Mit Spraydosen zum Date

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Vandalismus Boshaftigkeit Lügen Selbstsucht Wolfhagen

Ich hatte mal einen Bekannten, der als Hausmeister in einem Wohnblock gearbeitet hat. Er musste immer viel Graffiti wegmachen, weil es auch eine recht schwierige Gegend war. Die Hausverwaltung war wohl ziemlich streng und er musste das immer innerhalb von einem Tag wegmachen, damit die Sprayer merken, dass es eh nichts bringt. Irgendwann haben wir mit unserer Gruppe ein nettes Mädchen kennengelernt und man merkte, dass sie ihn nicht uninteressant fand. Allerdings schien sie auch Interesse an mir zu haben - und ich war damals wirklich lange Single und fand sie echt klasse. Da wir mit unserer Gruppe fast jeden Freitagabend etwas unternahmen, bot es sich an, dass wir das Mädchen dazu einluden. Lange Rede kurzer Sinn. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag bin ich zu dem Wohnblock und habe dort eine ziemliche Sauerei angerichtet.<br /> <br /> <br /> Meiner Aktion fielen etwa drei Spraydosen zum Opfer - und ich habe auch Sachen geschrieben, die schnell entfernt werden mussten. Deshalb musste er wohl tatsächlich bis spät abends die Wände bearbeiten. Mein Plan, dass ich seine Abwesenheit nutze, um mich an die Kleine ranzumachen, ging aber leider nicht auf. Sie hat auf der Party nämlich irgendwie einen anderen kennengelernt. Im Nachhinein war das eine völlig dumme und unnötige Aktion und es tut mir für meinen Kumpel richtig leid. Ich habe ihm aber trotzdem nie die Wahrheit erzählt und heute habe ich auch nichts mehr mit ihm zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00032046 vom 13.10.2013 um 02:39:58 Uhr in Wolfhagen (12 Kommentare).

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Der Pfützen-Raser

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Morallosigkeit Waghalsigkeit Engherzigkeit Feigheit Auto & Co.

Ich (m/25) hatte vor ein paar Jahren einen Job, bei dem es gelegentlich auch erforderlich war, mit dem Firmenwagen Botengänge zu erledigen. Der Winter ging gerade zu Ende und recht ordentliche Mengen Schnee tauten, wodurch sich große Mengen Wasser in einer Senke vor der Firma gesammelt hatten. An einem Tag kam mein Chef zu mir - die Spätschicht hatte gerade angefangen - und hat mich damit beauftragt, eine eilige Fahrt zu machen. Also setzte ich mich in den Firmenwagen und in meiner jugendlichen Sorglosigkeit habe ich auch gleich Vollgas gegeben. Deshalb hatte ich auch knapp zwanzig Sachen mehr drauf, als erlaubt, als ich mich der Senke näherte. Leider sah ich dank meiner überhöhten Geschwindigkeit den Rollstuhlfahrer nicht, der sich gerade neben der Pfütze befand. Zum Bremsen war es zu spät, deshalb konnte ich nur noch zusehen, wie sich die Wassermassen unter meinen Reifen aufbäumten und ihn übergossen. Ich weiß nicht, wie kalt das Wasser war, ich vermute, dass es vielleicht fünf Grad waren, aber ich konnte auch nicht anhalten. Die Polizeiwache war nämlich in der Nähe und mit meinem damaligen Drogenkonsum hätte ich mit Sicherheit ein großes Problem gehabt. <br /> <br /> <br /> Zu meinem Entsetzen konnte ich eine viertel Stunde später, als ich auf dem Rückweg war, sehen, dass sich Polizisten um den armen Mann kümmerten. Leider war die Gefahr, erkannt zu werden, sehr hoch, denn der Firmenparkplatz war vielleicht dreißig Meter entfernt. Also habe ich mich kaltblütig dazu entschlossen, meine Geschwindigkeit einfach unter die erlaubten dreißig Sachen zu senken, und ordentlich am "Ort des Verbrechens" vorbeizufahren. Ich warf einen Blick auf die ganze Sache, was ich zuvor ja nicht konnte und parkte mein Auto dann neben den anderen, baugleichen Firmenwagen. Dann bin ich seelenruhig ins Gebäude geschlendert und habe mir die Sache aus dem Warmen weiter angeschaut. Es ist nur nicht mehr viel passiert - der Rollstuhlfahrer wurde dann noch von einem Krankenwagen abgeholt und sicherlich gut versorgt. Diese Geschichte war leider nur die Spitze meiner "Jugendsünden", aber es tat sehr gut, das niederzuschreiben. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032044 vom 13.10.2013 um 21:46:10 Uhr (7 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Schläge für den Tierhasser

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Aggression Gewalt Hass Zorn Tiere

Ich möchte hiermit beichten, dass ich in näherer Zeit vielleicht ein Gewaltverbrechen begehen werde und dabei großen Spaß haben werde. Momentan meint irgendein Tierhasser in unserem 2000 Einwohner Dorf, dass er in unsere zum Teil abgezäunten Gärten eindringen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032041 vom 12.10.2013 um 18:40:48 Uhr (29 Kommentare).

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Die Verräterin

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Lügen Engherzigkeit Verrat Fremdgehen

Kurz und knapp: Meine beste Freundin hat mir gestanden, dass sie ihren Mann betrügt. Sie verlangte tatsächlich von mir, für sie zu lügen und niemandem etwas zu sagen. Normalerweise finde ich so etwas selbstverständlich, nicht aber, wenn es darum geht, dass andere Menschen, die ich zudem noch gut kenne, hintergangen werden. Freundschaft hin oder her. Moralisch gesehen steckte ich ohnehin in einem Dilemma, aber Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit haben die oberste Priorität in meinem Leben. Und nichts finde ich schlimmer, als zu wissen, dass jemanden betrogen wird. Ich bat sie also, ihrem Mann zu sagen, dass sie eine Affäre hat - doch als sie es nach einer gewissen Zeit immer noch nicht gestanden hatte, legte ich die Karten auf den Tisch. Ich sagte ihm so schonend wie möglich, was Sache war, und natürlich hat meine beste Freundin mir daraufhin die Freundschaft gekündigt und brach den Kontakt ab. Ich glaube dennoch, dass es richtig war. Ihr Mann war mir dankbar, dass ich so ehrlich war, sonst wäre ihre Affäre noch länger unentdeckt weitergegangen. Bin ich jetzt eine Verräterin?

Beichthaus.com Beichte #00032040 vom 12.10.2013 um 15:58:41 Uhr (45 Kommentare).

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“Beichte

Langfinger mit Rattenschwänzchen

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Diebstahl Morallosigkeit Falschheit Kinder D&uuml;sseldorf

Ich schäme mich sehr, denn ich hatte als Kind keinen Respekt vor dem Besitz anderer. So habe ich manchmal Dinge "gemopst". Nie Geld oder Wertsachen, sondern - ja, lacht ruhig - ausgerechnet Ü-Ei Figuren, die verwaist in der Ecke herumlagen und Staub fingen. Angefangen hatte es als Mutprobe unter Mädchen. Wir waren zwar nicht die schlimmsten Kids, die man sich vorstellen konnte, aber auch wir wollten unsere Grenzen austesten. Danach wurde wild gekichert, und gut war die Sache, ohne dass man sonst irgendwie aufgefallen wäre, so als liebes Mädchen mit Einsen und Rattenschwänzchen. Aber bei mir hat es dieses Maß irgendwann gründlich überschritten. Einmal habe ich sogar meine Cousins um ihre Happy Hippos erleichtert, während ich sie gesittet habe, just, nachdem ich sie schlafen gelegt hatte. Ich war also nicht nur zur diebischen Elster im rosa Kleidchen geworden, sondern habe auch das Vertrauen der Eltern missbraucht. Als ich dann älter wurde, habe ich mich daran erinnert und die Sachen, von denen ich wusste, wo ich sie genommen hatte, zu ihren Besitzern zurückgeschmuggelt. Ich habe sie unter die Couchkissen der jüngeren Geschwister gestopft, in einer alten Spielzeugkiste verschwinden lassen, oder in einem überladenen Regal deponiert. Die Figuren, deren Ursprungsort ich nicht mehr wusste, habe ich auf dem Spielplatz ausgesetzt, damit andere Kinder sie finden konnten und vielleicht Freude daran hätten. Wahrscheinlich hätte ich die Personen direkt ansprechen sollen, um mich zu entschuldigen. Wenn es nicht solche lächerlichen Beutestücke gewesen wären, hätte ich das auch sicher getan. Aber so musste ich vermuten, dass die Besitzer es womöglich gar nicht gemerkt hatten, nach der Beichte aber sicherlich den Respekt für mich verloren hätten. <br /> <br /> <br /> Seitdem habe ich eine gehörige Portion Achtung vor dem Besitz anderer und lasse die Finger von Sachen, die mir nicht gehören - oder mich nichts angehen. Schnüffeln kommt also auch nicht in die Tüte. Wenn ich neugierig bin, was mein Freund in einer Schublade aufbewahrt, dann frage ich. Ich möchte nicht mehr in die Situation geraten, mir etwas erschlichen zu haben. Ich frage mich aber manchmal, ob das wirklich alles war, das ich zur Wiedergutmachung für die bestohlenen Kinder hätte tun können. Schließlich weiß ich selbst, wie der Verlust eines Spielzeugs ein Kinderherz schmerzen kann - meine beiden Gameboy Color, die beide von einem einzigen Mädchen gestohlen wurden, mögen in Frieden ruhen. Außerdem würde ich mich wohl auch sehr ärgern, wenn ich wüsste, dass mein Eigentum vor jemandem nicht sicher wäre. Egal ob geliebtes oder unbeachtetes, neues oder verstaubtes Eigentum - denn, ob ich etwas besitze, habe ich schließlich selbst zu entscheiden, und eben dieses Recht habe ich verletzt. Da war es wohl nur recht und billig, dass irgendwann ein jüngeres Kind aus meinem Bekanntenkreis, und zwar für lange Zeit unbemerkt, eine ganze Wagenladung bei mir abgestaubt hat. Es war auch kein wohlgeplanter Vergeltungsschlag, da ich ihm nie etwas gemopst hatte, sondern gutes altes Karma, durch einen ebenso schamlosen Langfinger, wie ich es zuvor war. So kann es gehen. Ich habe ihn jedenfalls nicht verpfiffen.

Beichthaus.com Beichte #00032038 vom 12.10.2013 um 03:19:42 Uhr in 40233 Düsseldorf (Lindenstraße) (4 Kommentare).

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