Hässliche Weihnachtsgeschenke meiner Eltern

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Engherzigkeit Familie Weihnachten Zuhause Schwabenland

Meine Eltern fragen mich jedes Jahr zum Geburtstag und Weihnachten, was ich mir wünsche. Weil ich längst aufgegeben habe, ihnen zu erklären, dass ich mir nichts wünsche, antworte ich nur noch mit: "Bitte nichts zum Anziehen!" Leider bekomme ich trotzdem, seit ich denken kann, immer Klamotten geschenkt. Meine Mutter hat allerdings überhaupt keinen Geschmack und weiß angeblich immer, was morgen schon wieder In sein wird. Dieses Jahr habe ich eine goldene Daunenjacke bekommen, die von oben bis unten so extrem mit Glitzer überzogen ist, dass man nirgendwo hingehen kann, ohne eine Spur zu hinterlassen. Dazu gab es einen schwarzen XXL-Pullover mit 80er-Style Schulterpolster und gelben Palmen darauf. Ich habe es immer so gehalten, dass ich die Sachen nur trage, wenn ich meine Eltern sehe, damit sie sich freuen. Ich habe einmal vor Jahren zu meiner Mutter gesagt, dass mir das Geschenk nicht gefällt. Daraufhin ist sie erst total ausgeflippt, dass ich undankbar und langweilig wäre und danach war sie so eingeschnappt, dass Heiligabend nur Totenstille herrschte. Deswegen sage ich nur noch: "Boah, sind die Sachen schön. Das wollte ich schon immer mal haben blablabla." Jeder sagt mir, dass die Klamotten von meinen Eltern extrem hässlich sind und meine Kollegen bekommen teilweise minutenlange Lachflashs. Deswegen beichte ich, dass ich alle Geschenke meiner Eltern bei Ebay versteigert habe und mir von dem Geld wahrscheinlich eine Kaffeemaschine kaufen werde.

Beichthaus.com Beichte #00030671 vom 11.01.2013 um 11:26:38 Uhr in Zuhause Schwabenland (19 Kommentare).

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Seriöse Broker und Headbanger

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Falschheit Gesellschaft Musik

Ich (m/30) und meine Frau arbeiten beide bei einer sehr bekannten Schweizer Großbank als Broker und verdienen deshalb auch sehr viel Geld. Wir gehören somit der "oberen Gesellschaftsschicht" an. Mir missfällt dieser Gedanke aber sehr. Nach außen hin geben wir uns als seriöse Geschäftsleute, jedoch fahren wir jedes Jahr auf diverse Metalfestivals, da wir sehr gerne Metal hören und benehmen uns dort wie die letzten Vollidioten. Wir saufen, headbangen und gehen richtig ab. Letztens haben wir der Organisation eines sehr großen Festivals anonym eine hohe Summe Geld gespendet, weil wir dies unterstützen. Meine Beichte ist daher einfach, dass wir uns auf den Festivals nicht so verhalten, wie man es von Geschäftsleuten erwarten würde.

Beichthaus.com Beichte #00030669 vom 11.01.2013 um 00:20:14 Uhr (42 Kommentare).

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Alle hassen meine Schwiegermutter

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Hass Verzweiflung Familie Itzehoe

Ich wünsche meiner Schwiegermutter den Tod. Ich bin kein junges Ding mehr, nein, ich bin seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie erträgt es einfach nicht, dass mein Mann, also ihr Sohn und ich, glücklich sind, weil sie nie glücklich war. Sie mäkelt an allem herum […]
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Beichthaus.com Beichte #00030668 vom 10.01.2013 um 21:47:58 Uhr in Itzehoe (26 Kommentare).

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Bekanntheit durch Trompetengeräusche

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Peinlichkeit Verzweiflung Studentenleben

Vielleicht sollte ich zuerst erwähnen, dass ich Statistik im (hoffentlich) letzten Semester studiere. Dabei muss ich mich ja wohl kaum über Anzahl und Aussehen meiner weiblichen Kommilitonen äußern - obwohl sie wirklich nett sind! Auf jeden Fall war ich unsere Fakultäts-Bibliothek mit einem Männeranteil von 68 Prozent satt und entschloss mich, alleine in die juristische Bibliothek der Uni zu gehen. Von den dort anwesenden Frauen wird man beim besten Willen nicht enttäuscht, man könnte diese Bibliothek schon fast als Catwalk bezeichnen. An diesem Tag hatte ich allerdings das Problem, dass ich am Mittag ein teuflisches Gemisch verzehrt hatte, das mich nun äußerst dringend in Richtung Toilette zwang. Zuvor muss ich aber noch etwas über die Architektur der Bibliothek sagen: Die Bibliothek ist eigentlich ein ziemlich langer Gang/Schlauch mit vier Sitzreihen, bestehend aus je einem Zweierpult. Die Pulte zeigen alle nach vorne zum Eingang und zwischen diesen verläuft halt immer ein schmaler Durchgang. Am Ende des Gangs geht es rechts zur Damen-, und links zur Herrentoilette. Ich ging also den Gang nach hinten zum Klo und versicherte mich, dass da niemand, außer mir, drin war. Einmal auf der Schüssel abgesessen, konnte ich meine heftigen Trompetengeräusche nicht zurückhalten: Die Sitzung mutierte mehr oder weniger zu einer langen, unkontrollierbaren und geräuschvollen Gasabgabe. Als ich nach einer Weile zum Klopapier griff, ging die Türe auf und ich dachte noch so: "Zum Glück kommt erst jetzt jemand rein!" Dann aber machte dieser Typ mit seinem Mund laute Furzgeräusche und verschwand direkt wieder in die Bibliothek. "Oh mein Gott!", dachte ich mir und machte mich, in der Gewissheit, dass meine Geräusche wohl wirklich sehr laut waren, auf das Schlimmste gefasst. Ich ging also so leise wie nur möglich den Gang entlang, erntete aber dennoch von allen Seiten her verdächtig viele Blicke und hier und da ein auch ein Schmunzeln oder sogar verhaltenes Lachen. Mit völlig rotem Kopf kam ich in der dritten Reihe an, in der ich bis dahin saß, packte meine Bücher ein und verschwand schnellstmöglich, auf Nimmerwiedersehen, aus dieser Bibliothek.


Als ich nun letztens auf einer Studentenparty versuchte, eine hübsche Studentin anzumachen, sagte diese nur: "Hey, bist du nicht der Klo-Junge aus der Bibliothek?" Sie drehte sich postwendend zu ihren Freunden um, zeigte auf mich und alle lachten hysterisch. Ein Junge aus der Gruppe wollte sogar ein Foto mit mir machen, gab sein Handy einer Kollegin und versuchte, mich zu umarmen. Das Foto konnte ich noch so mit Herumfuchteln vermeiden - mein Abend war trotzdem gelaufen. Nun überlege ich mir ernsthaft, mein Master-Studium im Ausland zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00030665 vom 10.01.2013 um 17:15:39 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbst gemachtes Geschenk zu Ramadan

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Diebstahl Engherzigkeit Familie Geld Berlin

Ich (m/18) bin Deutscher mit Migrationshintergrund. In den vergangenen Jahren meiner Kindheit habe ich nie wirklich was zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen und auch so gut wie nie etwas zu Ramadan, obwohl wir in der Familie gläubig sind. Meine Freunde aus den ebenfalls gläubigen Kreisen haben immer sehr viel Geld zu Ramadan bekommen; ich hingegen gerade mal zehn Euro von meinem Vater. Großartigen Besuch hatten wir auch nicht wirklich. Wir sind an besagten Tagen ab und zu mal zu einer Familie gefahren und haben dann dort den Abend verbracht. Von meinen Verwandten habe ich auch nie Geld bekommen. Ich weiß, das klingt sehr egoistisch und man könnte daran denken, dass es Menschen gibt, die nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Dennoch wurmte mich das immer. Nun zu meiner Beichte: In den vergangenen Jahren habe ich meinem Vater bestimmt schon über 5000 Euro geklaut. Immer, wenn ich nichts bekommen habe, beruhigte ich mich während der Tat selbst mit Gedanken wie "ja, egal, immerhin hast du ja nun Geld." Das Stehlen fiel auch nie wirklich auf, da ich es immer so im Laufe der Zeit genommen habe. Heute tue ich es sogar immer noch, aber ich brauche nun mal das Geld. Arbeiten kann ich auch nicht aus verschiedenen Gründen. Es tut mir auch wirklich leid, da mein Vater das Geld natürlich selbst braucht, aber ich kenne keine andere Alternative und schwarz arbeiten kann ich ja auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030664 vom 10.01.2013 um 16:54:53 Uhr in Berlin (Köpenicker Straße) (24 Kommentare).

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