Kopfüber auf den Steinboden

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Unfall Gesundheit

Als ich noch ein kleines Mädchen war, so circa 9 Jahre jung, spielten mein Bruder und mein kleiner Cousin miteinander an einem Bach. Mein Cousin war so süß und knuddelig und wollte auf dem Heimweg getragen werden. Gerne erfüllte mein kräftig gebauter Bruder diesen Wunsch. Er nahm ihn huckepack. Ich lief hinterher. Wie ich den Rücken meines Knuddel-Cousins vor mir sah, juckte es mir in den Fingern, ihn von hinten heftig und mit Schwung in die Rippen zu kitzeln. Der Gefahr nicht bewusst, ließ ich meiner Freude am Necken vollen Lauf. Er zuckte heftig mit den Armen zur Seite und ließ seinen schützenden Klammergriff los, mit dem er sich am Hals meines Bruders festhielt und verlor dabei völlig die Kontrolle. Kopfüber stürzte er mit dem Kopf nach unten. Hart knallte er auf den Steinboden auf. Eine starke Gehirnerschütterung war die Folge. Infolgedessen konnte er sich nicht mehr an die Unfallursache erinnern. Ich schwieg und schämte mich still über meine Unvernunft. Er bekam von seinen Eltern Vorwürfe, warum er sich nicht ordentlich festgehalten habe. Zwei lange Tage musste er straff im Bett liegen bleiben. Nicht einmal lesen durfte er. Mein nagendes Gewissen versuchte ihm in dieser Zeit die Langeweile zu vertreiben, indem ich ihn öfters besuchte. Mir tat er unheimlich Leid. Aber ich war zu feige, ihm zu erzählen, dass ich an allem Schuld sei. Bis heute schweige ich und tröste mich, dass er vielleicht inzwischen den ganzen Vorfall vergessen hat.

Beichthaus.com Beichte #00029412 vom 06.10.2011 um 13:00:22 Uhr (8 Kommentare).

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Mit Messer auf dem Mast

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Waghalsigkeit Dummheit Unfall Urlaub Norwegen

Ich bin ein passionierter Fan von Großseglern und bin auch bereits auf mehreren Schiffen mitgefahren. Für alle Leute, die in den Mast klettern und dort arbeiten, gibt es ein heiliges Gesetz, das nicht gebrochen werden darf: Es dürfen keine losen Gegenstände in die Takelage mitgenommen werden. Alles, was aus einer Höhe von 30 oder 40 Metern auf das Deck fällt und jemanden trifft, kann diesen unter Umständen tödlich verletzen. Ich habe einmal dieses Gesetz aus Versehen gebrochen und diese Todsünde begangen. Wir waren mit unserer Brigg auf dem Weg nach Bergen in Norwegen und am darauf folgenden Tag wollten wir einlaufen. Ein Segelmanöver stand an und ich zog meinen Blaumann an, in dem sich, was ich leider vergessen hatte, mein Einhandklappmesser in der Brusttasche befand – lose!


Wir enterten auf bis zur Vorroyalrah, der obersten Rah des ersten Mastes, welche sich in rund 40 Metern Höhe befindet. Dort begannen wir ein Segel zu verpacken – eine anstrengende und gefährliche Tätigkeit. Dabei mussten wir uns weit über die Rah hinauslehnen, um das Segel fassen zu können. Mein Messer rutschte mir aus der Brusttasche und fiel in die Tiefe, die Schneidefläche voran. Unglücklicherweise befanden sich auch Mitsegler an Deck, ganz in der Nähe des erwarteten Aufprallortes. Wir brüllten nach unten, dass sie beiseite gehen müssen! Das Messer prallte schließlich auf die Reling und prallte nach innen ab. Verletzt wurde niemand, aber der Gedanke, dass ich durch Leichtsinn und Fahrlässigkeit beinahe einen Menschen getötet hätte, beschäftigt mich sogar noch bis heute.

Beichthaus.com Beichte #00029402 vom 03.10.2011 um 14:00:24 Uhr in Norwegen (Bergen) (11 Kommentare).

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Kater in den Tod getragen

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Dummheit Mord Unfall Tiere Leibstadt

Ich habe vor kurzem einen Straßenkater kennengelernt. Er war noch relativ jung, sehr hübsch, ich denke nicht älter als 8 Monate und kam direkt auf mich zugelaufen als er mich und meinen Hund das erste Mal sah. Er hat sich sofort von mir streicheln lassen und ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029387 vom 25.09.2011 um 14:39:11 Uhr in Leibstadt (Bernaustrasse) (30 Kommentare).

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Unfall mit Schürfwunden

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Hass Zorn Unfall Auto & Co. Hamburg

Ich (m/24) fahre seit einem Jahr mit dem Fahrrad zu Freunden, zur Arbeit, zum Sport, Einkaufen - einfach überall hin. Ich habe nach kurzer Zeit feststellen müssen dass die Autofahrer rücksichtslos sind und auf Radfahrer kein bisschen achten. Ich musste schon oft […]
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Beichthaus.com Beichte #00029380 vom 21.09.2011 um 10:47:41 Uhr in Hamburg (Saarlandstraße) (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Frau am Straßenrand

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Dummheit Schamlosigkeit Feigheit Unfall Auto & Co. Spiegelau

Ich (m/24) muss beichten, dass ich vor einem Jahr eine Beziehung beendet habe, weil ich eine Gruselgeschichte gehört habe. Und zwar ging es in der Geschichte um genau den Weg, den ich zu ihr fahren musste.
Es ging um eine Frau, die am Straßenrand wartet in der Nacht und wenn man nicht anhält und sie einsteigen lässt, sitzt sie auf einmal hinter dir und man baut einen Unfall.
Ich konnte ganz ehrlich vor lauter Angst den weg nicht mehr fahren.
Als Grund habe ich mangelnde Gefühle angegeben.

Beichthaus.com Beichte #00029329 vom 31.08.2011 um 23:52:17 Uhr in Spiegelau (35 Kommentare).

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