Alu zu Geld

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Betrug Diebstahl Habgier

Alu zu Geld
Bei unserer Post gab es zu DDR Zeiten Automaten, die haben 5-Mark-Stücke in zwei und eine Mark Stücke gewechselt. Bei uns im Wohngebiet gab es eine kleine Fabrik, die Metall verarbeitete. Zu dieser Zeit war ich mit meinem Bruder öfters mal dort, um zu schauen, was so rumlag. Wir haben dann eine große Kiste mit runden Alustücken entdeckt. Wahrscheinlich wurden die ausgestanzt. Mir fiel auf, dass sie etwa so groß wie ein 5-Mark-Stück waren, und habe ein paar mitgenommen. Dann habe ich mal probiert, die in den Automaten zu stecken. Sie fielen aber immer durch. Zu Hause habe ich die Alustücke noch einmal mit einem 5-Mark-Stück verglichen. Sie waren natürlich viel leichter, aber auch nur halb so dick. Also klebte ich einige paarweise zusammen und bin nochmal zur Post. Diesmal klappte es, anscheinend waren die Automaten so primitiv, dass nur die Abmessungen kontrolliert wurden, denn mein "gebasteltes" 5-Mark-Stück war noch immer viel leichter. Am nächsten Tag sind wir mit einem großen Beutel zur Fabrik und haben ordentlich Alustücke eingesackt. War natürlich noch einige Arbeit, die Dinge alle zusammenzukleben. Wir sind dann wieder zur Post und haben dort zwei Automaten "geleert". Da die in einer Vorhalle hingen, war das einfach. Wir haben das aber nur einmal gemacht, weil danach haben die sicher aufgepasst. Das dumme Gesicht von dem, der die Dinger geleert hat, hätte ich gern gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026762 vom 29.07.2009 um 07:36:22 Uhr (22 Kommentare).

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Nachts Fußball gespielt

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Trunksucht Hochmut Last Night Sport Polizei

Da ein guter Kollege in Kürze für ein halbes Jahr nach Südamerika geht und ich (m/19) heute frei habe, hat er mich mit einigen Kumpels gestern Abend zu sich nach Hause eingeladen. So konnten wir seine Abreise, die in einer Woche stattfindet, kräftig begießen. Je später es wurde, desto höher stieg auch der Alkoholpegel. Draußen regnete und gewitterte es immer noch, nach einem heißen Tag. Ein Kollege drängte darauf, raus zu gehen und ein wenig Fußball auf der nahe gelegenen Wiese zu spielen. Da wir Anderen keine Lust hatten, unsere Kleidung und Schuhe nass zu machen, wollten wir anfangs noch nicht. Aber wir kamen auf die blöde Idee, uns bis auf die Shorts auszuziehen und mit einem riesigen Gummiball morgens um drei auf der Wiese Fußball zu spielen.

Nach gut einer halben Stunde tauchte leider auch schon die Polizei auf. Sie riefen uns zu sich und sagten es seien diverse Lärmklagen gegen uns eingegangen. Zudem könne er, wenn er wolle, uns auch wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses anzeigen. Er begann nun die Personalien aufzunehmen und redete etwas von einer gelben Karte. Zwei von uns gaben die Personalien ohne groß zu zögern an und ein dritter fragte den Polizisten nach seinem Ausweis, worauf dieser sagte, die Uniform sei der Ausweis. Der Polizist schien ziemlich nervös zu sein, da er beim Aufnehmen der Personalien zitterte. Dann sagte er, es reiche ihm und forderte einen Kastenwagen an, um den harmlosen Kollegen abzuführen, obwohl dieser sogar seine Personalien bekanntgeben wollte. Die Polizistin, die ihn begleitete, forderte diesen dann unverzüglich an. Dann forderte der Polizist uns andere auf, uns vom Acker zu machen, sonst würde er uns auch mitnehmen. Zwei Kollegen wollten vorerst nicht kooperieren, doch ich überredete sie lieber wegzugehen, da wir sowieso keine großen Siegesaussichten hatten, zumindest nicht in Shorts auf einer Polizeiwache. In der Wohnung des "Abgeführten" warteten wir und nach etwa ein bis zwei Stunden kam er zurück. In der Hand hielt er eine Buße von ca. 30 €, für die "Übertragung" an die Polizeiwache im Kastenwagen. Er will sich nun bei einem Bekannten, der Anwalt ist, erkundigen, ob er die Geldbuße auch wirklich zu bezahlen hat, zumal sie ihn auch im Streifenwagen hätten abführen können. Die Nacht ist ziemlich merkwürdig verlaufen. Ich sehe, außer dass wir ein wenig Lärm gemacht haben, nicht ein, warum es im Hochsommer verboten sein sollte, in Shorts Fußball zu spielen.

Beichthaus.com Beichte #00026760 vom 28.07.2009 um 20:28:57 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ausgelebt

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Drogen Trunksucht Verzweiflung Arbeit Berlin

Ich (m/24) habe in den letzten Jahren relativ heftig gelebt. Ich war sehr viel feiern - gerne von Freitagabend bis Sonntagnachmittag und das Ganze auch immer mit vielen Drogen und auch viel Alkohol. Habe viel gearbeitet (Werbeagentur) und mich viel in der Welt rumgetrieben. […]
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Beichthaus.com Beichte #00026756 vom 27.07.2009 um 17:32:33 Uhr in Berlin (28 Kommentare).

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Kratzer ohne Täter

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Lügen Vandalismus Betrug Auto & Co.

Es war kurz, nachdem ich meinen Führerschein erworben hatte. Glücklicherweise konnte ich ihn schon mit 17 machen und musste dann noch ein Jahr mit Mama und Papa an meiner Seite durch die Gegend heizen. Leider haben wir ein wenig zu viel Landwirtschaft und einen großen Jeep, der in einer viel zu kleinen Garage steht. Da man jetzt schon ungefähr erkennen kann, dass ich auf dem Dorf lebe, lässt sich auch erklären, weshalb meine Eltern es nie so eng gesehen haben, wenn ich schon alleine durch die Gegend gefahren bin und nach den Rindern geschaut habe (Öko-Hof, alle Tiere stehen bei uns auf Weiden verteilt). Eines Tages war ich wohl ein wenig verträumter und bin mit dem Auto an der Garagenwand lang geschrammt. Glücklicherweise war nur so ein wenig Metall-Lack oberhalb des Radkastens verkratzt. In meinen Augen nur ein Schönheits-Fehler, den ich selbst ganz leicht beheben konnte. Kurzerhand habe ich einfach ein wenig Matsche genommen und die schön mit meinen Fingern darüber verteilt. Am Wochenende darauf ist mein Bruder mit dem Wagen auf einen Landwirtschaftsmarkt gefahren. Einem seiner Freunde ist aufgefallen, dass da neue Kratzer dran waren (verdammt, ich hatte natürlich nicht dran gedacht, dass die Matsche/Dreck ja auch nicht wasserfest ist).

Voller Empörung kam mein Bruder nach Hause und meinte: "Mir ist irgend so ein Penner an die Karre gefahren. Ich muss erst mal die Polizei rufen, damit die sich das anschauen und das Protokoll für die Versicherung aufnehmen, das wird bestimmt ein Schaden von über 1.000 Euro sein." Ich entgegnete nur: "Na, das ist aber eine Frechheit! Ja, dagegen solltest du etwas tun." Innerlich habe ich frohlockt und gedacht, na das ist ja super, da wurde aber schnell ein Sündenbock gefunden. Leider hatte ich nicht die Größe zu sagen, dass es meine Schuld war und ich die eigentliche Übeltäterin war. Die Polizei kam wenig später und das Auto stand richtig schön vor der Garage auf unserem Hof geparkt. Der Polizei ist natürlich sofort aufgefallen, dass die Kratzer irgendwie von einer (Haus)wand stammen mussten. Fast hätten wir eine Anzeige wegen Versicherungsbetrugs kassiert. Ich plädiere bis heute noch dafür, dass wir eine Frauen-Garage anschaffen. Leider ist mein Vater wegen dieser Sache immer noch sauer auf mich.

Beichthaus.com Beichte #00026753 vom 26.07.2009 um 23:27:40 Uhr (20 Kommentare).

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Versaute Boxershorts

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Masturbation Faulheit Unreinlichkeit WG Aachen

Ich wohne in einer etwas größeren WG. Wenn ich abends müde bin, lege ich mich ins Bett und schaue mir noch einen Film zum Einschlafen an. Da ich meinen Laptop mit ins Bett nehme, schaue ich mir nach dem Film meist noch einen Porno an. Ich spritze dann immer in meine Boxershorts ab und schlafe anschließend ein. Manchmal wache ich später auf und muss pissen. Da meine Boxershorts aber vollgewichst sind, kann ich nicht zu Toilette gehen, da ich riskieren würde, dass mich einer meiner Mitbewohner sehen könnte. Deshalb pisse ich aus dem Fenster. Es ist ein sehr befreiendes Gefühl, aus meinem Zimmer im obersten Stockwerk zu blicken, die Aussicht über Aachen zu genießen und Wasser zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00026748 vom 26.07.2009 um 20:57:13 Uhr in Aachen (Pontstraße) (44 Kommentare).

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