Geruchsbelästigung durch Kind im Rollstuhl

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Eitelkeit Ekel Bahn & Co.

In der Buslinie, mit der ich immer zur Arbeit fahre, ist oft eine Mama mit einem älteren Kind im Rollstuhl. Das Mädchen ist immer weggetreten und kann aufgrund der schweren Behinderung nichts allein, doch statt Mitleid zu haben, hege ich irgendwie insgeheim eine Abneigung gegen diese Familie. Die Geruchsbelästigung, die von diesem armen Mädel ausgeht ist nämlich auf so engem Raum wie im Bus echt schlimm. Es ist nicht so ein Geruch, den man sonst von Pflegebedürftigen kennt, kein Desinfektionsmittel, kein Speichel, kein Kot- oder Uringeruch aus den Beuteln oder sowas, sondern einfach der Geruch von ungewaschenem Menschen. Eine Woche mindestens nicht geduscht, ungewaschene Wäsche auf unfrischer Haut. Mir wird schon übel, wenn ich nur dran denke.

Mein Opa war lange im Wachkoma, komplett von der Pflege durch meine Oma abhängig und konnte nicht so oft gebadet werden, wie ein Gesunder es tun würde, doch er wurde vernünftig gewaschen sowie gekleidet und stank nie so, in drei ganzen Jahren nicht. Auch wenn ein Alltag mit Pflege alles andere als leicht ist, verstehe ich nicht, wie man es so weit kommen lassen kann, gerade dann, wenn man besonders auf Hygiene achten sollte, um die eingeschränkte körperliche Gesundheit so weit zu erhalten. Es tut mir leid, dass ich auch eine Abneigung gegen dieses Kind habe, denn das kann ganz sicher nichts dafür, aber ich kann das nicht abschalten.

Beichthaus.com Beichte #00040644 vom 14.11.2017 um 11:56:47 Uhr (14 Kommentare).

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Das ist nicht nur Männersache!

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Aggression Dummheit Vorurteile Nachbarn

Ich (w/32/berufstätig) muss meinem Ärger Luft machen. Und zwar ärgern mich Männer, die mich nur wegen meines Geschlechts für unfähig halten, irgendwas zu tun, was eben "Männersache" ist. Beispiel: Ich helfe meinem Mann, die Reifen an unserem Auto zu wechseln. Natürlich dauert es nicht lange, bis irgendein Nachbar vorbeikommt und dämliche Witze darüber reißt, dass die bestimmt nicht lange halten werden, wenn eine Frau die Schrauben am Rad festzieht. Weiteres Beispiel: Ich fülle Scheibenwischwasser nach. Derselbe Nachbar fragt hämisch, ob ich es in den richtigen Tank schütte, oder ob er mir helfen soll. Weiteres Beispiel gefällig? Ich grabe im Garten ein Loch, um einen jungen Baum einzupflanzen. Ein anderer Nachbar fragt, wieso mir mein fauler Mann nicht diese "schwere Männerarbeit" abnimmt. Besagter "fauler Mann" arbeitet wie ein Tier, bringt gutes Geld nach Hause und hilft mir am Wochenende durchaus auch im Haushalt.

Und ich weiß, dass ich keine einsame Schneeflocke bin, die alles besser kann als andere. Mich ärgern nur diese verbohrten Schubladendenker, die eine Frau behandeln wie ein unfähiges Püppchen, das zu nichts nütze ist, außer hübsch aussehen und Fingernägel lackieren. Ich hätte nicht übel Lust, diesen Idioten deutlich zu erklären, was ich von ihnen halte, aber da wir in einem Haus wohnen, das unser Eigentum ist, ist ein friedvolles Auskommen mit den Nachbarn ziemlich wichtig, denn wegziehen werden und wollen wir hier nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040643 vom 14.11.2017 um 09:26:15 Uhr (22 Kommentare).

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Tyrannen in der Familie: Wie der Vater, so der Sohn

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Gewalt Familie

Ich hasse meinen Opa abgrundtief und bin froh, dass er jetzt mit 83 endlich verstorben ist. Er hat meine Oma so schlecht behandelt, geschlagen, erniedrigt und angeschrien. Auch mich und meinen Bruder hat her sehr oft nach alten Manieren gezüchtigt. Bei seiner Beerdigung habe ich mir heimlich Kopfhörer ins Ohr gesteckt und Musik gehört. Natürlich so, dass es keiner mitbekommt. Das Schlimmste ist, dass mein Vater ein genauso schlimmer Tyrann geworden ist. Meine Mutter und ich wurden von ihm genauso schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer behandelt. Wie der Vater, so der Sohn, könnte man sagen. Ich beichte hiermit, dass ich hoffe, dass auch er bald ins Gras beißen wird und ich auf seinem Grabe tanzen werde! Da Zigaretten, Fast-Food und Faulenzen zu seinen Hobbys gehören, wird das auch sicherlich bald passieren.

Beichthaus.com Beichte #00040641 vom 14.11.2017 um 07:35:24 Uhr (11 Kommentare).

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Geld für die nicht vorhandene Hauskrankenpflege

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Drogen Habgier Geld Wien

Ich war mehrfach wegen drogeninduzierten Wehwehchen in der Wiener Rudolfstiftung. Die Chefärztin der Neurologie hat mir eine Hauskrankenpflege verordnet, wohl in der Absicht, meinen Drogenkonsum zu unterbinden. Zum Glück konnte ich den Leiter der Hauskrankenpflege überzeugen, dass ich ihre Hilfe doch nicht nötig habe. Ich habe auch versucht, die Versicherungsleistung abzumelden. Zwei Mal. Leider erfolglos. Also streiche ich das Geld trotzdem ein. Denn wie sagte schon die Band Nachlader: "Geld ohne Arbeit - sofort! Arbeit ohne Geld - niemals!". Immerhin hat mir der Staat Österreich schon Drogen in hohem Wert abgenommen, und ich habe einen Rettungseinsatz selbst bezahlen müssen, weil ich mich durch kalten Benzodiazepin-Entzug nach drei schlaflosen Nächten exakt so gefühlt habe wie vor meinem Schlaganfall.

Beichthaus.com Beichte #00040640 vom 13.11.2017 um 01:50:29 Uhr in Wien (Juchgasse 25) (28 Kommentare).

Gebeichtet von reuigerAtheist aus Wien
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Der Mörder vor meiner Tür

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Feigheit Manie Feinde Düsseldorf

Ich (m/22) habe Angst, die Tür zu öffnen, wenn es klingelt und ich nicht weiß, wer davor steht. Ich habe leider keinen Türspion, denn der Vermieter erlaubt es nicht, einen einzubauen. Immer, wenn es klingelt, bekomme ich Angst, wer sollte mich unangekündigt besuchen? Freunde und meine Eltern würden mich vorher informieren oder anrufen, wenn ich die Tür nicht öffnen würde. Ich bekomme Angst, weil ich sofort davon ausgehe, dass ein Mörder vor meiner Tür steht und mich, sobald ich die Tür öffne, umbringt. Ich weiß, es ist unwahrscheinlich, aber dennoch gibt es solche Fälle. Gerade hat es wieder geklingelt und sogar geklopft, ich verstecke mich feige und habe Angst, aber wenn ich die Tür nicht öffne, kann der Mörder mich auch nicht umbringen.

Beichthaus.com Beichte #00040635 vom 12.11.2017 um 10:39:08 Uhr in Düsseldorf (22 Kommentare).

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