Patienten können sich selbst helfen

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Boshaftigkeit Betrug Tod Köln

Ich arbeite als Arzt in einer Großstadt. Ich muss gestehen, dass wir 98 % aller Patienten gar nicht helfen, obwohl wir es besser wissen und das helfen nicht schwer oder finanziell aufwendig wäre. Die meisten Menschen könnten sich alleine durch Änderung des Lebensstils (gesunde Nahrung, Bewegung usw.) die meisten Wehwehchen selbst auskurieren, aber nein jeder rennt zu uns und nervt uns unendlich mit seinem Scheiß. Es ist nicht so, dass wir wirklich bösartig wären, sondern für viele meiner Kollegen und auch für mich lohnt es sich finanziell einfach nicht.

Man kann, auch ohne sich die Hände schmutzig zu machen, mit den Kassen abrechnen. Dazu berechnen wir extrem viele Leistungen, die den Patienten schaden oder kränker machen, als er je sein müsste. Unter meinen Kollegen sterben viele Patienten weg wie die Fliegen oder sind gesundheitlich am Ende, obwohl denen locker geholfen werden könnte. Wir wissen das alles. Manch meiner Kollegen reißt darüber öfters Witze, während leidende Patienten nur einen Raum weiter vor Schmerzen schreien. In Wahrheit geht es nur ums Geld, auch wenn das keine Entschuldigung ist.

Beichthaus.com Beichte #00039442 vom 07.03.2017 um 17:55:52 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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Werkstudent ohne Arbeit

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Betrug Faulheit Trägheit Arbeit Studentenleben Ludwigsburg

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich meinen Arbeitgeber betrüge. Seit Oktober arbeite ich als Werkstudent bei einem großen, international tätigen Unternehmen für 10 Stunden in der Woche. Die Arbeit macht mir Spaß, ich assistiere meinen Vorgesetzten und erfülle einige wichtige Aufgaben im Unternehmen, weshalb ich auch eine gewisse Verantwortung trage. Dafür erhalte ich auch einen sehr ordentlichen Lohn. Als ich mit dem Job angefangen habe, gab es Arbeit im Überfluss, da sich viel angestaut hatte, seit der letzte Werkstudent gegangen war - daher habe ich auch mal die eine oder andere Überstunde gemacht. Seit einer Weile hat sich das jedoch geändert. Tatsächlich habe ich auf der Arbeit kaum noch etwas zu tun. Von den 10 Stunden in der Woche arbeite ich höchstens 2-3 Stunden effektiv, den Rest der Zeit langweile ich mich zu Tode.

Damit das vor den Kollegen nicht auffällt, habe ich meistens irgendein wichtiges Dokument am Computer geöffnet oder tippe irgendetwas in eine Excel-Tabelle ein, um beschäftigt zu wirken. Manchmal mache ich auch ausgedehnte Klopausen, was weder meinen Kollegen noch meinen Vorgesetzten zu interessieren bzw. aufzufallen zu scheint. Nicht falsch verstehen, ich bin eigentlich ein disziplinierter Arbeiter und habe auch schon meinem Vorgesetzten das Problem geschildert, jedoch hat sich nichts geändert. Auch versuche ich meine Kollegen zu unterstützen, diese haben aber auch nicht immer Arbeit für mich. Da ich trotzdem immer versuche auf meine vorgegebene Arbeitszeit zu kommen, lasse ich mich sozusagen fürs Nichtstun bezahlen. Dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039357 vom 16.02.2017 um 19:21:22 Uhr in Ludwigsburg (11 Kommentare).

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Ultimativer Geheimtipp fürs Spicken

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Betrug Falschheit Schule

Ich habe von der achten bis zur zwölften Klasse bei Klausuren immer gespickt. Hierbei war ich aber besonders dreist. Ich bin Rollstuhlfahrer und habe mir die Antworten immer mit einem lilafarbenen Stift auf mein schwarzes Fußbrett geschrieben. Die Lehrer konnten von Weitem aus nichts davon sehen. Ich konnte aber alles perfekt erkennen. Insgesamt hielten mich die Lehrer sowieso für den bravsten Schüler und wären nie darauf gekommen, dass gerade ich bei Klausuren schummeln würde. Ich bitte also um Absolution dafür, dass ich so dreist gespickt habe. Auch wenn ich ein bisschen stolz auf meine Kreativität bin.

Beichthaus.com Beichte #00039319 vom 06.02.2017 um 21:09:47 Uhr (8 Kommentare).

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Freunderlwirtschaft

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Betrug Falschheit Arbeit München

Ich beichte, dass ich betrogen habe. Der Betriebsrat gab mir die Aufgabe eine(n) neue(n) Projektleiterin/Leiter auszusuchen. Ich habe nicht den besten gewählt, sondern den Mitarbeiter, den ich am meisten mochte. Ich gab mein Wort, mit besten Gewissen diese Wahl zu treffen und habe es nicht getan. Der Mitarbeiter fragte anschließend, ob er diesen Posten zurecht erworben hätte oder ob es daran läge, dass wir miteinander befreundet sind. Ich log ihn an und sagte, er sei schlicht und einfach der Beste gewesen.

Ich kann meine Entscheidung nicht revidieren und ich kann dem Mitarbeiter auch nichts über meine Lüge und über meinen Betrug erzählen, denn er sagte, er wolle diesen Posten ehrlich erwerben. Die anderen Mitarbeiter munkeln, dass diese Wahl nicht auf ehrlicher Ebene getroffen wurde, sondern durch die "Freundewirtschaft". Ich fühle mich schlecht, weil ich unehrlich zu dem Mitarbeiter war und weil ich die anderen Mitarbeiter um ihren Posten betrogen habe. Mich plagt das schlechte Gewissen zutiefst - und eine innere Unruhe, die mich minütlich aufrisst. Ich wünsche mir wieder Frieden für mich und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039286 vom 29.01.2017 um 19:59:57 Uhr in 80333 München (Schillerstraße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das perfekte Mittel gegen Drängler

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Schamlosigkeit Betrug Auto & Co.

Seit ich im Auto hinten eine Kamera Attrappe aufgebaut habe, fährt mir niemand mehr dicht auf oder bedrängt mich. Was so ein bisschen Pappe bewirken kann...

Beichthaus.com Beichte #00039196 vom 10.01.2017 um 11:57:04 Uhr (10 Kommentare).

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