Meine seltsame Wandlung

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Eitelkeit Sport

Ich (w/33) beichte, dass ich langsam zum rücksichtslosen Arschloch werde. Bis vor einem Jahr war ich eine übergewichtige Couchkartoffel, ich hatte zwar vielseitige Interessen, aber nichts davon hatte mit Sport zu tun, eher mit Lesen, Handarbeiten, Heimwerken, Kochen, etc. Ab meinem dreißigsten Geburtstag ungefähr haben sich dann die ersten Zipperlein gemeldet, das Kreuz tat nach einem langen Tag im Bürosessel weh, bei Anstrengungen hab ich verdammt schnell einen roten Kopf bekommen und geschnauft wie eine Dampfwalze und zum Zug rennen war auch kein Spaß mehr. Nach ein paar halbherzigen und daher erfolglosen Diätversuchen hat es dann plötzlich, von einem Tag auf den anderen, in meinem Kopf klick gemacht und ich wurde zur fitnesssüchtigen Sportskanone, die keinen Zucker und kein weißes Mehl und andere Dickmacher mehr anrührt. Seitdem schmelzen die Pfunde nur so dahin und mein Körper erreicht langsam die Leistungsfähigkeit, die er mit gerade mal Anfang dreißig haben sollte.

Das ist alles gut und angenehm, nur merke ich, dass ich in letzter Zeit wider Willen keine Geduld mehr habe mit Leuten, die so sind wie ich es war. Ich kann diese Massen an Schwabbelfett nur mehr mit Verachtung betrachten. Wenn ich jemanden sehe, der wegen Übergewicht aus dem letzten Loch pfeift und trotzdem einen Einkaufswagen voller Chips und Schokolade zur Kasse schiebt, möchte ich kotzen. Damit mich keiner falsch versteht, es geht mir dabei nicht um perfektes Aussehen. Davon bin ich selber weit entfernt, denn meine Haut hat mir die letzten Jahre nicht ganz verziehen und wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich gestählte Muskeln, die von einem schlaffen Hautrand um den Bauch und einer Menge Dehnungsstreifen verunstaltet werden. Meine Brüste waren recht gutmütig und hängen weniger als erwartet, aber so straff wie einst sind sie auch nicht mehr. Das ist mir auch alles völlig egal, ich war noch nie eitel und betrachte es als gerechte Strafe dafür, dass ich es überhaupt je zu so massivem Übergewicht kommen habe lassen. Es geht mir um die Disziplin, darum dass ich angewidert bin von Leuten, die sich gehen lassen. Ganz besonders angewidert bin ich dabei von meinem früheren Selbst. Verzeiht mir meine Wandlung vom Saulus zum Paulus. Ich gehe jetzt ein paar Klimmzüge machen und mein vergangenes, fettes Ich hassen.

Beichthaus.com Beichte #00041384 vom 29.06.2018 um 10:39:27 Uhr (15 Kommentare).

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Nach der Trennung fängt das Leben an

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Ignoranz Wollust Berlin

Ich (m/Ende zwanzig) habe mich vor einigen Wochen von meiner Freundin getrennt. Das Problem: Ich komme quasi überhaupt nicht über sie hinweg. Die Trennung war allerdings notwendig und unvermeidbar. Ihr geht es besser damit, als mir. Nun zu meiner Sünde: Seit der […]
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Beichthaus.com Beichte #00041382 vom 28.06.2018 um 13:43:46 Uhr in Berlin (6 Kommentare).

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“Beichte

Deutschland ist raus!

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Zorn Peinlichkeit Sport München

Deutschland hat die WM zum ersten Mal bereits in der Gruppenphase verlassen. Ich (m/30) bin untröstlich und weine mir gerade die Seele aus dem Leib vor lauter Enttäuschung und Wut. Das ist mir vorher auch noch nicht passiert und ziemlich peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00041377 vom 27.06.2018 um 18:19:02 Uhr in München (24 Kommentare).

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Der Kick fremdzugehen

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Fremdgehen Ehebruch Wollust Stuttgart

Ich (m/28) seit Jahren verheiratet mit Kind (1,5 Jahre alt) gestehe, meine Frau schon mehrmals betrogen zu haben. Die Frauen habe ich über apps oder im Internet kennengelernt. Es gibt mir einfach einen Kick, mit einer fremden Frau so richtig dreckig zu schlafen, was […]
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Beichthaus.com Beichte #00041375 vom 27.06.2018 um 12:13:28 Uhr in Stuttgart (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

6 Monate Schlafstörungen

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Habgier Ignoranz Gesundheit

Ich (w/20) habe eine schlimme Schlafstörung. Ich habe vier Gesprächstherapien gemacht, wo mir gesagt wurde, dass mein Unterbewusstsein an etwas leidet und ich deshalb nicht schlafen könne. Die Experten meinten aber, dass ich kerngesund sei. Meinem Hausarzt habe ich das so gesagt und ihm die Unterlagen gegeben. Nun meinte er, ich solle ins Schlaflabor gehen. Nichts. Man sagte mir nur, dass man ein MRT machen müsse, um auszuschließen, dass andere Dinge mich vom Schlaf fern hielten. Also auch ein MRT und sogar CT sind gelaufen. Alles top, wie auch mein Blutbild.

Ich ging also wieder zum Hausarzt und teilte ihm alles mit und inzwischen hatte er auch die Unterlagen von dem Schlaflabor und die Ergebnisse meines MRTs und CTs erhalten. Er schien genervt zu sein. Ich war es aber auch. Sechs Monate kaum geschlafen. Dann kam der Tag, an dem ich zusammenklappte. In der Klinik sagte man mir, dass ich einen Schwächeanfall erlitt. Ja, kein Wunder dachte ich mir nur. Ich blieb dort drei Tage zur Beobachtung und erhielt das Schlafmittel Zopiclon 7,5 mg. Ich schlief wie ein Baby.

Nach meiner Entlassung erhielt ich ein Rezept für ein Schlafmittel. Leider gibt es nur eine 20 Stück-Packung und ich musste zum Hausarzt um Neue zu besorgen. Dieser aber verschrieb mir keine, weil er meinte ich werde abhängig. Natürlich verstand ich ihn so wie jeden Anderen auch, der mir das auch sagen würde, aber mir ist es lieber eine halbe Stunde bevor ich ins Bett gehe, eine Tablette reinzuwerfen, anstatt immer wach zu sein, nicht arbeiten gehen zu können und immer schlecht gelaunt zu sein oder zusammenzubrechen.

Es dauerte also nicht lange, bis ich wieder wegen eines Schwächeanfalls im Krankenhaus lag. Die Ärzte dort verschrieben mir 2 Packungen und einen persönlichen Brief an dem Hausarzt, da ich ihnen erklärte, dass ich keine von ihm bekommen hatte. Nach circa einer Woche wollte ich mich impfen lassen, wieder bei dem Hausarzt und dann sprach er mit mir wegen den Schlaftabletten.

Es interessiert mich nicht, ob ich abhängig werde. Ich werfe sie mir ja nicht wie Gummibärchen ein. Ich nehme eine Tablette zum Schlafen ein. Ist mir lieber, als wie eine wandelnde Leiche rum zu dackeln bis die Sanitäter mich abholen. Er wurde rot und verschreibt mir seitdem meine Schlaftabletten. Meine Mutter hat irgendwas mit der Blutgerinnung und braucht bestimmte Blutverdünner. Dazu sagt aber niemand das sie abhängig ist und warum? Weil es nunmal lebenswichtig ist. Nach so einer Aussage könnte ich echt jemanden gegen die Wand klatschen, denn wenn ich Schlafmittel brauche da ich sonst wirklich bald nur noch im Klinikum liege, halte ich es auch für lebenswichtig.

Beichthaus.com Beichte #00041368 vom 23.06.2018 um 11:04:41 Uhr (36 Kommentare).

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