Meine Domina ist mein Ein und Alles

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Gewalt Prostitution Mutter Leipzig

Als Kind wurde ich von meiner Mutter regelmäßig verprügelt. Sie schlug mich, sperrte mich ein, ließ mich hungern oder auf Toilette essen, wenn ich "nicht gehört" hatte. Meinen Vater habe ich nie kennen gelernt und Geschwister habe ich nicht. Diese Bestrafungen haben sich derartig in mir manifestiert, dass ich heute als Erwachsener zu einer Domina gehe und mich dort knebeln, würgen, peitschen und hin und wieder verstümmeln lasse. Das geht bald zehn Jahre so. Die Narben sind mittlerweile so ausgeprägt, dass ich keine Freibäder oder Saunen mehr besuche, um nicht darauf angesprochen zu werden.

Fast mein gesamtes Gehalt geht dafür drauf und ich lebe eigentlich nur für die Wochenenden, an denen ich in die Stadt fahre und sie besuche. Es ist mit der Zeit wie zu einer zweiten Persönlichkeit von mir geworden und ich habe keine anderen Kontakte mehr. Ich weiß, es ist auf die Dauer nicht gut für mich, aber ich komme nicht weg von ihr. Sie darf mir alles antun, wir haben das vertraglich geregelt; falls etwas schief gehen sollte, würde sie dafür nicht belangt werden. Es ist meine größte Angst, einmal ohne sie dazustehen und allein beim Gedanken daran befällt mich die Panik.

Beichthaus.com Beichte #00041146 vom 05.04.2018 um 20:15:23 Uhr in Leipzig (13 Kommentare).

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Eier, ich brauche Eier!

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Manie Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) habe vor kurzem mein Leben komplett umgestellt. Bis dato war ich bis auf extrem seltene Ausnahmen Vegetarierin, habe sogar mehrere vegane Tage pro Woche versucht und mich viel mit Tierschutz im Zusammenhang mit meinem Konsumverhalten beschäftigt weil mir das Thema einfach wichtig ist. Und ja, ich habe das gemacht, ohne jedem, der meinen Weg kreuzte, meinen Lebensstil aufzwingen zu wollen.

Leider neige ich von Natur aus zu etwas kräftigeren Körperbau, und die Unmengen an Kohlenhydraten, die ich bei meiner Ernährung in mich hinein schaufelte, haben das nicht gerade besser gemacht, obwohl ich mich eigentlich durchweg gesund ernährt habe. Ich nahm stetig an Gewicht zu und als dann schon mein Arzt Alarm schlug, und ich anfing bei längeren Treppen zu schnaufen, habe ich begonnen, Kraftsport, genauer gesagt, Eigengewichtstraining zu machen. Erst moderat, dann bei wachsendem Erfolg, immer anspruchsvollere Einheiten.

Ich bin begeistert vom Erfolg, und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich richtig süchtig nach Sport geworden. Ich habe in den letzten Monaten auch schon fast zehn Kilo dadurch abgenommen und passe wieder in Hosen, von denen ich mich schon verabschiedet hatte. Leider habe ich dadurch jedoch einen Heißhunger auf Fleisch und andere tierische Produkte, vor allem Eier, entwickelt. Klar, wer trainiert, braucht Proteine. Wo früher Nudeln und Brot am Speiseplan standen, verdrücke ich jetzt Unmengen an Fisch, Speck und saftigen Steaks, ich brauche drei Kartons Eier in der Woche und kann meine Muskeln regelrecht beim Wachsen zusehen. Erfreulicherweise interessiert mich Schokolade plötzlich überhaupt nicht mehr. Ich liebe das Training, und das Gefühl, wenn danach die Muskeln brennen, ist einfach herrlich. Und zu allem Überfluss fühle ich mich durch die neue Ernährung trotz strenger Diät immer angenehm satt und zufrieden, während früher die Portionen gar nicht groß genug sein konnten.

Nur vom ethischen Standpunkt aus gefällt mir das alles überhaupt nicht, ich bin eigentlich eine richtige Ökotante und will kein Fleisch essen, sondern lieber die süßen Kühe und Schweinchen streicheln, im Wissen dass ihre Leben meinetwegen nicht beendet werden müssen. Wenn ich aber nicht selber bald aussehen will wie ein Mastschwein, muss ich wohl weiter bei der neuen Ernährung bleiben. Es tut mir Leid, dass ich aus Eigennutz meine Grundsätze über Bord geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041143 vom 05.04.2018 um 10:12:46 Uhr (33 Kommentare).

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“Beichte

Frührente mit 40

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Verzweiflung Peinlichkeit Arbeit Gesundheit

Nächsten Monat werde ich vierzig und plane, in Frührente zu gehen. Zahlreiche ambulante und stationäre Therapien sowie Medikamente haben meine psychische Erkrankung nicht verschwinden lassen und ich halte mich für nicht mehr arbeitsfähig, da ich in meiner Verfassung keine Verantwortung mehr für meine berufliche Tätigkeit übernehmen kann. Jetzt hoffe ich, dass die Anträge und Gutachten entsprechend positiv für mich ausfallen, um nach Jahren des Kämpfens endlich zur Ruhe zu finden. Niemand aus meinem Umfeld weiß bisher davon. Ganz einfach, weil ich noch so jung bin und mich irgendwie dafür schäme, sozusagen aussteigen zu wollen, während die meisten Menschen bis weit über sechzig arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00041131 vom 02.04.2018 um 08:40:55 Uhr (9 Kommentare).

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Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Namen aus dem alten Testament

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn

Meine Familie hat einen jüdischen Hintergrund, mein Mann und ich sind jedoch Christen, deswegen tragen unsere Söhne die Namen Esra und Ilai. Beides sind Namen, die im alten Testament vorkommen und daher in Deutschland eigentlich als Männernamen bekannt sein sollten. Dem ist aber mittlerweile nicht mehr so. Meine Söhne werden in der Schule gemobbt, weil die Namen im Türkischen scheinbar Mädchennamen sind. Ich finde es traurig, dass jetzt schon Kinder gemobbt werden, weil sich die Migranten nicht anpassen, sondern die deutsche Gesellschaft sich an die Migranten anpasst. Ich beichte, dass ich wahrscheinlich leicht fremdenfeindliche Gedanken deswegen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041126 vom 31.03.2018 um 01:19:06 Uhr (33 Kommentare).

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