Kündige alles für mehr Leben

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Arbeit Faulheit Trägheit

Ich (m/29) habe keinen Bock mehr auf mein Arbeitsdasein. Ich habe Kollegen, mit denen ich klarkomme. Die Bezahlung ist gut. Die Verantwortung ist hoch. Trotzdem bin ich lange nicht mehr glücklich. Ich will mein berufliches Leben komplett ändern.
Mit sechzehn bin ich direkt nach der Realschule in die Ausbildung. Neun Jahre habe ich Schichtdienst geschoben. Meine aktuelle Tätigkeit macht mich nicht mehr glücklich. Am Ende ist man im Ernstfall nur eine austauschbare Nummer. Die Rente erlebe ich vielleicht gar nicht. Ich lebe im Hier und Jetzt.
Ich stecke nicht mehr meine gesamte Energie in die Arbeit. Man vergisst sich selbst dabei. Andere Interessen und Fähigkeiten bleiben unentdeckt. Meine Kollegen tun mir leid. Die meisten sind zwischen 45 und 50. Sie haben keine Kinder. Sie wirken verhärmt. Sie haben chronischen Kaffeemundgeruch. Ihr Leben dreht sich nur um den Job.
Ich lebe nur einmal. Ich muss länger arbeiten, als ich bisher auf der Welt bin. Deshalb werde ich meine Stelle kündigen. Ich tausche sie gegen einen Job mit weniger Verantwortung und mehr Freizeit. Weniger Verdienst nehme ich in Kauf. Ich will wieder leben. Ich will die kleinen Momente des Glücks spüren. Was andere Männer dazu sagen, ist mir egal. Ich bin gerne Nonkonformist.
Es gibt nichts Dümmeres, als sich nur über den Job zu definieren. Ich spare und denke an später. Aber nicht für die Rente. Man hat vielleicht noch sechs oder sieben gute Jahre. Dann ist man plötzlich krank oder tot. Mein Leben gehört mir. Es gehört keinem Unternehmen.

Beichthaus.com Beichte #00042312 vom 03.05.2022 um 18:23:26 Uhr (0 Kommentare).

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Mein goldenes Lieblingswattestäbchen

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Ekel Unreinlichkeit Aachen

Ich (w/24) beichte, dass ich seit fast drei Wochen mit demselben benutzten Wattestäbchen in meiner Nachttischschublade zusammenlebe. Normalerweise werfe ich die Dinger sofort weg, aber an dem Abend, als ich richtig erkältet war und mir die Ohren zugeschwollen waren, habe ich eines benutzt und aus irgendeinem Grund nicht entsorgt. Am nächsten Morgen lag es noch da, mit meinem Ohrenschmalz dran, und ich habe es einfach liegen lassen. Es fühlte sich auf einmal falsch an, es wegzuwerfen – als hätte es jetzt eine Geschichte. Jeden Abend erzähle ich ihm, was ich tagsüber erlebt habe, während ich mein Gesicht eincreme. Wenn es anfängt, richtig eklig auszusehen, tupfe ich es nur mit einem Taschentuch ab und lege es zurück. Mittlerweile hat es eine kleine verkrustete Krone aus Schmalz und Staub. Meine beste Freundin war neulich hier und hat gefragt, warum da ein einzelnes Wattestäbchen wie ein Schrein auf dem Nachttisch thront. Ich habe behauptet, es wäre ein Kunstprojekt für die Uni. Ich weiß, wie verrückt das klingt. Es löst bei mir selbst schon eine Mischung aus Scham und seltsamer Zuneigung aus. Aber es wegzuwerfen fühlt sich inzwischen wie Verrat an.

Beichthaus.com Beichte #00042284 vom 31.12.2021 um 19:22:12 Uhr in Aachen (0 Kommentare).

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“Beichte

IT-Mann hortet heimlich Nacktbilder von Kolleginnen

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Missbrauch Morallosigkeit Arbeit Intim Regensburg

Ich (m) bin in meiner Firma für die EDV zuständig. Viele Kollegen und Kolleginnen bringen mir ihre privaten Laptops. Sie brauchen Updates. Wegen des vielen Homeoffices häuft sich diese Arbeit. Durch Zufall entdeckte ich auf einem Rechner private Bilder. Ich sicherte […]
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Beichthaus.com Beichte #00042277 vom 15.12.2021 um 16:16:03 Uhr in Regensburg (0 Kommentare).

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Verstecktes Ungarn-Studium

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Lügen Partnerschaft Hochmut Vorurteile Hamburg

Ich (w) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich liebe ihn sehr. Vielleicht sogar mehr als er mich. Ich habe Medizin studiert und danach fünf Jahre Spezialisierung als Chirurgin abgeschlossen. Die Facharztprüfung habe ich bestanden. Darauf bin ich wirklich stolz.

Worauf ich nicht stolz bin: Mein Freund weiß bis heute nichts. Mit Abi 2,3 war ich zu schlecht für ein direktes Medizinstudium in Deutschland. Ich habe das erste Staatsexamen in Ungarn gemacht. Danach setzte ich das Studium in Deutschland fort. Den Großteil und den Abschluss habe ich hier absolviert. Deshalb habe ich lange nicht mehr darüber nachgedacht. Ich kenne die Vorurteile. Besonders von Nicht-Ärzten. Mein Freund ist keiner. Deshalb habe ich Angst. Ich will nicht in eine Schublade gesteckt werden.

Das Thema spielt für mich eigentlich keine Rolle mehr. Trotzdem habe ich Panik. Schulfreundinnen könnten es irgendwann erwähnen. Dann wäre er total enttäuscht. Ich schweige weiter.

Beichthaus.com Beichte #00042276 vom 15.12.2021 um 14:18:44 Uhr in Hamburg (0 Kommentare).

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“Folge

Tausche Nacktfotos meiner Frau seit Jahren

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Wollust Verrat Falschheit Karlsruhe

Einer meiner besten Freunde und ich tauschen seit zwei Jahren heimlich regelmäßig Nacktfotos unserer Frauen. Es begann vor zwei Jahren im Männerurlaub auf Mallorca. Meine Frau schickte mir nachts ein sexy Foto in Unterwäsche. Ich war betrunken und geil. Ich zeigte […]
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Beichthaus.com Beichte #00042259 vom 12.09.2021 um 18:02:51 Uhr in Karlsruhe (0 Kommentare).

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