Unfall ohne Führerschein

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Vandalismus Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich (m/21) habe im Alter von 14 Jahren eine kleine Dummheit angestellt. Eines Abends kamen mein Kollege und ich auf die Idee, eine kleine Spritztour mit dem Auto meiner Mutter zu machen, da sie an diesem Abend nicht zu Hause war. Es war nicht das erste Mal, trotzdem können 14-Jährige, die das Autofahren nur von Games kennen, auf Dauer nicht unfallfrei fahren, wie ich heute weiß. Gut, aus der Garage raus, rückwärts die Ausfahrt hoch, alles kein Problem, da ja auf der anderen Seite der Ausfahrt eine große ebene Wiese ist. Auf einmal rannte mein Freund wild auf das Auto zu und in der nächsten Sekunde ein riesiger Knall! Am Rand der Wiese stand ein schwarzer Polo. War nachts leider nur schwer zu erkennen, durch eine alte Cabrio Kunststoff Heckscheibe. Der Polo war nahezu unverletzt, ein kleiner Kratzer an der Heckstoßstange, mehr nicht. Das Peugeot 306 Cabrio hingegen hatte eine fette Beule im Kofferraumdeckel und die Heckstoßstange hatte es auch eingedrückt. Nach einer ordentlichen Flucherei entschlossen wir uns, das Auto wieder in der Garage abzustellen und abzuwarten. Am darauf folgenden Tag bat mich meine Mutter in die Garage. Ich hatte übelst Angst, gleich richtig etwas zu hören zu bekommen. Da erzählte mir meine Mutter von einem Parkschaden, als sie heute Morgen beim Einkaufen war. Mein Gedanke war natürlich, oh mein Gott, was habe ich für ein Glück!

Der Schaden wurde von der Versicherung übernommen, was meinem Gewissen gut getan hat und mich dazu bewegte erst einmal nicht zu beichten. Damals nahm ich mir vor, es ihr zu erzählen, wenn ich den Führerschein mache. Diese Gelegenheit habe ich verpasst und es bis heute noch nicht erzählt. Ich nehme mir fest vor, es ihr demnächst zu beichten.

Beichthaus.com Beichte #00026237 vom 10.05.2009 um 12:40:12 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von Victorinox
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Ich bin stolz darauf, dass ich mich Ritze!

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Selbstverletzung Hass Verzweiflung Hannover

Ich (w/20) bin stark suizidgefährdet. Seit etwa meinem siebten Lebensjahr habe ich Selbstmordgedanken und habe im Verlauf der Jahre mich mit Kabeln gedrosselt, mir die Arme geritzt und auch einmal mehrere Tabletten gleichzeitig genommen, die jedoch keine gravierende […]
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Beichthaus.com Beichte #00026234 vom 09.05.2009 um 21:56:00 Uhr in Hannover (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sender gelöscht

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Lügen Boshaftigkeit Familie

Sender gelöscht
Als ich letztens bei meiner Großmutter zu Besuch war, lief mal wieder Tele-Shopping. Ja meine Großmutter ist süchtig. Fast jeden Tag kauft sie dort etwas, was sie oft eh wieder zurückschickt. Als meine Großmutter für uns Essen zubereitete, nahm ich mir den Fernseher einmal vor. Ich ging in das Menü und löschte alle Tele-Shopping-Sender, die zu finden waren. Meine Großmutter merkte davon nichts. Als ich gegessen hatte und wieder Zuhause war, rief meine Großmutter an. Verzweifelt und nicht ahnend, dass ich es war, fragte sie mich warum einige ihrer Sender nicht mehr wählbar sind. Ich behauptete, dass ich nicht wüsste wie man die Sender wieder einstellt. Nun hat sie keine Tele-Shopping-Sender mehr. Im Nachhinein tut es mir leid, dass ich es getan habe. Ich werde aber demnächst zu ihr fahren und es wieder einstellen, denn es sollte nur eine Lektion für sie sein, dass sie zu viel konsumiert.

Beichthaus.com Beichte #00026233 vom 09.05.2009 um 18:18:21 Uhr (16 Kommentare).

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Die dunklen Zeiten des Wirtschaftswunders

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Selbstverletzung Verrat

Im Alter von 14 Jahren fehlte es mir noch ziemlich an Verstand. Die ganze Welt drehte sich eigentlich nur um mich selbst. Für die Sorgen der Eltern und Geschwister mangelte es bei mir noch reichlich an Verständnis. Ich bin jetzt 58 Jahre alt und habe bis zum heutigen Tag immer noch nicht verkraftet, was 1966 geschah. Vor allem weil ich mir einen großen Teil an Schuld zuschreibe. Wir waren damals acht Geschwister und ich war das vierte Kind. Zwei Schwestern im Alter von 20 und 18 Jahren und einen Bruder, der bald seinen 16. Geburtstag feiern konnte. Die anderen vier Geschwister waren zwischen 12 und 5 Jahre alt. Obwohl heute vom großen Wirtschaftswunder gesprochen wird, ging es meiner Meinung nach an uns vorbei. Wir konnten uns nur das Nötigste leisten und meine Eltern arbeiteten von morgens bis abends, um uns durchzubringen. Erwähnen muss ich noch, dass damals die Volljährigkeit erst mit dem 21sten Geburtstag in Kraft trat. Meine beiden Schwestern mussten schon ab dem Schulabschluss ins Berufsleben treten. Von dem Gehalt durften sie 10 Prozent als Taschengeld behalten was ungefähr 30 DM waren, der Rest ging in den Familientopf. Natürlich waren beide mit diesem Deal unzufrieden und es gab ständig Streit zwischen meinem Vater und den Schwestern. Heute, da wir selbst Familie haben, können wir sein Handeln besser verstehen. Meine 18-jährige Schwester jedoch konnte sich nicht damit abfinden. Sie erzählte ihrer Arbeitskollegin, wie die familiären Verhältnisse sind. Diese gab ihr den Ratschlag zum Jugendamt zu gehen und zu erklären, dass sie unter diesen Umständen nicht weiterhin in dieser Familie leben wolle.

Meine Schwester erzählte mir davon und auch, dass sie schon am nächsten Tag einen Termin bei dem zuständigen Jugendamt hätte. Natürlich durfte ich das nicht verraten, dies musste ich ihr Versprechen. Und was habe ich getan? Nachdem sie beim Jugendamt war, ging ich zu meinem Vater und erzählte ihm alles. Er ist fast ausgeflippt und stellte meine Schwester zur Rede. Dies war an einem Freitag im November 1966. Aber nicht nur das. Er war so wütend und aufgebracht, dass er sogar handgreiflich wurde. Er verlangte von ihr, zum Jugendamt zu gehen, und alles zurückzunehmen. Sie versprach am Montag bei dem Jugendamt vorzusprechen, um alles zu widerrufen. Somit war erst einmal Frieden im Hause - übers Wochenende. Am Montagabend um 19:30 Uhr war meine Schwester immer noch nicht zu Hause. Mein Vater war schon wieder auf 180, als es an der Tür klingelte. Es war der Pfarrer, der uns mitteilen musste, dass sich meine Schwester vor einen fahrenden Zug geworfen hatte. An dem Tag, als mein Bruder Geburtstag hatte, wurde sie zu Grabe getragen. Bis heute gebe ich mir die Schuld daran, weil ich sie verraten habe.

Beichthaus.com Beichte #00026230 vom 09.05.2009 um 09:33:17 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Schläfchen während der Arbeitszeit

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Boshaftigkeit Verrat Engherzigkeit Arbeit München

Ich habe vor ein paar Wochen morgens auf einem Parkplatz zwei schlafende Mitarbeiter eines sehr großen deutschen Telekommunikationsunternehmens in ihrem Dienstfahrzeug gesehen. Nach etwa zwei Stunden musste ich wieder an der Stelle vorbei und dabei musste ich feststellen, dass sich beide in der Zwischenzeit nicht bewegt hatten. Ich konnte es mir nicht verkneifen, ein Foto zu fertigen, auf dem sowohl die beiden Herren, als auch das Nummernschild zu erkennen waren, und dieses an den Arbeitgeber zu schicken. Vielleicht haben die beiden deswegen eine Abmahnung kassiert, aber ich kann es mir auch nicht erlauben, während der Arbeitszeit zu pennen.

Beichthaus.com Beichte #00026222 vom 07.05.2009 um 21:46:21 Uhr in München (23 Kommentare).

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