Meine Pinnwand

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Manie Wollust Selbstsucht Fremdgehen Maßlosigkeit Wien

Ich (w) hatte schon unzählige Männer im Bett, ich liebe es zu verführen, Sex zu haben und sie anschließend wieder in den Wind zu schießen, da ist es auch nebensächlich ob ich gerade in einer Beziehung bin oder nicht. Ich liebe es, mit meinen Bekanntschaften immer das selbe System durchzugehen, die selben Bars, die selben Leute, die ich ihnen vorstelle und natürlich und - was mich am meisten reizt - immer das selbe Bett und zwar meines. Während dem Sex liebe ich es die Fotos meines ehemaligen Freundes (sie hängen an der Wand neben dem Bett) anzusehen oder meine Pinnwand mit den Kondomverpackungen anzustarren. Von jeder Liebschaft habe ich eine leere Kondomhülle an der Pinnwand. Den richtigen Kick gibt es mir auch mit meinem Freund zu telefonieren, während mich ein Anderer ran nimmt. Es ist krank, das ist mir klar, aber es macht einfach zu viel Spaß.

Beichthaus.com Beichte #00029784 vom 06.02.2012 um 23:03:37 Uhr in Wien (Simonsgasse) (41 Kommentare).

Gebeichtet von Weltquadrat
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Die Wiedergutmachung

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Gewalt Schule Aggression

Ich (m/20) wurde früher seit der Grundschule aufgrund meiner Brille und meiner Pummeligkeit gehänselt. Das hat mich früher sehr belastet und ich habe mit der Zeit natürlich meine gewissen Hauptpeiniger ausgemacht, dessen Art von Mobbing so schlimm war, das ich mir Rachepläne für diese überlegt habe. Es gab allerdings einen Jungen, der selber ab und an zum Klassenopfer wurde, wenn es mal wieder langweilig war mich zu ärgern, der nie auf die Provokationen einging. Sobald es aber wieder Zeit war, mich zum Opfer zu machen, war er selber immer auch dabei und immer dann, wenn die anderen fertig waren. Er kam dann immer her und sagte Dinge, wie "Panzerglas-Brillen-Träger" (aufgrund meiner hohen Dioptrien) und andere Beleidigungen, aber immer im Schutze, wenn andere dabei waren. Alleine hatte er nie die Eier dazu, mir gegenüber etwas zu sagen.
Allerdings hat sich die Situation schlagartig geändert, als ich in der 7. Klasse anfing Kontaktlinsen zu tragen und mit Kickboxen anfing. Meine Brille verschwand als Angriffsfläche und körperliche Attacken wurden schnell einseitig zu meinen Gunsten gedreht, so dass bald gar niemand auf die Idee kam mich als Opfer zu sehen, nein, eher bekam ich nun sogar Kontakt zu vielen Schulkameraden und Mädchen, was bisher völlig unbekannt für mich war.


Im selben Zeitraum wurde mein Klassenkamerad zum offiziellen Klassenopfer. Er wurde selber mit der Zeit immer pummeliger und bekam selbst eine Brille mit nicht ganz dünnen Gläsern. Ich habe zwar niemals jemanden selber gemobbt, weil ich selbst jahrelang Opfer war, aber ich habe es als befriedigend empfunden, das diese Person Opfer ihrer eigenen Beleidigungen wurde.
Durch meine positive Entwicklung im physischen sowohl als auch im psychischen Sinne wurde ich so arg gepuscht, das ich auch etwas getan habe, das mich bis heute verfolgt hat. Als wir einmal nach Unterrichtsschluss zum Bahnhof gingen und nur das jetzige Klassenopfer Timo und ich auf dem Weg waren überkam es mich. Ich zerrte ihn an seinem Schulranzen und schubste ihn einen kleinen Hügel hinunter und meinte zu ihm "Na, Timo, wer ist jetzt das Panzerglas?" Er blieb nur liegen und schaute mich traurig an und in dem Moment realisierte ich das es ihm glaube ich Leid tat, was er zu mir gesagt hatte. Vielleicht hat er jetzt durch die Rolle als Klassenopfer etwas Empathie mir gegenüber empfunden.

Deswegen tut mir das unendlich Leid und wünschte ich hätte es nicht gemacht, genau weil ich weiß, wie man sich in so einer Opferrolle fühlt. Mittlerweile sind 5-6 Jahre vergangen und ich habe ihn nur noch ab und an gesehen. Ich weiß, das er eine Ausbildung gemacht hat, sich vom Aussehen und Verhalten (schüchtern, kein Selbstvertrauen etc.) auch nicht geändert hatte. Ich glaube er ist jetzt mit 20 immer noch Jungfrau und hat kaum Freunde und geht auch nur selten weg.
Bis vor kurzem als ich ihm auf der Party eines sehr beliebten Ex-Klassenkameraden gesehen habe, der alle die er kannte zu sich nach Hause eingeladen hat. So habe ich auch den lieben Timo wieder gesehen und sah ihn ganz alleine in der Ecke sitzen ohne Gesprächspartner. Als er mal auf der Toilette verschwunden ist, hatte ich einen Geistesblitz. Ein Mädchen (18), dass schon bekannt dafür ist, das sie leicht zu haben sei, setzte sich neben mich und meinte ihr wäre langweilig. Daraufhin meinte ich, das ein ganz süßer Typ gerade im Männerklo verschwunden ist und sich bestimmt über einen kurzen Besuch ihrerseits freuen würde. Dicht wie sie war und voller Vorfreude auf den süßen Kerl ist sie natürlich hingegangen und blieb auch auf der Toilette. Nach ein paar Minuten kam der liebe Timo auch breit grinsend aus der Toilette. Als er an mir vorbei lief prostete ich ihm augenzwinkernd zu. Er lief rot an und ich habe ihn dann für den Rest der Party nicht mehr gesehen. Das Mädchen blieb auf der Toilette und kotzte sich den Alkohol aus dem Leib, Erinnerungen an den Abend hat sie also keine. Es ist auch niemandem aufgefallen, das sie so lange auf dem Männerklo war, man nimmt wohl an sie war so dicht, dass sie ins falsche Klo ging und dort eine Weile am entleeren war.
Ich beichte hiermit, dass ich ein betrunkenes, leichtes Mädchen benutzt habe, welches von der Aktion keinen schlechteren Ruf als vorher bekommen hatte, um mein Gewissen gegenüber meinen Ex-Klassenkameraden Timo zu bereinigen. Ich hoffe das gleicht sich jetzt aus und ich kann wieder ruhigen Gewissens schlafen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00029779 vom 06.02.2012 um 12:43:16 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von TwinkleTwinkle
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Zufallsbeichte
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Das Gästezimmer bei Oma

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Dummheit 50+ Chemnitz

Ich (w/21) und mein Freund hatten neulich zwei Freistunden. Uns war langweilig, deswegen setzten wir uns in den Park. Dabei fiel unser Blick auf ein anderes Pärchen, das gerade heftig am Knutschen war. Da bekam mein Freund große Lust, dieser Tätigkeit doch auch nachzugehen, allerdings bin ich in der Hinsicht doch etwas verklemmt und will sowas nicht in der Öffentlichkeit machen. Also überlegten wir uns, wo wir ungestört sein konnten. Wir hätten zwar in ein leeres Zimmer in der Schule gehen können, aber da war die Gefahr zu groß, dass jemand reingeplatzt wäre. Und sich in einer Kabine auf der Toilette einzuschließen war mir zu eklig. Da kam mir die Idee, doch in das Haus meiner Großmutter zu gehen. Die wohnt nämlich keine 500 Meter von unserer Berufsfachschule entfernt. Ich habe auch einen Schlüssel, da ich mal ein Jahr dort gewohnt habe, weil mein großer Bruder, bei dem ich eigentlich gelebt habe, für ein Jahr ins Ausland musste. Dementsprechend habe ich auch ein eigenes Zimmer, welches meine Oma so gelassen hat, weil sie es nicht braucht.
Wir gingen also hin und überprüften erst mal, ob die Tür verschlossen ist. Sie war auf, was hieß, dass meine Oma da war. Wir wollten nun wirklich nicht, dass sie das alles mitbekam, also sind wir durch die Kellertür von unten rein gekommen, haben uns in mein Zimmer geschlichen und unsere Taschen in eine Ecke gestellt. Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, dass die Wände ziemlich dünn sind, deswegen mussten wir unbedingt leise sein. Nach etwa einer halben Stunde Knutschen bekam mein Freund dann aber doch große Lust auf mehr und auch ich war nicht unbedingt abgeneigt. Noch schnell aus der Tasche ein Kondom gegriffen und los ging es. Wie das nun mal so ist, vergisst man im Eifer des Gefechts doch mal die guten Vorsätze - heißt im Klartext, wir waren relativ laut. Als wir fertig waren, ist uns das dann auch mal so langsam klar geworden und prompt war es uns beiden extrem peinlich. So schnell wie nur irgend möglich hechteten wir aus der Wohnung zurück durch die Kellertreppe. Als wir auf halbem Weg zurück zur Schule waren, fiel es uns plötzlich wie Schuppen von den Augen: Wir hatten unsere Taschen in meinem Zimmer liegen lassen. Bevor wir allerdings was machen konnten, hupte es plötzlich hinter uns. Wir drehten uns um und da fuhr uns doch tatsächlich meine Oma hinterher, hielt neben uns an, kurbelte das Fenster runter und reichte uns unsere Taschen. Wir beide waren mehr als rot und meine Oma hatte die ganze Zeit so ein fettes, festes Grinsen im Gesicht. Sie kurbelte das Fenster wieder hoch und ich dachte schon es wäre überstanden, aber da hielt Oma ihren Daumen hoch, so nach dem Motto: "Na, war's gut? Dann weiter so!", zwinkerte uns nochmal zu und fuhr schließlich davon. In den nachfolgenden zwei Stunden, die wir noch hatten, konnte ich vor Lachen fast nicht mehr und unsere Lehrerin hätte mich beinahe sogar aus dem Raum geschickt.

Beichthaus.com Beichte #00029726 vom 16.01.2012 um 02:33:27 Uhr in 09111 Chemnitz (Annaberger Straße) (26 Kommentare).

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Die Müll-fallen-lasserin

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Faulheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Berlin

Wenn ich unterwegs bin, kaufe ich (w/23) mir häufig mal einen Coffee-to-go und Brötchen oder eine Pizza. Als ich noch Schülerin war, hatte ich mir schon angewöhnt meinen Müll einfach fallen zu lassen. Ich habe auch gar nicht erst einen Mülleimer gesucht. Mittlerweile bin ich Studentin und meine jetzigen Freunde bringen ihren Müll meistens auch vorbildlich zum Mülleimer oder stecken ihn ein. Da ich nicht negativ auffallen will, bringe ich meinen Müll dann auch meistens zum Mülleimer oder versuche ihn halt unbemerkt fallen zu lassen. Bemerkt haben es meine Freunde glaube ich noch nicht. Nur mein Freund weiß, dass ich meinen Müll manchmal einfach so los werde. Er selbst ist in der Hinsicht wie meine anderen Freunde auch ziemlich korrekt und steckt seinen Müll immer ein, wenn er keinen Mülleimer findet. Manchmal fragt er mich dann, ob ich meinen Becher schon leer getrunken hätte, nachdem ich ihn unauffällig in einem Busch versenkt habe. Ich habe dann jedes Mal ein schlechtes Gewissen und frage mich, ob ich mein Verhalten endlich ändern sollte. Wenn ich alleine unterwegs bin fühle ich mich immer viel befreiter meinen Müll fallen zu lassen. Wobei ich anders als früher jetzt darauf achte, es möglichst dezent zu tun. Selbst finde ich vermüllte Ecken übrigens scheußlich. Es ist nur so, dass ich mir mein Verhalten irgendwie nicht abgewöhnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029711 vom 12.01.2012 um 13:03:25 Uhr in Berlin (Unter den Linden) (39 Kommentare).

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Unordnung ist das halbe Leben

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Trägheit Faulheit Unreinlichkeit

Ich (m/21) wohne zurzeit noch bei meinen Eltern und habe hier mein Zimmer. In diesem stehen unter anderem ein Bett, ein Schreibtisch und Schränke. Den Großteil des Platzes nimmt aber mein Arbeitszeug (PC, Messgeräte, Netzgeräte etc.) ein, so dass mein Zimmer eher einem überfüllten Labor ähnelt. Nachdem sich meine Freundin über die Unordnung aufregt und schon nicht mehr dableiben wollte, habe ich beschlossen: Der Laborteil kommt in ein anderes Zimmer. Folglich bin ich gerade am Schränke ausräumen und da kommt so einiges (auch nicht-technische Dinge) zum Vorschein. Ich muss beichten, dass ich soeben drei Adventskalender gefunden habe! Der eine war von 2006, halb voll, eine Spinne hat auch schon drin gelebt. Der zweite hatte kein Datum drauf, dürfte aber auch in etwa dort einzuordnen sein. Er war ebenfalls halb leer. Getoppt hat das ganze dann noch der originalverpackte volle Adventskalender aus 2005. Folglich muss ich wohl auch noch beichten, dass diese Unordnung die meine Freundin bemängelt wohl wirklich existiert.

Beichthaus.com Beichte #00029658 vom 28.12.2011 um 23:12:28 Uhr (11 Kommentare).

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