Ich will nicht mit meiner Freundin zusammenwohnen!

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Verzweiflung Falschheit Partnerschaft

Ich (m) führe seit etwa einem Jahr berufsbedingt eine Fernbeziehung. Ich habe eine eigene Wohnung und führe seitdem ein selbstbestimmtes Leben, zuvor habe ich fünf Jahre mit meiner Freundin, ihrem Kind und ihrem Köter zusammengelebt. Ich habe in dieser Zeit meine Einsamkeit richtig genossen, ja, hatte auch meine Freiheiten, die ich lieb gewonnen habe - aber das Wichtigste: Ich hatte ein geordnetes Leben, mit einer sauberen Küche, ohne Hundehaare, ohne den ganzen Kram, den meine Freundin in der ganzen Wohnung rumliegen lässt, alles ordentlich und sauber. Sie ist nämlich alles andere als der Prototyp einer Hausfrau und der Köter ist nur nervig. Jetzt ist mein Job hier abgeschlossen und ich werde zurückkehren, habe aber richtigen Horror davor. Am liebsten würde ich die Beziehung beenden und mein eigenes Leben leben. Aber wir haben viel zusammen durchgemacht und das wäre wohl sehr egoistisch.

Ob ich sie liebe? Ich liebte sie mal wirklich, aber es gab zwei Ereignisse, wo ich sogar kurzzeitig ausgezogen bin, bei denen sie mich so verletzt hat, dass auch meine Gefühle für sie Schaden genommen haben. Ich bin todunglücklich, dass ich jetzt wieder in diese Wohnung soll, wo ich es an den Wochenenden maximal 1,5 Tage aushalte. Ich träume davon, einfach in den Süden abzuhauen und dort einen Neuanfang zu starten, ohne Verpflichtungen für irgendjemand anderen außer mir. Beruflich wäre das gar kein Problem für mich, da ich international tätig bin. Ich spiele mit dem Gedanken, ein paar Monate Geld anzusparen, ihr das zu geben und mich dann in mein Auto zu setzen, um abzuhauen. Meine Beichte? Ich bin zu feige, ihr das zu sagen, weil ich glaube, dass sie und ihr Kind, das ich wie ein Vater lieb habe, sehr unglücklich machen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039433 vom 05.03.2017 um 22:55:58 Uhr (14 Kommentare).

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Konkurrenzkampf unter Soldaten

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Aggression Gewalt Zivi & Bund Bahn & Co.

Ich bin momentan in den letzten Wochen meiner Rekrutenschule (das Schweizer Pendant zum Grundwehrdienst). Heute Abend ist es im Zug auf dem Weg zur Kaserne zu einer wüsten Begebenheit gekommen. Ich saß alleine in einem Abteil und wartete auf einen Kameraden, der demnächst zusteigen würde. Es setzten sich jedoch drei Soldaten hin, welche ich nicht kannte. Sie waren Panzersappeure. Nun muss ich erwähnen, dass ich bei den Panzergrenadieren bin und in den Panzertruppen zwischen den Grenadieren und den Sappeuren ein reger Konkurrenzkampf vorherrscht. Dieser äußert sich unter anderem in gegenseitigen Beleidigungen, gipfelte jedoch mehrfach in Diebstahl und Beschädigung von Eigentum der "gegnerischen" Kompanie. Ich selbst halte herzlich wenig von solchem sinnlosen Konkurrenzdenken.

So machte ich mir die Hoffnung auf eine ruhige Zugfahrt in gegenseitiger Indifferenz - weit gefehlt. Sobald die besagten Sappeure sahen, dass ich Panzergrenadier bin, begannen sie mit Beschimpfungen. Ich ließ mich nicht darauf ein und begann Musik zu hören. Die Beleidigungen ließen jedoch nicht ab und wurden immer wüster. Sie begannen dann auch, mich physisch anzugreifen und gaben mir leichtere Schläge auf Arme und den Hinterkopf. Dies wollte ich mir nicht länger gefallen lassen, allerdings konnte ich alleine gegen drei Sappeure nicht besonders viel bewirken. Ich nahm also mein Gepäck und verließ das Abteil, während mich die Sappeure als Pussy und Lappen bezeichneten. Daraufhin platze mir der Kragen und ich nahm die noch geschlossene Coladose, die ich in der Hand hatte, schüttelte sie gut durch und entleerte sie in einem Schwung auf meine Angreifer und verwüstete so ihre Ausgangsuniform. Dabei war mir egal, dass ich auch gut etwas abbekommen habe. Die leere Dose schleuderte ich dem Haupttäter an die Stirn. Eine weitere Eskalation konnte nur vermieden werden, indem andere Soldaten einschritten und uns auseinandertrieben. Ich beichte, dass ich mich auf ihr tiefes Niveau begeben habe und nicht anders auf die Situation reagieren konnte.

Beichthaus.com Beichte #00039432 vom 05.03.2017 um 22:27:51 Uhr (14 Kommentare).

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DVD-Abend mit einem 19-Jährigen

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Missbrauch Feigheit Urlaub Genf

Dass ich (w/21) hier schreibe, liegt daran, dass das Geschehene mittlerweile 10 Jahre zurückliegt und ich immer noch daran denken muss. Damals sind meine Eltern, meine Geschwister und ich mit vielen Freunden in den Urlaub gefahren. Und da wir das schon mehrere Jahre so gemacht haben, kennen mich die ganzen Leute schon seit ich ein Kleinkind war. Zu den Freunden gehört(e) ein junger Mann (zu dem Zeitpunkt 19), den ich damals immer als eine Art Vorbild zu sehen glaubte. Bis zu dem Tag tat ich das auch. Er hat gefragt, ob ich Lust habe mit seiner Freundin und ihm einen Film zu schauen. Ich weiß auch noch genau, welcher es war. Ich bejahte und holte meinen Laptop und die DVD, wir dunkelten das Zimmer komplett ab und legten uns quer ins Bett, er war in der Mitte. Mitten im Film nahm er seine Hand, steckte sie in meine Unterhose und probierte seinen Finger in mich zu stecken. Er ließ seine Hand auch danach noch in meiner Unterhose stecken.

Ich war so perplex und wie versteinert. Da ich nicht wollte, dass es seiner Freundin auffällt, ließ ich es den Rest des Filmes über mich ergehen. Der Film war eine Tortur und ich war so froh, als er endlich fertig war. Ich habe das Zimmer sofort verlassen. Ich wusste nicht, ob ich es meiner Familie oder seinen Eltern sagen soll und vor allem wie? Ich wollte erst ein bisschen darüber nachdenken und habe nichts erzählt. Kurz nach dem Urlaub verstarb sein Vater sehr unerwartet. Ich konnte es nicht über mein Herz bringen, seine Familie noch weiter zu belasten und noch unglücklicher zu machen. Bis heute habe ich es nie irgendwem erzählt und vor allem, wem hätte man wohl geglaubt? Dem elfjährigen Mädchen, oder dem 19-Jährigen? Ich denke Letzteres. Ich beichte hiermit, dass ich es mir bis heute nicht eingestehen kann, dass ich eigentlich Opfer von sexuellem Missbrauch geworden bin und zu feige war, mich in irgendeiner Weise bemerkbar zu machen. Ich schäme mich so.

Beichthaus.com Beichte #00039431 vom 05.03.2017 um 21:00:32 Uhr in 1218 Genf (Rue Liotard) (12 Kommentare).

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Das Casanova-Gen

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Begehrlichkeit Selbstsucht

Ich glaube, dass ich das Casanova-Gen besitze. Ich habe mal einen Film über ihn gesehen und dort war es so dargestellt, dass er jeder seiner Liebschaften das Gefühl gab, die Einzige, etwas Besonderes zu sein. Ich habe irgendeine unnatürliche Wirkung auf Frauen. Sie verlieben sich gleich in mich und ich gebe ihnen wohl das Gefühl, respektiert, geliebt und begehrt zu werden. Allerdings habe ich gleich mehrere solche Beziehungen, die ich schon aus reinem Zeitmangel nicht immer pflegen kann. Dennoch glauben alle, sie hätten eine Zukunft mit mir und malen sich diese rosig aus.

In Wirklichkeit will ich gar keine Beziehung, aber es ist wie ein Zwang. Gerade habe ich mit einer von Ihnen Schluss machen wollen, indem ich offenes Desinteresse zeigte, sie legte dann auch selbst nahe, nur noch Freunde zu bleiben, um mir gleich am nächsten Tag zu sagen, dass sie geträumt hätte, dass wir wieder zusammen seien und sie sich sicher sei, dass es nicht aus ist. Einer anderen sagte ich dann offen, sie solle sich nicht in mich verlieben, weil ich nicht dazu bereit wäre; sie war so intelligent mich daraufhin zu bitten, sie nicht mehr anzurufen, weil sie sich in mich verliebt hätte und sonst nicht loskommen könnte. Ich habe das respektiert und bin froh, dass zumindest diese Beziehung so ausgegangen ist.

Beichthaus.com Beichte #00039430 vom 05.03.2017 um 22:41:13 Uhr (8 Kommentare).

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Geld verloren - Geld gefunden

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Diebstahl Habgier Geld

Ich habe vor Kurzem 30 Euro verloren und mich tierisch drüber geärgert. Obwohl ich die Strecke abgelaufen bin und es dort spät abends fast kein Publikumsverkehr gibt, war das Geld weg. Am nächsten Morgen ritt ich einen Feldweg lang und fand 110 Euro. Nach kurzem Überlegen nahm ich es mit. Ich fragte bei der nahe gelegenen Reitschule, ob Geld vermisst wird, ohne den Betrag zu nennen. Niemand meldete sich. Die nächste Polizeidienststelle ist 35 km entfernt. Ich behielt das Geld lange zu Hause und gab einen Teil davon aus. Den anderen Teil ließ ich einer Nachbarin im anonymen Umschlag zukommen, die das Geld dringend braucht. Dennoch habe ich ein richtig schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00039419 vom 03.03.2017 um 09:00:52 Uhr (9 Kommentare).

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