Der Hund meines Freundes ist eine Missgeburt!

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Aggression Zorn Tiere Nürnberg

Ich möchte beichten, dass ich den Hund meines Freundes ärgere. Dieses hässliche Vieh widert mich so dermaßen an. Es stinkt, sabbert, ist überaus frech und ist wird von seinem Herrchen auch noch so sehr verwöhnt, dass mir bei dem Gedanken schon das Kotzen kommt... Dieser scheiß Hund springt mich zur Begrüßung immer an, am liebsten würde ich ihm in die Fresse dafür schlagen. Ich kann es überhaupt nicht ab, wenn Hunde so etwas tun, vor allem dieses Gebelle zur Begrüßung. Er stinkt, rotzt und sabbert rum und zieht beim Gassi gehen ohne Ende. Dazu noch diese Proletenstatur dieser Missgeburt (französische Bulldogge).

Wenn mein Freund mal nicht da ist, habe ich dem Vieh schon mal in die Ohren geschnipst oder mal in den Arsch getreten - der macht was er will. Dabei habe ich früher jedem Hund der in meine Nähe kam, immer über den Kopf gestrichen. Wir hatten selbst früher einen. Mein Freund lässt diese Kreuzung aus Schwein und Prolet sogar in seinem Bett schlafen. Wie es da riecht brauche ich nicht zu beschreiben. Wenn das Vieh röchelt, weil es keine oder schlecht Luft bekommt, empfinde ich unheimliche Schadenfreude. Ich verstehe nicht wie man an dieser Kreatur etwas Positiv finden kann... Ich schäme mich für meine schlechten Gedanken und ich habe grundsätzlich nichts gegen Tiere oder speziell auch Hunde, aber dieses Tier geht einfach gar nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040251 vom 30.08.2017 um 17:24:43 Uhr in Nürnberg (Bergstraße) (17 Kommentare).

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Nervige chinesische Touristen

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Boshaftigkeit Zorn Rache Engherzigkeit Urlaub

Am Wochenende war ich (m/22) in der Stadt unterwegs, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Ich wollte anschließend gemütlich mit dem Bus nach Hause fahren, doch eine wüste Touristengruppe hielt mich davon ab. Die Gruppe bestand aus acht Chinesen, die alles und jeden in der Umgebung fotografierten, sie sprachen mich an. Ich selbst bin Japaner, kann aber weder chinesisch noch fließend japanisch. Die Chinesen sprachen glücklicherweise Englisch, anscheinend hatten sie sich verlaufen und suchten irgendeinen Laden. Ich erklärte ihnen auf englisch, dass ich ihnen nicht helfen könnte. Statt mich in Ruhe zu lassen, folgten sie mir und fragten immer wieder, wo es lang ging. Ich fing an zu rennen und sie machten es mir nach. Verärgert blieb ich stehen und musste feststellen, dass schon einige andere Leute blöd gafften und grinsten.

Nachdem ich die Gruppe zum dritten Mal gebeten hatte, mich in Ruhe zu lassen und sich nichts an der Situation änderte, reichte es mir. Ich wies sie an, mir zu folgen, gemeinsam fuhren wir anschließend mit dem Bus mitten in die Pampa. Wir stiegen nach einer zweistündigen Fahrt aus und ich führte die nervende Gruppe noch einige Meter weiter weg, um sie von der Bushaltestelle zu entfernen, nebenbei telefonierte ich mit einem Kumpel, nannte ihm einen Treffpunkt und bat ihn, mich abzuholen. Am vereinbarten Ort angekommen wartete auch schon mein Kumpel in seinem Auto, ich blieb abrupt stehen und schaute in die verwirrten Gesichter der Chinesen. Grinsend verabschiedete ich mich, stieg in das Auto und ließ die verzweifelte Gruppe zurück. Mittlerweile finde ich die Aktion hochgradig asozial, da ich die Naivität der Touristen ausgenutzt und ihnen womöglich die Reise versaut habe. Ich hoffe, sie haben wieder zurückgefunden!

Beichthaus.com Beichte #00040250 vom 30.08.2017 um 15:13:39 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Ich habe einem Mann das Herz gebrochen!

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Hass Verzweiflung Liebe Linz

Ich habe einem Mann das Herz gebrochen, ohne es je zu wollen. Er dachte, er hätte seine Traumfrau gefunden. Er dachte, ich wäre ehrlich und dass er mir vertrauen könnte. Er dachte, dass ich es ernst mit ihm meine. Er dachte, bei mir wäre seine Liebe sicher. Was […]
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Beichthaus.com Beichte #00040248 vom 30.08.2017 um 13:45:15 Uhr in Linz (11 Kommentare).

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Hilfe, mein Sohn war arbeitslos!

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Familie München

Ich habe meinen Sohn im Stich gelassen und ihn noch bestraft, als er arbeitslos wurde und man ihm sein Geld sanktioniert hatte. Er hat drei Monate weder Bargeld noch sonstiges Vermögen besessen. Ich habe damals geglaubt, dass die Leute, die über ihn schlecht geredet hatten, recht haben - dass er wirklich ein Schmarotzer sei. Erst hinterher, als er wieder eine Arbeit fand, habe ich ihn zu Hause bei uns reingelassen und er hat mir das alles erzählt. Ich fühle mich so erbärmlich. Hätte ich das früher gewusst, hätte er in unserer oberen Wohnung einziehen können. Zu dem Zeitpunkt haben wir die Wohnung vermietet.

Wir haben uns vor den Leuten geschämt, weil wir es nicht kennen, dass jemand in unseren Kreisen tatsächlich arbeitslos werden würde. Ich habe nur eine Freundin, die ist mal Teamleiterin in so einem Jobcenter gewesen, nun hat sie sich aber selbstständig gemacht und uns so einiges erzählt. Ich erschrecke mich, dass mein Sohn so leiden musste. Jetzt geht es ihm wieder besser - er fand eine sehr gute Anstellung und ist auch durch das Erbe abgesichert. Er soll nie wieder so eine erbärmliche Erfahrung machen. Mein Sohn hat Besseres verdient, als sich mit dem Jobcenter rumzuplagen.

Beichthaus.com Beichte #00040246 vom 29.08.2017 um 23:14:09 Uhr in München (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nervige Fußball-Euphorie

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Vorurteile Zwietracht Sport Bochum

Ich war nie ein Freund des Fußballs und bin damit auch sehr offensiv umgegangen. Als damals die WM 2006 ins Haus stand, wollte ich auch gar nicht wissen wie es so steht, welche Mannschaften noch im Rennen sind und so weiter. Damals kam auch sehr groß diese ganze Flaggenbestückung an Autos in Mode und man hatte praktisch keine Chance, von den Siegen unserer Elf nichts zu erfahren. Ich habe es als zutiefst rechts empfunden und schon mit linksradikalen Ideen sympathisiert. Ich hatte nichts als Verachtung für dieses Mitläufertum übrig und war auch da nie um eine ungefragte Stellungnahme verlegen. Eines Tages in diesem Sommer wurde ich dann zum "Grillen" am frühen Nachmittag eingeladen. Einem Zufall war es geschuldet, dass ich dennoch spitzbekommen habe, dass das Halbfinale gegen Italien ansteht.

Man hätte mich durchaus darüber aufklären sollen, dass man wohl vorhatte, sich später vor die Glotze zu fläzen. Kurzum habe ich mir selbst ein Corpsepaint verpasst und mir eine norwegische Flagge umgehängt. Den ganzen Abend verbreitete ich gezielt schlechte Laune. Während des Spiels kommentierte einer der Gäste eine Schiedsrichterentscheidung dann mit den Worten: "Komm, wir fahren nach Dortmund. Auf dem Parkplatz steht nur aein einziges Auto mit mexikanischem Kennzeichen!" Diese proletenhafte Billigung und Beförderung von Gewalt gepaart mit der irrsinnigen Vorstellung, dass jemand für rund zwei Stunden Arbeit von Mexiko über die Behringstraße durch halb Sibirien tuckert, hat mich dann veranlasst, nach Hause zu fahren und das übrige Spiel per Liveticker zu verfolgen. Nach dem Abpfiff bin ich erstmal losmarschiert und habe mir beim nächsten Italiener eine Pizza geholt.

Beichthaus.com Beichte #00040245 vom 29.08.2017 um 20:45:02 Uhr in Bochum (19 Kommentare).

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