Die Frau kümmert sich nicht genug!

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Betrug Fremdgehen Verzweiflung

Ich war jahrelang die jüngere, sexgeile Geliebte eines verheirateten Mannes und hatte keinerlei Verständnis für dessen Ehefrau. Ich war der Meinung, sie sei selber Schuld an der Situation und hätte sich trotz Haushalt und zweier Kinder anständig um ihren Mann kümmern können. Ein bisschen blasen hier, aufmerksam sein dort, etwas mehr auf diesen tollen Mann eingehen. Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder? Er hat sich dann auf mein Drängen hin von seiner Frau getrennt und ich fühlte mich als die große Gewinnerin und dachte, ich hätte ihn dann ein Leben lang ganz für mich. Aber nur vier Monate später hat er sich eine neue Geliebte gesucht und ich war raus. Das war lange her. Heute bin ich selber verheiratet, habe zwei Kinder und mein Mann geht fremd. Ich spüre das. All die Vorwürfe, die ich damals der Frau meines Geliebten vorgeworfen habe, sind für mich selbst heute gar nicht mehr zu leisten. Denn, ein bisschen blasen hier, aufmerksam sein dort, etwas mehr auf diesen tollen Mann eingehen - das ist im Alltag viel zu viel verlangt. Ich bin seit Jahren nur noch Mutter und Organisatorin und Putze. Ich bin abends so fertig, dass ich um 21 Uhr todmüde ins Bett falle.

Und selbstverständlich bekomme ich von diesem ach so tollen Mann keinerlei Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Ich glaube, er hat mich gar nicht mehr in seinem Bewusstsein. Ich beichte, dass ich unsagbar leide und merke, daran zu zerbrechen. Und ich beichte, dass ich mich für mein Verhalten damals sehr schäme und es mir leidtut. Hätte ich gewusst, in was für ein Unglück ich die Ehefrau und Mutter gestürzt habe, ich hätte es nie angefangen. Ich bereue meine damaligen Taten sehr, bitte um Vergebung und hoffe, dass ich meine Ehe irgendwie retten kann und mit meinem Mann und den Kindern als Familie glücklich leben kann. Ich liebe ihn so sehr.

Beichthaus.com Beichte #00024714 vom 11.09.2008 um 13:12:35 Uhr (36 Kommentare).

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Abgelecktes Besteck

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Ekel Unreinlichkeit

Wenn ich mir ein Brot schmiere oder einen Kaffee mache, lecke ich das Besteck nur ab und lege es dann zurück in die Besteckschublade. Wir sind eine Großfamilie, das heißt die Chance, dass ein Anderer mein Besteck benutzt, ist hoch.

Beichthaus.com Beichte #00024710 vom 10.09.2008 um 21:54:33 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Der Heimscheißer

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Feigheit Manie Peinlichkeit

Ich bekenne mich als Heimscheißer. Ich habe ein riesiges Problem damit, auf fremde Toiletten mein großes Geschäft abzulegen. Gut, dieses Problem werden noch viele andere Leute haben aber bei mir wurde das innerhalb der letzten 2 Jahren zu einer nervigen Alltagsbegleitung. Sobald ich das Haus verlasse, denke ich direkt an die nächste Toilette und hoffe sehr, dass ich in dieser Zeit nicht muss. Ich nehme mir immer vorsichtshalber Durchfalltabletten mit, damit ich ja keinen Drang bekomme. Einfach die Vorstellung auf dem Klo zu sitzen, wo daneben noch fünf weitere Kabinen sind und Leute davor stehen könnten, macht mich völlig fertig. Ich glaube an dem Tag, an dem ich wirklich eine dieser Gruppentoiletten benutzen muss, bricht für mich eine Welt zusammen.

Beichthaus.com Beichte #00024709 vom 10.09.2008 um 20:57:23 Uhr (14 Kommentare).

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Nickerchen im Wandschrank

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Trunksucht Trägheit Peinlichkeit Kinder Arbeit

Neulich habe ich mal wieder so richtig auf die Kacke gehauen - mit allen Schikanen. Das Problem war nur: Am nächsten Tag musste ich arbeiten. Als ich dann nach dem Mittagessen wirklich fast vom Stuhl gefallen bin, habe ich beschlossen, dass ich jetzt schlafen muss. Großartige Idee! Zum Glück habe ich ein Büro für mich allein. Also Türe zu und - aber den Kopf einfach so auf den Schreibtisch legen ist ja auch kacke. Da kam mir die geniale Idee, es mir in dem großen Wandschrank gemütlich zu machen. Der hatte links unten ein etwas größeres Fach. Nicht gerade das Hilton, aber ich war so im Eimer, das war mir so etwas von egal. Ich habe nur noch den Sandmann gesehen, wie er mir zuwinkte und bestätigend mit dem Kopf nickte. Also ab geht es: Ein paar Regalfächer raus, schön unten reingesetzt und zusammengekauert. Beim Schäfchen zählen kam ich nicht einmal mehr bis drei. Während ich friedlich in meinem Himmelbett schlief, ging es in der Firma gut ab. Alle suchten mich. Aber nicht, weil ich sonst immer so wichtig bin. Nein, bei Gott nicht. Sondern weil ich einen kleinen Vorstellungs-Vortrag über unsere Firma vor Sechst-Klässlern halten sollte.

Normalerweise brauche ich zum Vorbereiten für so etwas zwei, drei Stunden. Tja die verbrachte ich gerade im Wandschrank meines Büros. Nachdem unsere Sekretärin anscheinend zum fünften Mal in meinem Büro vorbeisah, brachte sie einfach die knapp 20 Kinder mit herein und sagte, sie sollen hier warten, sie schaue, was sie machen kann. Irgendein Kind, dieses Drecksbalg hat mich dann schnarchen gehört und die Tür einen Spalt aufgemacht. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, ahnungslos aufzuwachen und dann ca. 15 kreischende Mädels zu sehen, die einem das Trommelfell schier zum Zerbersten bringen? Schlussendlich hat mein Kollege den Vortrag gehalten, dafür musste ich eine Woche jeden Tag für ihn Überstunden machen. Abmahnung, aber den Job hab ich immer noch! Hach ich liebe Kinder!

Beichthaus.com Beichte #00024702 vom 09.09.2008 um 23:08:50 Uhr (43 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Robin Hood und das Steak im Auspuff

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Dummheit Vandalismus Stolz Trunksucht Berlin

Ich habe mal mit zwei Kumpels in Berlin ein wenig Randale gemacht. Angefangen hat es mit einem lustigen Grillabend, ohne viel Alkohol oder so. Naja, jedenfalls kamen wir dann auf unserem Verdauungsspaziergang auf die eine oder andere "lustige" Idee: Zuerst haben wir so ein alten Nissan angepinkelt, schön an die Türgriffe. Im Auspuff desselben Wagens habe ich ein Würstchen platziert, und kurz danach haben wir erst einem Corsa, dann einem gepimpten 3er BMW den Auspuff mit Nackensteak verstopft, sowie großzügig Marinade über Scheiben (-Wischer) verteilt.

Später haben wir noch Busfahrpläne geklaut und in Briefkästen gestopft, bzw unter Scheibenwischer geklemmt. Leider habe ich keine Reaktionen mitbekommen, aber wegen der letzten geschilderten Aktion fühle ich mich ein bisschen wie Robin Hood.

Beichthaus.com Beichte #00024689 vom 08.09.2008 um 17:15:22 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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