Mitarbeiterrabatt bei Baumarktkette

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Betrug Habgier Shopping Arbeit Gera

Ich fühle mich in gewisser Weise schuldig, weil ich mir bei einer Baumarktkette einige unerlaubte Vorteile verschaffen habe. Ich habe früher dort gearbeitet und muss beichten, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber des öfteren betrogen habe. Ich habe sehr häufig Waren, die ich gerade gebrauchen konnte, abgeschrieben und mit nach Hause genommen. Das sah dann, zum Beispiel, so aus: Es war Sommer und mir war heiß Zuhause, also habe ich einen Säulenventilator genommen und ein kleines Stück herausgebrochen. Anschließend habe ich diesen dann so unter einer bestimmten Warengruppe abgerechnet. Darunter fielen alle Teile, die technisch in Ordnung waren, aber den Kunden nicht mehr verkauft werden durften. So bekam ich diesen Artikel für einen Cent. Dieses Spiel habe ich gefühlt 100 Mal gemacht. Des Weiteren habe ich meine private Post oder Pakete über die Firma abgerechnet. Auch gerne habe ich mein Arbeitszeitkonto zum Positiven verändert, wenn ich mal wieder in der Spätschicht alleine war und die Sekretärin ihren PC angelassen hatte. In gewisser Weise tut es mir jetzt, wie gesagt, leid, denn es waren auch nette Kollegen dabei.

Beichthaus.com Beichte #00030403 vom 29.10.2012 um 14:24:57 Uhr in Gera (14 Kommentare).

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Meine Angst vor der Rechnung

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Betrug Lügen Missbrauch Kinder Telefon Machern

In meiner Jugend, vor zirka 20 Jahren, war ich im Kinderheim untergebracht. Unser Zimmer war ein ehemaliges Büro. Wir hatten also einen Telefonanschluss. Ein Freund schenkte mir ein altes Telefon aus dem Haushalt seiner Eltern und ich schmuggelte das Ding in meiner Schultasche ins Zimmer. Am Wochenende verlebte mein Zimmergenosse die Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag bei seiner Pflegefamilie. Ich hatte das Zimmer also in den zwei Nächten für mich allein und probierte unter der Bettdecke das Telefon mitten in der Nacht aus. Es funktionierte! Ich rief 0190er Nummern an und erlebte interaktive Schatzsuchen oder hörte Fußballhotlines ab, manche auch mehrfach hintereinander, weil ich einige Dinge nochmal hören wollte. Das Telefon versteckte ich eingewickelt, nach ein paar unterhaltsamen Stunden, im Keller im nicht mehr benutzten Wäscheraum in einem alten, vergilbten Holzarzneischrank. Ich wiederholte meine Aktion jedes Wochenende. Das Ganze ging so ein paar Monate. Eines Nachmittags, mitten im Sommer, als ich von der Schule ins Heim ging, bin ich dann aus allen Wolken gefallen.<br /> <br /> Auf dem Hof stand ein Auto von einem Telekommunikationsunternehmen. Ich spielte den Nichtsahnenden und ging in mein Zimmer, zwei Minuten später wurde meine Zimmertüre aufgerissen und mein Heimleiter, zwei Erzieher und fremde Handwerker überfüllten unsere kleine Stube. Man fragte mich, ob und wie ich hier telefoniert hätte und wo das Gerät stünde. Ich spielte weiter den Ahnungslosen und blieb auch beim Nachhaken standhaft unehrlich. Ich kam mir vor wie ein Mörder, dem man seine Tat beweisen will und der danach lebenslang im Knast verschwindet, wenn er nur ein Detail zugibt. Die Leute verschwanden. Mein Heimleiter kam später wieder und sagte mir, dass das alles kein Spielchen sei. Es gehe um 5.000 Mark. Er wüsste, dass ich den Anderen was vormache und er würde es mir eines Tages nachweisen und dann würde ich mit einer richtig heftigen Geldstrafe rechnen müssen. Seine letzten Worte waren: "Den Fremden kannst Du was vormachen, aber mir nicht." Dann verschwand er wieder. Ich hatte danach Angst. Ich räumte gleich das Telefon aus dem Arzneischrank im Keller weg und steckte es in die Schultasche, um es am nächsten Tag meinem Kumpel zurückzugeben. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis man mich überführen würde. Jedes Mal, wenn ich meinen Heimleiter sah, ahnte ich, dass das der Tag ist, an dem er mich kriegen würde. Ich bin ihm immer aus dem Weg gegangen, was auch ziemlich lästig war und bei Anderen Stirnrunzeln verursachte. Im Heimleben versuchte ich mich ab da an zu einem netten Jugendlichen zu entwickeln, der lernt und Keinem auffällt. Der Heimleiter hat mich niemals wieder auf das Thema angesprochen. Eines Tages hat er mich mit seinem Auto von der Schule abgeholt und ich dachte, dass es einen guten Grund dafür geben müsse, aber er wollte mich nur mitnehmen und redete mit mir über meinen Schulunterricht. Ich plapperte wie ein Wasserfall, aus Angst, dass uns die Themen ausgehen und er mit dem Telefon anfangen würde. Aber er freute sich nur wegen meiner schulischen Erfolge. An diesem Tag dämmerte es mir, dass inzwischen Gras über die Geschichte gewachsen sein muss. Nur mein Kumpel mit dem Telefon, zugleich einziger Mitwisser, zieht mich hin und wieder mal auf, ob denn schon die Rechnung von dem Telefonanbieter angekommen sei.

Beichthaus.com Beichte #00030398 vom 28.10.2012 um 14:39:33 Uhr in Machern (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Vollrausch als Routine

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Trunksucht Maßlosigkeit

Ich (w/19) bin eigentlich ein "braves Mädchen". Ich mache nichts Illegales, nehme keine Drogen, habe dieses Jahr mein Abi gemacht, immer was für die Schule getan und jetzt kürzlich ein Studium begonnen. Allerdings habe ich ein Laster. Seit mittlerweile etwa vier Jahren betrinke ich mich wirklich jedes Wochenende zweimal exzessiv. Jeden Freitag- und Samstagabend ziehe ich mit dem festen Ziel los, am Ende des Abends komplett sturzbetrunken zu sein. Ob auf Partys, in der Disco oder einfach mit Freundinnen zu Hause, ist mir dabei eigentlich egal, Hauptsache, der Alkohol fließt. Ich habe zum Teil auch schon Familienfeiern oder ähnliches, die am Wochenende mittags stattfanden, abgesagt, um mich am Vorabend nicht beim Trinken zurückhalten zu müssen. Versteht mich nicht falsch, ich bin keine Alkoholikerin, im Gegenteil, ich trinke von Sonntag bis Donnerstag (außer, wenn Ferien sind) keinen Tropfen Alkohol und habe auch schon am Wochenende problemlos darauf verzichtet, wenn es notwendig war. Es macht mir einfach Spaß, hemmungslos zu trinken und dann im entsprechenden Zustand zu sein. Natürlich habe ich öfters auch Filmrisse oder einen üblen Kater, aber das nehme ich gerne in Kauf. Außerdem bin ich eigentlich Nichtraucherin, aber sobald ich voll bin, rauche ich eine nach der anderen. Aber auch das macht mir nichts aus. Überraschend ist eigentlich nur, dass mir bisher noch nie irgendwelche folgenreichen Sachen im Suff passiert sind, allerdings liegt das wahrscheinlich daran, dass ich eine ziemlich harmlose Person bin und auch im Vollrausch harmlos bleibe. Einige meiner Freundinnen sind ähnlich eingestellt wie ich, andere schütteln schon ein bisschen den Kopf, angesichts meines Alkoholkonsums. Aber ich liebe es einfach, mich systematisch abzuschießen, und solange ich die Sache im Griff habe, denke ich auch nicht, dass ich damit aufhören muss.

Beichthaus.com Beichte #00030397 vom 28.10.2012 um 12:07:03 Uhr (65 Kommentare).

Gebeichtet von nerdinerd
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Die biologische Uhr tickt

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Dummheit Liebe Schwangerschaft Partnerschaft Ex

Meine Verlobte und ich hatten eine sehr schöne Beziehung und sie kam - im Gegensatz zu mir - aus einem sehr guten Haus. Sie ist sieben Jahre älter als ich, aber das war für uns beide nur am Anfang ein Problem. Mit den Schwiegereltern in spe kam ich gut klar, weil ich immer in meiner Freizeit im schwiegerelterlichen Betrieb mitgearbeitet habe. Und das hat mir auch echt Spaß gemacht. Wir kamen wirklich gut miteinander aus. Ich war damals Soldat und meine Dienstzeit lief aus. Ich bewarb mich nur auf eine Ausbildungsstelle und wurde auch angenommen. Aber die biologische Uhr meiner damaligen Verlobten tickte unaufhörlich. Sie wollte unbedingt ein Kind und ich war unentschlossen. Ich wollte das Kind mit meiner Hände Arbeit ernähren. Ich habe die gesamte Zeit über kein Geld ihrer Familie begehrt oder angenommen, trotz einiger Angebote. Mein Vorschlag war es, zweieinhalb Jahre zu warten, bis man die Verhütung aussetze. Bis dahin hätte ich sicherlich wissen können, ob ich die Ausbildung bestehen würde. Meine damalige Verlobte war damals zweiunddreißig Jahre alt. Aber sie hat die Verhütung ohne mein Wissen abgesetzt. Ich merkte es wegen der fehlenden Schatulle im Badezimmer. Ich stellte sie zur Rede und sie gestand. Sie meinte, dass ihre Familie doch genügend Geld habe, das Kind zu ernähren. Also sei es nicht verwerflich!<br /> <br /> Tief gekränkt habe ich sie verlassen. Es tat mir wirklich weh, aber der Vertrauensbruch war einfach zu tief, zumal sie mich schon einige Jahre kannte und damit auch wusste, wie viel mir finanzielle Unabhängigkeit wert war und auch noch ist. Ich liebte sie noch eine lange Zeit und habe ihr zum Valentinstag einen Blumenstrauß zugesandt, allerdings ohne Nennung eines Absenders. Wie ich von Freunden erfahren habe, hat sie fast zwei Jahre auf den unbekannten Verehrer gewartet. Und das tut mir wirklich leid! Ich wollte wirklich nicht, dass sie, gegen ihre biologische Uhr arbeitend, Geduld aufbringen musste. Mit neununddreißig wurde sie Mutter einer gesunden Tochter, was mich wirklich erfreute. Liebe S. - es tut mir leid! Dir alles Liebe und Gute!

Beichthaus.com Beichte #00030396 vom 28.10.2012 um 01:27:09 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Das Spiel mit den Raupen

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Ekel Dummheit Tiere Kinder

Wir hatten vor unserer Volksschule ein kleines Wäldchen, welches jeden Frühling von einer Raupenplage befallen wurde. Dort tummelten sich tausende der kleinen grünbraunen Würmer und man konnte richtig beobachten, wie diese die Bäume, jeden Tag etwas mehr, in ein gruseliges Gespinst einwickelten. Eines Abends ging ich mit meinen Schulfreunden nach Hause und als wir an dem kleinen Wald vorbeiwanderten kam uns eine Idee: Raupenball. Wir nahmen uns eine handvoll Raupen, quetschten diese zu einem schleimigen, grünen Ball zusammen und beschossen uns gegenseitig damit. Es war quasi wie eine Schneeballschlacht, nur sehr viel widerlicher. Nach einigen Gesichtsschüssen bemerkten wir jedoch, dass es doch nicht so lustig war, wie wir es uns vorgestellt hatten und wir gingen, eingedeckt in grünen Raupenschmalz, nach Hause. Ich möchte mich bei meiner Mutter entschuldigen, die an diesem Tag meine Kleidung gewaschen hatte.

Beichthaus.com Beichte #00030395 vom 27.10.2012 um 22:43:22 Uhr (25 Kommentare).

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