Das heimliche Foto

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Falschheit Rache Eifersucht Morallosigkeit Partnerschaft Prischwitz

Ich bin männlich (32) und eines meiner Hobbys ist die Fotografie. Daher habe ich einen FlickR-Account, wo ich teils eigene Fotos hochlade, aber mir aufgrund des Community-Ansatzes auch viele Fotos anderer Fotografen anschaue. Mich interessieren dabei vor allem Landschafts- und People-Fotografie und dabei zum Teil auch die Aktfotografie. Ich schreibe explizit "zum Teil", weil die Aktfotografie echt ein schweres Feld ist und es in meinen Augen wahnsinnig schwer ist, dass die Fotos gut rüber kommen und nicht wie ein 0815-Schnappschuss von Erna auffer Couch wirken.
Das heißt, es geht mir bei diesen Bildern absolut nicht um Erotik oder so etwas, mich interessiert eher die Umsetzung, Location, Licht, Bildaufbau, Bearbeitung und so weiter. Also die technische Umsetzung des Bildes. Man muss auch dazu sagen, dass die Plattform diesbezüglich recht strikt ist. Wenn mehr als ein paar Brüste zu sehen sind, dann fliegt das Bild recht schnell raus. Die Bilder sind meist also relativ harmlos. Letztens saß ich abends wieder vor dem Rechner und stöberte durch die neuen Bilder meiner Kontakte und dabei waren auch einige Aktbilder. Irgendwann bin ich dann vom Computer weg auf die Couch, hatte das Browserfenster aber noch offen, sodass meine Freundin die Bilder sah. Zu meinem Erschrecken ist sie ziemlich ausgeflippt, warum ich mir nackte Weiber im Internet anschauen würde. Alle Erklärungen hinsichtlich der Fotografie brachten nichts, sie war geladen hoch zehn. Man muss dazu sagen, dass sie auf der einen Seite schon immer recht eifersüchtig war und auf der anderen auch etwas verklemmt.
In die Sauna zu gehen, oder oben ohne an den Strand, so etwas würde es bei ihr niemals geben. Ich fand ihre Reaktion, wie gesagt, deutlich zu heftig, habe das Thema aber auch nicht wieder hoch geholt, da sie in den nächsten Tagen auch keine Bemerkungen mehr in diese Richtung machte. Irgendwann lag sie letztens nach dem Duschen nur mit einem Handtuch um den Po und den Kopf auf dem Bett, wahrscheinlich um die Haare trocknen zu lassen. Keine Ahnung, warum Frauen das zum Teil so kompliziert machen. Die Vorhänge waren geschlossen, aber das Licht fiel sehr schön durch den Vorhang von der Seite auf Ihren Po und Rücken. Ich sprach sie an, aber sie reagierte nicht, sie schlief wohl wirklich fest. Ich nahm dann mein iPhone und machte ein paar Fotos von Ihr, natürlich ohne das man irgendetwas erkennen konnte. In Schwarz-Weiß konvertiert und einen LoFi Filter drüber und das ganze sah nach einem schönen analog Foto einer schlafenden Frau aus. Mir gefiel es sehr gut, und wenn die Sache vorher nicht vorgefallen wäre, hätte ich es dabei belassen.



Hiermit beichte ich, dass ich das Foto ohne ihr Wissen bei FlickR hochgeladen habe. Man kann wirklich nichts erkennen und niemand würde je auf die Idee kommen, um wen es sich da handelt, da auch mein Account ein Synonym und kein Klarname ist. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht so ganz in ihrem Sinne ist. Die Kommentare der anderen User sind jedoch sehr positiv und wohlwollend. Ich weiß, dass die Rache wohl etwas überzogen und kindisch ist, andererseits finde ich das Bild gelungen und die positiven Kommentare bestärken mich in meiner Ansicht.

Beichthaus.com Beichte #00031168 vom 09.05.2013 um 19:30:22 Uhr in Prischwitz (13 Kommentare).

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Die spezielle Bowle

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Ekel Boshaftigkeit Trunksucht Freunde

Ich (w) war mit einer Freundin in dem Partyraum ihrer Eltern und wir haben uns zu zweit über einen Topf voll Bowle hergemacht. Als es spät wurde, mussten wir beide Mal aufs Klo, und wie es der Zufall wollte, war nur eines vorhanden. Ich schickte meine Freundin zu erst und habe mir den Spaß gemacht, in einen der vorhandenen Plastikbecher zu pinkeln. Sie kam wieder und wir tranken weiter unsere unserer Bowle. Sie war schon ziemlich angeheitert und bemerkte nicht, dass ich ihr die Pisse Schluck für Schluck in ihren Becher kippte. Sie trank genüsslich ihre Bowle weiter, bis der ganze Becher leer war. Sie weiß es bis heute nicht, und wenn wir uns treffen, muss ich immer daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00031167 vom 10.05.2013 um 17:29:52 Uhr (18 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der Holländer auf der Toilette

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Trunksucht Vandalismus Dummheit Ekel Bern

Als ich 17 war, fand in meinem Heimatland die Fußball-EM statt. Es war ein schöner Sommerabend, als ich mit zwei Kumpels in die Hauptstadt fuhr, wo an diesem Abend ein Spiel zwischen den Niederlanden und Frankreich inklusive
mehreren Public-Viewings stattfand. Die Stadt war im Ausnahmezustand, sie wurde komplett von den Holländern in Beschlag genommen. Wohl auch, weil sich das offizielle Camp für deren Wohnwagen nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt befand. Wo man hinsah, überall Oranje. Wir reisten schon einige Stunden vor dem offiziellen Spielbeginn an, um bei dem erwarteten Volksfest dabei zu sein, welches wir auch tatsächlich vorfanden. Man konnte an diesem Abend vor Ort alkoholische und nichtalkoholische Getränke erwerben.
Ob auch gekifft wurde, bin ich mir jetzt gar nicht so sicher. Das ist aber für meine Geschichte auch nicht weiter
von Belang, hier geht es in erster Linie um die Getränke. Denn, nachdem der Körper der Flüssigkeit alle zu verwertenden Inhaltsstoffe entzogen hat, muss diese irgendwann wieder ausgeschieden werden. Das wussten augenscheinlich auch die Organisatoren dieses Events, denn alle paar Meter war eine dieser mobilen Toiletten aufgestellt, in denen man sein Wasserlassen konnte. Ich muss leider befürchten, dass es wohl bei einigen nicht nur beim Wasserlassen geblieben ist. Ich meine, ich habe das nicht überprüft und war selber an diesem Tag betrunken, wie so oft, leider. Wie dem auch sei, wir haben uns unter das feiernde Volk gemischt und irgendwann trafen wir auf einen einzelnen Holländer, also ohne Begleitung.

Wir gingen ein Stück mit ihm und verstanden uns ziemlich gut, wozu auch der gesteigerte Alkoholpegel beigetragen haben dürfte. Er hat uns sogar einige Züge seiner Zigarette angeboten. Eine Zigarette mit wirklich speziellem Geschmack, was aber auch nicht das Thema hier sein soll.
Ich will damit nur verdeutlichen, dass besagter Holländer wirklich sehr nett zu uns war. Ebendieser musste dann irgendwann eine dieser besagten mobilen Toiletten aufsuchen, und da wir unseren neuen Freund nicht verlieren wollten in der riesigen Menschenmasse, gelobten wir zu warten. Da so auf ihn wartend kam mir jener verhängnisvoller Geistesblitz, den ich in meinem alkoholbedingten Übermut sofort in die Tat umzusetzen begann. Ich rüttelte von außen an der alleinstehenden Toilette, erst nur ganz schwach. Einer meiner Kumpels fand die Idee auch gut, half mir und wir rüttelten schon heftiger. Bis dahin könnte man es noch witzig finden, zumal der Insasse zu diesem Zeitpunkt höchstens ein paar Spritzer am Hintern hatte.
Als dann aber, just in dem Moment, als sich das Häuschen im toten Punkt des Rüttelns befand, ein Dritter, uns unbekannter Typ, dazu kam und dem Klo den entscheidenden Stoß verpasste, waren wir erst einige Sekunden perplex und dann sind wir einfach abgehauen. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Ich hoffe nur, dass er sich nicht verletzt hat. Auch hoffe ich, dass er nicht eines dieser teuren persönlichen Stadiontickets hatte, weil für ihn war die Party danach wohl vorbei. Außerdem hoffe ich, dass es vielleicht doch genau in dieser Toilette beim Wasserlassen geblieben ist. Wir haben uns dann weiter besoffen und gefeiert. Heute denke ich oft an die geschilderte Situation. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber ich war wohl oder übel ein Riesenarsch.
Ich hätte gerne die Gelegenheit, mich bei diesem Holländer für die ganze Scheiße zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00031165 vom 10.05.2013 um 04:54:15 Uhr in 3000 Bern (7 Kommentare).

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Der alte Mann und der Hundekot

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Unreinlichkeit Falschheit Feigheit Tiere Eisenberg

Bei uns in der Gegend wohnt ein Mann, schätzungsweise Mitte 60, der sehr penibel ist, wenn es um Hundekot geht. Weil ich auf dem Dorf wohne, kennt er mich persönlich. Sein Garten liegt an einem Feldweg, der gerne als Hunderunde benutzt wird, sprich: Hier kacken eine ganze Menge Hunde hin. Das Ganze ging ihm die ganzen Jahre so gegen den Strich, dass er es irgendwie geschafft hat, dass so ein "Hundetoilette"-Behälter an dem Weg aufgestellt wurde. Das Ding steht eigentlich nur herum und verstaubt, weil benutzt wird es so gut wie nie. Der Mann sitzt sehr gerne in seinem Garten und beobachtet fast jeden, der da vorbeigeht: "Macht der Hund A-Ah? Wenn ja: macht der Besitzer es weg?" Er ist sich dabei auch nicht zu Schade, einen Mal ordentlich anzuscheißen, wenn man das nicht wegmacht. Ich habe oft das Glück, dass er mich und meinen Hund bei unserer Runde nicht erwischt. Aber einmal hat er das:
Die Dämmerung war schon weit vorangeschritten und direkt vor seinem Garten setzt unser Hund einen richtig dicken Haufen hin. Er ist schon aufgestanden und kam an den Weg. Ich bin einfach weiter gelaufen, weil ich keine Lust auf die Diskussion hatte. Er hätte mich allerdings locker erkannt.
An dieser Stelle möchte ich beichten, dass ich so getan habe, als würde ich fürchterlich humpeln. Zudem habe ich versucht, so auszusehen, als hätte ich zwei verschieden hohe Schultern, einen schiefen Kopf und einen Arm, der irgendwie ganz komisch an der Seite herunterhängt. Ich glaube, er hat mich nicht erkannt. Es tut mir ja irgendwie leid, dass ich nicht einmal dazu stehe, wenn mein Hund vor deinen Garten kackt.

Beichthaus.com Beichte #00031163 vom 09.05.2013 um 19:05:46 Uhr in 07607 Eisenberg (Weidenweg) (23 Kommentare).

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“Beichte

Quälender Spaß mit dem Hund

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Engherzigkeit Tiere Großkrotzenburg

Quälender Spaß mit dem Hund
Zu meiner Schande muss ich beichten, dass ich meinen Hund manchmal quäle. Aber der Hund ist auch so doof, da macht es unheimlich Spaß, ihn zu verarschen. Um das Ganze zu relativieren: Ich höre auf, wenn er keine Lust mehr hat und wenn ich ihm aus Versehen wehtue, bekommt er extra viele Streicheleinheiten und Leckerli. Das Quälen besteht meist daraus, ihn zu verkleiden, seine Spielsachen außerhalb seiner Reichweite zu platzieren, ihn, wenn er liegt, übers Parkett zu ziehen oder zu schieben und ihn manchmal auch, wenn er auf irgendetwas steht, wo er nicht viel Halt findet, am Schwanz zu ziehen. Wie gesagt achte ich darauf, dass es nicht wehtut aber ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem.

Beichthaus.com Beichte #00031154 vom 09.05.2013 um 12:57:16 Uhr in Großkrotzenburg (Friedrichstraße) (28 Kommentare).

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