Trennung aus Schutz

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Ungerechtigkeit Ex Liebe Neurosen Berlin

Ich (m/24) habe mit meiner Freundin aus zwei gründen Schluss gemacht. 1. Sie ist viel zu gut für diese Welt, wir waren fast ein Jahr zusammen und haben nicht einmal gestritten. Alles war gut und schön, doch ich wusste ganz genau, dass bald die Zeit kommt, wo ich mich schlagartig ändere und zum Arschloch mutiere. Ich weiß nicht, warum das so bei mir ist, doch es war schon bei den letzten drei ernsten Beziehungen so. Darum habe ich mich entschlossen, mich von ihr zu trennen, damit sie jemanden findet, der sie schätzt und mit ihr gut umgeht. Der zweite Grund ist meiner Meinung nach schlimmer. Und zwar habe ich mir einen Sportwagen gekauft, wo ich ganz genau wusste, dass die Mädels noch mehr auf mich abfahren, was sich natürlich bestätigt hat. Ich vermisse sie und es tut mir unendlich leid. Die Entscheidung war aber richtig. Aus Freundeskreisen bekam ich mit, dass sie jemanden kennengelernt hat und anscheinend ist der Kerl richtig in Ordnung. Ich wünsche ihr nur das Beste.

Beichthaus.com Beichte #00031063 vom 21.04.2013 um 08:38:10 Uhr in Berlin (Laubacher Straße) (21 Kommentare).

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Verachtung für meinen Vater

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Hass Ungerechtigkeit Familie Dortmund

Ehrlichkeit und Wahrheit waren mir schon immer unglaublich wichtig. Also möchte ich eines beichten, dass ich weder Bekannten, noch meinen engsten Freunden erzählen will. Folgendes:
Ich hasse meinen Vater. Von Herzen. Er ist mein leiblicher Vater und ich bin mit ihm […]
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Beichthaus.com Beichte #00031062 vom 21.04.2013 um 01:22:18 Uhr in Dortmund (Weiherstraße) (18 Kommentare).

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“Beichte

Die Wahl zwischen zwei Männern

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Ungerechtigkeit Morallosigkeit Dating

Ich (w/19) habe ein Problem. Eigentlich bin ich lieb und brav aber nun sieht es so aus, dass ich momentan zwei Männer habe, die Interesse an mir zeigen und ich habe auch mit beiden schon etwas rumgemacht. Es sind beides Freunde von mir und ich will keinen von beiden verlieren oder enttäuschen. Mir ist klar, dass ich das aber wohl oder übel tun muss. Mann Nummer Eins kenne ich noch nicht so lange, habe mich aber in der kurzen Zeit trotzdem sehr gut mit ihm angefreundet. Er ist süß, aber mir fehlte schon von Anfang an etwas die Leidenschaft. Natürlich war es bisher nur etwas Küssen und es könnte ja noch leidenschaftlicher werden, aber eine Garantie gibt es nicht. Mann Nummer Zwei kenne ich schon länger, habe allerdings erst in letzter Zeit angefangen, viel mit ihm zu machen und dadurch sind wir uns nähergekommen. Ja, bei diesem Herren gibt es Leidenschaft. Allerdings auch ein weiteres Problem: Er ist einer der besten Freunde von meinem Ex, der immer noch Gefühle für mich hat. Und wenn ich etwas Ernstes mit ihm anfangen würde, könnte es sein, dass der komplette Freundeskreis zerbricht. Ich bin völlig verwirrt und beichte hiermit, dass ich zwei tolle Menschen hinhalte und einen von beiden ziemlich verletzen werde.

Beichthaus.com Beichte #00031038 vom 16.04.2013 um 12:31:49 Uhr (29 Kommentare).

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Die Hab-Dich-lieb-SMS mit Folgen

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Kollegen Düsseldorf

Ich (w/27) muss beichten. Wir hatten einen Arbeitskollegen, der wohl ein ziemlich Außenseiter war, zumindest nach der geringen Anzahl seiner Facebook-Freunde und auch nach seinem Benehmen im Büro zu urteilen. Ich hatte immer Mitleid mit dem Kerl, weil er immer höflich und nett zu mir war und mir die Tür aufhielt, wenn wir uns auf dem Gang begegnet sind. Als HR-Angestellte bekomme ich natürlich immer Nachrichten, wer heute Geburtstag hat und als er auf dem Display erschienen ist, habe ich ihm dann persönlich und wohl als Einzige gratuliert, worüber er sich im Übrigen wohl auch ziemlich gefreut hat. Wir haben uns dann auch angefreundet und zu meinem Geburtstag hat er sich ziemlich viel Mühe gegeben, mehr will ich auch nicht verraten.

Wie man als Girly nun mal so ist, verschickt man viele SMS und sagt auch schon mal zu guten Freunden "hab dich lieb". Er hat das dann wohl etwas zu ernst genommen und so hat sich das Ganze dann hochgeschaukelt. Irgendwann ist mir das Ganze dann zuviel geworden und ich habe angefangen, ihn zu ignorieren. Je mehr ich ihn ignoriert habe, desto aufdringlicher in Form von SMS und Geschenken ist er aber geworden. Irgendwann, als dann wieder ein Geschenk auf meinem Arbeitsplatz lag, ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mir das Ding geschnappt, bin zu ihm ins Büro gestürmt, in dem noch drei andere sitzen, habe es ihm gegen den Kopf geworfen und ihm gesagt, dass er ein kranker Psycho ist und mich doch bitte in Ruhe lassen soll. In Ruhe gelassen hat er mich dann auch, und die Firma gleich mit. Auf SMS hat er nicht mehr geantwortet und als ich knapp drei Monate später sogar bei ihm vorbeigefahren bin (ich hatte wirklich Angst, dass er sich was angetan hat) bekam ich von seiner WG nur als Antwort, dass er wohl wieder in seine Heimatstadt zurückgezogen ist. Meine Beichte: Ich habe diesem labilen Mann, der gar nichts verbrochen hat und einfach nur sehr nett zu mir war, wirklich sehr weh getan und alles nur, weil ich nicht den Anstand hatte, ihm zu sagen, dass aus uns nichts wird.

Beichthaus.com Beichte #00031017 vom 11.04.2013 um 19:59:23 Uhr in Düsseldorf (Oberrather Straße) (34 Kommentare).

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“Folge

Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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