Die Phantomgeräusche

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Dummheit Stolz Arbeit

In dem Unternehmen, bei dem ich arbeite, wurden vor einigen Monaten Mobiltelefone für alle Mitarbeiter eingeführt - zunächst, damit wir uns innerhalb der Firma besser verständigen können. Es handelt sich um ein sehr weitläufiges Werksgelände und das hat schon Vorteile mit sich gebracht. Leider arbeiten wir in zwei Schichten - das bedeutet, die Produktion läuft von 06.00 Uhr bis 0:00 Uhr durch. Irgendwann ist die Firmenleitung dann auf die Idee gekommen, dass wir auch in unserer Freizeit erreichbar sein müssen, falls jemand aus der anderen Schicht eine Frage hat. Die Anrufe sind dann zwar eher selten gewesen, aber war man mal nicht erreichbar, hat es einen Riesenärger vom Werksleiter gegeben. Nun zu meiner Beichte: Ich höre seit einigen Monaten Phantomgeräusche, ich höre also oft mein Mobiltelefon klingeln, obwohl gar keiner angerufen hat. Seit ich in der Spätschicht eingeteilt worden bin, ist es noch schlimmer geworden - ich schrecke morgens im Bett hoch und denke, dass es geklingelt hat. Ich habe mich natürlich schon über das Thema informiert und es ist wohl sehr weit verbreitet, mir macht es aber Angst, dass ich Geräusche höre, die gar nicht da sind. Natürlich ist mir klar, dass sich das Ganze bis hin zu einer chronischen Krankheit oder sogar zur Berufsunfähigkeit entwickeln kann. Meine Beichte ist nun, dass ich es trotzdem noch niemandem erzählt habe und zu Stolz bin, um damit zu einem Arzt zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00032145 vom 30.10.2013 um 10:32:34 Uhr (11 Kommentare).

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Die Zombie-Apokalypse

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Trägheit Selbstsucht Neckarsulm

Manchmal entziehe ich mich am Freitag nach der Arbeit komplett der Gesellschaft. Ich schließe meine Wohnung ab und stelle mir vor, die Apokalypse wäre einhergegangen und draußen wimmelt es nur so von Untoten oder Ähnlichem und ich bin einer der wenigen Überlebenden. Ich stelle mir dann vor, dass ich das Beste aus der Situation machen muss, und mache mir eine schöne Zeit. Ich kiffe, hole mir oft einen runter und esse jede Menge Mistzeug. Und wenn ich dann manchmal doch rausgehe, um die Post zu holen, bin ich extra vorsichtig - man weiß ja nie, was einen dort draußen erwartet! Mein Handy und jegliches soziale Netzwerk sind in dieser Zeit ausgeschaltet. Ich beichte also, dass ich, anstatt Party machen zu gehen, meine Wochenenden lieber alleine verbringe und mich meinen niederen Bedürfnissen hingebe, aber es gefällt mir!

Beichthaus.com Beichte #00032144 vom 30.10.2013 um 10:38:36 Uhr in 74172 Neckarsulm (Rötelstraße) (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wer hat meine Zigaretten geklaut?

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Rache Diebstahl Kollegen Chef Hamburg

Wer hat meine Zigaretten geklaut?
An meinem Arbeitsplatz gab es jemanden, der aus den Packungen anderer immer einzelne Zigaretten entwendet hat, um diese dann in seiner Raucherpause zu rauchen. Wir wussten lange nicht, wer diese Person ist und jeder Raucher fing an, seine Zigaretten nur noch bei sich zu tragen und nicht mehr auf den Tisch zu legen oder Ähnliches. Ich sah allerdings nicht ein, meine Zigaretten wegen eines einzigen unehrlichen Menschen immer bei mir führen zu müssen und überlegte mir eine Alternative. Als ich mir wieder eine Schachtel Zigaretten stopfte, verwendete ich anstatt des Tabaks eine Mischung, in der auch Pferdehaar enthalten war. In der Mittagspause standen wir dann im Raucherbereich und wollten genüsslich unsere Zigaretten rauchen, als die Person neben mir den ersten Zug nahm. Und sowie er genüsslich diesen Zug nahm, übergab er sich und spuckte, was das Zeug hielt. Es war im Übrigen mein Chef, aber seit diesem Tag muss niemand mehr seine Zigaretten bei sich haben.

Beichthaus.com Beichte #00032141 vom 30.10.2013 um 17:52:29 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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Rache auf ihrem Niveau

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Rache Dummheit Engherzigkeit Stolz Ex

Ich (m) hatte vor etwa einem halben Jahr drei Dates mit einem hübschen Mädchen. Von einem Tag auf den andern - als ich sie zum vierten Date einladen wollte - ging sie nicht mehr ans Telefon und antwortete auch nicht auf meine Nachricht. Es gab eigentlich keinen Anlass zum Rückzug, denn wir hatten es stets witzig und mochten uns. Schon beim ersten Date verhielten wir uns wie ein Paar, wir küssten und umarmten uns, hatten es richtig toll. Nun gut, ich schrieb ihr nach etwa drei Tagen noch eine Nachricht, ließ das nie bestätigte Date platzen und sagte ihr, dass ich ihr Verhalten dämlich finde. Wie zu erwarten, kam auch hier nie etwas zurück. Grundsätzlich war und ist es mir egal, dass wir uns nicht mehr sehen (anfangs war ich natürlich schon ziemlich irritiert und etwas traurig, der Grund ist mir bis heute ein Rätsel), aber es gibt ja noch Tausende Frauen da draußen. Dass sie nie eine Antwort gegeben hat, finde ich bis heute äußerst respektlos, unreif und kindisch. <br /> <br /> <br /> Ich hatte sie schon längst vergessen, als mir vor zwei Wochen der Weg vom Bahnhof in mein neues Büro unglaublich bekannt vorkam. Natürlich, er führte ja auch an der Wohnung der besagten Dame vorbei. Um die Geschichte kurz zu fassen: Heute steht sie wohl vor einem Rätsel. Denn wer ist nur die Person, die in unregelmäßigen Abständen - aber stets zwischen 18 und 20 Uhr, an ihrer Wohnung klingelt und auf ihr "Ja?" an der Freisprechanlage nichts antwortet? Dann aber stets mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder von ebendieser wegläuft? Man weiß es nicht, man munkelt nur... Ich weiß, dass mein Verhalten ebenfalls nicht unbedingt korrekt ist. Doch manchmal muss man andere Leute mit ihren eigenen Waffen schlagen - in diesem Fall mit kindischen und unreifen Verhalten. Ich beichte also hiermit, dass ich - im absoluten Wissen darum, dass mein Verhalten nicht im Geringsten besser ist als das Ihre - jemandem die verdiente Feierabendruhe raube. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00032140 vom 30.10.2013 um 17:41:28 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Im Hotel versteckt

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Peinlichkeit Dummheit Urlaub Kinder Ellwangen-Röhlingen

Vor fünf oder sechs Jahren war ich (m/20) mit meiner Familie im Urlaub an der Nordsee. Meine Großeltern luden uns allesamt in ein 5-Sterne-Hotel ein, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Ich teilte mir mein Zimmer mit meinem gleichaltrigen Cousin und wir verstanden uns wirklich prächtig. Noch dazu haben wir jeweils eine vier Jahre jüngere Schwester - die beiden verstehen sich ebenfalls sehr gut. Man kann also fast sagen, dass meine Tante und mein Onkel sich mit meinen Eltern gut abgesprochen haben, was das Timing angeht. Wir hatten wirklich viel Spaß, doch nach etwas zwei Tagen des Aufenthaltes und der Nutzung aller Möglichkeiten, die ein so luxuriöses Hotel bietet - also dem Dampfbad, der Sauna, dem Hallenbad, und so weiter - wurde uns Kindern dann schnell langweilig. Nach dem Abendessen überlegten wir, wie wir uns die restliche Zeit vertreiben konnten.<br /> <br /> <br /> Tagsüber waren wir gut verplant, denn wir machten Ausflüge, badeten im Meer und ließen es uns gut gehen. Aber wie das so ist, unterhalten sich die Erwachsenen am Tisch ewig miteinander - deshalb wurde der Abend zum Kinderprogramm. Wir kamen auf die, aus heutiger Sicht, stupide Idee, im Hotel Verstecken zu spielen. Dabei bildeten wir Zweierteams - ich versteckte mich mit meinem Cousin, während unsere Schwestern uns suchten. Als wir ein passendes Versteck fanden, hörten wir nach kurzer Zeit auch schon die wohlbekannten Stimmen. Wir entschlossen uns also, das Blatt zu wenden, und die Mädchen gehörig zu erschrecken. Als wir also laut brüllend aus unserem Versteck sprangen, schaute uns statt der Mädels ein älteres Pärchen völlig erschrocken und verängstigt an. Wir sind noch nie so schnell weggelaufen wie damals. Aus heutiger Sicht war das natürlich absolut fahrlässig und ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn diese Aktion ernste Folgen gehabt hätte. Aber wir haben das Pärchen am nächsten Morgen beim Frühstück und bei bester Laune essen sehen. Ich bereue es sehr und werde meinen Kindern beibringen, besser hinzuhören.<br />

Beichthaus.com Beichte #00032135 vom 29.10.2013 um 20:40:03 Uhr in Ellwangen-Röhlingen (16 Kommentare).

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