Abgelecktes Besteck

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Ekel Unreinlichkeit

Wenn ich mir ein Brot schmiere oder einen Kaffee mache, lecke ich das Besteck nur ab und lege es dann zurück in die Besteckschublade. Wir sind eine Großfamilie, das heißt die Chance, dass ein Anderer mein Besteck benutzt, ist hoch.

Beichthaus.com Beichte #00024710 vom 10.09.2008 um 21:54:33 Uhr (19 Kommentare).

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Der Heimscheißer

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Feigheit Manie Peinlichkeit

Ich bekenne mich als Heimscheißer. Ich habe ein riesiges Problem damit, auf fremde Toiletten mein großes Geschäft abzulegen. Gut, dieses Problem werden noch viele andere Leute haben aber bei mir wurde das innerhalb der letzten 2 Jahren zu einer nervigen Alltagsbegleitung. Sobald ich das Haus verlasse, denke ich direkt an die nächste Toilette und hoffe sehr, dass ich in dieser Zeit nicht muss. Ich nehme mir immer vorsichtshalber Durchfalltabletten mit, damit ich ja keinen Drang bekomme. Einfach die Vorstellung auf dem Klo zu sitzen, wo daneben noch fünf weitere Kabinen sind und Leute davor stehen könnten, macht mich völlig fertig. Ich glaube an dem Tag, an dem ich wirklich eine dieser Gruppentoiletten benutzen muss, bricht für mich eine Welt zusammen.

Beichthaus.com Beichte #00024709 vom 10.09.2008 um 20:57:23 Uhr (14 Kommentare).

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Nickerchen im Wandschrank

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Trunksucht Trägheit Peinlichkeit Kinder Arbeit

Neulich habe ich mal wieder so richtig auf die Kacke gehauen - mit allen Schikanen. Das Problem war nur: Am nächsten Tag musste ich arbeiten. Als ich dann nach dem Mittagessen wirklich fast vom Stuhl gefallen bin, habe ich beschlossen, dass ich jetzt schlafen muss. Großartige Idee! Zum Glück habe ich ein Büro für mich allein. Also Türe zu und - aber den Kopf einfach so auf den Schreibtisch legen ist ja auch kacke. Da kam mir die geniale Idee, es mir in dem großen Wandschrank gemütlich zu machen. Der hatte links unten ein etwas größeres Fach. Nicht gerade das Hilton, aber ich war so im Eimer, das war mir so etwas von egal. Ich habe nur noch den Sandmann gesehen, wie er mir zuwinkte und bestätigend mit dem Kopf nickte. Also ab geht es: Ein paar Regalfächer raus, schön unten reingesetzt und zusammengekauert. Beim Schäfchen zählen kam ich nicht einmal mehr bis drei. Während ich friedlich in meinem Himmelbett schlief, ging es in der Firma gut ab. Alle suchten mich. Aber nicht, weil ich sonst immer so wichtig bin. Nein, bei Gott nicht. Sondern weil ich einen kleinen Vorstellungs-Vortrag über unsere Firma vor Sechst-Klässlern halten sollte.

Normalerweise brauche ich zum Vorbereiten für so etwas zwei, drei Stunden. Tja die verbrachte ich gerade im Wandschrank meines Büros. Nachdem unsere Sekretärin anscheinend zum fünften Mal in meinem Büro vorbeisah, brachte sie einfach die knapp 20 Kinder mit herein und sagte, sie sollen hier warten, sie schaue, was sie machen kann. Irgendein Kind, dieses Drecksbalg hat mich dann schnarchen gehört und die Tür einen Spalt aufgemacht. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, ahnungslos aufzuwachen und dann ca. 15 kreischende Mädels zu sehen, die einem das Trommelfell schier zum Zerbersten bringen? Schlussendlich hat mein Kollege den Vortrag gehalten, dafür musste ich eine Woche jeden Tag für ihn Überstunden machen. Abmahnung, aber den Job hab ich immer noch! Hach ich liebe Kinder!

Beichthaus.com Beichte #00024702 vom 09.09.2008 um 23:08:50 Uhr (43 Kommentare).

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Robin Hood und das Steak im Auspuff

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Dummheit Vandalismus Stolz Trunksucht Berlin

Ich habe mal mit zwei Kumpels in Berlin ein wenig Randale gemacht. Angefangen hat es mit einem lustigen Grillabend, ohne viel Alkohol oder so. Naja, jedenfalls kamen wir dann auf unserem Verdauungsspaziergang auf die eine oder andere "lustige" Idee: Zuerst haben wir so ein alten Nissan angepinkelt, schön an die Türgriffe. Im Auspuff desselben Wagens habe ich ein Würstchen platziert, und kurz danach haben wir erst einem Corsa, dann einem gepimpten 3er BMW den Auspuff mit Nackensteak verstopft, sowie großzügig Marinade über Scheiben (-Wischer) verteilt.

Später haben wir noch Busfahrpläne geklaut und in Briefkästen gestopft, bzw unter Scheibenwischer geklemmt. Leider habe ich keine Reaktionen mitbekommen, aber wegen der letzten geschilderten Aktion fühle ich mich ein bisschen wie Robin Hood.

Beichthaus.com Beichte #00024689 vom 08.09.2008 um 17:15:22 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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Lass dich melken, du Wurm!

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Sex Peinlichkeit Wollust Rache Familie

Ich bin damals mit meiner Cousine mit dem Schiff nach Föhr gefahren. Ich war 14 und sie war 15 - eine fiese Zicke und ein extrem durchtriebenes Miststück. Sie kam auf die Idee, ich solle mit einem dieser kleinen Schnaps-Gläschen aufs Klo verschwinden und es bis zum Rand vollwichsen. Gesagt, getan, ich verschwand und legte Hand an meinen Freund. Leider war im Moment des Abspritzens hoher Wellengang und ich schoss alles daneben, lediglich ein Mini-Tropfen gelangte ins Glas. Ich wurde natürlich ob der geringen Menge von ihr ausgelacht, wie peinlich! Die Ferien über hat sie mich die ganze Zeit damit immer geärgert. Auf der Rückfahrt sollte ich es noch einmal versuchen, sonst würde sie allen erzählen (wem auch immer), dass ich es nicht bringen würde. Das schüchterte mich ein. Ich verschwand also wieder aufs Klo und nun ratet mal, was passierte? Richtig! Ich feuerte erneut alles daneben. Das Gelächter meiner Cousine könnt ihr euch ja vorstellen. Eine einzige und letzte Chance würde sie mir noch geben, diesmal würde sie aber mit reinkommen wollen. Sie kaufte für mich auf der Fähre eine Ochsenschwanzsuppe, die ich in großer Hast runterstürzen musste, um wieder zu Kräften zu kommen. Wir verschwanden dann also beide im Klo und ich holte meinen erschöpften Freund raus.

Nun muss man sich diese Situation vorstellen, wie sich ein junger, unerfahrener Teenager vor den Augen seiner schnatternden, lachenden und schimpfenden Cousine auf einem schaukelnden Schiffsklo einen runterholen und in ein Schnapsglas ejakulieren soll. Tja und unter diesem Druck habe ich die Rakete natürlich nicht zünden können. Egal, welche Technik ich einsetzte, der Kollege rührte sich nicht einen Millimeter. Nichts. Nada. Nothing. Aus die Maus. Mit den Worten "Wir haben hier nicht ewig Zeit, gleich sind wir im Hafen", griff das Luder beherzt zu und zog, drückte, rubbelte und quetschte, was das Zeug hielt. Sie bearbeitete mich wie eine durchgeknallte Kesselflickerin und schrie mich dabei an: "Los, du Wurm, lass dich melken! Ich melke dir die Sahne aus den Eiern." Naja und lauter solche Sachen knallte sie mir an den Kopf. Ist natürlich klar, dass man in einer solchen Situation einen eher schüchternen 14-jährigen Teenager zu keinerlei Höchstleistungen bringen kann, schon gar nicht auf einem Schiffsklo. Inzwischen schmerzte mein Pimmel beträchtlich und ihre Griffe und ihr Gezerre wurden immer wilder und hektischer. Aber was auch immer sie versuchte, es tat sich nichts. Irgendwann waren die Schmerzen so stark, die Situation so unmöglich und die Peinlichkeit groß, dass ich hemmungslos anfangen musste, zu weinen. Wutentbrannt ließ sie von mir ab, beschimpfte mich, dass ich es niemals bringen würde, und ließ mich alleine auf dem Klo zurück.

Ich war so durcheinander, weil ich dachte, ich hätte einen Fehler gemacht, dass ich erst ganz zum Schluss, schon im Hafen, das Klo verließ. Meinen Eltern sagte ich, ich hätte Bauchschmerzen gehabt und mir ginge es nicht gut. Was ja gewissermaßen auch stimmte. Noch tage danach hatte ich starke Schmerzen an Eiern und Pimmel und konnte nicht auf dem Bauch liegen. Die Angst vorm Versagen hat mich dermaßen traumatisiert, dass ich erst mit 17 und einer ganz lieben Freundin meine weiteren sexuellen Erfahrungen gemacht habe. Alle meine Kumpels waren zu dem Zeitpunkt natürlich schön viele Jahre "richtige Männer." Jetzt bin ich 28 Jahre alt und ich behaupte, ich bin, was das Thema Sex angeht, klar vor. Zweimal, in den letzten Jahren, haben wir bis jetzt über dieses Abenteuer gesprochen und beide Male meinte sie, dass ich wohl einfach noch nicht reif gewesen sei und sie für mich hoffe, dass es mit meiner Manneskraft inzwischen deutlich besser klappen würde. Beide Male griff sie mir, während sie das sagte, zwischen die Beine und lächelte mich beleidigend an. Sie ist immer noch genau gleich fies und ätzend. Und deshalb spiele ich immer, wenn ich solo bin (was momentan der Fall ist), mit dem Gedanken, meiner Cousine zu zeigen, wo mein Hammer hängt, ihr zu zeigen, wie es um mich bestellt ist und sie für meine Schmerzen von damals zu bestrafen. Ich stelle mir dann vor, wie ich sie gnadenlos von hinten nehme und sie dabei anschreie: "Los, Du Schlampe, lass dich ficken! Ich ficke dir das Gehirn raus!" Das sind unglaublich wohltuende Vorstellungen. Das zu meiner Beichte. Ich hätte unreifes Gedankengut in mir, glaubt Ihr? Vielleicht. Kann schon sein. Ich glaube aber viel eher, dass ich immer noch total traumatisiert bin und durch das Flachlegen meiner Cousine (dieser kleinen, durchtriebenen Schlampe) von diesem Trauma geheilt werde. Wenn es so nicht klappt, kann ich immer noch zum Therapeuten gehen.

Beichthaus.com Beichte #00024667 vom 05.09.2008 um 11:38:40 Uhr (57 Kommentare).

Gebeichtet von priston
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