Handy im Flugzeug niemals aus

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Ignoranz Waghalsigkeit Flug & Co.

Ich bin Vielflieger und reise aus beruflichen Gründen mehrmals im Monat. Ich möchte deshalb beichten, dass ich mein Handy im Flugzeug niemals ganz ausschalte, obwohl die Flugbegleiter das ja ständig erwähnen. Alles was ich tue, ist das Profil auf Flugmodus umzustellen (d.h. es kann definitiv nichts empfangen und nichts gesendet werden), aber auf meine Musik und ab und zu ein paar Spielchen auf dem Handy, wenn mir langweilig ist, kann ich nun wirklich nicht verzichten. Die Fluggesellschaften bestehen ja darauf, dass das Handy komplett ausgeschaltet wird, allerdings ist das Schwachsinn, bin ja immerhin auch noch nicht abgestürzt.

Beichthaus.com Beichte #00027570 vom 01.03.2010 um 11:49:05 Uhr (45 Kommentare).

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Weihnachtsgans

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Diebstahl Ungerechtigkeit Shopping Weihnachten Hannover

Es passierte an irgendeinem Weihnachten Ende der neunziger Jahre. Meine Mutter wollte in diesem Jahr etwas kulinarisch etwas ganz verruchtes durchsetzten: keine Gans zu Weihnachten. Der Plan stieß allerdings nicht auf jedermanns Zustimmung, sprich: mein Vater meckerte während der gesamten Adventszeit über die neuen Essenspläne (es sollte irgendwelchen Fisch geben). Er nervte meine Mutter so sehr, dass sie schlussendlich ihre Pläne um schmiss und mich am Heiligabend losschickte, eine Gans zu besorgen. Wie jeder weiß, der an diesem Tag schon mal einkaufen war, ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen. Notgedrungen stürzte ich mich also in dieses Himmelfahrtskommando. Alle kleineren Läden, die ich vormittags abklapperte, waren schon hoffnungslos leer gekauft. Also in einen dieser Riesenläden; war auch die letzte Chance, weil kurz vor Ladenschluss. Parkplatz und Laden waren natürlich rappelvoll, die Kühltruhen mit dem Geflügel dagegen total leer. Ich wollte schon wieder unverrichteter Dinge abziehen, als mir auf dem Weg zu den Kassen ein voller Einkaufswagen mit einer prachtvollen 5kg-Gans auffiel. Die dazugehörige Dame suchte gerade noch irgendwelche Beilagen zusammen. Naja, lange Rede, kurzer Sinn: ich hab mir den 10-Pfünder unbemerkt gegriffen und bin zur Expresskasse gehetzt. Schnell bezahlt und nix wie nach Hause. So einen Prachtvogel lässt man an einem solchen Tag einfach nicht unbewacht im Wagen liegen. Am 1. Feiertag gab es bei uns jedenfalls lecker Gans.

Beichthaus.com Beichte #00027564 vom 27.02.2010 um 20:56:32 Uhr in Hannover (33 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Dreier mit Folgen

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Dummheit Fremdgehen Engherzigkeit Wollust Partnerschaft Hamburg

Den größten Reinfall meines Lebens habe ich mal erlebt, als ich meine damalige Freundin dazu überredet hatte, gemeinsam einen Dreier mit einer weiteren Frau zu machen. Es gab dafür eigentlich keinen wirklichen Grund, außer, dass ich es mal ausprobieren wollte. […]
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Beichthaus.com Beichte #00027557 vom 24.02.2010 um 16:15:12 Uhr in Hamburg (72 Kommentare).

Gebeichtet von iphonestar
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Der Sandwichtoaster

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Zwietracht Rache Ignoranz WG Rostock

Der Sandwichtoaster
Als ich (w) noch in meiner alten 2er-WG wohnte, geriet ich einmal mit meinem Mitbewohner aneinander. Es ging um seinen Sandwichtoaster, den er, warum auch immer, oben auf unseren kleinen Hänge-Küchenschrank abstellen musste, wenn er gerade nicht in Benutzung war. Da das Ding so sperrig und der Schrank so klein war, lag der Sandwichmaker halb auf der Tür und bewegte sich jedes Mal gefährlich mit, wenn man die Schranktür aufmachte. Da ich keine Lust hatte, dass mir das Ding irgendwann mal auf den Kopf fällt, bat ich meinen Mitbewohner, ihn doch bitte woanders hinzustellen. Er war aber total uneinsichtig und meinte jedes Mal nur, dass bisher ja auch nichts passiert wäre, weil er beim Tür aufmachen zwar nach vorn gezogen, aber beim Tür schließen wieder nach hinten geschoben wird.
Irgendwann wurde mir das zu bunt und ich zog den Toaster nachts um die 10cm nach vorne.
Was dann passierte, kann sich wohl jeder denken. Am nächsten Morgen früh um 6 wachte ich auf, weil ich einen lauten Rumms und einen Schrei (oder eher ein Fluchen) aus der Küche hörte. Ich wartete, bis er die Wohnung verließ, weil er zur Arbeit musste und ging in die Küche. Der Sandwichmaker war weg, dann ging ich in sein Zimmer und dort lag er dann, mit einem ordentlichen Stück von der Kante abgebrochen, so dass das Gerät wahrscheinlich unbrauchbar wurde.
Mein Mitbewohner tat sich scheinbar nichts. Aber er erwähnte von da an nie wieder weder den Sandwichmaker noch das Geschehene an diesem Morgen. Er kam bestimmt auch nicht darauf, dass ich das Teil einfach vorgezogen habe, sondern dachte, es lag an seiner eigenen Blödheit, den da oben raufzustellen, denn sonst hätte er mich ja drauf angesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00027556 vom 24.02.2010 um 12:44:19 Uhr in Rostock (26 Kommentare).

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“Beichte

Schildkröte mit Wackelkopf

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Habgier Neid Arbeit Weihnachten Bern

In meiner letzten Firma, haben wir gewichtelt. Teilnahme war freiwillig. Namen ziehen von jemandem und diesen dann einmal beschenken. Da ich erst kurz bei der Firma dabei war, wollte ich einen guten Eindruck hinterlassen und machte natürlich mit. Bei der Weihnachtsfeier wurden dann die Geschenke durch einen verkleideten Weihnachtsmann übergeben und ausgepackt. Eigentlich ging es auch gar nicht darum zu erfahren, von wem das Geschenk war. Ich hab mir damals auch total viel Mühe gemacht und versucht herauszufinden, was die Person gebrauchen könnte und was sie gerne hat.

Jedenfalls habe ich dann so ein kleines Schildkrötchen bekommen mit einem Wackelkopf. (ca. 2cm lang und 1cm hoch). Ich natürlich recht enttäuscht, da sonst die Geschenke alle eher etwas spezielleres waren und mehr Wert. Es war auch nicht einpackt und für mich sah es mehr nach "Oops, habe ich wohl vergessen - noch schnell was überflüssiges mitnehmen" aussah.


Naja, dann ein paar Tage später fragte mich dann eine nette Arbeitskollegin was ich denn bekommen hätte und ich hab mich da etwas lustig gemacht. Von wegen, dass dieser Person wohl das Geschenk, dass Sie bekommt wichtiger war als jemanden zu beschenken. Die Kollegin meinte nur "ah so". und dann ein paar Wochen später habe ich dann erfahren, dass Sie mein Wichtel war. Dies war mir so überaus peinlich und ich hatte ein schlechtes Gewissen, schlecht über jemanden geredet zu haben. Dass ich seit daher das Schildkrötchen an meinem Arbeitsplatz unterhalb meines Monitors platziert habe. In Gedenken daran.
Am nächsten Weihnachtsfest habe ich beim Wichteln auch nicht mehr mitgemacht. Aus Angst wieder in ein Fettnäpfchen zu treten.

Beichthaus.com Beichte #00027554 vom 24.02.2010 um 10:08:27 Uhr in Bern (15 Kommentare).

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