Fett und beliebt

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Neid Eifersucht Ungerechtigkeit Zorn Geld Bielefeld

Einer meiner Freunde ist fett und äußerst ungepflegt. Dennoch hat er ständig eine mega geile Mieze am Start und wenn ich diese Vögelgeschichten nicht schon gesehen hätte, würde ich sie nicht glauben. Und was ist sein Geheimnis? Er hat ein Porsche Cabriolet, eine schöne S-Klasse und fett Kohle. Wie er sagt, muss er nur bei einer der Kneipen oder Discos der Stadt anhalten, die Tür öffnen, und schon steigen sie reihenweise ein. Jetzt könnte man meinen, das seien ausschließlich billige doofe Tussen. Aber oh nein, manche sind sehr gebildet, sehr hübsch, haben einen guten Job oder sind erfolgreich selbständig. Ich könnte gerade kotzen. Aber irgendwie finde ich das seltsam, nahezu unfassbar. Aber mein Trost ist der, dass seine Liebeleien nicht lange anhalten. Ich dagegen fahre ein Uralt-mega-hässliches-Auto, bin glücklich verheiratet und habe zwei super Kinder. Offensichtlich habe ich wohl die fast einzige Frau in Deutschland erwischt, die noch normal ist.

Beichthaus.com Beichte #00029072 vom 21.06.2011 um 20:28:24 Uhr in 33609 Bielefeld (Seidenstickerstraße) (30 Kommentare).

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Feuer und Flamme

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Dummheit Vandalismus Manie Kinder

Es war im Jahre 1995. Ich war damals 12 Jahre alt und fuhr nach der Schule mit zu meinem Freund. Wir hatten vor uns die freie Zeit mit Schabernack zu vertreiben. Wir wussten auch schon wie. Da wir beide der Faszination des Feuers erlegen waren, hatten wir vor, nach dem Mittagessen in den Wald zu gehen und ein kleines Feuerchen zu errichten. Nach dem sich mein Kumpel die Streichhölzer von seiner Mutter gemoppst hatte, konnte es auch schon losgehen. Kurz bevor wir aus dem Haus gingen, fiel mir auf, dass in einem Regal eine Flasche Spiritus stand. Ich sagte zu meinem Kumpel, dass wir die Flasche doch mitnehmen sollten, da wir das Feuer mit der Flasche Spiritus schneller aufpeitschen könnten. Er wusste damals noch nicht was Spiritus ist, aber er vertraute mir und ehe ich mich versah verschwand die Flasche auch schon in seiner Jacke.


Hinter dem Haus stand ein Gewächshaus, was jedoch völlig verkommen war. Wir beschlossen das Feuer dort zu entfachen. Die Spiritusflasche stellten wir in das Gewächshaus ohne sie zu benutzen. Wir fingen an das Feuer zu legen und schmissen nach und nach immer mehr trockene kleine Holzstücke die im Gewächshaus lagen auf das Feuer. Auf einmal ging alles ganz schnell. Das Feuer wurde immer höher und wir konnten es nicht mehr kontrollieren. Das Gewächshaus stand plötzlich bis zum Dach in Flammen. Wir standen nur da und konnten es nicht fassen. Wir waren uns einig, dass wir besser abhauen sollten, damit keiner sieht, dass wir das Feuer gelegt haben. Wir liefen über eine Wiese davon und nach etwa 20 Sekunden gab es im Gewächshaus eine gewaltige Explosion. Ja genau, die Spiritusflasche ist explodiert. In der ganzen Hektik hatten wir vergessen die Flasche mitzunehmen. Wir waren nur knapp einem sehr schmerzhaften Tot entronnen oder bestenfalls mit schlimmen Verbrennungen, wären wir nicht abgehauen. Wir konnten auch schon die Feuerwehrsirene hören als wir nach einem etwas größeren Umweg wieder das Haus erreichten. Wir sahen wie die Feuerwehr das Feuer löschte. Wir taten so, als wüssten wir von nichts und gingen in das Zimmer meines Freundes. Wir holten die Schulbücher aus unseren Ranzen und taten so als würden wir Hausaufgaben machen. Nach einiger Zeit kam die Mutter meines Freundes in das Zimmer und fragte uns, ob wir das Feuer gelegt hätten. Wir stritten alles ab und sagten das wir auf dem Sportplatz gewesen wären. Seine Mutter sagte dann, das eine Klassenkameradin uns auf der Wiese hat weglaufen sehen. Darauf hin gab mein Kumpel zu, das wir es gewesen waren. Im selben Moment schallerte sie ihm eine und sie fragte, wo die Spiritusflasche sei, die im Regal stand. Wir sagten ihr was damit passiert ist. Anschließend rief sie meine Mutter an, damit sie mich abholte. Mein Kumpel fing an zu jammern und hatte Angst, dass seine Eltern ihn ins Heim stecken würden, da er sich schon einige Eskapaden geleistet hatte. Seine Mutter erzählte es alles meiner Mutter und abends konnte ich mir dann von meinen Eltern anhören, dass dies wohl nur der Anfang einer kriminellen Karriere sei. Insgeheim waren Sie jedoch froh, dass ich noch lebte, da sie auch wussten, was mit der Spiritusflasche passiert ist. Am nächsten Tag war diese Angelegenheit natürlich auch Gesprächsthema Nummer eins in der Schulklasse, zumal die Klassenkameradin, die uns verriet auch schon alles rumgetratscht hat. Die Sache verbreitete sich in der ganzen Schule wie ein Lauffeuer. Irgendjemand streute dann das Gerücht, wir hätten versucht das Feuer mit Spiritus zu löschen. Damit wurden wir noch Jahre später verarscht.


Eine Woche später mussten mein Kumpel und ich die Überreste des Gewächshauses beseitigen. Das taten wir etwa 10 Minuten lang ehe uns der Gedanke mit der Explosion der Spiritusflasche nicht mehr losließ. Wir fanden es faszinierend, dass man auf so einfache Weise etwas in die Luft jagen konnte. Ich hatte Feuerzeuge von zu Hause mitgebracht und wir gingen in den Supermarkt um uns Haarspray zu besorgen. Mit dem Haarspray und dem Feuer aus dem Feuerzeug, hatten wir so eine Art "kleinen Flammenwerfer". Wir gingen damit in den Wald und fackelten ein wenig damit herum. Nach einiger Zeit hatten wir wieder Lunte gerochen und wir wollten mehr. Wir gingen in den Keller in dem Haus seiner Eltern und hofften dort eine Flasche Spiritus zu finden. Wir fanden jedoch was besseres: Einen Kanister mit Benzin. Mein Kumpel holte aus der Küche eine leere Plastikflasche und wir machten die Flasche voll mit Benzin. Wir packten die Plastikflasche mit dem Benzin zusammen mit alten Zeitungen in eine Tasche und gingen damit in den Wald. Wir gingen tief in den Wald hinein und sahen plötzlich an einem kleinen See ein altes und verkommenes Dixi-Klo. Wir wollten das Klo mit Hilfe der Flasche Benzin in die Luft jagen. Wir stellten die Flasche mit Benzin in das Klo hinein und umhüllten die Flasche mit dem Zeitungspapier bis das Papier etwa ein Meter hoch war. Anschließend zündeten wir den Zipfel an und machten uns schnell aus dem Staub, um Sicherheitsabstand zu bewahren. Nach kurzer Zeit explodierte die Flasche mit dem Benzin und das Dixi-Klo brannte lichterloh. Nach einiger Zeit nahmen wir uns schwere Stöcke aus dem Wald und stießen das ausgebrannte Dixi-Klo in den See, da wir befürchteten das Feuer könnte sich noch weiter ausbreiten. Wir hatten unser Werk vollbracht. Danach hatten wir genug vom Feuer machen und ließen ab sofort die Finger davon. Es war jedoch auch ein geiles Gefühl, weil es unser Geheimnis war und nie jemand etwas davon mitbekommen hat. Ich habe beschlossen doch keine kriminelle Karriere einzuschlagen und bin heute ein braver Büroangestellter.

Beichthaus.com Beichte #00028988 vom 01.06.2011 um 01:08:50 Uhr (21 Kommentare).

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Clubtomanie

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Diebstahl Trunksucht Last Night Berlin

Ich muss gestehen, dass ich immer wenn ich einiges getrunken habe, zum Kleptomanen werde. Bei mir zu hause stapeln sich die Handys, Kameras und Geldbeutel. Alles habe ich in Clubs oder Bars aus unbeobachteten Handtaschen geklaut. In diesen Momenten fühle ich mich immer wie ein Geheimagent, der unbedingt dieses oder jenes aus der Tasche entwenden muss, um die Welt zu retten. Ich benutze das Zeug nicht und verkaufe auch nichts. Die folgenden Tage hab ich immer ein furchtbar schlechtes Gewissen und bereue zutiefst, was ich getan habe. Am Schlimmsten ist der Gedanke daran, was die Leute danach für einen Aufwand haben, die Sachen zu ersetzen, zeitlich sowie finanziell. Ich bin froh, dass ich noch nie erwischt wurde, denn sonst würde ich wohl sofort meinen Job verlieren. Eigentlich seltsam, dass es so einfach ist in Clubs aus Handtaschen zu stehlen. Passt also gut auf euer Zeug auf!

Beichthaus.com Beichte #00028805 vom 07.04.2011 um 05:28:41 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Abitur oder Fachoberschule?

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Diebstahl Lügen Falschheit Falschheit Schule Fulda

Ich (m) habe einen 3 Jahre jüngeren Bruder, der auf dem Gymnasium war, aber am Ende der 10. Klasse beschließen wollte, auf eine Fachoberschule zu wechseln. Seine Noten ließen auf dem Gymnasium immer mehr zu wünschen übrig, weswegen er große Bedenken hatte, dass er das Abi überhaupt schaffen würde. Er wollte die Fachrichtung Gestaltung einschlagen, da er wirklich sehr gut zeichnen und malen kann und in dem Bereich auch später sein Geld verdienen wollte.
Meine Eltern stimmten dem Schulwechsel zwar zu, waren aber insgeheim absolut dagegen. Ich und meine ältere Schwester haben beide Abitur gemacht, deswegen wollten meine Eltern das auch für meinen Bruder, damit ihm später einmal alle Türen offen stehen. Man konnte auf ihn einreden wie man wollte, aber er wollte weiterhin auf diese Fachoberschule. Höchstens wenn die Schule ihn nicht annimmt, würde er weiter auf die gymnasiale Oberstufe gehen.
Schließlich bekam er die Einladung zu einem Einstellungstest und einem persönlichen Gespräch. Als dieser absolviert wurde, musste er nur noch auf eine Antwort der Schule per Post warten, die in den nächsten 2 Wochen eintreffen sollte. Als ich nach circa anderthalb Wochen an unseren Briefkasten ging, war dann tatsächlich ein Brief der Schule dabei. Da mein Bruder zu dem Zeitpunkt noch in der Schule war, habe ich aus Neugier den Brief einfach mal geöffnet – eine Zusage! Er solle sich nur innerhalb der nächsten 2 Wochen melden, ansonsten würde man die Stelle anderweitig vergeben. Ich zeigte den Brief meiner Mutter. Sie nahm ihn sofort an sich und vertraute mir an, dass sie den Brief vor meinem Bruder verstecken will, da es für ihn wirklich besser wäre, gymnasiales Abitur zu machen anstatt Fachhochschulreife. Ich fand es von ihr eigentlich nicht in Ordnung, konnte sie in der Hinsicht aber schon verstehen. Mein Vater, meine Schwester und erst recht mein Bruder sollten davon nichts wissen. Wenn ich den Brief nicht schon vorher im Briefkasten gesehen hätte, hätte sie mir wohl auch nichts gesagt.
Die nächsten Tage kam mein Bruder immer wieder mit Hoffnung auf Post von der Schule nach Hause, wir mussten ihn aber Tag für Tag enttäuschen. Wenige Tage vor Ablauf der 2 Wochen rief er dann letztendlich bei der Schule an, um zu fragen was denn nun Sache wäre und ab da war es mit dem Abitur gegessen. Die Frau am Telefon teilte ihm mit, dass der Brief für ihn schon längst rausgeschickt wurde und dass er auf der Schule aufgenommen wird. Die Frau ließ ihm einen weiteren Brief zukommen und spekulierte, dass der andere Brief womöglich in der Post verloren gegangen ist.
Er hat ab da schon einen gewissen Verdacht geschöpft, dass ich und/oder meine Eltern was damit zu tun haben können. Wir beteuerten aber nach wie vor unsere Unschuld. Am Ende hat er uns wohl oder übel geglaubt, da er uns ja auch nichts nachweisen konnte. Ich bin aber sicher, dass er nach wie vor skeptisch uns gegenüber war.
Mein Bruder hat seinen Abschluss an der Fachoberschule geschafft, hat dort eine feste Freundin gefunden, macht heute eine Ausbildung zum Mediengestalter und sein Chef ist überaus mit ihm zufrieden. Es tut mir Leid, dass ich meinem Bruder angelogen habe und ihm die Sache mit dem Brief verschwiegen habe. Ich bin letztendlich doch froh, dass er über Umwege doch noch auf die Schule gekommen ist, denn so wie es nun ist, ist es eigentlich für uns alle in Ordnung. Da ich mich aber wahrscheinlich nie trauen werde, es ihm zu beichten, möchte ich es wenigstens hier loswerden. Dankeschön.

Beichthaus.com Beichte #00028758 vom 25.03.2011 um 13:01:09 Uhr in Fulda (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine Auszeit vom Leben

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Lügen Feigheit Drogen Geld

Ich stand kurz vor der Abschlußprüfung. Was so verheißungsvoll mit meiner Ausbildung begann, sollte noch eine tragische Entwicklung nehmen. Noch in den ersten Monaten nach Ausbildungsbeginn, trennten mein Freund und ich uns im verflixten siebten Jahr. Wir hatten […]
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Beichthaus.com Beichte #00028728 vom 15.03.2011 um 17:13:59 Uhr (40 Kommentare).

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