur unseren Job!

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Aggression Ungerechtigkeit Hass Polizei Hannover

Ich war mein Leben lang ein absoluter Menschenfreund. Ich kommunizere gerne und sah in jedem erst das Gute. Nun bin ich seit sieben Jahren Polizist und mein Bild von Menschen hat sich komplett geändert. So unendlich viele Menschen sind dumm, ignorant, eklig und falsch. Es fängt damit an, dass Bürger an eine gesperrte Straße kommen, wo z. B. ein Unfall mit Verletzten passiert ist und sich dann beschweren, dass sie nicht passieren dürfen: "Ich fahre aber immer hier lang!", "Machen Sie mal die Straße frei, ich muss nach Hause!"

Wenn wir zu einem Einsatz fahren, wo ein Mann seine Frau verprügelt, dann stellen wir unser Fahrzeug irgendwo ab (auch mal im Halteverbot oder auf einem Behindertenparkplatz), um schnell am Einsatzort helfen zu können. Dann beschweren sich ernsthaft Leute, dass unser Verhalten gar nicht ginge und wir uns auch an die Gesetze halten sollen. Das sind aber die gleichen Menschen, die meckern, wenn sie selbst die Polizei rufen und es länger als drei Minuten dauert. Fast jede Wohnung ist eklig verranzt, dreckig und stinkt, als wäre seit Jahren nicht gelüftet worden. Fast alle von uns sind süchtig nach Desinfektionsmittel, weil man dieses Eklige nicht aushält. Jeder Kriminelle hält sich selbst für einen Gutmenschen. Die Diebe und Räuber sagen, man solle sich lieber um Kinderschänder kümmern. Kinderschänder sagen, man solle sich lieber um Autotuner kümmern und Autotuner sagen, man solle sich lieber um Mörder kümmern. Jedes Fehlverhalten soll bitte hart bestraft werden, solange es nicht das Eigene ist.

Wenn wir mal "einfach nur Streife fahren" und Sicherheit verbreiten, heißt es wir hätten nichts zu tun. Wenn wir viel zu tun haben, wird gemeckert, dass wir keine Streife fahren. Ich habe diese Besserwisser langsam echt satt. Ich erkläre meinem Zahnarzt doch auch nicht, wie man einen Zahn zu ziehen hat. Aber jeden Tag kriegen wir mehrmals gesagt, wie wir unseren Job besser machen können, da wir ja von IHREN Steuern bezahlt werden und damit unmittelbar von ihrer Gnade abhängen. Ich beichte, dass mein Job mich verändert hat und ich anfange Menschen zu hassen.

Beichthaus.com Beichte #00039987 vom 05.07.2017 um 10:14:10 Uhr in Hannover (54 Kommentare).

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Der Absturz meines besten Freundes

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Paderborn

Ich (m/29) melde mich mittlerweile nicht mehr bei meinem ehemals besten Freund. Wir sind kurz nach dem Abitur richtig gute Freunde geworden und haben fast jedes Wochenende und generell viel Freizeit zusammen verbracht. Er war bis vor Kurzem mit seiner Jugendliebe verheiratet, hat ein Kind mit ihr gezeugt. Sie hat sich von ihm getrennt, weil er wohl nicht so ganz in der Rolle des Familienvaters aufgegangen ist, sondern die Wochenenden weiterhin mit uns verbracht hat. Danach nahm alles seinen Lauf: Er wurde arbeitslos (wenn auch nur kurz), fand eine neue Frau im Internet und zog nach ca. zwei Monaten bereits mit ihr zusammen. Seine neue Stelle hatte er zwischenzeitlich verloren, arbeitet aber nun wieder. Dennoch ging mir sein Gejammer über Familie, sein erstes Kind und seine Geldprobleme irgendwann auf die Nerven.

Ich selbst bin kein Familienmensch und möchte keine Kinder. Er hat seine neue Freundin nach nicht mal einem Jahr Beziehung trotz Geldproblemen geschwängert. Wunschkind natürlich. Wir haben ihn am Anfang der Beziehung darauf angesprochen, dass sich sein Lebensstil gewaltig zum Negativen geändert hat. Anfangs gab es dann Besserung, später wurde nicht mehr darauf geachtet. Er müsste eigentlich wegen gesundheitlicher Probleme mal zu einem Facharzt, findet aber nie Zeit sich einen Termin zu machen (oder möchte keine Zeit finden). Die ersten beiden Monate habe ich ihn noch darauf angesprochen, mittlerweile ist es mir egal. Aufgezwungene Veranstaltungen mit seinem Kind zusammen habe ich durch die Blume abgelehnt, seitdem herrscht so gut wie Funkstille. Ich muss sagen, mir ist dadurch ein Stein vom Herzen gefallen. Manchmal denke ich, dass ich dadurch zu einem schlechten Menschen geworden bin. Andererseits können sich Menschen und deren Interessen doch auch auseinander entwickeln, oder?

Beichthaus.com Beichte #00039984 vom 04.07.2017 um 18:00:57 Uhr in Paderborn (22 Kommentare).

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“Beichte

10 Stunden Arbeit am Tag für eine kleine Wohnung

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Vorurteile Zwang Engherzigkeit Neugier Nachbarn

Meine Frau und ich führen eine sehr glückliche Ehe, wir haben einen wunderbaren Sohn (4) und haben uns durch konstante Arbeit und stetige Weiterbildungen hochgearbeitet, damit wir finanziellen Spielraum haben. Wir haben praktisch keine Geldsorgen und obwohl ab und an die Fetzen fliegen, geht es uns allen einfach gut. So kam es, dass wir uns entschieden hatten, unser altes Haus abreißen zu lassen, um neuzubauen. Dies zog nach sich, dass wir für ca. 1,5 Jahre eine temporäre Wohnung suchen und wegen dem Schritt vom bisherigen Haus zur Wohnung viele Möbel einlagern mussten und mit Kind von ehemals ca. 200qm in 65qm umgezogen sind. Für mich eine ganz neue Situation, da ich vorher noch nie in Mehrparteienhäusern bzw. Wohnungen gelebt hatte. Das Haus hat vier Wohneinheiten, zwei rechts und zwei links. Wir wohnen links. Die Nachbarn auf der rechten Seite sind gleichzeitig Eigentümer. Unser Vermieter ist der Bruder des Eigentümers und liegt mit dieser Partei im Streit.

Nach unserem Einzug fing alles damit an, dass sich diese Partei bei der Hausverwaltung über uns beschwert hat, weil wir uns nicht vorgestellt hätten. Man muss anmerken, dass ich mich beim Mann im Hausflur durchaus vorgestellt hatte und ich abends häufig erst nach 19.30 Uhr nach Hause komme und dann nicht mehr dort klingeln wollte. Als nächstes war die Putzordnung für das Treppenhaus noch abzuklären. Da meine Frau die Partei nicht angetroffen hatte, hat meine Frau am Tag nach dem Einzug das Treppenhaus "außerplanmäßig" geputzt, damit es keinen Streit gibt. Tags darauf klingelte die Partei bei uns und und machte uns jungen Leuten mit schroffen Ton klar, dass die Putzordnung noch abzuklären sei. Als meine Frau sich dann mit der Partei einig wurde, dachten wir, es sei alles so weit geklärt. Wir wollten kein Theater für die kurze Zeit, die wir dort wohnen würden. Später am selben Abend klingelte es erneut und es war der männliche Part der Nachbarn, er zeigte meiner Frau einen dreckigen Putzlappen und sagte sinngemäß, dass es ja nicht sein kann, dass sie vor zwei Tagen dort geputzt hätte. Leider stand ich unter der Dusche und bekam davon nichts mit, sonst wäre ich dort wahrscheinlich ausgerastet.

Im Laufe der Zeit kamen noch andere Dinge hinzu. Im Besonderen, dass unser Müll in den Gemeinschaftstonnen durchsucht wird und diese Partei, die in keiner Weise für unsere Haushälfte bzw. Wohneinheit zuständig ist, denkt die Herrschaft über das ganze Haus zu haben. Uns wurde vorgeworfen, dass die Wohnung für zwei Personen mit Kind zu klein sei. Ich muss anmerken, dass unser Sohn natürlich ein eigenes Zimmer hat und wir das wirklich großzügige Wohnzimmer auch als Schlafzimmer nutzen (Bettcouch). Temporär passt das für uns und die Hausverwaltung hat gesagt, dass es überhaupt kein Problem sei. In der Anfangszeit habe ich immer gute Miene gemacht, war stets fröhlich und höflich trotz langer Arbeit (was scheinbar auch ein Problem ist). Meiner Frau macht die Situation zu schaffen, aber jetzt nochmal für ein paar Monate umzuziehen, möchte sie natürlich nicht riskieren. Mir ist das mittlerweile total egal, im Gegenteil lege ich es darauf an und mache mir einen Spaß daraus, sodass die Partei scheinbar denkt, dass wir jung und perspektivlos sind, weil wir mit drei Personen in der kleinen Wohnung leben und 10 Stunden am Tag arbeiten müssen, um über die Runden zu kommen.

Es fühlt sich einfach gut an, immer einen draufzusetzen und diesen Leuten zu zeigen "wie schwer man es hat", obwohl es völliger Unsinn ist. Heute Morgen musste ich mein armes Kind ohne Rucksack in den Kiga schicken, es reicht einfach hinten und vorne nicht bei uns (der Rucksack war bei der Oma). Ich beichte, dass ich meiner Frau zuliebe weiterhin diplomatisch sein müsste, aber die Überlegenheit unserer Situation zum Vorteil nutze um den Nachbarn eins auszuwischen, weil es sich einfach gut anfühlt.

Beichthaus.com Beichte #00039982 vom 03.07.2017 um 18:46:49 Uhr (13 Kommentare).

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Essig ist mein Leben!

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Sucht Zwang Ernährung

Seit ich für mich Chips mit Essiggeschmack entdeckte, komme ich davon nicht mehr los. Ich verwende für jedes noch so kleine warme und kalte Gericht Essig-Essenz oder in kleinen Mengen in Getränken. Ja, sogar Sachen wie Senf, Ketchup, Obst oder Brot benetze ich mit einer kleinen Menge. Selbst wenn ich unterwegs bin, kaue ich Kaugummis mit Essiggeschmack. Das Ganze mache ich schon seit drei Jahren.

Beichthaus.com Beichte #00039981 vom 03.07.2017 um 08:47:17 Uhr (10 Kommentare).

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Feuchtes Pupsen im Schlaf kann man nicht verhindern

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Trunksucht Ekel Last Night Nauenburg

Ich (m/28) habe seit sechs Jahren eine feste Beziehung. Seit drei Monaten sind wir verlobt. Ich war vor drei Wochen (wie alle zwei Wochen) mit Freunden weg und habe das erste Mal seit bestimmt vier Jahren mal wieder richtig über die Stränge geschlagen. Als ich auf allen Vieren ins Haus gekrochen bin, haben sie und die Kids zum Glück schon geschlafen. Ich habe mich irgendwie auf dem Weg ins Bett von meiner Kleidung entledigt und bin zu ihr ins Bett gekrochen. Irgendwann im Halbschlaf musste ich furzen und war schlagartig hell wach und nüchtern. Ich hatte nur noch gemerkt, dass bestimmt ein halber Liter Flüssigkeit aus meinem Hintern gespritzt ist und es bestialisch stank. Meine Freundin schrie erst vor Schreck auf und hat mich direkt vollgekotzt (Ich habe da bemerkt, dass ich auch noch falsch herum im Bett lag). Sie hat mich zuerst in die Badewanne gebracht, ging selbst duschen, hat alles gesäubert und hat die Schlafzimmertür abgeschlossen. Seitdem herrscht fast Funkstille zwischen uns. Ich schlafe auf dem Sofa und ansonsten bin ich auf der Arbeit. Schatz, ich weiß du liest selbst Beichthaus. Bitte verzeih mir. Ich werde es nie wieder so weit kommen lassen. Ich bitte um Absolution. Und Schatz, bitte verzeih mir, es tut mir unendlich leid und vor allem ist es bestimmt das Peinlichste, was mir je im Leben passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00039974 vom 01.07.2017 um 02:35:32 Uhr in Nauenburg (24 Kommentare).

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