Tankstellen Alltag

30

Hass Zorn Arbeit Shopping Pfungstadt

Ich (m/24) jobbe neben meinem Studium an einer Tanke. Mit der Zeit lernt man da so seine speziellen Kunden lieben und hassen. Bei mir baut sich gegen bestimmte Personengruppen ein immer größer werdendes Gefühl auf, dass sich als eine Mischung aus Hass und Fremdschämen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00028445 vom 29.12.2010 um 01:40:29 Uhr in Pfungstadt (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Geheimtipp unter Freunden

49

anhören

Dummheit Verschwendung Habgier Waghalsigkeit Geld Berlin

Ich (m/22) habe, nach dem Tipp eines guten Freundes, der bei einer bekannten Bank arbeitet, mein ganzes Geld verloren. Er riet mir an, als Geheimtipp unter Freunden sozusagen, mein ganzes Geld in polnische Zloty zu wechseln, da der Euro seiner Meinung nach nicht mehr lange existiert. So investierte ich vor zwei Jahren mein Geld in Zloty. Ich holte das Geld (umgerechnet circa 15.000 Euro) in bar ab, und nun, da der Zloty nicht mehr so viel Wert ist, tauschte ich es nach einem Jahr wieder mit Verlust zurück. Der Kollege von der Bank tröstete mich und riet mir, diesmal einen riskanten Optionsschein zu kaufen, um das Geld wieder reinzuholen. Diesmal auf den US-Dollar. Nun bin ich völlig pleite. Die Bank besuche ich zur Zeit nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00028304 vom 17.11.2010 um 12:34:27 Uhr in Berlin (49 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Misslungene Hilfe

47

anhören

Falschheit Falschheit Selbstverletzung Verzweiflung WG

Hiermit möchte ich (m/27) etwas beichten, dass mich schon seit Monaten sehr belastet und mich in eine tiefe Depression gestürzt hat. Ich war bis vor 2 Monaten noch mit meiner Freundin zusammen, die ich sehr gern mochte, die jedoch letztendlich in gewisser Weise der Auslöser des Ganzen war. Alles begann vor 8 Monaten. Ich hatte einen Mitbewohner, der aus Mangel an Frauen derart depressiv wurde und immer mehr einen Frauenhass entwickelte und das wiederum die Sache nur weiter erschwerte, und somit in einen Strudel aus Nichts führte. Er war mit 26 noch Jungfrau und hatte erst eine positive Erfahrung mit einer Frau gesammelt. Er war derart entschlossen, Selbstmord zu begehen, dass ich mich in meiner Pflicht sah etwas dagegen zu unternehmen! Wenn jemand Dir genaustens seinen Selbstmord beschreibt, wie er E605 einwerfen will und dann von einer 50m hohen Brücke springen möchte, um die Wahrscheinlichkeit des Todes auf quasi 100% zu erhöhen, dann weißt Du, dass Du nicht in irgendeinem Film bist. Ich beschloss ihn auf einer Datingseite anzumelden und gar nicht erst seine Depression und seine Hoffnungslosigkeit zu verschleiern, sondern genau damit auf die Frauenwelt zuzugehen. Ich wollte nicht nur den Erstkontakt herstellen, sondern auch die Kommunikation übernehmen, um eine Frau schon soweit zu bekommen, dass sie ihm wenigstens eine ernste Chance gibt, und nicht schon nach 5 Minuten ihn zum netten Kumpel degradiert. Das Problem war nicht, dass er so scheiße aussah (er sah eigentlich ok aus), sondern, dass er viel zu nett war und ein Sonderling, aber wie gesagt ein sehr liebenswürdiger, der Geschichten unglaublich gut erzählen konnte und aufgrund dessen oft Mittelpunkt von Hauspartys war. Ich wusste, dass nur sehr wenige Frauen auf so ein negatives Profil ansprechen würden, und dass ich nicht ewig Zeit hatte. Es hat "ihn" auch eine angeschrieben, die offensichtlich an einem Helfersyndrom oder Ähnlichem litt. Wir schrieben uns dann immer öfter. Ich hatte ihm bis dahin nichts erzählt und auf seine Anfragen hab ich ihn bewusst belogen, da ich ihm die Überraschung seines Lebens bereiten wollte.

Das ging dann eine Woche so, in der wir uns recht intensiv schrieben. Aus meinen anfänglichen Antworten, die noch auf einen Freund gemünzt waren, wurden immer mehr Antworten, die ganz klar mich beschrieben. Womit ich allerdings überhaupt nicht rechnete, waren die Gefühle, die plötzlich bei mir entstanden. Als ich dann realisierte, in welcher Zwickmühle ich stand, bekam ich ein richtig schlechtes Gewissen. Ich hab damit allerdings nicht aufgehört und nach einer weiteren Woche traf ich sie dann tatsächlich und da sah ich keine Möglichkeit aus der Sache raus zu kommen. Ich verliebte mich in sie und wir kamen zusammen. Ich konnte das alles geheim halten und er bekam nichts davon mit. Einen Monat später verwirklichte er genau das, was er mir so detailliert beschrieben hatte. Von da an ging es mit der Beziehung schlagartig bergab und ich trennte mich eine Woche später von ihr. Das Resultat sind zwei unglückliche Menschen und ein Toter, der womöglich glücklich sein könnte. Das habe ich bisher noch Niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028262 vom 04.11.2010 um 01:01:57 Uhr (47 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Super Soaker

23

anhören

Neugier Selbstverletzung Dummheit Kinder

Super Soaker
Im Grunde genommen, hatte ich mich schon sehr lange gefragt, warum es eigentlich BLASEN heißt, was die Frau bei dem Mann da unten macht. Ich kannte es natürlich nur aus Filmen oder Witzen und habe auch immer Lautstark mitgelacht, ohne jedoch nur den blassesten Schimmer dessen zu haben, was es denn nun bedeutet. Wie sollte ich auch? Ich war circa 10 oder 11 Jahre alt. Eines Sonntagsnachmittags als meine Eltern also spazieren gegangen sind wollte ich es wissen und habe meine Super Soaker rausgeholt. Sie hatte zwei parallele Tanks und eine Druckanzeige sowie auch zwei parallele Strahlen und war super effektiv. Ich habe sie so lange aufgepumpt, bis die Anzeige im roten Druckbereich war. Ich näherte mich also dem Geheimnis zunehmend und setzte sie an meinem kleinen Pillemann an, um endlich zu erfahren, was BLASEN denn nun ist. Es hat etwas geknallt und ich habe sie sofort fallen gelassen, weil es so weh getan hat. Die Luft war in mich reingeströmt und hat unglaublich weh getan. Vor Panik bin ich direkt auf die Toilette, um zu gucken, ob nach alles geht. Aber es ging nix, es kam einfach kein Pipi raus. Aber es machte ganz komische Geräusche wenn ich gedrückt habe, wie eine Heizung, wenn sie Luft im System hat (ist ja auch so ähnlich). Zusätzlich war mein Ding zusammengeschrumpft und etwas verbogen in der Mitte. Absolut kein Scherz. Ich hatte damals so eine Panik, dass er mir gleich abfällt, aber mich nicht getraut, Hilfe zu holen. Nach zwei Tagen wurde es besser und das Pipi machen tat nicht mehr weh. Aber ein paar Jahre später, als ich meine erste Freundin hatte und sie ihr-wisst-schon-was bei mir gemacht hat, habe ich wieder eine Megapanik bekommen, ist aber gut gegangen. Der Vorfall hat sich nie wiederholt. Zum Glück!

Beichthaus.com Beichte #00028119 vom 05.09.2010 um 00:56:54 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Mein Nachhilfe-Lehrer

17

anhören

Ignoranz Boshaftigkeit

Ich war 13 Jahre alt, Gymnasiastin und benötigte dringend Nachhilfe in Mathematik. Ein netter Nachbar, der mich bereits im Säuglingsalter kannte, pensioniert und früherer Polizeibeamter war, erklärte sich gerne bereit, mir 2 Mal pro Woche Nachhilfe zu geben. Mir machte das Lernen anfangs sehr viel Spaß und meine Noten verbesserten sich zusehends.

Ich kann es nicht mehr genau sagen, wann es anfing, dass ich mich in seiner Gegenwart unwohl und gehemmt fühlte. Saß ich zu Anfang noch neben ihm auf unserer Eckbank, verlangte er nach einer gewissen Zeit, mich auf seinen Schoß zu setzen, was ich widerwillig tat. Während er mich weiterhin unterrichtete, streichelte er mich immer wieder an den Beinen, Oberschenkeln oder Armen. Es kam auch vor, dass er mich von hinten umarmte und an sich zog. Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich ihn jemals darum gebeten habe, diese Annäherungen bzw. sexuellen Belästigungen, wie ich sie heute nennen würde, zu unterlassen. Vermutlich nicht. Obwohl ich sehr wohl in der Lage war, sein Verhalten mir gegenüber als nicht normal zu bezeichnen, so war ich doch durch die Situation eingeschüchtert.

Er machte einen relativ gepflegten Eindruck. An seinen Körpergeruch, der sich aus abgestandenem Eau de Cologne und ungelüfteter Kleidung zusammensetzte, werde ich mich jedoch mein Leben lang erinnern.

Da meine Mutter während meinen Nachhilfestunden nicht ins Zimmer kam, konnte er sicher sein, dass ihn niemand bei seinen Spielchen ertappte. Meine Eltern hätten die Situation sicherlich gleich erkannt, ihn zur Rede gestellt und entsprechend gehandelt. Aus Scham und Peinlichkeit meinen Eltern gegenüber habe ich geschwiegen. Aber auch, weil man mir auf nette aber eindringliche Art zu verstehen gegeben hat, nicht über unser kleines Geheimnis zu sprechen. Sonst...

Ich hatte Angst. Eine Angst, die ich jetzt als Erwachsene nicht mehr in der Lage bin zu beschreiben, was vielleicht auch gut so ist, denn diese Angst hätte sicherlich mein Leben bis zu einem gewissen Grad geprägt, sicherlich nicht zum Positiven. Die Angst, die ich als Kind empfand, hat sich über die vielen Jahre hinweg in Ekel und abgrundtiefe Verachtung für diesen Mann, der schon vor vielen Jahren gestorben ist, gewandelt. Und Gott sei Dank haben sich meine Schulnoten damals so gebessert, dass ich keine Nachhilfe mehr brauchte. Wie weit wäre dieser Mensch wohl gegangen?

Beichthaus.com Beichte #00028049 vom 10.08.2010 um 18:17:14 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000