Leben in sündiger Gesellschaft

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Morallosigkeit Sex Verzweiflung Unglaube Gesellschaft Marburg

Dies ist meine erste Beichte. Eigentlich habe ich sehr viel zu berichten. Ich (w/20) wurde christlich erzogen und lebte auch aktiv meinen Glauben. Ich strebte immer nach einer besseren Beziehung zu Jesus (für Ungläubige klingt das vermutlich ziemlich verrückt). Und […]
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Beichthaus.com Beichte #00030971 vom 04.04.2013 um 15:53:06 Uhr in Marburg (41 Kommentare).

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Enttäuschendes Fremdgehen

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Fremdgehen Prostitution Sex Gesellschaft Rosche

Ich (m/23) bin so ein Idiot. Ich möchte von vornherein klarstellen, dass ich meine Freundin, mit der ich seit über zwei Jahren zusammen bin, sehr liebe und einfach nur mal eine Abwechslung gesucht habe. So rief ich eine Prostituierte an, die mich gleich sehr freundlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030970 vom 04.04.2013 um 14:27:18 Uhr in Rosche (55 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Fast das Haus abgefackelt

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Dummheit Unfall Ravensburg

Die meisten kennen doch sicher diese Handwärmekissen für die Jackentaschen. Also diese kleinen Plastiksäckchen mit einer Art Gel gefüllt und einem kleinen Metallstück. Das Metallstück verbiegt man und das Gel wird dadurch schnell fest und sehr warm. Also ich (w/Mitte 20) hatte damals in der Mittelstufe solche Handwärmer. Nun war ich alleine im Haus und wollte diese Kissen für den nächsten Schultag aufladen. Dafür gibt man die in einen Topf voll Wasser und bringt diesen zum Kochen. Allerdings war ich im Prüfungsstress - es ging um meine mittlere Reife - und ich dachte, ich könnte noch mal kurz auf mein Zimmer gehen und was lesen, bis das endlich kocht. Ihr könnt euch jetzt sicher denken, was dann passierte: Ich saß in ein Buch vertieft in meinem Zimmer, als meine Mutter hereinkam und sie mich fragte: "sag mal, willst du unser Haus abfackeln?!" Ich bin natürlich in die Küche gerannt und musste feststellen, dass der gesamte Raum und das Esszimmer in einem weißlichen, nach verbranntem Plastik stinkenden, Rauch gehüllt waren. Es war kaum möglich, zu atmen und die Augen tränten. Mein Vater riss schon die Balkontüre und alle Fenster auf.<br /> <br /> <br /> Ich ging weiter in die Küche und sah auf dem Herd, was ich verbockt hatte: Das kochende Wasser war schon lange nicht mehr vorhanden, die Wärmekissen hatten ihre Farbe von rot auf schwarz verändert und das Gel war wie weiße Schneeflocken im Topf und um dem Herd herum verteilt. Meine Mutter zog noch den heißen Topf vom Herd, aber leider auf die Küchenarbeitsfläche, welche ebenfalls aus Kunststoff war. Ich möchte hiermit meinen Leichtsinn und meine Gedankenlosigkeit beichten, dass ich laut meinen Eltern beinahe unser Haus abgefackelt hätte, dass meine Mutter wegen mir einen Kochtopf weniger hat und dass ein schwarz-brauner Fleck die Küchenarbeitsfläche zierte. Inzwischen haben wir eine neue Küche, aber auf dieser kann ich mich auch mit Brandflecken verewigen.

Beichthaus.com Beichte #00030969 vom 04.04.2013 um 13:19:07 Uhr in Ravensburg (11 Kommentare).

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Der Witz auf der Bühne

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Peinlichkeit Urlaub T&uuml;bingen

Der Witz auf der Bühne
Als ich so zwischen acht und zehn Jahre alt war, verbrachte ich zusammen mit meiner Familie einen Urlaub in Tunesien. Es gab da von den Animateuren auch eine Show für die Kinder: Wir spielten Reise nach Jerusalem auf der Bühne und die Hotelgäste im Publikum schauten uns zu. Der Animateur redete mit jedem Kind, das verloren hatte, kurz ein paar Worte, bevor es von der Bühne ging. Also wie man hieß, warum man verloren hatte, ob es einem gefallen hat oder einen Spruch. Ich stand also, nachdem ich ausgeschieden war, nervös da vor den vielen Leuten und sollte außer meinem Namen noch irgendwas sagen. Mir fiel dabei nur ein blöder Witz ein, den ich irgendwann mal gehört hatte. Also sagte ich zum Animateur: "Ich hätte halt noch einen Witz. Also: Was ist der Unterschied zwischen dir und einem Vulkan? Der Vulkan ist ein Erdloch und du bist ein Arschloch." Das ganze Publikum brach in schallendes Gelächter aus. Meine Eltern fanden das aber nicht so witzig und der Animateur war ebenfalls verlegen. "Ich habe es nicht ganz verstanden, aber es war wohl witzig", sagte er nur dazu. Ich beichte hiermit, dass ich meine Familie und mich selber in diese peinliche Situation gebracht habe. Ich hatte am nächsten Tag Angst, dass mich jemand im Speisesaal erkennen könnte. Meine Eltern haben mir das auch noch ein paar Jahre danach vorgeworfen. Aber mittlerweile ist es zum Lachen!

Beichthaus.com Beichte #00030968 vom 04.04.2013 um 10:15:20 Uhr in Tübingen (Europaplatz) (10 Kommentare).

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“Beichte

Die Zweitfamilie

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Betrug Fremdgehen Verzweiflung Familie Internet

Die Zweitfamilie
Ich muss hier etwas niederschreiben, das mir seit einer Woche sehr auf den Schultern lastet. Es fing damit an, dass mein Computer den Geist aufgab und da ich kein internetfähiges Smartphone oder Tablet habe, musste ich demnach ohne Internet auskommen. Ein neuer PC war schnell bestellt, doch sollte erst in ein paar Tagen geliefert werden. Unser PC im Wohnzimmer hat keinen Internetanschluss und so war ich relativ genervt, als mir mein Vater, Consultant für Unternehmen, auch seinen Firmenlaptop nicht zumindest für ein paar Minuten überlassen wollte. Ich muss dazu sagen, dass ich im Rahmen meiner Tätigkeit als angehender Anwendungsentwickler auch auf das Internet nach der Arbeit angewiesen bin. Nach langem Hin und Her entschloss ich mich kurzerhand, seinen Laptop ohne Erlaubnis zu benutzen, was auch nicht wirklich schwierig war, da mein Vater zu den Menschen gehört, welche ihre Passwörter auf einem Klebezettel in der Innenseite des Laptops aufbewahren. Kurz eingeloggt und schon war ich im Internet, das E-Mail Programm war offen und da der PC im Standby-Modus war, sprangen mir gleich einmal ein halbes Dutzend Nachrichten entgegen.<br /> Normalerweise öffne ich fremde Mails nicht, doch in etwa zehn Minuten kam immer wieder dieses nervige Signal, sodass ich draufklickte, um es zu beenden. Doch der Betreff der Nachrichten machte mich stutzig. Es war eine dieser klischeehaften Anreden und ich brach meine Regel und klickte mich durch die Mails, bis ich mir nach kurzer Zeit klar war, was hier vor sich ging. Mein Vater hatte eine Affäre. Ich konnte es nicht fassen, gleichzeitig hoffte ich, dass das möglicherweise ein Missverständnis ist, doch je weiter ich mich durchs Postfach klickte, desto mehr merkte ich, dass es keine Affäre war, sondern eine Art Zweitfamilie. Da waren also Fotos von einer Frau mit zwei kleineren Kindern, betitelt mit "wir vermissen dich, komm bald heim". Ein Junge und ein Mädchen in freudiger Umarmung mit der Mutter, im Hintergrund eine grüne Wiese und eine Schaukel. Die kurzen neuen Mails enthielten ähnliche Passagen und wünschten beste Grüße nach Zürich. Zürich war also der Ort, an den mein Vater immer wieder vorgab, auf Geschäftsreise zu sein, auch uns gegenüber. So langsam begriff ich erst, was ich da überhaupt sah, denn bisher lief dies im Zeitraffer, wie in einer Fernsehserie. Plötzlich machte alles Sinn. Warum mein Vater so viele Tage in der Woche nicht zu Hause ist, oder auch sehr spät von der Arbeit heimkommt, da die Klienten ihn angeblich wieder besonders auf Trab gebracht haben.<br /> Ich schaltete den Laptop aus und ging erst mal außer Haus, um frische Luft zu schnappen und einen klaren Gedanken zu fassen. Immer wieder fragte ich mich, ob das überhaupt sein kann, was ich gesehen habe, und ob ich vielleicht sogar schlecht träume. Jetzt nach einer Woche habe ich mich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu reden, und nachdem ich von der Arbeit heim kam und meinen Computer jetzt vollständig ausgepackt, aufgebaut und eingerichtet habe, setze ich diese Beichte auf, und male mir das Worst-Case-Szenario vor meinem inneren Auge aus. Was könnte passieren, wenn ich es meiner Mutter erzähle, was würde passieren, wenn ich meinen Vater darauf anspreche. Ist es besser, den Mund zu halten. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Beichthaus.com Beichte #00030967 vom 03.04.2013 um 21:53:48 Uhr (39 Kommentare).

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