Rache an der falschen Person

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Rache Dummheit Ungerechtigkeit Familie Wien

Mein Bruder fand es wohl ziemlich komisch, meine Präsentation für die Abschlussarbeit mit ein paar Bildern von nackten Frauen inklusive den dazugehörigen Stöhngeräuschen zu "verschönern". Das meinen Professoren zu erklären war mehr als schwierig und da sich mein Bruder - den Ausmaßen seiner Tat anscheinend bewusst geworden - von Zuhause fernhielt, konnte ich meiner Wut nicht einmal Luft machen. Also besoff ich mich. In meinem Suff beschloss ich, sein Zimmer umzudekorieren. Dabei fiel mir sein Laptop in die Hände. Auf besagtem Gerät befanden sich einige Videos von ihm und irgendwelchen Frauen beim Sex, unter anderem auch mit seiner damaligen Freundin. Ich schnitt also aus dem Video mit seiner Freundin ein paar Bilder heraus, auf denen die beiden auch gut zu erkennen waren, und stellte sie ins Netz. Außerdem druckte ich Flyer. Zusätzlich versah ich alles mit dem vollständigen Namen meines Bruders und dem Copyright-Symbol. Noch am selben Abend verteilte ich die Flyer in der ganzen Stadt und vor allem auf dem Schulgelände jener Schule, die mein Bruder damals besuchte. Am nächsten Morgen stand dann plötzlich die Polizei vor der Tür und nahm meinen Bruder wegen besagter Fotos (und Flyer) mit. In meinem Suff hatte ich die Folgen meiner Aktion nicht bedacht. Er hat eine ordentliche Geldstrafe bekommen und meine Eltern und das Mädchen (inklusive ihrem Schrank von einem Vater) waren auch nicht gerade erfreut. Im Nachhinein tut es mir schrecklich leid - vor allem, weil ich meinem Bruder bis heute nicht gesagt habe, dass ich das war. Er hatte es aber immerhin ein bisschen verdient, das Mädchen allerdings, das kurz darauf wegzog, hatte damit eigentlich rein gar nichts zu tun.<br /> L..., falls du das jemals liest, es tut mir furchtbar leid.

Beichthaus.com Beichte #00030459 vom 15.11.2012 um 18:42:45 Uhr in Wien (Dresdner Straße) (13 Kommentare).

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Sperma gegen Pickel und Falten

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Eitelkeit Neugier Peinlichkeit Ekel Berlin

Sperma gegen Pickel und Falten
Ich (m/34) bin in einem Alter, in dem die meisten Männer schon eine Halbglatze und tiefe Falten im Gesicht haben. Ich sehe glücklicherweise noch recht jung aus und würde auch noch als 25-Jähriger durchgehen. Ich habe schon früh angefangen, auf mein Äußeres zu achten. Vor einigen Jahren, las ich einen Bericht darüber, dass Sperma das ideale Anti-Falten-Mittel ist und Kosmetikkonzerne daran arbeiten, es synthetisch herzustellen. Als Single hatte ich somit endlich einen sinnvollen Verwendungszweck für das Zeug gefunden. Frisches Sperma wirkt gut gegen Pickel, aber als Faltenkiller ist es einfach perfekt. Im Gesicht, zum Beispiel unter den Augen leicht einklopfen und einziehen lassen. Nach 10 Minuten fühlt sich die Haut richtig glatt an. Um den Effekt zu erhöhen, gebe ich dann etwas hyaluronhaltige Creme auf die getrocknete Haut. Kleine Fältchen unter den Augen werden deutlich gemildert.<br /> <br /> Mittlerweile habe ich eine Freundin, die mein Geheimnis in einer äußerst peinlichen Situation gelüftet hat. Sie musste das natürlich gleich ihren besten Freundinnen weitertratschen und erntete alles zwischen Interesse und Würgereiz. Der Peinlichkeitsfaktor ist für mich gar nicht mehr zu toppen. Die von oben nach unten musternden und zugleich angewiderten Blicke der Freundinnen sagen alles.<br /> Eine Genugtuung hat das Ganze jedoch mit sich gebracht; meine Freundin ist jetzt auch auf dem Trip. Ich beichte, dass wir nach dem Sex jedes Mal schnell zum Spiegel sprinten und uns mein Sperma unter die Augen klopfen.

Beichthaus.com Beichte #00030458 vom 15.11.2012 um 15:07:51 Uhr in Berlin (Sredzkistraße) (27 Kommentare).

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Experiment mit dem Wind

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Gesundheit N&uuml;rnberg

Ich (m/22) muss beichten, dass ich mit meiner Freundin eine Wette mit fatalen Konsequenzen abgeschlossen habe. Ich habe behauptet, dass die "Darmwinde" brennbar seien. Sie hat das als völligen Unsinn bezeichnet und dagegen gewettet. Ich sagte, wenn sie sich so sicher sei, sei es ja kein Problem, wenn wir bei ihr die Probe aufs Exempel machen. Sie hat dem auch gleich zugestimmt. Sie hat dann durch entsprechende Nahrungsaufnahme dafür gesorgt, dass die Gasentwicklung in Gang kam. Als es so weit war, habe ich an die Stelle des Gasaustritts ein brennendes Streichholz gehalten. Es bildete sich tatsächlich eine blass-blaue Stichflamme. Das Dumme war, dass sie an der Austrittsstelle Verbrennungen erlitt, die sofort ärztlich behandelt werden mussten. Sie hat beim Arzt gar nicht lange drum herum geredet und die Ursache der Verletzung gleich offengelegt. Er hat nur gemeint, dass er ihr das auch gleich hätte sagen können. Durch Schaden wird man klug!

Beichthaus.com Beichte #00030457 vom 15.11.2012 um 14:32:16 Uhr in Nürnberg (Regensburgerstraße) (25 Kommentare).

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Nachbar + Bäcker = Frühaufsteher

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Hass Rache Vandalismus Studentenleben Nachbarn

Mein Nachbar ist Bäcker, das heißt, er steht jeden Morgen sehr früh auf. Er hat sozusagen eine Bäckerei auf Rädern. Ich wohne hier schon seit knapp vier Jahren und muss jeden Morgen (um circa vier bis fünf Uhr) ertragen, wie er dieses spezielle Riesenauto aus […]
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Beichthaus.com Beichte #00030455 vom 15.11.2012 um 04:31:55 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Herrenloser Spickzettel

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Betrug Lügen Schule Ravensburg

Es wurde mir in die Wiege gelegt, Lehrerliebling zu sein. So richtig erklären konnte ich mir das nie, denn ich war relativ unscheinbar. Die Lehrer haben mich aber stets bevorzugt: Für dieselben Antworten bei Klassenarbeiten erhielt ich immer mehr Punkte als meine Klassenkameraden und auch bei Referaten schnitt ich mit durchschnittlichen Leistungen immer als einer der besten ab. Ich habe eigentlich gar nicht in das Schema des Lehrerlieblings gepasst: Ich habe regelmäßig gekifft und Klassenarbeiten stets mithilfe von Spickzetteln bewältigt. Besonders beliebt war ich bei meinem Geschichtslehrer - bei ihm genoss ich vollstes Vertrauen. In der letzten Geschichtsklausur bei ihm im elften Schuljahr deckte sich der Inhalt meines Spickzettels perfekt mit den Fragen ab. Meiner Eins stand also rein gar nichts im Wege. Meine Klassenkameraden hatten ihre Arbeiten schon alle abgegeben und ich war eigentlich auch schon fertig, aber aus Tradition bleibe ich immer, bis niemand mehr da ist, auch um nochmals alles zu überprüfen. <br /> <br /> <br /> Routiniert wollte ich schließlich meinen Spickzettel vom Tisch entfernen, aber ein Missgeschick ließ diesen vor meinen Tisch flattern. Um den Zettel mit dem Fuß zu erwischen, fehlten mir nur wenige Zentimeter. Gleichzeitig hätte die Situation für den Lehrer klarer nicht aussehen können. Es fehlte eigentlich nur noch ein Pfeil auf dem Spickzettel, der auf mich deutet, um das Maximum an Eindeutigkeit rauszuholen. Mir blieb nur die Hoffnung, dass ich den Zettel in einem unbeobachteten Moment beim Herausgehen erwische. Ich gab die Arbeit ab und der Lehrer blickte mich mit einem stolzen Blick an, den ich nur mit einem aufgesetzten Lächeln erwiderte. Als er gerade dabei war, meine Arbeit in die Hand zu nehmen, veränderte sich sein Blick ruckartig. Er drehte sich zur Seite, schärfte seinen Blick mit zugekniffenen Augen und ging auf das "Sündenblatt" zu. "Das ist doch nicht etwa ein Spickzettel?" Mit euphorischer Stimme antwortete ich: "Spickzettel?" - "Ja, sieh doch her! Hier muss jemand betrogen haben! Unfassbar!" Plötzlich eröffnete sich mir spontan Plan B: "Ja. Sie haben Recht! Aber das lässt sich ja leicht herausfinden. Wir gehen einfach alle Klassenarbeiten durch und vergleichen die Schriften!" Der gute Mann war mit meinem Vorschlag hochzufrieden und die ganze Mittagspause verbrachten wir damit, die Schriften mit denen meiner Klassenkameraden zu vergleichen. Als er kurz einen Kaffee holen gegangen war, nutzte ich die Gelegenheit und steckte mein Heft in den Haufen mit den Arbeiten, die bereits überprüft wurden. Kurioserweise konnten wir den Betrüger nicht aufdecken. Mit einem kollektiven Schulterzucken stempelten wir die Sache als eine groteske Gegebenheit ab. Fünf Jahre später habe ich ihm bei einem Volksfest als kleine Entschuldigung ein Bier ausgegeben. Ich hoffe, er erfährt es niemals.

Beichthaus.com Beichte #00030454 vom 14.11.2012 um 15:51:06 Uhr in Ravensburg (13 Kommentare).

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