Leidenschaft für Hundekämpfe

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Gewalt Habgier Tiere Berlin

Ich habe eine Leidenschaft für Hundekämpfe. Mein Pit Bull Killer, der jetzt zwei Jahre alt ist und von mir, seit er ein Welpe war, trainiert wurde, hat jetzt schon zwei Kämpfe gewonnen. Er ist eine richtig aggressive Maschine, was ehrlich gesagt nicht nur am Training […]
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Beichthaus.com Beichte #00040780 vom 17.12.2017 um 19:31:28 Uhr in Berlin (44 Kommentare).

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So wird Halloween wirklich gruselig!

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Boshaftigkeit Dummheit Gesellschaft Heidelberg

Meine Freundin und ich, wir freuen uns das ganze Jahr über auf den 31. Oktober, wenn wieder Scharen von Kindern umherziehen, um den Leuten Süßigkeiten abzunehmen. Für uns bedeutet dieser Tag Spaß pur, denn wir bereiten den kleinen Rotzlöffeln eine Nacht, die sie hoffentlich nie vergessen werden. Zu meinem Glück ist meine Freundin ein echtes Schminktalent, weshalb sie mich in einen schaurigen Untoten verwandeln kann. Mein Gesicht sieht danach so realistisch aus, dass es selbst mir beim Blick in den Spiegel die Haare stellt. Dazu ziehe ich mir zerfetze Lumpen an und verschmiere alles schön mit Kunstblut. Meine Freundin trägt ein anderes Kostüm: Das klassische weiße Kleid, blasses Gesicht, schwarze Haare und Kontaktlinsen, die das komplette Auge schwarz erscheinen lassen. Ein echter Schock, wenn sie so vor einem auftaucht. Dann ziehen wir los.

Meistens verstecke ich mich in einer dunklen Gasse und warte, bis jemand kommt. Einmal war es eine Kindergruppe mit ihren Müttern. Wie süß! Sie riefen ihren dümmlichen Spruch mit dem Süßen und Sauren. Dann fing ich an, wie ein Geisteskranker zu schreien und bin aus der dunklen Gasse hervorgestürmt. Die Kinder mit ihren Müttern rasteten voll aus! Panik brach aus und sie sind um ihr Leben weggerannt. Weit kamen sie aber nicht, denn wie geplant stand da plötzlich meine Freundin, die weiße Frau. Die Kinder schrien noch lauter und panischer und die Mütter genauso. Sie sind also wieder in meine Richtung zurück und dann an mir vorbei wie der Blitz. Eine hat gekotzt.

Nach so einer Aktion müssen wir aber schnell wieder verschwinden. Wir wurden nämlich bereits von der Polizei gesucht und es stand auch in der Zeitung. Es ist immer ein wahnsinniger Nervenkitzel für uns, aber uns ist auch bewusst, dass wir damit Menschen, insbesondere Kindern einen Schock fürs Leben verpassen können.

Beichthaus.com Beichte #00040566 vom 31.10.2017 um 19:28:50 Uhr in Heidelberg (19 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin der Hass

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Hass Eifersucht Neid Hamburg

Meine Gedanken und Gefühle bestehen nur noch aus Hass. Meine komplette Persönlichkeit ist von Hass und Wut zerfressen. Ich (w) hasse einfach alles und jeden, schönere und beliebtere Frauen, glückliche Paare und erfolgreiche Menschen. Noch dazu bin ich schnell reizbar, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040177 vom 13.08.2017 um 14:24:22 Uhr in Hamburg (31 Kommentare).

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Die Stimmen in meinem Kopf haben mein Leben ruiniert

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Verzweiflung Zorn Manie Familie Gesundheit Berlin

Meine Naivität fällt fast unter Dummheit. Ich bin 27 Jahre alt, klug, habe das Fachabitur, die mittlere Reife. Ja, ich bin in der Oberschule und Grundschule nie sitzen geblieben. Wollte seither immer eine Ausbildung absolvieren. Meine Mutter hat seit meiner Geburt Schizophrenie. Sie hatte mich im Kindesalter verprügelt und so kam ich mit vier Jahren ins Heim. Als ich mit 16 wegen Marihuanakonsum ausziehen musste, kam ich in eine Wohngemeinschaft, in der ich nicht klarkam aber meine freie Zeit genoss. Ich jobbte, machte Praktika und wollte meinen Realschulabschluss verbessern um das Abi nachzuholen. Irgendwann hörte ich aber Stimmen. Sie zerfrassen mich. Ich ging zum Arzt und bekam Neuroleptika. Fing an mich zu isolieren. Über Jahre hörte ich nur Musik. Meine große Familie wollte gefühlt nichts mit mir zu tun haben. Es ging halt immer um den Ruf. Mein Aussehen veränderte sich. Trotzdem gab ich nicht auf. Ich holte also irgendwann mein Abi nach und bestand. Ab da wurde es besser. Die Neuroleptika setzte ich während der Abiphase ab.

Ich wohnte bei meiner Mutter, die jeden Tag über Jahre im Bett lag und über jeden schimpfte. Leute hasste und verachtete. Ich isolierte mich weiter. Dann zog ich bei ihr aus. Sie beleidigte mich als Penner und Versager, weil ich noch nicht wirklich arbeitete und nicht fest im Leben stehe, bis heute. Dabei habe ich gelernt, nur nicht auf dem Papier. Ich hinterließ ihr Schulden, die sie von ihrer Rente über den Betreuer abbezahlen musste. Ich bin immer noch in der Ausbildung und komme nicht mit den Leuten klar. Ich habe fast Angst davor, engeren Kontakt einzugehen. Habe Schulden im Dispo angesammelt und muss schauen, wie ich jeden Monat mein Essen finanziere. Ich muss meiner Mutter das monatliche Witwengeld geben, weil sie Ihren Betreuer hasst und die Leute beleidigt. Sich isoliert. Jede Person, die näheren Kontakt zu mir hatte, hat sie irgendwie gedemütigt. Sie hat beispielsweise auch vor Türen gekackt, die Klinken beschmiert. Schmeißt neuerdings ihre Sachen weg, naja, das hat sie immer mal wieder gemacht - jetzt ist es aber wieder extrem, kackt und pinkelt auf ihren Boden, schimpft in die Luft mit irgendwas, was nicht da ist, und lacht mich aus. Verstopft Abflüsse mit Papier usw.

In der Schule bin ich nett, die Leute mögen mich, finden mich trotzdem arrogant und etwas zu nett. Zurück im ersten Jahr, und jetzt fast am Ende, kann ich nicht mehr. Ich durchlaufe das Jahr das zweite Mal und das nicht wegen meiner Noten, es gab betriebliche und organisatorische Vorfälle, die die Schule nicht hinbekommen hat. Naja mir wird wieder gesagt, ich solle einen anderen Weg einschlagen und aufgeben, aber ich kann es nicht. Trotz Schulden. Meine Noten sind okay, aber ich komme planlos rüber. Ich beichte, dass ich keinen Bock auf Dummschwätzer habe und Freunde sowie Gleichgesinnte suche, weil ich denke, mich würde keiner verstehen. Ich habe Angst offen zu sein, ehrlich zu sein. Ich fühle mich wie ein Versager und finde keinen Halt

Beichthaus.com Beichte #00040095 vom 24.07.2017 um 22:26:13 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine gespielte Liebe

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Falschheit Morallosigkeit Salzburg

Ich (w) habe vor einem halben Jahr einen Mann in meinem Alter über eine soziale Plattform kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und danach auch unsere Nummern ausgetauscht. Wir haben bislang fast jeden Tag geschrieben - über alle möglichen Themen. Er ist eine Person mit einem wirklich beeindruckendem Charakter. Er ist anders, auf eine ganz besondere Art und Weise. Ich denke, dies hängt vor allem mit seiner kriminellen Vergangenheit (diverse Drogen), Mobbing und dem (noch jetzigen) schlechten Familienzusammenhalt zusammen.

Zu dem Zeitpunkt, als wir uns kennenlernten, befand er sich in einem Tief und zweifelte am Sinn des Lebens. Er hatte mir von seinen Problemen und seinen schlechten Leistungen in der Schule erzählt. Er befindet sich in seinem Abschlussjahr und hätte von sich aus alles schmeißen können. Er war sehr deprimiert über seine damalige Situation und sah auch keine Chance mehr, da irgendwie rauszukommen. Man hat ihm ansehen können, wie ihn der Misserfolg innerlich zerfrisst und er keine Kraft mehr hat. Ich habe ihm meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt und ihn stets emotional unterstützt. Ich habe ihn zum Lernen animiert und versucht ihm Hoffnung zu machen, in allen Belangen. Tatsächlich ging es ihm Tag für Tag besser. Er hat mit dem Rauchen aufgehört und seinen Alkoholkonsum stark reduziert. Er berichtet mir nahezu jeden Tag, wie es in der Schule läuft und es läuft sehr gut. Hat er Probleme mit seiner Familie, so erzählt er mir offen davon und wir suchen gemeinsam nach Lösungen.

Nun, die weitere Konsequenz daraus ist, dass er sich in mich verliebt hat. Zuerst hatte ich ihm vorgeworfen, dass er sich das bloß einbildet, weil ich sozusagen die einzige Bezugsperson in seinem Tief war. Er blieb aber hartnäckig und meinte, dass ich das Beste bin, was ihm jemals hätte passieren können. Er machte mir Komplimente, welche zum Dahinschmelzen sind und schrieb mir seitenlange Texte, in denen er mir seine Liebe gestand. Die Beichte ist, dass wir nun ein Paar sind. An sich eine schöne Sache - nur dass unsere Liebe eben nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Ich dachte mir, wenn ich seine Liebe nicht erwidern würde, so würde er wieder in das alte Ich verfallen und somit wäre alles Aufgebaute wieder verloren gegangen. Ich wollte es nicht riskieren und täusche ihm nun meine Liebe vor.

Wie gesagt, er hat eine sehr tolle Persönlichkeit. Er ist humorvoll, intelligent, rücksichtsvoll, einfühlsam. Er steht zu seiner Meinung und verstellt sich nicht für andere Menschen. Aber ich kann seine Liebe einfach nicht erwidern. Wir stimmen in sehr vielen Punkten überein, aber in anderen wiederum (die für mich eine eindeutig relevantere Bedeutung haben), liegen wir Kilometer weit auseinander. Ich weiß, dass es falsch ist und mein Verhalten komplett erbärmlich ist. Ich fühle mich schlecht dabei, ihm jeden Tag "Ich liebe dich" sagen zu müssen. Rede mir ein, es wäre nur das Beste für ihn - es macht mich aber glücklich, ihn vor Freude strahlen zu sehen.

In wenigen Wochen wird er seinen Abschluss erhalten und dann werde ich mich - so behutsam es geht - von ihm distanzieren und die Beziehung beenden. Er wird hoffentlich nie erfahren, dass die Liebe eine reine Täuschung war und diese Zeit als schöne Erinnerung mit sich tragen. Ich wünsche ihm alles Gute der Welt und möge jeder seinen richtigen Partner finden. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039845 vom 04.06.2017 um 02:41:35 Uhr in Salzburg (11 Kommentare).

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