Abitur aus Hessen

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Hochmut Stolz Faulheit

Ich (m/25) habe bei einem IQ-Test nur 70 Punkte bekommen, bin auch so keine große Leuchte und stinkfaul. Habe trotzdem mein BWL-Studium mit 2,3 abgeschlossen und arbeite jetzt in einer großen, namhaften Bank und da haben alle genauso wenig drauf und reden alle genauso schlau daher wie ich, obwohl sie eh nur in ihren Sessel furzen. Ich weiß, dass da ich angefangen habe, ein paar Semester Elektrotechnik zu studieren und dabei kläglich versagt habe, da es einfach viel zu schwierig für mich war. Jetzt mache ich auf wichtigen Manager, laufe im Anzug rum und erzähle allen ich würde fett verdienen, dabei kriege ich grade mal knapp über 1.000 Euro raus. Mein Abitur habe ich übrigens in Hessen gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00024661 vom 05.09.2008 um 08:17:43 Uhr (25 Kommentare).

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Lügen bei der Beichte

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Falschheit Lügen Giebelstadt

Als wir damals auf unsere Kommunion vorbereitet wurden, mussten wir an einem Nachmittag in die Kirche um eine Beichte abzulegen. Toll, was hat eine 9-Jährige denn schon groß zu beichten? Meine Freundinnen erzählten sich im Voraus bereits die tollsten Geschichten und mir wurde klar, dass ich einfach zu brav bin. Also musste ich mir etwas einfallen lassen. An dem Tag meiner Beichte erzählte ich dem Pastor wirklich den größten Mist, den es gibt, und verkaufte es so, als wäre mir das wirklich passiert. Er hat mir geglaubt und führte sein Programm wie normal weiter. Als er fertig war, fügte ich beim Rausgehen ein "Ach noch etwas, ich habe die ganze Zeit gelogen und das beichte ich jetzt wirklich. Ich hätte sonst nämlich nichts gehabt" hinzu. Irgendwie muss man sich ja zu helfen wissen.

Beichthaus.com Beichte #00024659 vom 05.09.2008 um 07:08:01 Uhr in Giebelstadt (13 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Den Polizisten getroffen

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Ekel Trunksucht Waghalsigkeit Polizei

Ich (m/22Jahre) war vor einem Jahr vollkommen besoffen und schlief auf einem Biertisch auf einem großen Fest bei uns in der Stadt ein. Bin ein grundanständiger Bürger, der halt ab und an mal mit seinen Kumpels einen Saufen geht. Ich hatte wirklich einen Mörderrausch und schlief tief und fest ein. Als Sperrstunde im Bierzelt war kam anscheinend schon eine Security-Dame aufwecken wollte, doch ich reagierte nicht. Nach einiger Zeit kamen dann zwei Polizisten um die Sperrstunde zu kontrollieren, die mich dann sahen und zu mir kamen um mich aufzuwecken und mich zu bitten jetzt endlich dieses Zelt zu verlassen! Er rüttelte mich so sehr an der Schulter und drehte mich zu sich, und ab diesem Zeitpunkt erinnere ich mich wie wenn es gestern gewesen wäre. Mir kam alles, was ich gesoffen und natürlich auch gegessen hatte (Bratwürstel mit Kartoffelsalat) schön hoch und landete genau auf seiner Hose und seinen Schuhen. Dann dachte ich kurz nach und realisierte die ganze Situation erstmals. Der Polizist stand wie versteinert da und schaute auf seine Schuhe! Ich schaute ihn an und sagte in meiner Trunkenheit noch: Ihre Schuhe gehören auch mal wieder geputzt.
Ja wie dass dann weiter ging könnt ihr euch denken: Er zog mich wutentbrannt auf und sie zerrten mich zu zweit, der eine ging wie ein angeschossenes Tier mit der angekotzten Hose, vor die Tür, wo ich dann allerdings "nur" 60,-€ Strafe wegen Beamtenbeleidigung + seine Reinigung der Uniformhose (waren dann insgesamt 80,-€) zahlen musste. Naja im Nachhinein gesehen waren es mir die 80,-€ wert einen Polizisten anzukotzen und noch eine blöde Meldung nachzuschieben.

Beichthaus.com Beichte #00024656 vom 03.09.2008 um 17:46:10 Uhr (27 Kommentare).

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Der Meister der Tarnung

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Trägheit Stolz Ungerechtigkeit

Mein Einkommen ist unverschämt hoch und spiegelt in keinster Weise meine berufliche Leistung wider. Zufall und verdammt viel Glück haben mich so hochgespült. Von Anfang an konnte ich beruflich eigentlich nie die in mich gesteckten Erwartungen erfüllen, es ging trotzdem immer weiter nach oben. Mir wurden all diese Dinge quasi auf dem Tablett serviert. Ich musste nur noch zugreifen. Dabei leben ich weder vom Erbe meiner Eltern, noch verfügte ich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn über Referenzen, Verbindungen, Erfahrungen oder Beziehungen. Es lief einfach alles von alleine. Ich konnte mich gegen meinen beruflichen Aufstieg und Erfolg nicht wehren. Warum auch? Innerhalb eines Jahres habe ich mit damals 28 Jahren eine große, erfolgreiche Abteilung bekommen, einen fetten, nigelnagelneuen 5er BMW mit Vollausstattung als Firmenwagen, konnte mir ein großes Haus kaufen und habe dreimal pro Jahr fett Urlaub in den Traumregionen dieser Welt gemacht. Ich will hier auch gar nichtrumposen, von wegen was für ein geiler Macker ich bin und alle für mich arbeiten lasse usw. Denn so ist es nicht. Die Abteilung läuft von selbst. Geleitet wird sie eigentlich nur durch die grundsätzlichen Firmendirektiven an die sich alle Mitarbeiter halten und von zwei meiner Assistenten, die sich deswegen schon längst nicht mehr mit mir absprechen. Kurios auch, dass mein Rat gerne gehört wird und ich in viele Sondergremien und sogenannten Arbeitsgruppen gebeten werde und man mich als absoluten Gewinn in einer solchen Runde empfindet. Dort sind die Schamgefühle besonders schlimm. Denn es ist so, dass ich schon so wahnsinnig lange keine meiner angelernten bzw. studierten Fähigkeiten eingesetzt habe, dass ich sie alle wieder verlernt und vergessen habe. Ich kann fast gar nichts mehr. Neulich hätte ich auf das gesamte Repertoire zurückgreifen müssen und habe kläglich versagt. Ich konnte es aber überspielen in dem ich auf Allgemeinplätze umschwenkte und lockere Witzchen im Plauderton in die Runde warf. Ich bin nach wie vor ein Meister der Tarnung und des Vertuschens. Ich schäme mich. Aufgrund meiner Position werde ich auch nicht in Frage gestellt. Ich bin totunglücklich über diese Situation, bin aber inzwischen geistig so gelähmt und verblödet, dass ich mich keinen Meter mehr bewegen kann. Ich wüsste 1000 Dinge die ich machen könnte, damit es mir besser geht, ich noch mehr Provision bekomme und es der Firma helfen könnte. Aber ich tue nichts dergleichen. Meine Bequemlichkeit und Faulheit hat die Oberhand gewonnen. Mein größtes Problem jeden Tag ist womit ich meinen Stundenzettel füllen soll. Ein Stundenzettelsystem, dass ich selbst zur Erzielung von mehr Effizienz entwickelt habe und in der kompletten Firma genutzt wird. Da ich nichts mache tagsüber muss ich mir immer etwas aus den Fingern saugen. Größtenteils schreibe ich die Stundenzettel meiner Assistenten ab. Ich sehe ganz klar, wie das alles mit großen Schritten einem katastrophalen Fiasko entgegen geht, aber ich kann bzw. will da nicht gegensteuern. Leuten mit ähnlichen Problem rate ich, sie sollen endlich mal über ihren Schatten springen und den Arsch hochkriegen. Ich bin kein Kiffer, trinke wenig Alkohol und treibe regelmäßig Sport. Ich selber bin aber total platt und befinde mich im Zustand der geisten Stase. Wie lange soll das noch gutgehen? Ich könnte ja auch nicht woanders arbeiten. Dafür kann ich inzwischen viel zu wenig. Jeder Uni-Absolvent würde mich outperformen. Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00024654 vom 03.09.2008 um 17:05:10 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich schubse dich die Treppe runter!

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Boshaftigkeit Feigheit Gewalt Aggression Rees-Haldern

Ich habe mal in der Grundschule in der vierten Klasse einen mir unbekannten Schüler die große Haupttreppe hinuntergeschubst. Nicht aus Bosheit oder so, ich kannte ihn ja nicht einmal. Er hatte mir nichts getan und eigentlich hätte er mich überhaupt nicht interessieren müssen, aber als er so dastand, am oberen Ende dieser großen Treppe, alleine mit dem Rücken zu mir, konnte ich einfach nicht anders. Die Situation war einfach zu perfekt und in mir kam ein Gefühl der absoluten Macht in mir hoch. Er wusste gar nicht, wie ihm geschah, so schnell war ich. Er fiel und er fiel lange und schmerzhaft. Als er am Fuße der Treppe ankam, blieb er reglos liegen und sein Kopf fing an zu bluten.

Mein Herz fing so stark und schnell an zu pochen wie noch nie zuvor. Ich drehte mich um und ging. Unten ging das Geschrei los. Schüler und Lehrer scharrten sich hörbar um den armen Kerl und ein Krankenwagen wurde gerufen. Bis heute weiß ich nicht, was aus ihm geworden ist und bis heute weiß niemand, dass ich es war, der ihn schubste. Gerüchte kursierten. Es hieß später, er sei unglücklich gestolpert. Ich denke gerne zurück an dieses Gefühl, an mein außer Kontrolle geratenes Herz und an die Rufe und Schreie. Es war erhebend, als ob sich die Schule meiner Tat beugte. Nie mehr habe ich seitdem einen Menschen ernsthaft verletzt.

Beichthaus.com Beichte #00024641 vom 02.09.2008 um 15:24:57 Uhr in Rees-Haldern (32 Kommentare).

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