Der asoziale Schmarotzer

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Feigheit Neid Zorn Ignoranz

Seit einem halben Jahr habe ich (w/21) einen Freund, der einfach der größte Schmarotzer ist. Trotzdem beneide ich ihn irgendwie, weil es ihm einfach so gut geht. Ich mache zurzeit eine Ausbildung und studiere nebenbei - deshalb muss ich auf jeden Cent achten, während der Monsieur mit einem Minijob und seinem Arbeitslosengeld auf knapp 2.000 Euro monatlich kommt. Wir zoffen uns deshalb nahezu täglich - mir geht sein verschwenderisches und faules Verhalten einfach auf die Nerven. Er arbeitet nur drei Tage in der Woche, während ich jeden Tag Überstunden schiebe und danach noch den Haushalt schmeiße und seinen Dreck wegmache, obwohl ich eigentlich lernen sollte. Noch dazu zahle ich das Essen alleine und er wohnt generell quasi auf meine Kosten - er denkt nicht darüber nach, was passiert, wenn er jeden Tag eine halbe Stunde lang duschen geht oder die Fenster aufreißt, während die Heizung hochgedreht ist. Ich habe auch noch nie einen Cent von ihm gesehen. Wenn ich ihn bitte, etwas für mich zu erledigen, zettelt er einen Streit an, haut dann ab und gibt sein Geld für Alkohol und Marihuana aus, anstatt damit mal Lebensmittel kaufen zu gehen. <br /> <br /> <br /> Ich bin in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und musste schon immer auf mein Geld achten. Ich habe ständig Angst, pleitezugehen, weil ich von niemandem finanzielle Unterstützung bekommen würde, wenn etwas passiert. Ich bin auf mich alleine gestellt - aber mein Freund versteht nicht, warum ich an jeder Ecke spare. Aber das aller Schlimmste ist, dass er meine Arbeit überhaupt nicht schätzt. Er meckert jeden Tag rum, dass die Wäsche nicht gewaschen ist, warum kein Fleisch auf dem Teller liegt und beschwert sich auch, dass ich nicht oft genug die Beine breitmache. Ich hingegen erledige seinen Papierkram für die ganzen Ämter und die Polizei - was ziemlich oft nötig ist, da er so viel Scheiße baut. Ich habe ihm sogar mein ehemaliges WG-Zimmer überlassen, nur, damit er den Mietvertrag nicht unterschreibt und unter meinem Namen dort wohnt. Ich möchte beichten, dass ich total neidisch auf sein einfaches Leben bin, obwohl ich weiß, dass er ein asozialer Schmarotzer ist. Außerdem, dass ich nicht den Mut habe, ihn endlich rauszuschmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00032323 vom 30.11.2013 um 17:26:21 Uhr (27 Kommentare).

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Meine Nacktbilder-Sammlung

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Falschheit Lügen Selbstsucht Maßlosigkeit

Ich bin ein Sammler. Keine Briefmarken, sondern Bilder von Freundinnen meiner Freundin. Und das sind keine normalen Fotos, sondern Unterwäsche- oder Nacktfotos. Es fing damit an, dass meine Freundin zum Geburtstag eine richtig gute und teure Kamera bekommen hat. Damit hat sie dann ein tolles Fotoalbum mit erotischen Fotos gemacht, das sie mir zu Weihnachten schenkte. Sie erzählte mir auch, dass ihr eine Freundin geholfen hätte, aber damals habe ich noch nicht geahnt, wie sie ihr geholfen hat. Bis ich irgendwann an ihren Laptop musste und dort einen Ordner mit Unterwäsche-Fotos entdeckte - von der besagten Freundin. Natürlich habe ich sie sofort kopiert, so einen Schatz findet man schließlich nicht alle Tage. <br /> <br /> Im Laufe der Monate erkundigten sich immer wieder verschiedene Freundinnen bei meiner Freundin, ob sie Fotos von ihnen machen könnte, was sie natürlich gerne tat. Und alle Fotos, die sie macht, habe ich dann auch bekommen. Nach und nach habe ich somit eine Sammlung von Fotos ihrer Freundinnen aufgebaut - bei manchen sieht man gar nichts, andere sind fast schon Hardcore. Zu meinem Glück machen die Mädels auch Fotos von ihrer neuen Unterwäsche, die ich auch alle gespeichert habe. Und in den letzten drei Tagen sind zwei wunderbare Sachen geschehen! Ich habe zum einen über zweihundert Nacktfotos ihrer Schwester gefunden. Und zum anderen hat eine Freundin, die ich immer schon scharf fand, nach Fotos gefragt. Ich möchte beichten, dass ich inzwischen über 1800 Bilder von Mädels besitze, ohne dass irgendjemand davon weiß. Und ich werde meine Sammlung auch weiterhin vergrößern. Ich bin süchtig danach, glaube ich. Was vor allem daran liegt, dass ich die Damen alle persönlich kenne.

Beichthaus.com Beichte #00032320 vom 30.11.2013 um 07:47:17 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Heimlich verliebt

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich seit geraumer Zeit auf meine beste Freundin stehe. Ich kenne sie jetzt schon seit nunmehr vier Jahren. Sie ist das wundervollste Mädchen, das mir in meinem bisherigen Leben untergekommen ist. Durch den "Rosenkrieg" meiner Eltern habe ich bei meiner Mutter und bei meinem Vater gelebt und bin in 20 Jahren knapp dreizehn Mal umgezogen, sodass ich meine Freunde immer wieder "verlor". Dadurch bin ich leicht auf die schiefe Bahn geraten, bis ich dann mit 16 das letzte Mal umzog und dann bei meinem Vater blieb. Auf der Schule dort traf ich dann sie - wir verstanden uns von Anfang an super und respektierten uns gegenseitig. Sie war diejenige, die mir meine falschen Freunde ausredete, und mich von dem Streit meiner Eltern ablenkte. Bis mein Vater mir drohte, mich auf die Straße zu setzen, als ich siebzehn Jahre alt war. Ich hatte mich mit ihm verkracht, weil mir der ewige Rosenkrieg, der auf meinen Schultern ausgetragen wurde, einfach zu viel wurde. Aufgrund der großen Entfernung hatte ich keine Möglichkeit bei meiner Mutter zu wohnen, ohne die Schule erneut wechseln zu müssen - und das wollte ich auf keinen Fall! Deshalb bot meine beste Freundin mir mehrmals an, dass ich bei ihr schlafen könnte, um dem Stress zu entgehen. Sie bekam mit, wie dreckig es mir ging, und tat alles, damit es wieder besser werden konnte. Sie war das, was mir meine Eltern nie bieten konnten - der feste Bestandteil meines Lebens. Sie war da, wenn ich sie brauchte. Hat mir Mut gemacht, wenn ich nicht weiter wusste und ich konnte mich immer auf sie verlassen. <br /> <br /> <br /> Als ich volljährig wurde, zog ich in meine eigene Wohnung und begann eine gute Ausbildung. Ich kann meinen Lebensunterhalt finanzieren, fahre ein eigenes Auto und bin unabhängig. Und all das hätte ich ohne Sie niemals geschafft. Vor wenigen Wochen habe ich meine Beziehung beendet, die eigentlich gut lief - wenn man davon absieht, dass ich meine Partnerin nicht geliebt habe. Ich habe das Gefühl, das man gemeinhin als Liebe bezeichnet, nur, wenn ich mit meiner besten Freundin auf der Couch liege, sie umarme oder auch einfach, wenn ich nur in der Nähe bin. Normalerweise bin ich eigentlich nicht wortkarg und kann über alles reden. Nur bei ihr bin ich nicht fähig, den nächsten Schritt zu wagen. Ich fürchte einfach, dass sie sich deswegen von mir entfernt. Damit würde die wichtigste Stütze in meinem Leben einfach wegfallen. Es tut mir sehr leid, dass ich nicht aufrichtig sein kann. Deshalb bitte ich um Absolution für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00032319 vom 29.11.2013 um 19:40:27 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Besuche im Stripclub

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Lügen Falschheit

Ich verbringe meinen Feierabend am Freitag stets in einem Stripclub. Ich trinke da allerdings nur ein Bier und unterhalte mich mit den dort arbeitenden Damen, es kommt zu keinerlei sexuellen Handlungen. Meine Freundin weiß das und findet es eigentlich toll, dass ich das auslebe. Was es zu beichten gibt? Meine Freundin und ich spielen unserem Freundeskreis seit zwei Jahren etwas vor. Denn niemand weiß, dass wir uns dort kennengelernt haben, als sie damals noch neben ihrem Studium als Go-go-Tänzerin arbeitete. Mittlerweile geht sie schließlich einem gesellschaftlich anerkannten Beruf nach. Wenn uns jemand fragt, wie wir uns kennengelernt haben, erzählen wir dann immer so eine total schnulzige Story. Es ist nicht so, dass es uns peinlich wäre, im Gegenteil, ich erzähle oft von meinen Stripclubbesuchen, es geht nur darum, dass wir glauben, dass alle sie auf ihren ehemaligen Nebenberuf reduzieren würden.

Beichthaus.com Beichte #00032318 vom 29.11.2013 um 17:57:44 Uhr (6 Kommentare).

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“35.000

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Ich rettete sein Leben

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Zorn Engherzigkeit Trunksucht Arbeit

Ich möchte gerne beichten, dass ich mich für meine eigenen Gedanken schäme. Um das zu verstehen, muss ich ein wenig ausholen. Ich bin Student und arbeite in den Ferien meist als Bademeister im örtlichen Freibad. Der Job wird nicht gut bezahlt und ist außerdem auch ziemlich anstrengend. Die meisten Badegäste sehen nur, dass meine Kollegen und ich in der Gegend herumstehen - dabei bedenkt niemand, dass wir von 07:00 bis 20:00 jeden Tag Dienst haben. Dabei müssen wir vor Badebeginn sämtliche Becken reinigen und alles sauber machen und während des Betriebes dürfen wir in der prallen Sonne stehen und müssen zu dritt aufpassen, dass uns keiner der 2.000 Gäste absäuft. Trotz alledem mache ich den Job schon, seit ich 16 bin, weil es mir einfach Spaß macht. Soweit alles gut. Mein Problem ist, dass es mir so vorkommt, als würde unsere Jugend immer dümmer werden. Sie sind unhöflich, nur auf Ärger aus und können sich nicht mehr benehmen. Mir ist schon klar, dass man im Freibad Spaß haben möchte, jedoch finde ich, dass ein gewisses Benehmen in der Öffentlichkeit angebracht ist. Nun zu meiner Beichte: Im jetzigen Sommer kam es vermehrt zu Problemen mit alkoholisierten Badegästen, vor allem Jugendlichen. <br /> <br /> So kam es, dass ich in den paar Wochen meines Dienstes insgesamt drei bewusstlose junge Burschen, die einfach zu viel gesoffen hatten, und dann meinten, sie müssten einen Bauchfleck vom 10-Meter-Turm machen, vom Beckengrund geholt habe. Zwei davon mussten im Anschluss Mund zu Mund beatmet werden. Was mich jetzt ärgert, ist, dass keiner im Nachhinein die Größe hatte, sich zu bedanken. Obwohl jeder Einzelne der drei nur ein paar Wochen später wieder beinahe täglich im Bad sein Unwesen getrieben hat, und oft genug an mir vorbeigelaufen ist, hat keiner auch nur einmal den Mund aufgemacht. Ich weiß schon, dass es mein Job war und meine einzige Aufgabe ja genau das ist, was ich getan habe, dennoch finde ich, dass sich das so gehört. Ganz im Gegenteil, als einer von denen trotz meiner Ermahnung wieder mal mit geschätzten drei Promille über das Sprungbrett torkelte, drohte er mir noch an, mich zu verklagen, weil ich ihm anscheinend die Schulter ausgekugelt habe, als ich ihn damals aus dem Wasser zog. Seitdem ertappe ich mich hin und wieder bei dem Gedanken, dass es besser gewesen wäre, wenn ich diese Herrschaften einfach "übersehen" hätte, als sie da so regungslos am Beckenboden trieben. Das würde ich natürlich nie machen, dennoch befriedigt mich dieser Gedanke. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032315 vom 27.11.2013 um 22:22:50 Uhr (13 Kommentare).

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