Mit dem Messer im Toaster

18

anhören

Dummheit Peinlichkeit Waghalsigkeit Regensburg

Mit dem Messer im Toaster
Ich (21) habe gerade im Haus alle Lichter ausgehen lassen, weil ich ein Messer in den Toaster gesteckt habe. Ich wollte nur das Brot herausholen und habe mir das seit meiner Kindheit angewöhnt - und bisher ist auch nie etwas passiert. Auf die Frage, was passiert ist, habe ich die Schuld auf den alten Toaster geschoben. Das ist mir extrem peinlich, weil ja jeder weiß, wie gefährlich und dumm das ist. Ich denke, ich werde mir das ab heute abgewöhnen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00031951 vom 25.09.2013 um 22:17:02 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Unsinniger Bieteifer

19

anhören

Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Internet Geld

Ich (w/22) beichte, dass ich einfach aus Jux und Tollerei - und um andere Leute zu ärgern - bei einer bekannten Auktionsplattform Gebote unnötig in die Höhe treibe. Dabei will ich die Artikel gar nicht haben. Ich mache das immer, wenn ich sehe, dass die Bieter schon Tage vor Auktionsende um die Wette bieten. Dann gebe ich ungefähr fünf Euro mehr ein, als der Höchstbietende, und wiederhole das solange, bis ich selbst Höchstbietende bin. Ich mache das natürlich nur, wenn ich mir sicher bin, dass ich überboten werde. Und bisher war das auch immer der Fall. Einerseits tut es mir leid, dass die Leute meinetwegen in ihrem Bieteifer deutlich mehr Geld für etwas ausgeben, als es eigentlich wert ist, aber andererseits geschieht es ihnen recht. Sie sind schließlich selbst daran schuld, wenn sie so dumm sind und den Preis schon Tage vor dem Auktionsende unnötig in die Höhe treiben. Ich weiß auch gar nicht, warum ich das tue. Wahrscheinlich aus Frustration, weil ich schon so manche Auktion verloren habe und noch nie ein Schnäppchen gemacht habe, weil es immer Trottel gibt, die für etwas mehr ausgeben, als es wert ist.

Beichthaus.com Beichte #00031950 vom 25.09.2013 um 19:01:37 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Falsche Drogen gegen Sex

22

Sex Drogen Boshaftigkeit Falschheit Selbstsucht

Seit ich volljährig bin, gehe ich regelmäßig in die Disco. Vor ungefähr einem Jahr fiel mir dann auf, dass immer wieder irgendwelche Leute nach Drogen fragten, darunter waren auch viele Frauen und Mädchen. Eigentlich fand ich dieses Gefrage immer ziemlich nervig, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031948 vom 25.09.2013 um 23:58:21 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Kunst als Lebensretter

12

anhören

Dummheit Selbstverletzung Maßlosigkeit Arbeit Hollfeld

Also ich bin jetzt Mitte vierzig und versuche es mal mit einer Beichte. Seit meinem Einstieg ins Berufsleben, so mit achtzehn, bin ich immer mehr zum Workaholic geworden. Mein Ziel bestand zunächst darin, mit dreißig in Rente zu gehen, was natürlich nicht geklappt hat, es wurde irgendwie immer Schlimmer, bis ich mit Ende dreißig einen Schlaganfall erlitten habe. Danach musste ich viele Dinge im Leben überdenken, unter anderem, warum keiner meiner Kollegen mich eigentlich im Krankenhaus besucht hat. Lange Rede, kurzer Sinn - ich bin irgendwie nicht wieder in die Gänge gekommen, wurde dann arbeitslos und schließlich auch manisch depressiv. Ich habe mich immer öfter alleine in meiner Wohnung betrunken und bin oft mit Kopfschmerzen auf dem Fußboden aufgewacht. Es endete mit einem Selbstmordversuch und einem kurzen Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt. Mein Arzt hat mir dann dazu geraten, damit anzufangen Bilder zu malen oder ein Instrument zu spielen, also etwas Künstlerisches zu tun. Vielleicht, weil mein ursprünglicher Beruf nicht sehr viel Kreativität zugelassen hat. Ich habe das tatsächlich sehr widerwillig gemacht, auch um von meinen Medikamenten wegzukommen.


Wie sich gezeigt hat, steckt in mir wohl ein sehr begabter Maler. Ich male heute Landschaftsgemälde und konnte auch schon einige davon verkaufen. Richtig viel Geld verdiene ich damit nicht, kann aber davon leben und bin das erste Mal in meinem Leben richtig glücklich. Diesen Sommer habe ich viel Zeit draußen verbracht, und wenn es der Geldbeutel zulässt, werde ich im Winter vielleicht eine kleine Reise nach Rom machen, um dort einige historische Bauwerke zu malen. Seit Langem habe ich auch wieder eine Freundin, die sich sehr für meine Kunst interessiert und mich so akzeptiert, wie ich bin. Was ich sehr bereue, ist, dass ich jahrelang so ein schreckliches Leben geführt habe. Ich bildete mir ein, dass ich früher in Rente gehen könnte, und dass die Größe meines Autos etwas bedeutet. Was mich dann beinahe mein Leben kostete. Aber das hätte vermutlich auch niemanden interessiert - den Job hätte einfach ein anderer weitergemacht. Es tut mir leid, dass mir das nicht schon früher klar wurde, ich habe mich einfach vom Strom des beruflichen Erfolges leiten lassen.

Beichthaus.com Beichte #00031947 vom 24.09.2013 um 22:54:16 Uhr in Hollfeld (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Arbeitslos statt Altenheim

28

anhören

Trägheit Arbeit 50+

Arbeitslos statt Altenheim
Ich (m/27) beichte, dass ich lieber arbeitslos bin, statt im Altenheim für lau zu arbeiten. Nach meiner Ausbildung wurde ich nicht übernommen und fand auch keine entsprechende Stelle. Also musste ich ein kostenloses Praktikum vom Jobcenter aus in einem Altenheim machen. Ich dachte mir zuerst, warum nicht, ich bin gerne für ältere Leute da. Allerdings finde ich es erschreckend, was da abgeht. Überall nur überarbeitetes unterbesetztes Personal. Wir haben uns öfters unterhalten über die massenhaft vorhandene Arbeit, aber wiederum das Einsparen von Personalkosten. Auf Kosten der Bewohner. Ich habe so einiges erlebt und selbst Verantwortung übernommen. Ich habe mich so gut es geht um die Bewohner gekümmert, Essen gereicht, sie angezogen und auf die Toilette gebracht. Schon nach 3 Wochen konnte ich nicht mehr, psychisch und physisch. Ich war bei meinem Hausarzt und lies mich krankschreiben. Später kam ich zum Amtsarzt des Jobcenters. Dieser urteilte, dass ich nicht mehr in einem Pflegeberuf arbeiten kann.

Nun allerdings, bin ich zwei Mal in der Woche für vier Stunden ehrenamtlich in diesem Altenheim, lese vor, gehe mal mit den älteren Menschen spazieren, setze mich auf die Terrasse, spiele Spiele mit ihnen oder ich diene einfach als Zuhörer. Bin ich jetzt ein kleines Würstchen, weil ich den Stress, mich um unsere älteren Bürger zu kümmern, als Mann nicht bewältigt bekomme? Und sie keine neun Stunden täglich, oder gar länger, pflegen kann?

Beichthaus.com Beichte #00031942 vom 23.09.2013 um 21:16:13 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge