Mein Freund ist naiv

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Boshaftigkeit Eitelkeit Partnerschaft Wien

Ich (w 30) beichte, dass ich die Naivität meines Partners ausgenutzt habe. Zur Erklärung: er hat eine leichte Behinderung und ist dazu der allerliebste Mensch, den ich je kennengelernt habe, wenn er auch mich und alle anderen gelegentlich in den Wahnsinn treibt, indem er meint alle davon überzeugen zu müssen, dass Karpfen 6 m lang werden oder dass Tschechien am Meer liegt (nur als kleine Kostproben). Kürzlich hab ich anderen Leuten erklärt von Wien nach Linz bräuchte man 25 Minuten. Dass das ein völliger Blödsinn ist, wusste ich vorher tatsächlich nicht. Weil mir das so peinlich war, hab ich das auf meinen Freund geschoben, der manchmal auch ganz unverschämt sein kann. Sorry Schatzi ich hab dich lieb.

Beichthaus.com Beichte #00041698 vom 01.01.2019 um 11:11:31 Uhr in Wien (10 Kommentare).

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Die Kinder meines Mannes beklaut

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Diebstahl Neid Familie Hamburg

Ich (w/40) war fast neun Jahre mit meinem Ex zusammen. Er hatte zwei Kinder. Während der Beziehung habe ich öfter mal Alltagsdinge oder Geschenke für die Kinder gekauft oder ihnen Sachen von mir, die sie brauchten, wie z.B. einen Fahrradhelm, gegeben. Leider hatte ich während der Beziehung immer das Gefühl, dass die Bedürfnisse der Exfrau/Mutter der Kinder und der Kinder Vorrang vor unserer Beziehung hatten. Sei es zeitlich oder finanziell. Als unsere Beziehung zerbrach und ich auszog, musste ich viele Kosten tragen: zwei Monate doppelte Miete, Kaution, Neuanschaffung einiger Möbel, Umzug etc. Ich war tief in den Miesen.

Ich gestehe, dass ich, als ich bei meinem Ex danach mal wegen Klärung einiger Dinge zu Besuch in der alten Wohnung war, ins Kinderzimmer gegangen und Geld aus den Sparschweinen der Kinder geklaut habe, 30 Euro etwa. Und ich empfand es als Genugtuung wegen all dem, was ich nicht nur finanziell in sie und die Beziehung "investiert" hatte. Außerdem waren sie ohnehin kognitiv eher nicht in der Lage, ihre Ersparnisse zu überblicken. Ich habe nicht alles aus den Sparschweinen genommen, sondern nur so viel, dass es nicht auffallen würde. Es waren viel mehr als die 30 Euro darin, denn ihnen wurde recht viel Geld gegeben. Mir halfen die 30 Euro in dieser finanziellen Schieflage aber ein bisschen aus der Klemme.

Beichthaus.com Beichte #00041697 vom 31.12.2018 um 15:57:28 Uhr in Hamburg (Große Bergstraße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zu schüchtern für bisexuelle Erfahrungen

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Begehrlichkeit Neugier Partnerschaft

Ich bin 26 Jahre alt, weiblich und Bisexuell. Zumindest denke ich das, weil ich mir öfter vorstellen mit einer Frau zu schlafen und es mich erregt, es aber noch nie getan habe. Ich bin irgendwie nicht der Typ den Frauen ansprechen und ich wüsste auch nicht wie ich es tun sollte. Man erkennt sowas ja nicht an der Nasenspitze und ich habe große Angst mich lächerlich zu machen sobald ich bestimmte Signale sende. Dazu kommt, dass ich nicht gerade eine Schönheit bin. Ich komme zwar ganz gut damit klar, aber Frauen achten ja nun sehr auf sowas und da falle ich vermutlich sofort durch das Raster. Langsam verzweifel ich richtig daran. Ich möchte diese Erfahrung so gerne machen und vielleicht eine wundervolle Partnerschaft daraus beziehen, aber ich bin zu unbeholfen.

Beichthaus.com Beichte #00041661 vom 02.12.2018 um 14:27:12 Uhr (18 Kommentare).

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Vom Gastvater vergewaltigt

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Missbrauch Feigheit Gesundheit Australien

Es fing an als ich 13 Jahre alt war. Nach und nach bekam ich immer mehr Schmerzen beim Essen. Ich habe in der Zeit natürlich abgenommen und meine eigene Mutter glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen hatte. Sie nannte mich nur Model und sagte mir sogar, ich solle meinen Teller nicht so voll füllen, weil ich sowieso nur 2 Esslöffel essen würde. Ich war vorher pummelig und meine Mutter fand eh, ich solle abnehmen. Ich sagte ihr jede 2. Woche, sie soll einen Termin beim Arzt machen. Nonstop Bauchschmerzen zu haben und deshalb nicht essen zu können, kann nicht gesund sein. Zudem nagte es stark an meiner Psyche. Ich fing an zu glauben, ich könnte die Chance nutzen und für immer dünn bleiben, weil ich anscheinend sonst nicht gut genug war. Ich probierte mit den Schmerzen irgendwie klarzukommen. Als ich dann zu einem untergewichtigen Zombie mutierte, fing meine Mutter an mir zu glauben und vereinbarte einen Arzttermin. Die richtige Diagnose ließ 6 Monate auf sich warten. Es stellte sich heraus, dass ich eine chronische Krankheit habe und mein Leben lang Medikamente nehmen muss. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mir lange nicht geholfen hat und ich seither Essgestört bin.

Nach dieser Tortur brauchte ich eine Auszeit vom Leben und machte mit 15 ein Auslandsjahr in Australien. Ich wollte soweit weg wie möglich. Ich hatte dort eine Gastmutter und einen Gastvater. Nachdem ich schon 5 Monate dort verbracht hatte und mein Leben sich normalisierte, flog meine Gastmutter mit einer Freundin für ein paar Wochen in den Urlaub, darum waren der Gastvater und ich alleine. Wir sind an einem Wochenende mit einem Pärchen campen gegangen. Ich schlief mit meinem Gastvater in einem Camper, aber ich hatte meine eigene kleine Matratze. In der Nacht regnete es stark und das Dach hatte ein Loch, deshalb wurde ich ganz nass. Ich weckte meinen Gastvater, um zu fragen, was ich tun sollte. Er meinte, ich solle mich zu ihm ins Bett legen und das tat ich auch. Plötzlich wachte ich auf und er begrapschte mich. Ich war zutiefst erschüttert und geschockt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte seine Hand wegzureissen, doch er war viel stärker als ich. Das komische war, er schien tief und fest zu schlafen. Am nächsten Tag sprach ich ihn darauf an und er sagte, er nehme starke Medikamente und ihm sei es nicht bewusst gewesen, es täte ihm mega leid und er könnte sich an nichts erinnern. Ich war ziemlich naiv und glaubte ihm.

Ich war wirklich sehr naiv damals und leicht zu beeinflussen, weil es mir psychisch einfach dreckig ging. Lange rede kurzer Sinn, als wir vom Campen zurückkehrten manipulierte er mich solange, bis ich zuließ, dass er mich anfassen durfte. Auf eine kranke Art und Weise fühlte ich mich das erste Mal seit Ewigkeiten geborgen und beachtet. Doch dann kam meine Gastmutter zurück und mir wurde bewusst, wie krank das Ganze ist. Ich wollte von ihm nicht mehr angefasst werden. Er sagte mir, ich könne nicht so plötzlich nein sagen und er müsse sich erst von mir entwöhnen. Ich dachte, ich höre nicht recht und weinte jeden Abend, weil ich mir richtig dreckig vorkam und bereute es, jemals ja gesagt zu haben. Er erzählte der Gastmutter, er wolle am kommenden Wochenende einen Tagesausflug mit mir machen und ich sagte ja. Ich dachte mir nichts dabei. Ich wollte außerdem nicht nein sagen, denn was hätte die Gastmutter denken sollen?

Also bin ich mit ihm ins Auto gestiegen und wir hielten tatsächlich an einer schönen Stelle an. Es war mitten im Nirgendwo, kein Auto/ Mensch in Sicht. Ich machte erst schöne Fotos, aber dann fing er an, mich zu betatschen und ich sagte nein, doch er hörte nicht auf und sagte, ich wolle es doch auch. Er vergewaltigte mich schließlich. Ich nahm nicht die Pille und er benutzte kein Kondom, deshalb musste ich zur Apotheke und mir die Pille danach holen. Sie fragten mich dort, ob sie die Polizei rufen müssen, doch ich sagte nein und füllte einen Zettel aus. Ich dachte damals, ich sei nichts wert und habe mich zutiefst geschämt. Der Hammer ist, als dem Gastvater bewusst wurde, was er getan hatte, ist er zur Hypnose gegangen, um alles zu vergessen. Doch ich fand das nicht fair, er hat kein Recht auf ein reines Gewissen. Ich erzählte ihm, was er getan hatte und er konnte sich dann wieder erinnern.

Mittlerweile habe ich einen Freund, doch den Sex kann ich kaum genießen. Ich muss mich zusammenreißen, damit ich nicht weine. Manchmal schaffe ich das nicht und weine wirklich. Ich erzähle ihm immer, es wäre vor Glück und er glaubt das auch und findet es süß. Ich möchte ihn nicht unnötig damit belasten und hoffe, dass ich es irgendwann genießen kann.

Beichthaus.com Beichte #00041645 vom 20.11.2018 um 02:50:25 Uhr in Australien (Melbourne) (11 Kommentare).

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Sozialbetrug dem Arbeitsamt melden

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Verrat Ungerechtigkeit Habgier Osnabrück

Vor einiger Zeit habe ich eine ehemalige Freundin erfolgreich beim Amt angeschwärzt. Während ich mit allen Mitteln versuchte aus meiner Arbeitslosigkeit herauszukommen, jede noch so doofe Maßnahme mitmachte und Bewerbung um Bewerbung schrieb, log sie rum, ergaunerte sich das Geld und war stinkfaul. Irgendwann fing sie an sich bei mir darüber zu beschweren, dass bei ihren fünf Bewerbungen jährlich nichts rum kam. Die Menschen wären alle so ungerecht und intolerant. Zudem wollte sie sich ständig Geld von mir leihen und interessierte sich nur noch für mich, wenn ihr etwas fehlte. Mehrfaches Ansprechen des Problems brachte nichts und nachdem sie mir infolge dessen diverse Beleidigungen an den Kopf warf, hatte ich die Schnauze voll. Ich blockierte sie und petzte. Leid tat es mir für ihre Mutter, die es gleich mitausbaden durfte. Andererseits - mitgehangen, mitgefangen. Sie wusste davon.

Beichthaus.com Beichte #00041642 vom 19.11.2018 um 23:01:28 Uhr in Osnabrück (13 Kommentare).

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