Auf dem Männerklo

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Fetisch Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Intim Hildesheim

Ich (w) habe ein seltsames Hobby entdeckt. Als ich vor einigen Monaten in der Schlange zur Toilette eines großen Flohmarktes stand, sah ich, wie eine Frau vor mir in die Männertoilette huschte. Da die Warteschlange an der Damenreihe nur sehr langsam schrumpfte, meine Blase drückte und ich den freien Sonntag auch sinnvoller als mit Warten verbringen wollte, tat ich es ihr gleich, als sie den Herrenbereich wieder verließ. Ich muss dazu sagen, dass die Toilette dort auf sehr engem Raum gebaut ist. Auch im Herrenbereich, wie ich nun sah, denn als ich die Tür öffnete, sah ich, dass man erst die Pinkelbecken passieren muss, um zu einer einzelnen Kabine zu gelangen. Auf beiden Seiten stand an jenem Tag jeweils ein Mann. Ich lief beschämt zur, zum Glück freien, Kabine durch, wobei ich mich schon beinahe zwischen den beiden durchdrängeln musste. Als ich die Tür dann von innen verschließen wollte, sah ich zwangsläufig dem links stehenden Mann genau auf seinen urinierenden Penis.


Ich weiß nicht, warum, aber in dem Moment wurde ich extrem sexuell stimuliert. Dabei sah der Mann nicht einmal besonders attraktiv aus. Es war auch nicht das Pinkeln an sich, das mich erregte, sondern das entblößte Glied. Beim Verlassen der Kabine stand nur noch auf der rechten Seite ein Mann, sodass ich schnell und unbemerkt wieder heraushuschen konnte. Die ganze Woche musste ich an diesen Anblick denken. Den nächsten Sonntag war ich dann schon mutiger und ging gezielt auf die Toilette, um dann wieder bei den Herren vorbeizuschauen, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn diesmal schaute ich schon gezielter auf die offenen Hosenställe. Lange Rede, kurzer Sinn: Seitdem gehe ich fast jeden Sonntag meinem neuen Hobby nach. Da ich mit meiner Brille wie ein Mauerblümchen wirke, hat mich bisher auch noch niemand darauf angesprochen. Die Intensität des ersten Erlebnisses habe ich zwar nie wieder erreicht, aber ich bin schon regelrecht süchtig nach dem Prickeln, die Männer so entblößt zu betrachten. Der Urinstrahl, den ich dabei sehe, ist für mich weder ausschlaggebend noch störend, er gehört einfach dazu. Zwar komme ich nicht bei jedem Besuch auf meine Kosten, da manchmal das Männerklo total leer ist oder der anvisierte Mann nicht sonderlich ausgestattet zu sein scheint, da die Hand alles verdeckt - andere Male habe ich dafür beim Rein- und beim Rausgehen Glück. Ein Schaden entsteht den Männern im eigentlichen Sinne ja nicht, und sie starren uns ja auch oft genug in den Ausschnitt und Ähnliches. Trotzdem bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031753 vom 16.08.2013 um 10:05:47 Uhr in Hildesheim (52 Kommentare).

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Mein ungewollter Proviant

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Verschwendung Maßlosigkeit Lügen Ernährung

Ich habe früher, als ich noch in der Schule war, regelmäßig meinen ungewollten Proviant entsorgt. Oft hatte ich einfach nicht genug Hunger oder bekam Sachen mit, die ich nicht mochte. Auf meine Vorlieben wurde grundsätzlich nicht eingegangen, ich bekam eingepackt, was gerade da war, auch wenn es Sachen waren, von denen mir schlecht wurde. Da es aber immer Theater gab, wenn die Dose nicht leer zu Hause ankam, habe ich diese Sachen dann oft einfach weggeworfen, teilweise mitten in die Natur, wenn keiner zusah. So entsorgte ich regelmäßig Joghurts und Brote, die ich nicht mochte, hinter einem Plakat, das von einem kleinen Wäldchen abgeschirmt wurde. Dort verschimmelte das Zeug dann. Immerhin war ich nicht die Einzige, denn irgendwann lagen dort auch Sachen herum, die nicht von mir kamen. Aber dennoch war es natürlich eine Riesenverschwendung. Ich hatte jedes Mal ein schlechtes Gewissen, aber die Bequemlichkeit war stärker. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00031750 vom 15.08.2013 um 21:52:18 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

You wanna play a little game?

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Rache Peinlichkeit Morallosigkeit Medien

Ein guter Freund hat mir neulich den Spaß an Horrorfilmen genommen. Wir aßen selbst gemachte Burger, was den Abend eigentlich perfektionieren sollte, aber mitten beim Essen schaltete er so einen ekligen Horrorfilm mit blutigen Babys und massenhaft Schockeffekten ein. Natürlich habe ich mich erst einmal verschluckt und dadurch wurde mir das Essen total versaut. Und nun habe ich meinem Freund versprochen, dass das ein Nachspiel haben wird.

Er wollte eine ganze Reihe an Horrorfilmen von mir haben, die ich auf meinem Computer habe. Also gab er mir eine leere Festplatte und ich sollte die Filme auf dieser speichern. Ich überlegte, in jeden Film Szenen von Homosexuellenpornos zu schneiden, weil er eine Homophobie hat, vor allem bei Transexuellen. Also es ist nicht so, dass er das eklig oder unnormal findet, er hat wirklich Angst davor. Aber das war mir dann doch zu viel Aufwand. Darum machte ich etwas total Kindisches: Ich erstellte einige Ordner, benannte sie mit den Titeln von Pornos und versteckte in ein paar von ihnen die Filme. In den meisten Ordnern befinden sich kleine Bildchen mit Titeln wie "Viel Spaß beim Weitersuchen!" und als Anleitung habe ich die kleine Puppe aus einem bekannten Horror-Film mit dem Text: "You wanna play a little game?" gekritzelt. Die Aktion ist ein echter Kindergartenstreich, aber ich freue mich jetzt schon wie ein Schneekönig über sein entnervtes Gesicht beim Suchen der Filme.

Beichthaus.com Beichte #00031719 vom 08.08.2013 um 22:57:00 Uhr (38 Kommentare).

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Mein Leben vor dem PC

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Faulheit Trägheit Sucht Verzweiflung

Ich beichte, dass ich glaube, dass ich allmählich Computer- bzw. Internetsüchtig geworden bin. Ich war schon seit meiner Kindheit viel im Internet unterwegs und habe auch gerne gespielt. Aber im Moment tue ich eigentlich nichts anderes mehr, als vor dem Computer zu sitzen, und auf ungefähr zehn Internetseiten rumzusurfen. Ich spiele fast nur noch Facebook-Spiele, besonders eines hat es mir angetan. Ich gebe zwar kein echtes Geld dafür aus, aber ich bin jeden Tag bestimmt fünf Stunden damit beschäftigt. Wenn ich mal nicht am Computer sein kann, weiß ich kaum, wie ich mich beschäftigen soll. Ich habe im Moment keine Freunde und generell kaum sozialen Kontakt. Ich lese zwar noch ein bisschen und spiele Keyboard, aber ohne Computer geht die Zeit so elend langsam vorbei und der Tag kommt mir leer vor. Auch wichtigere Aufgaben vernachlässige ich und schiebe fast alles so lange auf, wie es irgendwie geht und teilweise noch länger. Weil ich mich nicht vom Bildschirm losreißen kann. Ich würde gern unabhängiger vom Computer werden, aber ich weiß nicht, wie ich mir sonst die Zeit vertreiben soll.

Beichthaus.com Beichte #00031715 vom 08.08.2013 um 14:11:31 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Racheakt im Kostüm

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Rache Engherzigkeit Stolz Boshaftigkeit Schule

Während meiner Schulzeit besuchte ich eine kleine Realschule in Niederösterreich. An unserem letzten Schultag bot sich mir eine Gelegenheit, auf die ich schon lange gewartet hatte. Bei uns war es so, dass jede Klasse einen Klassenchef hatte, der sich mit anderen beriet und neue Ideen entwickelte. Diese beschlossen, der Schulleitung einen Kostümtag vorzuschlagen, der an besagtem, letzten Schultag stattfinden sollte. Irgendwie schafften sie es, die Schulleitung von diesem Plan zu überzeugen und so wurden Wahlzettel für die Themen ausgeteilt. Jede Klasse sollte ihr eigenes Motto wählen. Damit auch jeder mitmachte, wurde uns angekündigt, dass jeder, der sich nicht dem Thema entsprechend kleiden würde, dafür "bestraft" wird.


Hier fängt meine Beichte an, wie ihr euch sicherlich denken könnt. Denn wie so viele war ich in ein Mädchen verliebt. Sie war sozusagen meine erste Schwärmerei, allerdings aus einer Parallelklasse. Zum Glück war es die Klasse mit den wenigsten Schülern und aus irgendeinem Grund war sie tatsächlich das einzige Mädchen dort. Ich glaube, ich habe es so verbockt, weil ich keine Ahnung von Frauen hatte. Aber ich hatte sie damals einfach während einer Pause zur Seite genommen und ihr meine Liebe gestanden. Natürlich konnte das nichts werden, und die Folge war, dass sie mich von da an ignorierte. So weit, so gut, kein Grund, eine Racheaktion zu planen, aber sie hat die Sache nicht für sich behalten, sondern es jedem erzählt, der es hören wollte. Und wie das so ist, verbreitete sich das virusartig und ich wurde noch einige Wochen dafür verspottet. Natürlich wuchs Gras über die Sache, aber meine Schmach saß zu tief, um einfach vergessen zu werden. Um das Folgende erklären zu können, müsst ihr wissen, dass ich aus einer recht wohlhabenden Familie stamme. Um meine Rache auszuführen, erzählte ich den Jungs in ihrer Klasse jede Einzelheit unserer Vorgeschichte und wir einigten uns auf eine Summe, die man fast mit einem Bestechungsgeld gleichsetzen kann. Und das nur, damit ich mir das Kleiderthema ihrer Klasse auswählen konnte. Nachdem alles geplant war, hatte ich Glück und es war an dem großen Kostümtag warm, denn das Thema, dass ich mir ausgesucht hatte, war "Bademode". Die Jungs hatten damit kein großes Problem, sie kamen einfach in Badehosen in die Schule, doch meine Zielperson hat sich, da sie die einzige Frau der Klasse war, geweigert, einen Bikini anzuziehen und kam normal gekleidet zur Schule.


Genau das wollte ich natürlich, denn bei der Strafe, das wurde zuvor schon gesagt, durfte jeder mitmachen, der ein Kostüm trug. Und ich war im Geschäftsanzug dort, da unser Thema Business war. Die "Opfer" wurden mit Klebeband gefesselt auf den Pausenhof gebracht und waren soweit noch guter Laune, da niemand wusste, wie die Strafe genau aussehen würde. Erst, als einige Jungs mit Eimern und Schläuchen ankamen, wurde klar, was passieren würde und mein Ex-Schwarm verstummte regelrecht bei deren Anblick. Das war die geilste Pause aller Zeiten. Ich leerte so viele Eimer über dem Mädel aus, wie ich nur konnte. Sie beschimpfte mich aufs Übelste, doch dabei blieb es auch. Seitdem gab es keinen Kontakt mehr, aber ich glaube, sie fand nie heraus, dass ich hinter der Bikini-Wohl steckte. Sobald ich an das Erlebnis zurückdenke, fügt sich alles wie ein Kopfkino zusammen. Es hat mir hinterher schon leidgetan und heute bereue ich es erst recht. Ich habe mich auf ein unglaublich tiefes Niveau heruntergelassen, weil mir dieses typisch mädchenhafte Verhalten fremd war. Ich bitte die Leser mit dem ehrlichen Grund, dass ich keine Erfahrung mit Liebe und Frauen hatte, um Verzeihung. Mittlerweile bin ich übrigens verheiratet und habe zwei wundervolle Töchter. Und das genügt mir bereits an Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00031673 vom 30.07.2013 um 22:50:47 Uhr (17 Kommentare).

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