Schmierereien im Matheheft

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Vandalismus Dummheit Peinlichkeit Schule Wankendorf

Ich (m) habe seit circa 10 Jahren einen besten Freund (türkische Herkunft), mit dem ich durch dick und dünn gehe und alles erlebt habe. Damals in der Schule haben wir nebeneinander gesessen und hatten nichts besseres zu tun als uns gegenseitig zu nerven. Mit dem Bleistift haben wir uns gegenseitig die Hefte voll gemalt, so dass der andere schon total genervt war. Er kritzelt was rein, ich bin mit dem wegradieren beschäftigt, da kritzelt er den nächsten Mist über meine fein säuberlich geschriebenen Aufgaben.
Irgendwann im Matheunterricht hatten wir wieder solch ein Szenario. Er hat mich so sehr genervt, dass ich total sauer auf ihn war. Circa 10 Minuten später ist er kurz für wenige Minuten auf dem Klo verschwunden und ich habe die Gunst der Stunde genutzt um ihm so richtig eins auszuwischen. Ich nahm mir sein Matheheft und habe auf so vielen Seiten wie möglich riesige Hakenkreuze geschmiert, nicht aus irgendwelchen politischen Gründen, sondern einfach nur um ihn zu ärgern. Als er wieder kam, hat er den Schmarrn gesehen und zuerst gelacht. Nach dem er sah, wie viel er weg zu radieren hatte, war er natürlich sauer, aber da war er ja selber schuld. Er hat mich davor ja auch genervt wie sonst was. Auf jeden Fall kam es, wie es kommen musste: Unser Mathelehrer (jüdischen Glaubens) wollte spontan unsere Aufgabenhefte einsammeln, um zu kontrollieren, ob wir auch unsere Hausaufgaben die Woche gemacht hatten. Wir hatten nicht mehr im Sinn, dass meine Schmierereien noch in seinem Heft sind, zumindest hatten wir den Glauben, dass er alles wegradiert hat.


Als unser Lehrer in der nächsten Woche die Hefte zurückgab, war die Überraschung unserseits natürlich riesig.
Der Lehrer legte meinem Kumpel sein Heft auf den Tisch, blickte betroffen, schüttelte den Kopf und sagte nur trocken: "Das hätte ich echt niemals von dir gedacht". Er öffnete verwundert sein Heft und sah drei rote, dick umkringelte Hakenkreuze und wir fielen aus allen Wolken! Ich fand es dann irgendwie ziemlich lustig und habe mich erst mal köstlich amüsiert. Ich möchte beichten, dass ich unseren Lehrer nicht erzählt habe, dass die Schmierereien nicht von meinem Kumpel sind. Mein Kumpel hat es aber mit Humor genommen und wir beide können uns immer noch amüsieren wenn wir uns an die Geschichte zurückerinnern.

Beichthaus.com Beichte #00029342 vom 06.09.2011 um 00:08:26 Uhr in Wankendorf (11 Kommentare).

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Der Pfosten

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Engherzigkeit Neugier Auto & Co. Köln

Ich (m/27) beichte, dass ich vor wenigen Monaten einen Unfall beobachtet und nichts getan habe. Ich sah einen Mann rückwärts fahren und mir war bewusst, dass er einen Eisenpfosten nicht sehen würde, der zu niedrig war, um im Rückspiegel wahrgenommen zu werden. Ich war mit einem Freund da und wir haben beide darauf gefiebert, dass er den Pfosten erwischt. Natürlich geschah dann auch genau das und wir konnten uns unser Lachen nicht verkneifen. Daraufhin stieg der Mann aus und jammerte so still vor sich hin. Wir beide - am Brüllen vor Lachen - suchten schleunigst das Weite, weil das Ganze ja schon irgendwie unangenehm war (für ihn). Der Pfosten steht übrigens heute noch dort, in leichter Schieflage.

Beichthaus.com Beichte #00029341 vom 05.09.2011 um 19:47:07 Uhr in Köln (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Schlümpfe und ihr soziales Dorf

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Faulheit Neid Medien

Ich bin ein erwachsener Mann und hab die letzten Tage damit verbracht, mir auf Youtube sämtliche Folgen der Schlümpfe anzugucken. Ich habe die Serie als Kind einfach geliebt und wünschte mir auch heute noch manchmal, das Schlumpfdorf der Realität vorziehen zu können. Wo es kein Hartz IV gibt, sondern auch arbeitsscheue Schmarotzer in der Dorfgemeinschaft toleriert und durchgefüttert werden, die keine Zukunftsängste zu haben brauchen, außer vielleicht davor, irgendwann doch noch in Gargamels Kochtopf zu landen.

Beichthaus.com Beichte #00029340 vom 05.09.2011 um 19:28:58 Uhr (20 Kommentare).

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Stecknadel im ...

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Dummheit Masturbation Waghalsigkeit Ekel Selbstverletzung

Ich (m/23) habe in meiner Jugend viel onaniert. Mit 12 kam mir dann die blöde Idee, mir eine Stecknadel mit dem Kopf voraus ein Stück in den P**** zu schieben. Nachdem ich gekommen war, war die Stecknadel komplett verschwunden. Ich habe sie nie gefunden. Nun habe ich Angst, dass sie sich immer noch in meinem P**** befindet. Danke fürs zuhören.

Beichthaus.com Beichte #00029337 vom 05.09.2011 um 12:22:06 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von sjdjdkaoa
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“Beichte

Brandmeister

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Vandalismus Dummheit Schule

Als ich (m/25) in der elften Klasse war (da war ich 17), habe ich eine Dummheit begangen, die ich jetzt beichten werde. Aber erst einmal ein paar Sätze vorweg. Die Außenstelle unseres Gymnasiums, wo wir Unterricht hatten, liegt in einem ehemaligen russischen Kasernengelände. Einige der Gebäude sind leer stehend, in anderen gibt es öffentliche Behörden (Arbeitsamt, Bauamt, ...), in einem weiteren gibt es ein Jugendzentrum. Jeden Tag ging ich mit mehreren Kumpels in der großen Pause von der Außenstelle in ein Gebäude, wo günstig Mittagessen ausgegeben wurde. Auf dem Rückweg nahmen wir immer massenweise Papierservietten mit und warfen sie in eines der leer stehenden Gebäude, welches auf dem Weg lag (direkt gegenüber liegt das Arbeitsamt). Nach vielen Monaten lagen bestimmt schon etliche Kilos an Papierservietten und anderem Müll in dem Gebäude. Irgendwann wurde die Fensteröffnung, wo wir unseren Müll reinwarfen, bis auf einen kleinen Spalt zugemauert. Aber das hinderte uns nicht daran, weiter Servietten einzuwerfen. Eines Tages fragte einer meiner Kumpels, ob nicht jemand Feuer dabei hätte. Mein bester Kumpel hatte natürlich Feuer und irgendwie kam es, dass ich meine Serviette anzündete. Aber ich pustete sie gleich wieder aus. Wir warfen dann wie bisher unsere Servietten ins Haus und liefen zum Unterricht. Während wir im Unterricht saßen, hörte man Sirenen aufheulen. Ich dachte mir nix dabei. Leider waren wir in verschiedenen Klassen, so dass ich erst einige Zeit später aufgeklärt wurde. Das ganze passierte an einem Freitag. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und am Montag wusste es die ganze Schule. Aber alle hielten dicht und niemand hat mich verpfiffen! Danke, Leute! Wie bereits erwähnt, gegenüber war das Arbeitsamt! Das wäre ziemlich teuer geworden. Seitdem nannten mich die Leute Brandmeister oder fragten mich, wo es denn demnächst wieder brennen wird.


Vor drei Jahren hat mich einer der Kumpels von damals in einem sozialen Netzwerk zufällig wieder gefunden und der erste Eintrag von ihm auf meiner Pinnwand lautete: "Na, immer noch auf der Flucht vor der Feuerwehr?" Ich bitte hier nicht um Absolution, ich bin nur froh, dass nichts schlimmes passiert ist und die Tat mittlerweile verjährt ist.

Beichthaus.com Beichte #00029336 vom 03.09.2011 um 22:31:22 Uhr (10 Kommentare).

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