Offene Netzwerke

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Boshaftigkeit Internet Nachbarn

Ich, als sehr paranoider Mensch, was Computernetzwerke betrifft, habe bei mir zu Hause einen WLAN-Router, der natürlich mit Verschlüsselung, ellenlangem Key und genauso langem Administratorpasswort läuft. Jedoch gibt es bekanntlich Menschen, die da nicht so pingelig sind. Im selben Haus, also in meiner Reichweite, gab es ein offenes WLAN, also dachte ich, ich nutze das parallel für Downloads, um so meine Bandbreite um etwa 300 kb/s zu erweitern. Irgendwann kam ich auf die Idee, mich auf dem Router einloggen zu wollen, was auch standardmäßig funktioniert hat, als User "admin" und ohne Passwort, wie es bei D-Link offenbar factory default ist. Also habe ich erst mal den DHCP Server ausgeschaltet und alle Leases gelöscht. Danach habe ich dem Netz eine Verschlüsselung draufgepackt, das Netzwerk auf "Bitte sichere mich doch" umbenannt und das Administratorpasswort geändert.

Alles in allem ja kein großes Ding, da man dieses Gerät sicherlich auch manuell wieder zurücksetzen kann - per Reset Knopf. Nur wussten die das offenbar nicht und hatten plötzlich nach drei Tagen einen neuen Router. Aufgrund einer lustigen Lernresistenz war das Netzwerk jedoch wieder genau gleich. Ungesichert und mit Standard-Log-in auf dem Router. Und ja, ich habe es wieder gemacht. Mittlerweile stehen bei denen wohl etwa sechs einwandfreie WLAN Router herum und ich hab weiterhin alle 2-3 Wochen für zehn Minuten meinen Spaß, wenn mir gerade mal langweilig ist.

Beichthaus.com Beichte #00026715 vom 22.07.2009 um 02:01:52 Uhr (30 Kommentare).

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Fremdgehen in Chile

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Fremdgehen Maßlosigkeit Urlaub Chile

Letzten Winter war ich (m/25) einen Freund in Südamerika besuchen. Für vier Wochen war ich bei ihm in Chile. Wir wollten das schon lange mal machen, da er seit einigen Jahren die Winter dort verbringt. Ich bin seit 3 Jahren in einer Beziehung mit einer wunderbaren Frau. Ich liebe sie und bin sehr glücklich und zufrieden mit ihr. - Mit ein paar kleinen Ausnahmen, aber das kommt in jeder Beziehung vor. Ich war ihr immer treu. Kleine Flirts waren beiderseitig erlaubt, aber mehr natürlich nicht.

Nun muss ich beichten, dass ich nach ein paar Tagen in Südamerika schwach wurde, und das mehrmals. Ich muss gestehen, ich habe fast vier Wochen nur rumgef****. Hier würde mir so etwas nie in den Sinn kommen. Habe auch nicht das Verlangen nach anderen Frauen. Ich will nur meine Freundin.

Ich bin groß und habe blaue Augen. Diese zwei Äußerlichkeiten und dazu noch Tourist reichen dort um jeden Abend mit der schönsten Frau nach Hause zu gehen. Bei den ersten Flirts und bald folgenden eindeutigen Angeboten konnte ich noch locker nein sagen. Doch irgendwann überkam es mich. Bei einer Frau, die man sich schöner nicht vorstellen kann hat es klick gemacht und danach war ich wie ein Jäger, nur das die Beute dort meistens zu dir kommt. So kommen dann in dieser Zeit schnell mal 20 verschiedene Frauen zusammen. Dies ist meine Beichte und nun mein Dilemma. Ich muss es meiner Freundin gestehen, ich war schon immer ein sehr ehrlicher Typ und ich kann so etwas nicht für mich behalten. Zu groß ist das schlechte Gewissen jetzt. Mein Freund würde mich im Leben nicht verraten und verhütet habe ich ohne Ausnahme immer, also von der Seite her keine Sorgen! Aber ich kann nicht mit dieser Lüge leben.

Nur was sage ich meiner Freundin? Soll ich einfach von einem Seitensprung erzählen oder soll ich ihr sagen, dass sie 4 Wochen lang mehr als 20 mal betrogen wurde? Ich kenne nach 3 Jahren ihre Ansichten zum fremdgehen sehr gut und denke, dass sie die Beziehung beenden wird. es schmerzt sehr wenn ich daran denke ohne sie zu sein. aber das ist die harte Strafe für mein tun.

Beichthaus.com Beichte #00026711 vom 21.07.2009 um 19:16:57 Uhr in Chile (Santiago de Chile) (69 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vollschlanke im Aufzug

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Hass Hochmut Vorurteile Ernährung

Ich wohne im sechsten Stock eines Gebäudes in einer Großstadt und im zweiten Stockwerk befindet sich eine Organisation, die fürs "Abnehmen" zuständig ist. Die haben gegen Abend immer ihre Gruppentreffen und wenn ich müde aus der Arbeit heimkomme stehen häufig im Erdgeschoss halbe Viehherden von Fettmassen herum - auf den Aufzug wartend, obwohl sie ja eigentlich auch die Treppen ins zweite Obergeschoss benutzen könnten, da sie ja abnehmen wollen. Folglich passen in den Aufzug statt vier Personen nur zwei wonnig beleibte Dickies. Das nervt mich total, da ich es möglichst vermeiden möchte, mit diesen Vollschlanken gemeinsam im Aufzug zu fahren, da ich dann Platzangst kriege. Eine einzelne Frau von diesem Kaliber füllt schon 80 Prozent des Fahrzuges aus. Und einmal passierte es, dass ich wieder so eine Horrorfahrt mit einem Ungetüm hatte und der stinkende Fleischberg, der wohl an meinem Gesichtsausdruck merkte, wie unangenehm mir die Fahrt war, sagte ganz frech mit einem hämischen Grinsen: "Sie können ja den Aufzug benutzen." Empfangen wurde sie im zweiten Stockwerk von einer anderen Seekuh, welche Sie freudig mit "Hallo Frau M., haben Sie schon für Ihren Urlaub nächste Woche gepackt?" begrüßte.

Nun kannte ich also den Namen meiner Minutenpeinigerin. Am kommenden Montag wusste ich, dass sie im Urlaub sein würde, aber trotzdem Gruppentherapie angesagt sein dürfte. Also bestellte ich bei einem Lieferdienst zehn riesige Partypizzen auf den Namen der Frau und an die Lieferadresse der Abnehmgruppe. Da ich kein Krimineller bin, fing ich den Pizzafahrer unten an der Eingangstür ab und bezahlte die ganzen Pizzen und sagte, bei der Überraschungslieferung solle er doch bitte sagen, dass es ein Abschiedsurlaubsgeschenk von der Frau M. sei. Dadurch, dass ich die Pizzen bezahlte und vorgab, es sei ein Geschenk der Frau war die Chance groß, dass die Dickies die Pizzen annehmen und nicht verweigern würden. Mein Ziel war es die Dickies fertigzumachen- damit sie noch fetter werden. Ich hasse es nämlich, wenn Menschen die Kontrolle über ihr eigenes Körpergewicht verlieren und nur noch Fressen und Futtern im Kopf haben und unästhetisch aussehen. Das Schmatzen einer pizzafressenden Horde Schweine hallte übrigens durch den gesamten Hausgang. Herr vergib mir, denn ich habe gesündigt. Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Beichthaus.com Beichte #00026708 vom 21.07.2009 um 14:54:22 Uhr (80 Kommentare).

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Pfennige in Euro-Zeiten

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Betrug Shopping

Ich hatte eine große Flasche, in die meine 1-Pfennig-Münzen kamen. Bis zur Währungsumstellung hatte ich mehrere Hundert. Irgendwie habe ich mich geschämt, das Geld zur Bank zu bringen. Deshalb habe ich die 1-Pfennig-Münzen behalten. Heute habe ich einen Ausweg gefunden, wie ich die Pfennige los werde. Jedes Mal, wenn ich einkaufen gehe, versuche ich 1-Pfennig-Münzen als 1-Cent-Münzen auszugeben. Da die Verkäuferinnen meistens im Stress sind, wird es selten bemerkt. Und wenn es bemerkt wird, entschuldige ich mich freundlich.

Beichthaus.com Beichte #00026695 vom 19.07.2009 um 01:31:24 Uhr (15 Kommentare).

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Ich klaue überall Klopapier

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Diebstahl Maßlosigkeit

Immer wenn ich in die Bibliothek gehe, muss ich Klopapier und Papierhandtücher klauen. Erst war es nur aus der Not, um Geld zu sparen und Vorräte anzulegen, jetzt komme ich nicht mehr davon los und es ist wie eine Sucht geworden. Ich kann einfach nicht widerstehen, weil da so viel rumliegt. Bei einem Toilettenbesuch sind locker acht Rollen eingesackt. Die Papierhandtücher muss ich aus einem Spender raus quetschen, was umständlich ist. Ich mache das nur ein 1-2 Mal in der Woche. Die Versuchung ist einfach zu groß, wenn ich die vollgestopften Behälter sehe und die aufgestapelten Rollen, da muss ich zugreifen, auch wenn ich noch viel davon habe, weil immer Neues dazu kommt.

Beichthaus.com Beichte #00026692 vom 18.07.2009 um 14:34:23 Uhr (11 Kommentare).

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