Die Farmville WG

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Rache Diebstahl WG Games

Die Farmville WG
Mein Mitbewohner meint, es ist cool, seinen Alarm auf fünf Uhr morgens zu stellen, nur um bei dem verdammten Farmville seine Ernte reinzubringen. Nach wochenlangem Terror finde ich es nun cool, sein teures Premium Duschgel und die Bodylotion zu benutzen.

Beichthaus.com Beichte #00030909 vom 20.03.2013 um 20:49:44 Uhr (10 Kommentare).

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Kostenlos Mittagessen

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Diebstahl Zivi & Bund

Kostenlos Mittagessen
Ich leistete meinen Zivildienst vor über 20 Jahren in einer Begegnungsstätte für Senioren ab. Mit meinem Kollegen musste ich jeden zweiten Tag auch den nachmittäglichen Kaffee- und Kuchenverkauf abwickeln. An den anderen Tagen kümmerten sich ehrenamtlich arbeitende Senioren darum. In ein Büchlein wurde nach Beendigung des Verkaufs immer der aktuelle Kassenstand eingetragen, und die Differenz (Einnahmen) in eine extra Spalte. Da man als Zivi über ein eher bescheidenes Einkommen verfügt und wir zwei auch nicht gerade unter übertriebenen Skrupeln litten, war schnell die Idee geboren, das Geld für das morgige Mittagessen aus der Kaffeekasse vor der Abrechnung verschwinden zu lassen. Das klappte hervorragend und wir konnten praktisch auch nicht erwischt werden, es stand ja niemand neben uns und zählte die verkauften Sachen mit. Nach einigen Wochen überkam mich dann aber doch die Angst, dass es auffallen könnte, wenn jeden zweiten Tag auf unerklärliche Weise nur 20 bis 30 DM anstatt 30 bis 45 DM Einnahmen generiert wurden. Ich verglich die Tageseinnahmen in dem Büchlein und stellte erstaunt fest, dass die Einnahmen an den jeweils anderen Tagen mit unseren ziemlich identisch waren. In der Zeit, in der wir noch nicht beschissen haben, waren die unsrigen immer deutlich höher. Das konnte nur bedeuten, dass die anderen Mitarbeiter ihr Taschengeld ebenfalls aus der Kaffekasse aufbesserten, und das wahrscheinlich schon seit Jahren. Wir machten also bis zum Ende unserer Dienstzeit so weiter und ließen uns die kostenlosen Mittagessen ohne schlechtes Gewissen schmecken.

Beichthaus.com Beichte #00030869 vom 11.03.2013 um 16:11:54 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Vorteile des nervenden Freundes

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Diebstahl Morallosigkeit Last Night

Ich (m) habe einen leicht beschränkten Kumpel. Charakterlich ist er eigentlich in Ordnung, er ist auch nicht dumm, nur sozial gesehen ist er seltsam. Der einzige Grund, warum ich und mein bester Freund mit ihm befreundet sind, ist die Tatsache, dass er lange Zeit einer der zwei Gleichaltrigen in unserem Viertel war und auch lange mit uns in die selbe Klasse ging. Mittlerweile nervt er aber nur noch. Er ist ein halbes Jahr älter als wir zwei, geistig aber mindestens drei Jahre hinterher. Dauernd erzählt er irgendwelche saulangen, sauunlustigen Geschichten ohne nennenswerte Pointe aus seinem Schulleben, die erst dann ansatzweise witzig wären, wenn man dabei gewesen wäre. Mein bester Freund tut ihm noch den Gefallen, gezwungen drüber zu lachen, mittlerweile ist selbst das mir aber zu blöd. Neulich hingen er und ein Kumpel von ihm wie Kletten an mir und meinen Freunden, weil sie nicht gecheckt haben, dass wir sie nicht dabei haben wollten. Allerdings haben wir einen Weg gefunden, uns doch an ihm zu erfreuen.

Über die Jahre haben wir uns zig CDs und Spiele von ihm "geliehen", ohne dass er sie je wiedersah, aber das Beste kam erst. Die Eltern des besagten Kumpels leben getrennt, wir waren relativ oft bei seinem Vater, zu dessen Haus er einen Zweitschlüssel nutzen kann. Wir wissen leider, wo dieser Zweitschlüssel versteckt liegt, und wir wussten auch, dass im Keller des Hauses massig Spirituosen lagern. Altersgemäß sind wir ziemlich scharf drauf gewesen. Eines Abends war es dann soweit: Angetrunken ließen wir alle Hemmungen und Bedenken fallen, klingelten Sturm an der Haustür, und als niemand öffnete (der Vater des Jungen ist meist auf Geschäftsreisen oder bei seiner Freundin), holten wir den Schlüssel und schnappten uns aus den Kellervorräten eine sündhaft teure Flasche Rum. Natürlich blieb es nicht dabei, und wir statteten dem Haus noch mehrmals einen Besuch ab. Wir überlegten auch, ob wir dort nicht mit unseren Freundinnen Sex haben könnten, wenn der Hausherr mal wieder nicht da ist. Auch an dort rumliegenden Zigarettenschachteln hat mein Freund sich vergriffen. Ich beichte also, dass wir einen alten Freund von uns aufs Übelste verarschen und sogar kriminell geworden sind.

Beichthaus.com Beichte #00030867 vom 10.03.2013 um 21:31:28 Uhr (18 Kommentare).

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Erst der Spaß, dann das Essen

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Diebstahl Maßlosigkeit Sex Ernährung Last Night Nürnberg

Mittlerweile dürfte sich das Ganze nahezu 15 Jahre hin und wieder abspielen. Ich bin mit meinen 34 Jahren und als Mann immer wieder im Bereich der Eroberung des weiblichen Geschlechts recht aktiv und auch erfolgreich gewesen. Hin und wieder haben sich zwischen die […]
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Beichthaus.com Beichte #00030865 vom 09.03.2013 um 19:12:18 Uhr in Nürnberg (Altstadt) (42 Kommentare).

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Das letzte Geld vom Vater

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Diebstahl Morallosigkeit Habgier Familie Berlin

Meine (m/29) Eltern haben sich vor ein paar Jahren getrennt, ich hatte nie wirklich guten Kontakt zu meinem Vater. Als wir dann auszogen, entwickelte ich noch mehr Hass auf ihn. Er hat eine sehr gute Position in einer Automobilfabrik, dort wollte ich auch damals meine Ausbildung anfangen, was allerdings scheiterte. Die Absage war unterzeichnet von meinem Vater. Alles in allem ist der Kontakt dann auch abgebrochen. Meine Mutter hat ihn angezeigt wegen dem Unterhalt, weil er nicht gezahlt hat, war aber trotzdem noch so fair, nur das Geld anzunehmen, das uns, mir und meinem Bruder, zusteht. Ihren Anteil hat sie immer wieder zurück überwiesen. Irgendwann kam die Zeit, in der er gar nichts mehr zahlte, und meiner Mutter war das relativ egal. Sie sagte immer, dass wir alles haben, was wir brauchen. Ich allerdings war so stinksauer, dass ich einen echt ekligen Plan fasste. Ich wusste durch Bekannte und Freunde, wo mein Vater immer abhing: meistens in einer Kneipe oder in einem bestimmten Imbiss. Also ging ich regelmäßig dorthin. Offiziell wollte ich dort essen, aber eigentlich legte ich es auf eine Konfrontation mit ihm an. Nach einer kurzen Zeit trafen wir uns dann auch "zufällig". Ich redete mit ihm und tat so, als ob alles ganz normal sei. Tage/Wochen vergingen, bis ich dann bei ihm zu Hause war. Ich wartete auf den Moment, dass er auf die Toilette ging, rannte dann schnell zum Flur, wo er seit Jahren sein Portemonnaie deponiert und zog seine Bankkarte heraus. Die PIN Nummer hatte ich schon einige Male gesehen.


An dem Abend ging ich zu einem Freund, der Programmierer von Beruf ist, und wir kopierten die Bankkarte. Am nächsten Morgen ging ich wieder zu meinem Vater und sagte ihm, ich hätte etwas vergessen und ging ins Wohnzimmer. Ich tat so, als ob ich mein Handy verloren hätte und zog es dann vorführend zwischen den Kissen hervor. Im Flur steckte ich schnell noch die Bankkarte zurück ins Portemonnaie. Zur Sommersaison flog er endlich in den Urlaub. Und ich hatte freie Bahn. Ich ging halbmaskiert zum Bankautomaten und hob 2000 Euro ab. Mehr ging leider nicht. Am nächsten Tag tat ich das Gleiche nochmal, am dritten ebenso, am vierten Tag konnte ich dann nur noch 600 Euro abheben. So hatte ich innerhalb von vier Tagen 6600 Euro. Mit dem Geld habe ich meiner Mutter ein Bett (vorher schlief sie immer auf der Couch, und es tat mir immer so leid) und einen großen weißen Kleiderschrank gekauft, fürs Wohnzimmer eine neue Couchgarnitur. Und für den Rest des Geldes kleine Deko Artikel. Meine Mutter wunderte sich, woher das Geld kam. Ich erzählte ihr eine Menge Lügen darüber. Mein Vater weiß, dass ich es war, kann es aber nicht beweisen. Ich bereue es, meiner Mutter so viele Lügen erzählt zu haben, denn sie hat es wirklich nicht verdient, angelogen zu werden. Es tut mir auch leid, dass ich meinen Vater beraubt habe, aber zu dem Zeitpunkt dachte ich, es geschieht ihm recht. Seit der Aktion bin ich ehrlicher geworden. Allein, wenn ich Geld auf der Straße finde, gebe ich es dem ersten Bettler oder Musiker, den ich sehe und der es nötig hat. Aber an so etwas werde ich mich nie wieder heranwagen, es ist echt abscheulich!

Beichthaus.com Beichte #00030863 vom 09.03.2013 um 11:44:18 Uhr in Berlin (Bergmannstraße) (12 Kommentare).

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