Geld verdienen als Animateur für Datingportale

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Betrug Falschheit Dating

Ich (m) bin Mitte 20 und beichte, dass ich als Animateur für verschiedene Dating Portale arbeite. Ich schreibe den männlichen Kunden von diversen gefakten Frauen-Profilen, nur mit dem Ziel, dass die "Kunden" möglichst oft antworten. Für jede Nachricht bezahlt der Kunde Münzen im Wert von 1,20€ an das Portal und ich erhalte ebenfalls einen Bruchteil davon. Bei vielen Kunden frage ich mich, wie naiv diese sind, um zu glauben, dass diese 25-jährige Traumfrau tatsächlich mit einem 68-jährigen Rentner schlafen will und ihre Zukunft plant, allerdings habe ich bei anderen wiederum, die tatsächlich ganz nett erscheinen, wirklich ehrliche Gefühle entwickelt haben und schon mehrere tausende Euros ausgegeben haben, schon manchmal ein schlechtes Gewissen. Sie gehen natürlich davon aus, dass Ihnen diese Frau von Bild tatsächlich schreibt. Aber ich brauche das Geld und es gibt leider kaum eine andere Möglichkeit so flexibel von überall in der Welt, zu einer selbst bestimmten Zeit, Geld zu verdienen. Außerdem befindet sich ein Hinweis in den AGBs des Portals und illegal ist es nicht.

Beichthaus.com Beichte #00041853 vom 02.06.2019 um 19:31:48 Uhr (20 Kommentare).

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Warum muss man Kinder kriegen?

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Gesellschaft Kinder

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich Menschen verachte, die Kinder in die Welt setzen. Ich ärgere mich im Geheimen über Freunde und Bekannte die Kinder haben oder bekommen. Vor allem aber verstehe ich nicht, wieso man ein Kind bekommt, wenn man selbst nicht genug zu essen hat. Wieso um alles in der Welt bekommen Menschen die nichts haben ein Kind? Wollen sie ihr Leid, denn unbedingt an die nächste Generation weiter geben? Oder ist es vielleicht der animalische Trieb seine Gene weiter zu verbreiten? Wir sind intelligente Menschen und keine Tiere die nach ihren Instinkten handeln.

In meinen Augen gibt es keinen vernünftigen Grund ein Kind in diese Welt zu setzen. Die Erde ist extrem überbevölkert, die Menschen haben es geschafft, ihren eigenen Lebensraum in kürzester Zeit zu zerstören. Wir verschmutzen die Umwelt mit CO2, die Meere sind voll mit Plastik, wir haben die Natur unwiderruflich zerstört, das größte Artensterben seit den Dinosauriern ist in vollem Gange. Das alles, ist die Schuld der Menschen und keiner tut etwas dagegen. Meiner Meinung nach gibt es nur einen egoistischen Grund, sich für ein Kind zu entscheiden und zwar: Ich möchte eins. Versteht mich nicht falsch, ich liebe (manche) Kinder. Und wäre die Welt nicht derart überbevölkert, würde ich gerne Kinder haben. Die Wahrheit ist jedoch, die Welt braucht nicht noch mehr Menschen. Keiner weiß wie unser Planet in hundert Jahren aussehen wird.

Werden unsere Nachfahren noch genug zu Essen haben? Werden sie ums überleben Kämpfen müssen? Da ich zu feige bin, meinen züchtenden Freunden und Bekannten meine Meinung ins Gesicht zu sagen (und dies auch für unnötig halte) missbrauche ich Beichthaus, um mir meinen Frust von der Seele zu reden. Ich beichte, dass ich Tiere den Menschen vorziehe und ein toter, durch Plastikmüll verendeter Wal, mehr Mitgefühl in mir auslöst, als ein toter Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00041850 vom 30.05.2019 um 17:41:00 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Was bleibt nach dem Tod meines besten Freundes?

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Gießen

Es ist jetzt viele Jahre her. Mein bester Freund und ich fanden dieselbe Frau nett. Ich war Anfang 20, er war gerade 29 geworden und sie war 30 Jahre alt. Er kam mit ihr zusammen und insgeheim habe ich ihn fast dafür gehasst. Allerdings änderte das nichts an unserer Freundschaft. Eines Tages ging nur die Mailbox an sein Handy. Seine Freundin stand verzweifelt vor meiner Tür und ging davon aus, dass ihm etwas passiert sein musste. Ich war etwas genervt. Was sollte schon sein? Dennoch ließ ich mich dazu breit schlagen, ihn zu suchen. Wo steckte er nur?

Nach ergebnisloser Suche waren wir abends in ihrer Wohnung. Es klingelte. Zwei Polizisten fragten freundlich, ob sie in die Wohnung könnten. Scheiße! Mein bester Freund war tödlich verunglückt. Seine Freundin schrie und weinte. Ich war wie gelähmt. Warum er? Warum nicht ich? Mich würde keiner vermissen. Aber ihn! Er wurde doch gebraucht. Ich konnte nicht reden. Meine Kehle - zugeschnürt. Das durfte nicht wahr sein! Wir befanden uns im fünften Stock und ich hätte mich gerne vom Balkon gestürzt. Wenn ich nur mit ihm tauschen könnte. Um ihn war es schade. Ich bin eine Pfeife und natürlich hab ich es nicht geschafft, mich runterzustürzen. Mein Herz war zerrissen. Ich fühlte fast gar nichts mehr.

Seine Freundin flehte mich an, bei ihr zu bleiben. Ich blieb und schlief auf dem Sofa. Sie wollte, dass ich ins Bett käme. Nein, nein, nein! Verdammt, nein! Das ging doch nicht. Und leider ging es doch. Es passierte nichts. Aber irgendwann, wir waren zusammen unterwegs, da nannte ich sie versehentlich Schatz. Sie reagierte bewegt und brauchte wohl die Zuneigung. Wir schliefen miteinander. Nicht nur einmal. Es geschah immer wieder. Irgendwann kam sie mit einem Ex zusammen. Unser Techtelmechtel nahm ein unschönes Ende. Geblieben sind nur Schuldgefühle und Scham. Ich habe meinen besten Freund verraten, bin nicht für seine Freundin da gewesen und habe wohl, wenn auch unbeabsichtigt, ihre Trauer ausgenutzt. Das verfolgte mich über 10 Jahre. Es war ständig präsent. Es tat mir so verdammt leid, es tat weh und das einzige, was mich erleichterte, waren meine Schuldgefühle. Doch inzwischen sind selbst die verblasst. Ich frage mich nur, wie ich so abgewichst sein kann. Ich müsste doch vor Schuld zerfressen werden. Leider passiert das nicht mehr. Ich glaube, ich bin das schlimmste Ungeheuer auf dieser Erde. Was soll ich nur tun?

Beichthaus.com Beichte #00041845 vom 17.05.2019 um 21:55:13 Uhr in Gießen (Bruchstraße) (26 Kommentare).

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Workaholic sucht Freundin

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Verzweiflung Partnerschaft Arbeit Berlin

Ich (m/40) wurde nach meiner Scheidung vor 4 Jahren ein Workaholic. Ich verdiene inzwischen zwar das vielfache, was ich vorher verdiente und habe auch eine eigene Firma aufgebaut. Innerlich bin ich oft gestresst und sorge mich um die Finanzen, obwohl ich finanziell wohl zu den Top-Verdienern gehöre. Eigentlich hätte ich gerne wieder eine Freundin, da ich aber eher schüchtern und immer am Arbeiten bin, finde ich keine, die mir gefällt bzw. ich gefalle keiner. Ein schickes Auto und eine schicke Dachgeschoss-Wohnung im Zentrum haben mir auch keine passenden Frauen gebracht.
Ich weiß, dass ich zu stur und verkrampft bin, kann es aber nicht lassen. Mein Exit-Plan ist noch weiterzuarbeiten und mich dann mit Geld nach Lateinamerika abzusetzen. Ich komme dort irgendwie mit den Frauen besser zurecht, da dort alles lockerer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041838 vom 12.05.2019 um 00:04:34 Uhr in Berlin (12 Kommentare).

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“Beichte

Die Friedhofsfotografin

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Morallosigkeit Zwang Manie Hanau

Ich beichte, dass ich ab und an über Friedhöfe gehe und Gräber abfotografiere, um Daten zu sammeln. Das Sammeln von Todesdaten beruhigt mich, weil es eine reine Routine darstellt, die durch nichts unterbrochen werden kann. Die meisten Daten entnehme ich allerdings via Internet. Angefangen habe ich damit 2004, als ich 14 Jahre alt war. Ich besuchte oft mit meinen Eltern das Grab meiner Oma und so bekam ich eine besondere Beziehung zum Thema Tod. Heute weiß ich, dass ich Autistin bin und kann mir daher dieses Verlangen nach der Routine erklären. Zudem warte ich auf meinen eigenen Tod, weil ich nicht gewollt bin.

Die Fotos an sich interessieren mich eigentlich gar nicht und ich lösche sie auch wieder, nachdem ich mir die Daten abgeschrieben habe. Zugriff auf die Daten hat keiner und es interessiert auch niemanden. Sie sind handschriftlich verfasst und nicht hackbar. Zudem erlischt das Persönlichkeitsrecht nach dem Tod. Einmal, als ich über einen Friedhof ging und die Gräber abfotografierte, beschwerten sich einige Friedhofsbesucher bei mir über mein Verhalten. Ich fand daran nichts Falsches.

Das Sammeln von Daten zu privaten Zwecken ist erlaubt und der Friedhof ist ein öffentlicher Platz. Folglich darf ich dort nach geltender Rechtsprechung Fotos machen. Selbst der Grabstein an sich gilt in Deutschland als Kunstwerk und darf daher ohne Probleme abfotografiert werden, da er auf einem öffentlichen Grundstück steht. Gleiches Verfahren bei Skulpturen etc. in Parks und auf sonstigen öffentlichen Grundstücken. Wenn ich mal in meinem Grab liege, hätte ich auch nichts dagegen, wenn mein Grab abfotografiert wird und ich hätte auch nichts dagegen, wenn Bilder von den Gräbern meiner Verwandten archiviert werden. Ich sehe es so, dass Gräber irgendwann sowieso geebnet werden, um Platz für Neue zu schaffen. Mit Fotos hat man dann wenigstens noch Erinnerungsstücke.

Beichthaus.com Beichte #00041835 vom 10.05.2019 um 01:46:28 Uhr in Hanau (41 Kommentare).

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