Werkstudent ohne Arbeit

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Betrug Faulheit Trägheit Arbeit Studentenleben Ludwigsburg

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich meinen Arbeitgeber betrüge. Seit Oktober arbeite ich als Werkstudent bei einem großen, international tätigen Unternehmen für 10 Stunden in der Woche. Die Arbeit macht mir Spaß, ich assistiere meinen Vorgesetzten und erfülle einige wichtige Aufgaben im Unternehmen, weshalb ich auch eine gewisse Verantwortung trage. Dafür erhalte ich auch einen sehr ordentlichen Lohn. Als ich mit dem Job angefangen habe, gab es Arbeit im Überfluss, da sich viel angestaut hatte, seit der letzte Werkstudent gegangen war - daher habe ich auch mal die eine oder andere Überstunde gemacht. Seit einer Weile hat sich das jedoch geändert. Tatsächlich habe ich auf der Arbeit kaum noch etwas zu tun. Von den 10 Stunden in der Woche arbeite ich höchstens 2-3 Stunden effektiv, den Rest der Zeit langweile ich mich zu Tode.

Damit das vor den Kollegen nicht auffällt, habe ich meistens irgendein wichtiges Dokument am Computer geöffnet oder tippe irgendetwas in eine Excel-Tabelle ein, um beschäftigt zu wirken. Manchmal mache ich auch ausgedehnte Klopausen, was weder meinen Kollegen noch meinen Vorgesetzten zu interessieren bzw. aufzufallen zu scheint. Nicht falsch verstehen, ich bin eigentlich ein disziplinierter Arbeiter und habe auch schon meinem Vorgesetzten das Problem geschildert, jedoch hat sich nichts geändert. Auch versuche ich meine Kollegen zu unterstützen, diese haben aber auch nicht immer Arbeit für mich. Da ich trotzdem immer versuche auf meine vorgegebene Arbeitszeit zu kommen, lasse ich mich sozusagen fürs Nichtstun bezahlen. Dafür schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00039357 vom 16.02.2017 um 19:21:22 Uhr in Ludwigsburg (11 Kommentare).

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Ultimativer Geheimtipp fürs Spicken

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Betrug Falschheit Schule

Ich habe von der achten bis zur zwölften Klasse bei Klausuren immer gespickt. Hierbei war ich aber besonders dreist. Ich bin Rollstuhlfahrer und habe mir die Antworten immer mit einem lilafarbenen Stift auf mein schwarzes Fußbrett geschrieben. Die Lehrer konnten von Weitem aus nichts davon sehen. Ich konnte aber alles perfekt erkennen. Insgesamt hielten mich die Lehrer sowieso für den bravsten Schüler und wären nie darauf gekommen, dass gerade ich bei Klausuren schummeln würde. Ich bitte also um Absolution dafür, dass ich so dreist gespickt habe. Auch wenn ich ein bisschen stolz auf meine Kreativität bin.

Beichthaus.com Beichte #00039319 vom 06.02.2017 um 21:09:47 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Freunderlwirtschaft

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Betrug Falschheit Arbeit München

Ich beichte, dass ich betrogen habe. Der Betriebsrat gab mir die Aufgabe eine(n) neue(n) Projektleiterin/Leiter auszusuchen. Ich habe nicht den besten gewählt, sondern den Mitarbeiter, den ich am meisten mochte. Ich gab mein Wort, mit besten Gewissen diese Wahl zu treffen und habe es nicht getan. Der Mitarbeiter fragte anschließend, ob er diesen Posten zurecht erworben hätte oder ob es daran läge, dass wir miteinander befreundet sind. Ich log ihn an und sagte, er sei schlicht und einfach der Beste gewesen.

Ich kann meine Entscheidung nicht revidieren und ich kann dem Mitarbeiter auch nichts über meine Lüge und über meinen Betrug erzählen, denn er sagte, er wolle diesen Posten ehrlich erwerben. Die anderen Mitarbeiter munkeln, dass diese Wahl nicht auf ehrlicher Ebene getroffen wurde, sondern durch die "Freundewirtschaft". Ich fühle mich schlecht, weil ich unehrlich zu dem Mitarbeiter war und weil ich die anderen Mitarbeiter um ihren Posten betrogen habe. Mich plagt das schlechte Gewissen zutiefst - und eine innere Unruhe, die mich minütlich aufrisst. Ich wünsche mir wieder Frieden für mich und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039286 vom 29.01.2017 um 19:59:57 Uhr in 80333 München (Schillerstraße) (10 Kommentare).

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Das perfekte Mittel gegen Drängler

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Schamlosigkeit Betrug Auto & Co.

Seit ich im Auto hinten eine Kamera Attrappe aufgebaut habe, fährt mir niemand mehr dicht auf oder bedrängt mich. Was so ein bisschen Pappe bewirken kann...

Beichthaus.com Beichte #00039196 vom 10.01.2017 um 11:57:04 Uhr (10 Kommentare).

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Die Krankenschwester, die meinen Verlobten liebt

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Betrug Begehrlichkeit Liebe

Als ich (w) 18 Jahre alt war, begann ich mein Medizinstudium in der nächstgelegenen Unistadt. Ich lernte dort im ersten Semester meinen ersten Freund (damals 22) kennen, der jedoch schon im siebten Semester Medizin studierte. Witzigerweise kamen wir aus der gleichen Heimatstadt. Wenn wir also in den Semesterferien im städtischen Klinikum unserer Heimatstadt Praktika absolvierten, begegneten wir uns oft, was beinahe täglich zu heimlichen Knutschereien in Arztzimmern oder leeren Gängen führte. Für uns beide war dieses Versteckspiel natürlich eine sehr aufregende Zeit. Wir waren fast zwei Jahre zusammen, als er mit der Uni fertig war und für sein praktisches Jahr in die Heimatstadt zurückzog. Ich dagegen hatte gerade erst einmal die Vorklinik überstanden. Aufgrund von Distanz und Zeitmangel verloren wir uns ziemlich schnell aus den Augen und trennten uns schließlich.

In den Semesterferien nach meinem sechsten Semester arbeitete ich wieder im Klinikum der Heimatstadt. Dort sah ich meinen Ex-Freund nach fast einem Jahr wieder, der nun beinahe mit seinem PJ fertig war. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt seit wenigen Wochen einen neuen Freund an der Uni - er hatte wohl schon etwas länger eine Beziehung zu einer Krankenschwester im Klinikum. Dennoch übermannten uns die Erinnerungen an die gemeinsame Zeit an diesem Ort und das Versteckspielen, sodass wir in den Semesterferien wieder mehrmals heimlich etwas hatten. Er wollte damals auch wieder mit mir zusammen sein, aber ich sah zu diesem Zeitpunkt keine Zukunft darin, auch wenn ich nichts lieber wollte, als ihn wieder für mich zu haben. Ich trennte mich daraufhin zum neuen Semester von meinem Freund, er aber blieb nach meinem Korb weiterhin mit der Krankenschwester zusammen.

So ging das in fast allen Semesterferien, da ich diese fast immer im Klinikum meiner Heimatstadt verbrachte und er dort inzwischen seine Facharztausbildung angefangen hatte. Immer ein paar Monate hörten wir so gut wie nichts voneinander, in den Ferien konnten wir dann aber nie die Finger voneinander lassen. Ich hatte in der Zwischenzeit hier und da mal kurze Beziehungen. Er war die ganze Zeit über mit der Krankenschwester zusammen, die tatsächlich auch ein Mal etwas von unseren Eskapaden mitbekam. Sie war jedoch sehr naiv und verzieh ihm das, denn sie war überzeugt, er liebe nur sie. Für sie tat es mir jedes Mal leid, denn sie war wirklich eine ganz Liebe - nur eben auch unglaublich naiv. Dann begann auch ich mein PJ im Klinikum und wir hintergingen die besagte Krankenschwester fast ein halbes Jahr, bevor wir uns dazu entschlossen, nun offiziell zusammen zu sein und er mit ihr Schluss machte. Er hat sie nicht früher verlassen, weil sie ein netter Zeitvertreib für ihn war, wie er selbst sagt.

Für die arme Krankenschwester ist jedoch eine Welt zusammengebrochen, als er sie verließ. Die Gerüchteküche im Krankenhaus munkelte schon sehr lange, dass er und ich bereits seit Jahren eine Affäre hätten, doch sie hatte davon nie ein Wort geglaubt, dachte, dass das mit uns eine einmalige Sache war, und war immer von seiner Unschuld überzeugt. Sie hatte ihn wirklich bedingungslos und abgöttisch geliebt. Leider beruhte das aber nie auf Gegenseitigkeit. Für ihn war immer ich die Einzige, die er wirklich liebte und wollte. Ich beichte aus aktuellem Anlass: Neulich, ungefähr ein Jahr später, hat mein Freund mir einen Heiratsantrag gemacht und nun sind wir verlobt. Seine Ex-Freundin hatte es jedoch noch immer nicht aufgegeben und ist noch lange nicht über ihn hinweg, immerhin waren die beiden über drei Jahre zusammen. Sie muss wohl immer gehofft haben, dass er zurückkommt. Als sie gestern von der Verlobung erfahren hat, ist sie weinend zusammengebrochen.

Mir tut es ehrlich leid, dass es so für sie gelaufen ist. Mir ist bewusst, dass mein Freund sich ihr gegenüber wie ein Arsch verhalten hat, indem er sie und ihre Naivität über drei Jahre für einfachen Sex ausgenutzt hat und ich den Betrug unterstützt habe, indem ich mich immer wieder darauf eingelassen habe. Es tut mir leid, dass er sie ständig mit mir betrogen hat und ich ihn ihr letztendlich sogar noch ausgespannt habe. Ich war egoistisch, mich auf ihn einzulassen, obwohl ich genau wusste, dass er eine Freundin hat; aber er war eben der Einzige, den ich all die Zeit wirklich geliebt habe und so konnte ich einfach nicht die Finger von ihm lassen. Ich überlege, ob ich mit seiner Ex reden soll, um ihr das zu erklären, aber ich vermute auch, dass ich es dann noch schlimmer machen würde, denn sie hasst mich ohnehin schon - aus gutem Grund.

Beichthaus.com Beichte #00039139 vom 30.12.2016 um 21:48:40 Uhr (20 Kommentare).

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