Juhu, unser Vater ist gestorben!

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Zwietracht Engherzigkeit Gewalt Boshaftigkeit Familie

Als Kind habe ich immer meine kleine Schwester getriezt. Unsere Mutter starb bei einem Unfall und so waren meine Schwester und ich alleine bei meinem Vater. Der jedoch machte keinen Hehl daraus, dass er sie eigentlich gar nicht wollte. Er wollte lieber einen zweiten Sohn und kein Mädchen. Er erzog mich in dem Glauben, dass es vollkommen legitim ist, seine Macht zu demonstrieren. Meine kleine Schwester hatte kein schönes Leben bei uns und sie wurde regelmäßig grün und blau geschlagen. Ich schlug sie zwar nie, aber psychisch machte ich sie fertig. Neben diversen Betitelungen und dem immer wieder Einreden, dass sie zu fett sei, trieb ich sie in die Magersucht und in die Arme eines ekelhaften Typs, der sie an seine Freunde als Matratze weitergab.

Als ich sie eines Abends im Badezimmer mit gebrochener Nase und zerfetzter Kleidung fand, machte es Klick. Sie war nicht mein Feind, sondern meine kleine, zerstörte Schwester. Ich wurde wütend auf meinen Vater, wütend auf diese Spackos und vor allem auf mich selbst. Noch am selben Abend haben diese Kerle Bekanntschaft mit meiner Faust gemacht. Ab diesem Moment war ich für meine Schwester da. Ich stellte mich vor meinen Vater und als er die Hand gegen sie erhob, ließ ich ihn auch die Faust schmecken. Er konnte es gar nicht glauben und schrie immer nur: "Was habe ich bei dir nur falsch gemacht, du warst doch immer mein Prinz." Da wir beide noch minderjährig waren, konnten wir nicht einfach so gehen. Aber ich versuchte, uns die Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Mit 18 suchten wir das Weite und lebten unser Leben. Letztes Jahr ist unser Vater gestorben und weder ich noch sie sind zur Beerdigung gegangen. Stattdessen haben wir uns bei mir getroffen und eine Flasche Sekt geköpft. Ich will für mein Verhalten von damals Buße tun.

Beichthaus.com Beichte #00039140 vom 30.12.2016 um 22:09:36 Uhr (13 Kommentare).

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Meine feine Schweiß-Mélange

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Ekel Manie WG Karlsruhe

Ich trinke schon seit einiger Zeit meinen eigenen Schweiß. Am besten schmeckt er mir eisgekühlt direkt aus dem Kühlschrank. Das Problem ist aber, dass es sehr schwierig ist, den Saft in so großen Mengen zu zapfen, dass man ihn in Fläschchen abfüllen kann. Habe ich dann genug gesammelt, muss ich die Flasche auch immer vor meinen Mitbewohnern verteidigen, mit welchen ich mir einen Kühlschrank teile. Ich schreibe zwar groß und deutlich "Schweiß" auf besagte Behältnisse, aber ich glaube, die halten das für einen Scherz. Es tut mir sehr leid für meine kommenden und gehenden Mitbewohner, falls mal jemand von meiner feinen Melange kostet. Nächste Woche ziehen mal wieder neue Leute ein und ich werde mir bis dahin endlich einen eigenen kleinen Kühlschrank besorgen.

Beichthaus.com Beichte #00039108 vom 25.12.2016 um 23:09:40 Uhr in Karlsruhe (Kaiserstraße) (18 Kommentare).

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Hilfe, mein Ex steht auf Tentakel-Sex und Vergewaltigungen

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Fetisch Ex

In meiner Jugend habe ich damals etwas ganz Dummes gemacht, worauf ich natürlich nicht stolz bin. Damals hatte ich einen Freund, der wie ich ein großer Fan von Animes und Mangas war. Nur war es bei ihm schon eine Obsession. In seinem ganzen Zimmer hingen Poster von nackten Anime-Mädchen, die es sich entweder gerade selbst machten oder von Tentakeln vergewaltigt wurden. Ich fand das zwar komisch, aber jeder hat so seinen Geschmack und der Mensch hinter der Fassade sollte einem ja wichtiger sein. Ein paar Monate ging unsere Beziehung auch gut, bis er immer wieder ekelhafte Dinge beim Sex ausprobieren wollte. Er wollte mich mit einem Tintenfisch stimulieren oder perverse Rollenspiele spielen, in denen ich ein Grundschulmädchen und er der böse Vergewaltiger war. Er kam immer aufs Neue mit solchen Sachen, obwohl ich ihm mehrfach verklickert hatte, dass ich so etwas abartig finde. Außerdem schickte er mir ständig extreme Fetisch-Hentais, in denen Frauen in Verliesen zum Sex gezwungen oder von verschiedenen Männern besamt werden, sodass das Sperma schon aus den Nippeln geschossen kommt. Irgendwann hatte ich genug davon. Da er auch sonst ein ziemlicher Idiot war, habe ich Schluss gemacht.

Das gefiel ihm aber gar nicht. Plötzlich tauchten ständig fremde Männer vor meiner Haustür auf und bedrängten mich. Manchmal standen dort bis zu 15 Männer, die zusammen gepöbelt, gesoffen und ihre Bierflaschen gegen meine Hauswand geworfen haben. Da ich zu dem Zeitpunkt schon eine eigene Wohnung hatte und alleine wohnte, hatte ich immer Angst, dass diese Typen mal die Tür eintreten. Später habe ich dann durch Zufall herausgefunden, wer dahinter steckte. Mein Ex. Er hatte meine Adresse und auch Telefonnummer überall verteilt und Lügen verbreitet. Angeblich wäre ich pervers und stünde auf kleine Jungs - und so weiter. Das ging mir zu weit. So etwas Krasses wollte ich mir nicht gefallen lassen. Da ich wusste, wo seine Eltern den Ersatzschlüssel aufbewahrten, schloss ich mir selbst auf und verwüstete sein Zimmer. Ich zeriss seine ganzen Poster, zertrümmerte seine Fan-Figuren, löschte seine Hentaisammlung und zerschnitt sein Körperkissen mit einem nackten Animegirl drauf. Dann verschwand ich. Danach habe ich gehört, dass er weinend zusammengebrochen ist und in einer Ecke, zusammen mit seinem Körperkissen, in der Fötusstellung lag. Ärger habe ich keinen bekommen, aber dafür endlich meine Ruhe. Es stand niemand mehr vor meiner Tür oder bedrohte mich per Telefon. Auch seine Geschichten über mich vergaßen bald alle. Stolz bin ich nicht darauf, das Eigentum eines anderen zu beschädigen, aber ich wusste nicht, wie ich ihn sonst treffen sollte. Das ist jetzt fast 10 Jahre her, und wie ich gehört habe, wohnt er immer noch zu Hause in seinem Zimmer. Er soll wohl noch extremer drauf sein, als damals mit seinem Hentaiwahn. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber vorstellen kann ich es mir.

Beichthaus.com Beichte #00039107 vom 24.12.2016 um 15:59:43 Uhr (20 Kommentare).

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Als mein Kumpel mich mit nach Hause nahm

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Waghalsigkeit Last Night Gesundheit

Neulich hatte ich (w/21) Geburtstag und bin mit einigen Freunden feiern gegangen. Natürlich wollte jeder mit mir anstoßen und das teilweise mehrmals. Besonders ein Kumpel hat mir ständig neue Getränke bestellt, sodass ich irgendwann ziemlich betrunken war. Als ich kaum noch alleine stehen konnte, meinte dieser besagte Kumpel, er hätte ein schlechtes Gewissen, weil er mich abgefüllt hat, und nahm mich mit zu sich nach Hause, damit er auf mich aufpassen konnte. Ich bekam davon allerdings nicht viel mit. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, wunderte ich mich, dass ich nicht zu Hause war. Zudem merkte ich schon an den Unterleibschmerzen und der Tatsache, dass ich nackt neben meinem Kumpel lag, dass etwas nicht stimmte. Ich fragte ihn, ob meine Vermutung stimmte und er bestätigte mir, dass wir in der Nacht miteinander geschlafen hätten. Ich konnte mich nicht daran erinnern, in meinem Kopf sind nur noch Bruchstücke, wie er mich halb komatös durch die Gegend getragen hat. Er erzählte aber, dass die Initiative von mir ausging und alles im Einverständnis passiert sei.

Da er wusste, dass ich hormonell verhüte und kein Gummi da war, haben wir es wohl ohne gemacht. Die Beichte daran ist, dass erst wenige Tage zuvor bei einer Blutuntersuchung zufällig herausgekommen war, dass ich momentan eine reaktivierte CMV-Infektion habe und während das Virus noch aktiv ist, bin ich natürlich hochansteckend beim Sex, Küssen etc. Ich habe ein extrem schlechtes Gewissen, dass ich meinen Kumpel (mehr oder weniger wissentlich) infiziert habe, und traue mich nicht, es ihm zu sagen. Wenn die Initiative wirklich von mir ausgegangen ist, wird er mich bestimmt hassen, wenn ich es ihm sage.

Beichthaus.com Beichte #00039103 vom 23.12.2016 um 21:18:20 Uhr (28 Kommentare).

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What does the fox say?

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Manie Verzweiflung Tiere

What does the fox say?
Ich (m) beichte, dass ich völlig besessen von Füchsen bin, mich deshalb selbst verleugne und immer mehr denn Hang zur Realität verliere. Ich kann nicht genau sagen, wann und warum es begann, doch irgendwann in meiner Jugend flammte aus irgendeinem Grund ein fanatischer Gedanke auf: Ich bin ein Fuchs, kein Mensch! Dies ist lediglich eine Vorstufe bzw. eine Zwischenlösung. Wenn ich hier sterbe, beginnt mein "wahres" Leben erst wirklich! Zumindest dachte ich das - und denke es auch noch immer hin und wieder. Es schmerzt sehr, das so zu formulieren. In mir steckt einfach etwas, das mich verflucht traurig stimmt, wenn diesbezüglich Zweifel aufkommen. Denke ich an ein Leben als Fuchs, werde ich ganz manisch, aber auch unfassbar glücklich. In diesen Momenten ist es so, als würde ich versuchen aus einem bösen Traum aufzuwachen.

Ich betrachte meinen Körper in der Hoffnung, dass sich alles gleich wieder "korrigiert." Dass sich mein Zimmer auflöst, ich mich in der Wildnis befinde, und endlich das harte aber glückliche Leben leben darf, nach dem ich mich so sehr sehne. Ja, ich würde sogar so weit gehen, dass ich mein ganzes Leben dafür opfern würde, um auch nur 10 Minuten als Fuchs leben zu können. Wenn ich einen Fuchs sehe, kommt mir all das einfach so selbstverständlich vor. Dieses Leben, von Anfang zum Ende, mit all diesen Abschnitten kommt mir vor, als hätte ich es selbst schon gelebt. Als wäre ich aus diesem Leben gerissen worden, um in diesem elendigen Primatenkörper zu vegetieren. Ich weiß, das klingt kaputt...

Beichthaus.com Beichte #00039101 vom 23.12.2016 um 02:16:30 Uhr (19 Kommentare).

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