Gespräche sind überflüssig!

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Vorurteile Zorn Gesellschaft Stuttgart

Ich (w/28) vermeide es immer mehr, mit Menschen zu reden. Versteht mich nicht falsch, ich bin kein zurückgezogener Einsiedlerkrebs ohne Freunde. Man würde mich sogar als charismatische und offene Persönlichkeit bezeichnen. Ich finde es nur vermeidbar und sinnlos mit Fremden zu reden. Und noch schlimmer, als persönlich zu sprechen, ist telefonieren. Ich hasse es, angerufen zu werden. Ich, und ganz alleine ich, entscheide wann ich mit jemandem reden möchte und finde es nahezu unverschämt, mir ungefragt ein Gespräch aufzwingen zu wollen. Manchmal frage ich mich, ob Menschen zu blöd sind um Mails zu schreiben, statt wegen jedem Mist anzurufen.

Ich kaufe so ziemlich alles online, bestelle Pizza online, gehe nie ans Telefon und tue so, als hätte ich es nicht gehört, wenn ich auf der Straße angesprochen werde. Gerade bauen wir ein Haus und Aufträge vergebe ich nur an Firmen, die es schaffen mir auf meine E-Mails zu antworten. Alle, die einen persönlichen Termin vereinbaren oder telefonieren wollen, werden aussortiert. Ich hasse auch Small Talk, oder wenn man sich nicht kurzfassen kann und Gespräche unnötig in die Länge zieht. Mit meiner Familie und meinen Freunden allerdings verbringe ich liebend gerne alle Zeit, die ich habe. Ich bin weder schüchtern noch arrogant, ich lehne sinnlosen Kontakt mit fremden Menschen einfach ab.

Beichthaus.com Beichte #00039998 vom 06.07.2017 um 22:10:35 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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Behandelt Polizisten besser - wir machen nur unseren Job!

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Aggression Ungerechtigkeit Hass Polizei Hannover

Ich war mein Leben lang ein absoluter Menschenfreund. Ich kommunizere gerne und sah in jedem erst das Gute. Nun bin ich seit sieben Jahren Polizist und mein Bild von Menschen hat sich komplett geändert. So unendlich viele Menschen sind dumm, ignorant, eklig und falsch. […]
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Beichthaus.com Beichte #00039987 vom 05.07.2017 um 10:14:10 Uhr in Hannover (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Absturz meines besten Freundes

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Paderborn

Ich (m/29) melde mich mittlerweile nicht mehr bei meinem ehemals besten Freund. Wir sind kurz nach dem Abitur richtig gute Freunde geworden und haben fast jedes Wochenende und generell viel Freizeit zusammen verbracht. Er war bis vor Kurzem mit seiner Jugendliebe verheiratet, hat ein Kind mit ihr gezeugt. Sie hat sich von ihm getrennt, weil er wohl nicht so ganz in der Rolle des Familienvaters aufgegangen ist, sondern die Wochenenden weiterhin mit uns verbracht hat. Danach nahm alles seinen Lauf: Er wurde arbeitslos (wenn auch nur kurz), fand eine neue Frau im Internet und zog nach ca. zwei Monaten bereits mit ihr zusammen. Seine neue Stelle hatte er zwischenzeitlich verloren, arbeitet aber nun wieder. Dennoch ging mir sein Gejammer über Familie, sein erstes Kind und seine Geldprobleme irgendwann auf die Nerven.

Ich selbst bin kein Familienmensch und möchte keine Kinder. Er hat seine neue Freundin nach nicht mal einem Jahr Beziehung trotz Geldproblemen geschwängert. Wunschkind natürlich. Wir haben ihn am Anfang der Beziehung darauf angesprochen, dass sich sein Lebensstil gewaltig zum Negativen geändert hat. Anfangs gab es dann Besserung, später wurde nicht mehr darauf geachtet. Er müsste eigentlich wegen gesundheitlicher Probleme mal zu einem Facharzt, findet aber nie Zeit sich einen Termin zu machen (oder möchte keine Zeit finden). Die ersten beiden Monate habe ich ihn noch darauf angesprochen, mittlerweile ist es mir egal. Aufgezwungene Veranstaltungen mit seinem Kind zusammen habe ich durch die Blume abgelehnt, seitdem herrscht so gut wie Funkstille. Ich muss sagen, mir ist dadurch ein Stein vom Herzen gefallen. Manchmal denke ich, dass ich dadurch zu einem schlechten Menschen geworden bin. Andererseits können sich Menschen und deren Interessen doch auch auseinander entwickeln, oder?

Beichthaus.com Beichte #00039984 vom 04.07.2017 um 18:00:57 Uhr in Paderborn (22 Kommentare).

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Ehe für alle!

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Vorurteile Zorn Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft Stuttgart

Mir geht dieses ganze "gay pride"-Tam-Tam tierisch auf den Kranz. Seitdem das "Ehe für alle"-Gesetz verabschiedet wurde liest man nichts anderes mehr. Auch auf den ganzen Foren und Social-Media-Plattformen ist nichts anderes mehr zu sehen. Plötzlich sind alle total tolerant und reden von nichts anderem mehr. Warum spielt das so eine große Rolle? Sobald das Thema auf den Tisch kommt und man deswegen nicht sofort vor Begeisterung aus der Haut fährt, wird man komisch und verständnislos angeschaut. Sogar als Gegner betitelt und teilweise echt übel angegangen. Natürlich ist es ein wichtiger Schritt und es ist sicher auch eine gute Sache, aber jetzt mal ganz ehrlich, niemanden hat zu interessieren was sich in fremden Schlafzimmern abspielt und wer wen liebt. Wie soll das zur Normalität werden, wenn jedes Mal so ein riesiger Aufriss darum gemacht wird? Lasst die Leute doch einfach ihr Leben so leben, wie sie es für richtig halten und hört auf euch mit eurer großartigen Toleranz in den Mittelpunkt zu stellen. Ich glaube, dass es viel mehr zur Akzeptanz beitragen würde, wenn deswegen nicht jedes Mal riesige Wellen geschlagen werden würden. Kümmert euch um euer eigenes Liebesleben und lasst die Leute in Ruhe. Das sind auch nur ganz normale Menschen und keine Sensation, die in ihre Bestandteile zerpflückt werden muss...

Beichthaus.com Beichte #00039980 vom 02.07.2017 um 23:44:30 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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“Beichte

Verliebt in meinen ehemaligen Lehrer

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Begehrlichkeit Schule Köln

Mein ehemaliger Lehrer hat sich in mich verliebt. Ich (w/19) habe ihn schon immer interessant gefunden, war aber immer stets brav und habe niemals eine Avance oder Anmache meinerseits gestartet. Er wusste also nichts von meinen Gefühlen. Nach meinem Abschluss (da war ich 16) habe ich ihn nie wiedergesehen. Allerdings habe ich mir einen Fake-Facebook-Account erstellt, ursprünglich geplant für andere Dinge. Jedoch konnte ich es einfach nicht unterlassen ihm eine Freundschaftsanfrage zu stellen. Diese hat er dann auch angenommen, aber er wusste ja nicht wer ich war. Wir schreiben seit drei Jahren regelmäßig, hierbei möchte ich anmerken, dass mein ehemaliger Lehrer gerade 29 Jahre alt ist. Wir verstehen uns sehr sehr gut, haben viele tolle Momente gehabt, aber er möchte mich immer wieder persönlich treffen. Allerdings würde dann alles auffliegen und ich müsste mich zu erkennen geben.

Er hat mir auch schon gestanden, dass er sich irgendwie über das Schreiben und Unterhalten in mich verliebt hat und mich so gerne sehen möchte. Ich habe ihm auch schon Bilder von mir geschickt - allerdings so, das ich darauf unkenntlich bin. Außerdem habe ich mich in diesen drei Jahren stark verändert. Ich habe einen Wachstumsschub bekommen und viel abgenommen, sodass ich jetzt eine nicht wirklich gesunde Figur habe, aber trotzdem nicht krank wirke. Meine Haare sind länger und auch mein Gesicht hat sich verändert.

Zusammengefasst bin ich ein anderer Mensch geworden, aber ich denke trotzdem er erkennt mich sofort wieder. Ich weiß nicht, was ich tun soll, ich bin in einer sehr verzwickten Situation. Einerseits ist es falsch und er könnte beleidigt sein oder wütend, weil ich ja jahrelang hinter dem ganzen Profil steckte. Andererseits ist er nicht mehr mein Lehrer und ich habe ein riesiges Verlangen, mich mit ihm persönlich zu treffen, nicht mehr in diesem Lehrer-Schüler-Verhältnis. Ihm gegenüber stehen, als Frau und Mann. Und ja zwischenzeitlich habe ich mich ebenfalls wirklich verliebt.

Beichthaus.com Beichte #00039978 vom 02.07.2017 um 13:25:25 Uhr in Köln (11 Kommentare).

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