Der Streich mit den Gefühlen

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Boshaftigkeit Lügen Schule Liebe

Ich (m/28) beichte einen Streich, den ich in der achten Klasse während einer Klassenfahrt begangen habe. Wo genau wir zur Klassenfahrt waren, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht mehr. Auf jeden Fall war es eine Ferienanlage mit einer Reihe von Bungalows zur Unterbringung der Gäste, sowie einem Haupthaus für Essen und Veranstaltungen. Wie das auf Klassenfahrten so ist, herrschte Geschlechtertrennung. So gab es einige Bungalows der Mädchen und wir unterrepräsentierten Jungs hockten allesamt in einem einzigen Bungalow. Wie das bei Jungs so ist, spielten wir uns während der ganzen Zeit Streiche. Meist die Klassiker mit Zahnpasta ins Gesicht oder Hand in lauwarmes Wasser tunken, während ein Opfer schlief. Das ging reihum, so dass jeder Mal dran war. Auch durchwühlten wir die Sachen der jeweils anderen. Als ich und zwei meiner Kumpanen beim Wühlen allein waren, entdeckten wir das Hausaufgabenheft eines Mitschülers. Eigentlich nichts Spektakuläres mit Ausnahme der Personendaten, die man da eintragen konnte. Da wurde Name, Alter, Adresse, Lieblingsfach und auch beste Freunde aufgeführt. Brav, wie unser Mitschüler war, hat er auch dazu Angaben gemacht. Die Spalte "beste Freunde" war sehr aufschlussreich. So stand neben zwei von uns Jungs auch der Name einer Mitschülerin geschrieben, mit der er jedoch keinen Kontakt hatte. Klassenbeste, hübsch, sittsam und damit so gar nicht seine Liga. Wir schlossen daraus, dass der Gute in sie verknallt war. Wenig später reifte in mir der Plan zum größten Streich: Wir drei schrieben dem Mädchen einen Liebesbrief in seinem Namen. Ich diktierte, da sie meine Schrift kannte und ein anderer schrieb. Es war der übliche Schmalz, den man in so einem Brief nur schreiben konnte, gekrönt von einer Pointe zum Schluss, die uns schon beim Schreiben in einen Lachflash versetzte. So beendeten wir den Brief mit: "Damit mich keiner auslacht möchte ich vorerst anonym bleiben. In Liebe (Name des Mitschülers)".
Der nächste Schritt war die Übergabe. Wir drei Jungs gingen zum Bungalow der glücklich Auserwählten, klopften an und wurden an der Tür von diversen anderen, misstrauisch guckenden, Mädchen empfangen. Meine innere Freude verbergend, übergab ich einem der Mädchen den Brief mit der überzeugenden Bitte, dass sie ihn unverzüglich der Empfängerin geben möchte. Niemand sonst sollte ihn lesen dürfen. Nachdem sich die Tür vor uns wieder verschloss, hörten wir, wie die Stimmung im Mädchen-Bungalow sekundenschnell auf das Level "Fuchs im Hühnerstall" hochschoss. Kleiner Einschub: Tage später sagte mir die Empfängerin, dass sie die letzte der rund zehn Mädchen im Bungalow war, die den Brief zu lesen bekam. Jetzt galt es, zu ernten, was wir säten. Am gleichen Tag war Disco im Haupthaus. Alle Schüler waren da. Wir drei Jungs saßen an einem Tisch, als die Briefempfängerin auf uns zustürmte. Mit den Worten "Was soll der Scheiß?! Mit so einer Schwuchtel geht man nicht!" schmetterte sie den Brief auf den Tisch. Wir waren alle erschrocken, denn sie war normalerweise ein sehr ruhiges Wesen. Ich konnte mich zum Glück jedoch fangen und ihr mitteilen, dass wir damit nichts zu tun hätten. Wir seien nur die Überbringer, sie müsse das schon selbst mit unserem Freund klären. Angestachelt vor Wut, tat sie das sogleich. Da er auch auf der Veranstaltung war, konnten wir gut zusehen, wie sie zu ihm hinlief, ihn scheinbar grob verbal anging und ihm eine saftige Abfuhr erteilte. Zu unserer Belustigung konnte man richtig sehen, wie ihm das Herz zerbrach und er vor Scham im Boden versinken wollte. Für uns hingegen war es ein schöner Ausklang der Klassenfahrt. Gesprochen haben wir mit ihm niemals darüber. Auch hat er in den nächsten Schuljahren nie gefragt, wie so etwas passieren konnte oder warum wir es taten. Ob er überhaupt wusste, dass wir dahinter steckten, weiß ich nicht. Selbst wenn ich heute noch immer jemand bin, der gerne kleine Streiche spielt, ist mir klar, dass dieser wirklich unter der Gürtellinie war. Ich kann es nur mit meinem damals geringen Alter erklären, wie ich mir einen Spaß aus den Gefühlen anderer machen konnte. Ganz bekehrt scheine ich jedoch nicht zu sein, denn jedes Mal, wenn ich an den Streich denke und auch jetzt während des Schreibens dieser Beichte, huscht mir noch immer ein Grinsen über das Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00030726 vom 28.01.2013 um 01:04:26 Uhr (22 Kommentare).

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Ärger in der Edel-Boutique

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Aggression Misstrauen Vorurteile Shopping

Neulich war ich (w/21) nach langer Zeit mal wieder in einer dieser Edel-Boutiquen in der Innenstadt shoppen. Ich verdiene eben gutes Geld und gönne mir auch mal was davon. Leider hat man in meinem Alter und mit Jeans über dem Hintern nach Meinung der Verkäuferinnen in diesen Läden wohl nichts zu suchen. Prompt kam auch wieder eine von ihnen angeschlichen, verfolgte mich extrem unauffällig durch das ganze Geschäft und beobachtete mich, als müsste sie befürchten, ich würde den kompletten Laden ausräumen. Nach einer Weile wurde sie ziemlich pampig und meinte von oben herab: "Ich denke nicht, dass SIE hier etwas Passendes finden, das ist eher gehobene Preisklasse." Mir wurde es dann zu bunt und ich wollte auch gehen, aber nicht einfach so. Ich habe also meine Nase angehoben und sie gefragt, was sie sich einbilde, wer sie denn sei und ob sie denn nicht wisse, wer ich bin und so weiter. Dabei wurde ich immer lauter und sie immer kleiner, bis nach ein paar Minuten ihre Vorgesetzte dazu kam und fragte, was los sei. Ich, schon schön in Rage, nahm mir dann die andere vor, wo sie denn ihre Arbeitskräfte hernehme, wieso ich mir denn so ein Verhalten bieten lassen müsse und Ähnliches. Beide haben sich noch etwa 50 Mal entschuldigt, bevor ich gehen konnte. Ich beichte hiermit, dass ich Gleiches mit Gleichem vergolten und die Dame eventuell in große Schwierigkeiten gebracht habe, aber ich lasse mich eben nicht gerne wie einen potenziellen Dieb behandeln.

Beichthaus.com Beichte #00030722 vom 27.01.2013 um 12:41:17 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Hörner abstoßen - zu dritt

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Diebstahl Fremdgehen Trunksucht Wollust Last Night Wien

Nach sechs Jahren Beziehung habe ich meine Treue zu meinem bisher einzigen Freund gebrochen. Nicht nur, dass wir uns immer mehr auseinander gelebt haben, es reizte mich auch immer mehr, das zu tun, was andere Menschen mit Anfang 20 zu tun gedenken: Sich die Hörner […]
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Beichthaus.com Beichte #00030721 vom 26.01.2013 um 15:40:51 Uhr in Wien (Oberlaaer Straße) (38 Kommentare).

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Die Neue vertreiben

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Lügen Ex

Vor knapp 17 Monaten war ich in einer wirklich schönen Beziehung. Der Mann war einfach perfekt, nur irgendwie wurde dann einfach nichts Längeres aus uns, weil ich viel geklammert und irgendwann dann auch Schluss gemacht habe. Ab und zu hatten wir aber weiterhin Sex. Jedenfalls war das auch nicht das Wahre und ich suchte mir einen neuen Partner. Dummerweise hing ich nach wie vor an meinem Ex-Freund. Irgendwann feierte dann ein gemeinsamer Freund seinen Geburtstag und wir waren beide dort. Ich mit meinem Freund und er alleine. Irgendwann musste mein Freund dann aber gehen und mein Ex-Freund fing an, mit einem Mädchen zu tanzen, hielt mich dabei aber ganz genau im Auge. Ich tat das Gleiche und hatte eine Menge vorgetäuschten Spaß mit irgendwelchen Typen. Dann irgendwann küsste das Mädchen ihn und er machte mit, sah mich aber ununterbrochen an.


Irgendwann, als ich zur Toilette ging, sah ich das Mädchen und sie lächelte, ich lächelte zurück. Sie war jünger als ich und ich habe sie gehasst. Sie war weder schön, noch schlank oder sonst was. Das Gute war, er hat wohl von mir geredet, denn sie wusste, dass ich seine Ex-Freundin bin. Denn sie fragte mich, wie er so ist. Gemeinerweise erzählte ich der Kleinen genau das, was keine Jungfrau hören wollte. "Du, bei ihm ist das echt so, dass Du sofort aufs Ganze gehen musst, sonst will er Dich nicht mehr. Du musst ihm mindestens viermal am Tag einen blasen, sonst holt er sich eine Andere rein. Alle Frauen stehen auf den. Beim Sex will er, dass die Frauen oben sind, er steht auf Bondage. Er hasst Romantik, bleibt nie bis zum Frühstück und räumt nicht auf. Aber ansonsten ist er wirklich nett." Sie war völlig geschockt und meinte nur "na ja, zum Glück ist das ja schon länger her, vielleicht haben sich seine Vorlieben ja geändert." Ich antwortete nur: "Also gestern fand er Fesselspielchen noch ganz toll." Und bevor ich ihr meine nicht vorhandenen Hinterlassenschaften zeigen konnte, war sie von der Party verschwunden und weder er noch ich haben jemals wieder etwas von ihr gehört.

Beichthaus.com Beichte #00030718 vom 25.01.2013 um 17:36:21 Uhr (16 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Gedanken an den Ex

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Ex

Ich möchte beichten, dass ich (w) nicht von meinem ersten Freund loskomme. Es ist inzwischen schon drei Jahre her und ich hatte zwischendurch immer wieder kurzzeitige Beziehungen. Jedoch konnten die Männer ihm nie das Wasser reichen. Auch im Moment befinde ich mich in einer Partnerschaft. Ich bin nun mal ein Beziehungsmensch und genieße die Aufmerksamkeit und Geborgenheit, die mir mein Freund gibt. Der Sex spielt da natürlich auch eine Rolle. Mein Freund ist wirklich das, was sich jede Frau nur wünschen kann. Er ist gut aussehend, liebevoll, ehrlich, gebildet, ist total gut im Bett und legt mir regelrecht die Welt zu Füßen. Trotzdem muss ich ununterbrochen an meine erste Liebe denken. Wie gern würde ich ihn zurück haben. Es tut mir leid, dass ich meinen jetzigen Freund so ausnutze, nur weil er mich ein wenig an meinen ersten Freund erinnert. Ich mag ihn zwar auch, empfinde aber kein bisschen Liebe für ihn, während er mich nur so mit Liebe überschüttet. Ich traue mich trotz allem nicht, ihm die Wahrheit zu sagen. Zum Schluss bin ich für ihn dann die Liebe, wie mein Ex für mich.

Beichthaus.com Beichte #00030716 vom 25.01.2013 um 08:27:57 Uhr (36 Kommentare).

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