Erziehung beim Einkauf

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Rache Verrat Diebstahl Shopping

Erziehung beim Einkauf
Ich (w/21) arbeite an der Kasse eines kleinen Geschäfts, in dem es von Putzmittel über Schreibwaren bis Lebensmittel alles gibt, jedoch keine Kameraüberwachung, weshalb sehr viel gestohlen wird. Vor ein paar Wochen erwischte ich dann auch einen Jungen (etwa 14, rotzfrech, sehr oft im Laden) beim Klauen - was diesen nur veranlasste, zu betonen, dass er 9 Jahre alt sei und nicht gewusst habe, dass man keine Naschsachen mit aus dem Laden nehmen darf. Da es kurz vor Ladenschluss war und eine Anzeige sehr viel unbezahlte Zeit in Anspruch nimmt, schickte meine Kollegin ihn nach einem deftigen Anschiss mit den Worten "Lass dich hier nie wieder blicken!" weg. Der Junge blieb jedoch unbeeindruckt: Nur zwei Wochen später kam er wieder und als ich ihn an das Hausverbot erinnerte, behauptete er, es sei sein Kumpel gewesen. Rotzfrech! Und noch am selben Tag betritt er den Laden noch einmal - zusammen mit Freund und Rucksack! Er wurde diesmal von einer anderen Kollegin wieder weggeschickt, genauso unbeeindruckt wie die vorherigen Male, und wahrscheinlich mit genauso vollen Taschen.

Letzte Woche jedoch habe ich es ihm heimzahlen können: Er begleitete seine Großmutter beim Einkaufen. Schon als er mich an der Kasse erblickte, erstarrte sein Blick und er wurde ganz blass. Wie ich ihn aber genauso ruhig und freundlich wie immer auf sein Hausverbot aufmerksam machte, bekam er Panik und stammelte nur noch rum. Seiner Oma, die natürlich wissen wollte, was los ist, erzählte ich selbstverständlich gerne alle Hintergründe. Darauf ist sie, ihren Enkel hinter sich herziehend, mit den Worten "Ich schäme mich in Grund und Boden" von dannen gezogen. Ihn habe ich seitdem nicht wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026191 vom 01.05.2009 um 15:49:19 Uhr (22 Kommentare).

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Grillen mit den Türken

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Aggression Gewalt Vorurteile Freizeit

Grillen mit den Türken
Letztes Wochenende waren ein paar Freunde und ich Grillen im Grünen. Wir waren natürlich nicht die Einzigen, die diese Idee hatten, und mussten gegen die gesamte türkische Belegschaft der Stadt angrillen. Nebenbei: ich hab überhaupt kein Problem mit Türken, wenn sie sich korrekt benehmen, also die folgende Schilderung nicht missverstehen.
Es waren etliche türkische Familien, bzw. vollständige Familienclans über drei Generationen. Die meisten hatten sogar Campingmöbel mit der türkischen Flagge drauf dabei. Die Leute haben uns nicht weiter gestört, obwohl ich offensichtlich der Einzige auf dem gesamten Platz war, der imstande war einen Grill zu entzünden ohne dabei vierzig Liter Petroleum zu benötigen und die ganze Landschaft mit Qualm einzudecken. Ihre Musik haben sie auch über die Autoanlage gespielt. Kein Problem, einer meiner Kumpels hatte einen selbstgebauten Verstärker, PC-Lautsprecher und eine Autobatterie dabei, ich meinen Laptop voll mit Metal-MP3s.
Was allerdings zum Kotzen war waren die Fußball spielenden Kinder. Eine richtige Plage. Die haben vollkommen rücksichtslos ihren Ball kreuz und quer in der Gegend rumgeschossen. Ein Schuss hat unseren Grill getroffen und einige Bratwürste in die Glut fallen lassen. Kann passieren. Kurze Zeit später trifft ein zweiter Schuss unseren Verstärker. Der steckt in einer Holzkiste, kein Problem, bitte seid vorsichtig. Paar Minuten später wird unsere Shisha von einem Volltreffer umgehauen. Verdammt nochmal, langsam reichts!
Wieder hat es nicht lange gedauert und die Pille kam zum vierten Mal geflogen. Diesmal trifft sie mich am Hinterkopf und ich schlage mir die Oberlippe an meiner Bierflasche auf. Dann ist bei mir die Sicherung durchgeknallt. Unter mächtigem Gebrüll habe ich den Fußball mit einem beeindruckenden Vollspann (barfuß) quer über die Wiese in den Fluss geschossen.
Dann kamen natürlich die ganzen großen Brüder angerannt und haben sich aufgeregt. Zu allem Überfluss bekam ich dann noch einen Anruf auf mein Handy. Mein Klingelton besteht aus dem Ruf eines Muezzin, dem Ladegeräusch eines Gewehrs, einem Schuss, dem schlagartig abgewürgten Muezzinruf, dem Geräusch eines fallenden Körpers und nach einer Sekunde Stille einigen Riffs aus Cloud Connected von In Flames. Wie die Türken darauf reagiert haben brauche ich wohl nicht näher zu erläutern. Jedenfalls war es die geilste Keilerei meines Lebens. Mein linkes Auge ist mittlerweile soweit abgeschwollen, dass ich es öffnen kann, meine Nase ist vermutlich nicht gebrochen, die Platzwunden an meinen Fingerknöcheln heilen gut und die ganzen Prellungen tun auch nicht mehr so weh.
Wie es den Türken geht weiß ich nicht. Wird sich aber am kommenden Wochenende zeigen.
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Beichthaus.com Beichte #00026181 vom 29.04.2009 um 15:10:29 Uhr (92 Kommentare).

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Die neuen Tricks meiner Ex

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Fremdgehen Wollust Ex Wels

Ich habe mich nach langer Zeit wieder mit meiner Ex-Freundin getroffen. Der einzige Grund für die Trennung war, dass ich damals umziehen musste. Sie ist einfach großartig und ich liebe alles an ihr. Sie war absolut perfekt im Bett. Aber irgendwie war alles so bittersüß, weil ich weiß, dass sie alle neuen Tricks von ihrem neuen Freund gelernt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026176 vom 28.04.2009 um 21:04:56 Uhr in Wels (10 Kommentare).

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Ich spucke euch allen ins Essen!

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Rache Unreinlichkeit Zorn Restaurant Arbeit Hamburg

Ich arbeite schon seit mehreren Jahren in einer Kantine in der Nähe von mehreren großen Konzernen. Manchmal kommen unfreundliche Leute, die einen noch nicht mal anschauen, wenn sie mit mir reden. Sie bekommen dann ihr Essen und sind direkt wieder verschwunden. Wenn es besonders schlimm ist, gehe ich nochmal eben mit dem Teller in die Küche und spucke ins Essen, aber natürlich nur wenn ich richtig erkältet bin! Ich mache das aber selbstverständlich nur bei den unfreundlichen, arroganten Menschen.

Beichthaus.com Beichte #00026163 vom 26.04.2009 um 21:45:48 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gute alte Assi-Familien

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Vorurteile Hass Gesellschaft

Gute alte Assi-Familien
Ich muss beichten, dass ich ein Mensch voller Vorurteile bin, vor allem was unsre gute alte deutsche Assi-Familie angeht. Ich habe mir schon eine Art Liste erstellt die fast auf jeden dieser Art zutrifft und ich finde nichts witziger als zu sehen, dass ich immer wieder Recht habe:

Lutz, Lother, Dieter, Rolf oder Reiner, Mitte 40 bis Anfang 50, Halbglatze, schiefe Zähne, Augenringe, trägt am liebsten sein ehemals weißes Achselhemd und seine alte kaputte Jeans, Ex-LKW-Fahrer oder KFZ-Mechaniker, nun aber Frührentner da er wegen Rückenproblemen nur 5m am Tag gehen darf und auch nur max. 3 kg schleppen, sitzt daher den meisten langen Tag vorm Fernseher und guckt Sportsendungen, am liebsten ja Fußball oder Poker, ist immer fleißig am miteifern, liest gerne die Bild. Wenn Fußball, dann hat er natürlich seine ganze 3ZKB-Wohnung in schicke Fanartikel gekleidet. Er trinkt täglich sein doppeltes Körpergewicht an Export-Dosenbier und gibt die doppelte monatliche Frührente für Zigaretten aus. Wenn er mal vor die Haustür geht, dann nur um sich am vor seiner Plattenbauwohnung deponiertem Zigarettenautomat Nachschub zu holen. Sein Musikgeschmack reicht von Volksmusikklassikern bis zu vulgären Fastnachtshits.

Seine neue Frau/Freundin, Mandy, Melanie, Gabi, Frauke oder Uschi, Mitte 40 - was sie jedoch nicht wahrhaben will. Würde ihre Seele für T-Shirts und Leggings mit Leopardenprint verkaufen, hat schlecht dunkelrotgefärbte, kaputte Haare oder im Extremfall komische asymmetrische Schnitte mit allen Farben gesträhnt weil das so schön "frech, flott und jung" aussieht, meistens zu einem Pferdeschwanz am Oberkopf zusammengebunden, gelbe Zähne. Wenn überhaupt, dann eine steile Karriere als Frisöse, Nagelstudiobesitzerin oder Kassiererin, ist den ganzen langen Tag wohl nur am Bügeln, auch wenn sie sich sonst einen Pups um die Wohnung kümmert. Sie raucht natürlich, trinkt liebend gerne Cola-Bier und macht gerade die neue Brigitte-Diät. Sie gibt alles dafür, 45 Jahre jünger auszusehen; am liebsten Geld aus. Niemand hat mehr pinke Leggings im Kleiderschrank als sie. Sonnen ist ihre Leidenschaft, sie tut es oft und gerne. Sie träumt von einer Nacht mit David Beckham und einer Rolle in Baywatch. Andrea Berg begleitet sie musikalisch durch den wundervollen Alltag. Unter Umständen sollte so langsam mal wieder was vom Versandkatalog ins Haus flattern, wie jeden Freitag.
Sie schreit oft durch die Gegend, meistens nach ihren Kiddies:

Kevin, Tim, Jeremy, Justin, Pascal, Cedric, Jenny, Jacqueline, Chantal, Janine, Michelle oder was exotisches Englisches (Mehrfachnennungen möglich), allesamt von verschiedenen Vätern, haben auch alle mit 9 schon geraucht o.ä., stehen auf harte Rap-Musik, haben trotz niedriger Gehälter der Eltern coole neue Handys, brechen gerade die Hauptschule ab, ihr Wortschatz besteht aus "ey alta", "weissu un so", "ey guck disch doch ma aan!" und diversen anderen Kraftwörtern.

Sohnemann muss noch eine Zeit lang wegen einigen Konflikten gemeinnützige Arbeit vollrichten, danach hat er vor, sich auf seine Karriere als Rap-Star oder Fußballmaskottchen vorzubereiten, vielleicht wird er auch Profifußballer, je nachdem was ihm sein Vater (falls bekannt) in die Wiege gelegt hat. Ein Kasten Bier löst bei ihm Glücksgefühle aus. Seine Kumpels sind alles harte Typen, vorbestraft, keine Ausbildung, das Leben im Ghetto ist hart aber cool. Davon rappen sie auch alle gar. Waren das Zeiten als er jung war, mit einem blondierten Mini-Irokesen mit einrasierten Tribals an den Seiten, und mit Pokemon-Karten spielte, Waffen und Kampfflugzeuge so toll fand. Damals meinte Mutter noch, dass was aus ihm wird.

Die Tochter, ihr großes Vorbild ist Paris Hilton, so in der Art versucht sie auch auszusehen. In ihrem Zimmer ist alles voller Playboy-Häschen, Paris Hilton und DSDS-Postern. Je nachdem wie alt sie ist, erhofft sie sich eine Karriere als Topmodel, Superstar oder Zahnarzthelferin. In der Regel ist sie blondiert, oder im Gegenteil - schwarz gefärbt, top gestylt auch wenn es weniger gut aussieht. Ihr Make-up bildet so langsam eine zweite Haut. Blöd wie Hupe, möchte ins Playboyhaus einziehen, die Leidenschaft zu Farbe Pink hat sie von ihrer Mutter geerbt. Ziel ist es, in möglichst geringer Zeit mit möglichst vielen Typen ins Bett zu springen um damit vor den Freundinnen zu glänzen, mutig, da wenig geachtet das Risiko auch schwanger zu werden (wird man doch beim küssen, oder?). Zu ihren Hobbys zählen: Total hirnlose Sachen durch den Bus rufen, auch wenn niemand zuhört, unhörbare Musik immer und überall auf der lautesten Lautstärke zu hören, Leute anzupöbeln und zu lästern ("ey kennsu die?" oder "ey hassu die gesehn? ey das geht ja maa gaanich"). Sie war schon als Kind immer das Prinzesschen.

Ich hoffe ich habe niemanden beleidigt und auch wenn der ein oder andere Name hier vorkommt, das trifft nicht auf jeden zu der diesen Namen trägt. Es handelt sich einfach nur um eine von mir, einer engstirnigen, anscheinend gelangweilten Person, angelegten Statistik die auf meine Erfahrungen beruhen. Für mich gibt es einfach nichts lustigeres als mich an Klischees zu erfreuen. Hach, ich tue es immer wieder. Bin ich krank?

Beichthaus.com Beichte #00026159 vom 25.04.2009 um 23:34:12 Uhr (101 Kommentare).

Gebeichtet von lolz0r
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