Zu schlau für eine Beziehung

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Dummheit Hochmut Dating München

Nach Aussagen von anderen Menschen bin ich (w) zu intelligent für Männer. Ich glaube das selbst allerdings nicht. Ich sehe äußerlich nicht wirklich unattraktiv aus, bin schlank, habe ein ordentliches Gesicht, lange braune Haare und große Augen. Ich habe gerade vor einem Jahr mein Zahnmedizinstudium absolviert, meinen Doktor in der Tasche und arbeite in einer schönen, großen Praxis. Ich weiß nicht, ob es wirklich daran liegt, dass ich einfach keine simple, einfache Frau bin, aber ich hatte in diesem Jahr bereits 28 (!) Dates und alle davon sind nach dem ersten Treffen gescheitert. Es frustriert mich, dass man als Mann immer zuerst auf das Aussehen achtet (natürlich tue ich das auch), aber sobald man seine "schlaue Seite" als Frau raus lässt und offenbart, dass man auch etwas im Kopf hat, gehen sie alle sofort auf Abstand.

"Tut mir leid, du bist einfach zu schlau für mich. Tut mir leid, ich kann mit dir einfach nicht umgehen. Tut mir leid, ich mag keine Frauen, die mir überlegen sind. Tut mir leid, tut mir leid, ..." heißt es immer wieder als Abfuhr. Oder man hält mich für verrückt. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll, langsam fange ich an mich einfach nur noch dumm zu stellen, wenn ich jemanden treffe, aus Angst wieder zu schlau für jemanden zu sein. Am besten kann ich mich wirklich nur mit Ärzten, Anwälten etc. unterhalten, aber sich für immer auf diesen Radius zu beschränken ist auch keine Lösung. Ich beichte, dass ich zu dumm bin einen Partner zu finden. Es tat einfach nur gut, sich das von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00039908 vom 18.06.2017 um 11:19:43 Uhr in München (46 Kommentare).

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Ich ertrage meine besten Freunde nicht mehr!

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Falschheit Ignoranz Selbstsucht Ungerechtigkeit Freunde Dresden

Ich (w/29) beichte, dass mich meine, mir am nächsten stehenden, Mitmenschen (sprich meine besten Freunde) gerade alle so dermaßen ankotzen. Ich habe letzten Herbst endlich mein Studium hinter mich gebracht, das ich am liebsten jeden Moment geschmissen hätte. Ich habe psychisch wirklich sehr gelitten, aber meinen Freunden nie die Ohren vollgeheult, sondern viel mit mir selbst ausgemacht. Nach bestandenem Abschluss hatte ich das Glück, sofort einen super Traumjob zu bekommen. Endlich habe ich Geld und die sorgenvollen Jahre mit Geldproblemen im Studium waren vergessen. Dann kam dazu, dass mein Freund mir einen Heiratsantrag gemacht hat und ich freue mich eigentlich schon sehr auf unsere Hochzeit.

Wäre da nicht mein Umfeld. Für meine Handvoll Vertrauenspersonen bin ich nur eine Ablagestelle für ihre Probleme. Ich werde mit Nachrichten überschütten, was gerade schon wieder schief läuft in ihrem Leben. Ich bin auch für jeden Einzelnen da, was mir wichtig ist. Ich finde es aber im Gegensatz umso trauriger, dass sich bis jetzt nur einer wirklich aufrichtig mit mir gefreut hat, dass ich heirate. Oder das ich endlich mal Erfolg habe in meinem Leben. Was noch dazu kommt, ist, dass bis auf einen meiner Freunde alle Single meines Alters sind. Ich erzähle schon gar nicht mehr von meiner Beziehung oder Plänen, weil es nicht verstanden wird. Im Gegenzug höre ich mir an, wie schwer es ist, einen geeigneten Partner zu finden.

Ich habe meinen Freunden auch oft sehr klare und harte Worte gesagt, wenn sie sich im Kreis gedreht haben. Denn das macht man als Freund so und sie haben in meinem Leben auch oft mit mir ehrlich gesprochen, wenn es bei mir schief lief. Aber seit letzter Zeit fehlt mir der Arsch in der Hose, um zu sagen, dass mir das gerade völlig egal ist, was ihre Probleme angeht. Zumal die meisten durch bloße Kommunikation mit dem anderen gelöst werden könnten. So oft habe ich versuch zu helfen und jetzt habe ich einfach kein Bock mehr. Ich reagiere auf „Heul-Mimimi-Nachrichten“ nicht mehr und bei Gesprächen schalte ich auf Durchzug. Meine Beichte: Ich weiß nicht, ob ich zu egoistisch bin, aber in meinem Kopf habe ich gerade auf die wichtigsten Menschen in meinem Leben kein Bock mehr und würde gerne einfach mal ein halbes Jahr mit allen eine Beziehungspause einlegen.

Beichthaus.com Beichte #00039904 vom 16.06.2017 um 15:28:09 Uhr in Dresden (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Traumfrau im Dorfladen

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Begehrlichkeit Shopping

Wir haben bei uns so einen kleinen Dorfladen, in welchem man Kleinigkeiten kaufen kann, wenn man nicht ins 15 Minuten entfernte große Einkaufcenter fahren will. Ich hole da meistens meine Zigaretten. Nun arbeitet eine Frau dort, die mich mit ihrer Ausstrahlung um den Verstand bringt, wenn ich da bin. Sie ist etwa 20 Jahre alt. Sie wirkt auf den ersten Blick nicht wie ein Model mit Engelsblick, eher ein wenig streng - dank ihrer Brille. Auch ihren Körper würden viele wohl nicht mit Modelmaßen bezeichnen. Sie ist jedoch überhaupt nicht dick. Für mich hat sie schöne weibliche Rundungen genau an den richtigen Orten. Was es mir vor allem angetan hat, ist ihr verdammt süßes Lächeln. Sie lächelt mich auch immer so verstohlen an, wenn ich den Laden betrete und schaut mir oft durch die Scheiben hinterher, wenn ich wieder rausgehe. Auch guckt sie immer hinter den Gestellen hervor, wenn sie gerade etwas am Einräumen ist und meine Stimme hört.

Wenn ich sie dann erblicke, schenkt sie mir ihr schönes Lächeln und mir wird wieder anders. Sie hat einfach eine Ausstrahlung, welche man nicht oft sieht. Und verdammt lieb und freundlich ist sie auch. Nun, an sich ist das Ganze ja nichts Schlimmes. Nun zu mir: Männlich, 35, verheiratet, ein Sohn und der zweite unterwegs. Nun könnt ihr euch denken, wo mein Problem liegt. Ich fühle mich schlecht meiner Frau gegenüber. Es ist nicht so, dass ich verliebt in diese andere wäre, denn außerhalb dieses Ladens denke ich nie an sie. Auch würde ich meine Frau nie betrügen, dafür liebe ich sie zu sehr und bin sonst absolut glücklich in dieser Beziehung. Es ist einfach, sobald ich in diesem Laden bin, fühle ich mich wie in einer anderen Welt. Ich male mir auch aus, wie es wäre, mit diesem jungen, süßen Ding. Auch weil ich denke, wenn ich es wollte, würde da auch etwas gehen, auch da sie mich so ansieht, wie man jemanden sonst nicht ansieht. Auch wenn niemals nie etwas passieren würde, fühle ich mich ein wenig schlecht, wenn ich in diesem Laden stehe und an meine Frau denke.

Beichthaus.com Beichte #00039892 vom 15.06.2017 um 11:46:22 Uhr (14 Kommentare).

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Ich bin ein Choleriker

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Aggression Vandalismus Gesellschaft Düsseldorf

Ich bin ein Choleriker
Ich (m/36) hatte bzw. habe Probleme mit Aggressionen und Vandalismus. Es reichte schon ein nerviges Lied und der Tisch lag umgedreht auf dem Boden. Auch auf meinem Arbeitsplatz bemerkten Kollegen mit der Zeit, dass ich ein Choleriker bin und hielten sich dementsprechend von mir fern. Den Vogel habe ich abgeschossen, als sich ein Kunde telefonisch beschwerte. Ich knallte den Hörer auf den Tisch, schnitt das Kabel durch und pfefferte das gute Stück quer durch den Raum. Ich wurde beurlaubt.

Dies war der Wendepunkt. Ich musste etwas gegen das Problem unternehmen. Ich kaufte mir ein Buch, in dem man lernt, Aggressionen zu bewältigen und ruhig und besonnen zu bleiben. Die Tipps in diesem Buch waren so banal, dass ich es am liebsten zerrissen, verbannt und bepisst hätte. Ein Glas Wasser zu trinken hilft nicht gegen Wut, ihr Deppen. Aber nun gut, ich versuchte, die Tipps in dieser personifizierten Geldverschwendung bestmöglich zu befolgen. Hätte ich es geschafft, würde ich nicht beichten. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich versagt habe. Und zwar gewaltig.

Nachdem ich mich drei Wochen lang zusammengerissen habe, dachte ich, ich hätte es überwunden. Ich fühlte mich wie Neil Armstrong. Als ich allerdings letzten Freitag meinen Wocheneinkauf im Supermarkt meines Vertrauens erledigen wollte, passierte es. Ich konnte nicht mehr. Drei Wochen lang hatte ich mich zurückgehalten, aber nun platzte die angestaute Wut nur so aus mir heraus - völlig grundlos. Vergleicht es einfach mit einem Monat Enthaltsamkeit. Es befriedigt mich, zu schreien, Dinge durch die Gegend zu werfen und einfach auszurasten. Die Aggressionen sind mein Sex und der Vandalismus die Zigarette danach.

Hiermit entschuldige ich mich aufrichtig bei dem Supermarkt, der mir zurecht Hausverbot erteilt hat, als ich herumgeschrien und die Waren durch die Gegend geworfen habe. Beim Versuch, das Regal umzuschubsen, hat mich ein Mitarbeiter aufgehalten, auch er bekommt eine Entschuldigung, für meine primitiven Beleidigungen. Ich werde mir Hilfe suchen.

Beichthaus.com Beichte #00039884 vom 13.06.2017 um 16:00:09 Uhr in Düsseldorf (20 Kommentare).

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Meine Gespräche mit Stars und Kindheitshelden

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Peinlichkeit Zwang

Ich (w/21) beichte, dass ich oft Gespräche mit imaginären Personen führe. Und nein, ich habe keine Halluzinationen. Ich habe zu jeder Zeit meines Lebens gewusst, dass da niemand ist und ich einfach mit mir selbst rede. Ich rede dabei nicht so, wie ich mit einem normalen Menschen reden würde. Das Gespräch passiert nur in meinem Kopf. Das alles hat in meiner Kindheit angefangen. Ich habe mir einfach vorgestellt, mit meinen Kindheitshelden oder Figuren aus Trickfilmserien Gespräche führen zu können. Und das hat mir einfach so viel Spaß gemacht, dass ich damit nie aufgehört habe. Heute rede ich natürlich nicht mehr mit Trickfilmfiguren. Ich stelle mir meist Gespräche und Situationen vor, die wahrscheinlich so niemals passieren werden. Beispiel: Über was ich mit Jauch sprechen würde, wenn ich mal bei "Wer wird Millionär" sitzen würde. Auch das wird nie passieren, da ich viel zu scheu für die Kamera bin und mein Unwissen nicht vor der ganzen Nation präsentieren möchte.

Der Witz an der Sache ist, dass ich eigentlich ein sehr ruhiger Mensch bin und nur dann rede, wenn ich wirklich was zum Gespräch beizutragen habe. Ansonsten bin ich eher vom Typ stiller Zuhörer. Ich muss immer doll aufpassen, dass man mir das nicht im Gesicht anmerkt. Das Gespräch spiegelt sich manchmal in meinem Gesicht wider (in Form von Stirnrunzeln oder plötzlichem Lächeln oder dergleichen). Wie gesagt: ich wusste und weiß zu jeder Zeit meines Lebens, dass dort eigentlich niemand ist und ich höre auch keine Stimmen im Kopf oder so. Es ist einfach eine Art Hobby für mich, um mir Gespräche oder Situationen vorzustellen und wie ich dabei handeln/reagieren würde. Ich habe mal gehört, dass jeder so ein paar Selbstgespräche führt. Aber ich bin mir bewusst, dass ich da weit drüber bin. Mir ist das alles so peinlich, dass ich das noch nie jemanden erzählt habe und ich werde es wahrscheinlich auch mit ins Grab nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00039871 vom 11.06.2017 um 12:13:46 Uhr (16 Kommentare).

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