Nebenjob als Cam-Girl

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Masturbation Schamlosigkeit Arbeit Studentenleben Berlin

Nebenjob als Cam-Girl
Ich (w/26) bin seit zwei Jahren Single. One-Night Stands sind nicht so mein Ding und es fand sich kein süßer Typ für eine nette Romanze. Also besorgte ich es mir oft selbst. Ich bin allgemein sehr zeigefreudig und ich mag das Verruchte. Eines Abends beschloss ich, mich auf diversen Web-Cam Portalen anzumelden. Eine alte Webcam lag bei mir noch zu Hause herum. So genoss ich es, fast jeden Abend für Fremde, die ich nicht sah, eine heiße Strip-Show vor der Cam abzuliefern, es mir richtig zu besorgen und kam dabei voll auf meine Kosten. Anonymität war mir jedoch sehr wichtig. Ich zeigte nie mein Gesicht und lud auch keine Fotos und Videos von mir auf den Portalen hoch. Meine authentische Art kam anscheinend gut an und die Typen merkten, dass ich richtig Spaß an der Sache hatte. Ich gewann schnell viele Stammkunden. Aus einem netten Taschengeld wurde bald fast mein Lebensunterhalt. Als Studentin ist man ja bekanntlich arm und am Ende meines Studiums war sogar ein dreimonatiger Aufenthalt in Südafrika drin. Mein gesamtes Umfeld hat sich gefragt, wie ich mir die Reise finanziert habe.

Bis heute weiß es wirklich keiner. Ich habe mein Studium beendet und arbeite nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Medienforschungsinstitut. Mittlerweile bin ich kein Cam-Girl mehr, da ich denke, dass ich als Wissenschaftlerin nun seriös sein muss. Wenn mich abends die Lust packt, muss ich mich aber beherrschen, mich nicht wieder auf den Cam-Portalen anzumelden. Am liebsten jedoch würde ich es tun. Vielleicht kommt ja bald ein heißer Mann in mein Leben, sodass ich das dann nicht mehr nötig habe. Ich wollte hier von meinem schmuddeligen Nebenjob beichten, da es wirklich niemand weiß und ich das ständig mit mir herumtrage und irgendwie hatte ich das Bedürfnis, es mal rauszulassen.

Beichthaus.com Beichte #00030731 vom 30.01.2013 um 01:02:43 Uhr in Berlin (Osloer Straße) (29 Kommentare).

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Die geheime Beziehung

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Feigheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Ich, (w/20) möchte hiermit beichten, dass ich schon seit einem Jahr in einer festen Beziehung bin - mit einer Frau. Ich liebe sie über alles und bin mir auch ziemlich sicher, dass sie, beziehungsweise meine Entscheidung, mit einer Frau zu leben, die richtige ist. Mein Problem, oder besser, meine Beichte hier lautet nun, dass wir wegen mir unsere Beziehung geheim halten müssen und ich nicht nur ihr damit Sorgen und manchen Schmerz bereite, sondern auch meiner Familie. Meine Mutter weiß nämlich bereits, dass ich mich geoutet habe, mein Vater jedoch nicht. Auch wenn ich glaube, er ahnt etwas. Sie lieben meine Freundin, aber ich möchte ihnen jegliche bösen Bemerkungen seitens Bekannten, Verwandten, Nachbarn und so weiter ersparen. Meine Freundin selbst hat damals vorgeschlagen, es geheim zu halten, käme auch nicht auf die Idee, etwas daran zu ändern und dennoch sehe ich, dass es ihr relativ schwer fällt sich nicht zu mir zu bekennen. Besonders, wenn ich blöd angemacht werde oder Ähnliches. Auch habe ich den Fehler gemacht, in der Schule auf die Frage, wer denn das am Handy sei, mit dem ich so vertraulich telefoniere, zu antworten, dass es mein Freund ist. Seit diesem Moment lüge ich nur noch in einer Tour. Auf der einen Seite unterstützt mich meine Freundin, das Geheimnis zu waren und akzeptiert, dass sie mein "Freund" ist, auf der anderen Seite fällt es ihr nicht leicht, ihre Besuche im Internat (ich bin die ganze Woche etwas weiter von Zuhause weg) zu minimieren. Aber alles andere würde auffallen. Ich beichte, dass ich mir, meiner Freundin und meiner Familie das Leben schwer mache, dauernd lügen muss und nicht weiter weiß. Ich würde gern einmal die Wahrheit sagen.

Beichthaus.com Beichte #00030728 vom 29.01.2013 um 11:43:57 Uhr (27 Kommentare).

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“Folge

Der Streich mit den Gefühlen

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Boshaftigkeit Lügen Schule Liebe

Ich (m/28) beichte einen Streich, den ich in der achten Klasse während einer Klassenfahrt begangen habe. Wo genau wir zur Klassenfahrt waren, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht mehr. Auf jeden Fall war es eine Ferienanlage mit einer Reihe von Bungalows zur Unterbringung der Gäste, sowie einem Haupthaus für Essen und Veranstaltungen. Wie das auf Klassenfahrten so ist, herrschte Geschlechtertrennung. So gab es einige Bungalows der Mädchen und wir unterrepräsentierten Jungs hockten allesamt in einem einzigen Bungalow. Wie das bei Jungs so ist, spielten wir uns während der ganzen Zeit Streiche. Meist die Klassiker mit Zahnpasta ins Gesicht oder Hand in lauwarmes Wasser tunken, während ein Opfer schlief. Das ging reihum, so dass jeder Mal dran war. Auch durchwühlten wir die Sachen der jeweils anderen. Als ich und zwei meiner Kumpanen beim Wühlen allein waren, entdeckten wir das Hausaufgabenheft eines Mitschülers. Eigentlich nichts Spektakuläres mit Ausnahme der Personendaten, die man da eintragen konnte. Da wurde Name, Alter, Adresse, Lieblingsfach und auch beste Freunde aufgeführt. Brav, wie unser Mitschüler war, hat er auch dazu Angaben gemacht. Die Spalte "beste Freunde" war sehr aufschlussreich. So stand neben zwei von uns Jungs auch der Name einer Mitschülerin geschrieben, mit der er jedoch keinen Kontakt hatte. Klassenbeste, hübsch, sittsam und damit so gar nicht seine Liga. Wir schlossen daraus, dass der Gute in sie verknallt war. Wenig später reifte in mir der Plan zum größten Streich: Wir drei schrieben dem Mädchen einen Liebesbrief in seinem Namen. Ich diktierte, da sie meine Schrift kannte und ein anderer schrieb. Es war der übliche Schmalz, den man in so einem Brief nur schreiben konnte, gekrönt von einer Pointe zum Schluss, die uns schon beim Schreiben in einen Lachflash versetzte. So beendeten wir den Brief mit: "Damit mich keiner auslacht möchte ich vorerst anonym bleiben. In Liebe (Name des Mitschülers)".
Der nächste Schritt war die Übergabe. Wir drei Jungs gingen zum Bungalow der glücklich Auserwählten, klopften an und wurden an der Tür von diversen anderen, misstrauisch guckenden, Mädchen empfangen. Meine innere Freude verbergend, übergab ich einem der Mädchen den Brief mit der überzeugenden Bitte, dass sie ihn unverzüglich der Empfängerin geben möchte. Niemand sonst sollte ihn lesen dürfen. Nachdem sich die Tür vor uns wieder verschloss, hörten wir, wie die Stimmung im Mädchen-Bungalow sekundenschnell auf das Level "Fuchs im Hühnerstall" hochschoss. Kleiner Einschub: Tage später sagte mir die Empfängerin, dass sie die letzte der rund zehn Mädchen im Bungalow war, die den Brief zu lesen bekam. Jetzt galt es, zu ernten, was wir säten. Am gleichen Tag war Disco im Haupthaus. Alle Schüler waren da. Wir drei Jungs saßen an einem Tisch, als die Briefempfängerin auf uns zustürmte. Mit den Worten "Was soll der Scheiß?! Mit so einer Schwuchtel geht man nicht!" schmetterte sie den Brief auf den Tisch. Wir waren alle erschrocken, denn sie war normalerweise ein sehr ruhiges Wesen. Ich konnte mich zum Glück jedoch fangen und ihr mitteilen, dass wir damit nichts zu tun hätten. Wir seien nur die Überbringer, sie müsse das schon selbst mit unserem Freund klären. Angestachelt vor Wut, tat sie das sogleich. Da er auch auf der Veranstaltung war, konnten wir gut zusehen, wie sie zu ihm hinlief, ihn scheinbar grob verbal anging und ihm eine saftige Abfuhr erteilte. Zu unserer Belustigung konnte man richtig sehen, wie ihm das Herz zerbrach und er vor Scham im Boden versinken wollte. Für uns hingegen war es ein schöner Ausklang der Klassenfahrt. Gesprochen haben wir mit ihm niemals darüber. Auch hat er in den nächsten Schuljahren nie gefragt, wie so etwas passieren konnte oder warum wir es taten. Ob er überhaupt wusste, dass wir dahinter steckten, weiß ich nicht. Selbst wenn ich heute noch immer jemand bin, der gerne kleine Streiche spielt, ist mir klar, dass dieser wirklich unter der Gürtellinie war. Ich kann es nur mit meinem damals geringen Alter erklären, wie ich mir einen Spaß aus den Gefühlen anderer machen konnte. Ganz bekehrt scheine ich jedoch nicht zu sein, denn jedes Mal, wenn ich an den Streich denke und auch jetzt während des Schreibens dieser Beichte, huscht mir noch immer ein Grinsen über das Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00030726 vom 28.01.2013 um 01:04:26 Uhr (22 Kommentare).

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Die Schattenseiten der freudigen Ereignisse

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Unglaube Verzweiflung Falschheit Neurosen

Ich möchte beichten, dass ich Freude und Rührung komplett heuchele, wenn mir ein Paar beziehungsweise eine Person von einer Schwangerschaft / Verlobung / Hochzeit / Geburt erzählt. Ich setze mein strahlendstes Lächeln auf und selbst Tränen in den Augen vor Rührung bekomme ich im Zuge meiner schauspielerischen Meisterleistung problemlos hin. Das alles mache ich nur, da ich im Laufe meines Lebens die Erfahrung gemacht habe, dass es sich gehört, sich angesichts eines derartigen Anlasses zu freuen. Denn in Wirklichkeit finde ich es existenziell bedrohlich, wenn ein Kind auf dem Weg ist, und auch an eine glückliche Ehe glaube ich nicht. Diese Dinge sind für mich der Anfang vom Ende. Vielleicht wird sich meine Einstellung demgegenüber auch irgendwann ändern. Bis dahin "freue" ich mich für alle strahlenden Pärchen der Welt und heuchele Glückwünsche, während ich vor meinem inneren Auge schon Wochenbettdepression, Scheidung und Ehebruch kommen sehe.

Beichthaus.com Beichte #00030723 vom 27.01.2013 um 20:05:55 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der traumatisierte Hund

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Tiere

Der traumatisierte Hund
Ich (m/24) beichte, dass ich wohl Schuld daran bin, dass der Hund meiner Schwiegereltern in spe jetzt traumatisiert ist. Das Ganze kam so: Die Eltern meiner Verlobten haben einen Hund. Irgendein Mischling, ziemlich klein, aber mit riesigem Spiel- und Jagdtrieb. Der Köter rannte wirklich allem hinterher, was sich bewegt hat und sprang es an, egal ob Katzen, andere Hunde, Fahrradfahrer oder Autos. Dabei hatte er auch überhaupt keine Angst, selbst wenn das gejagte Objekt sehr viel größer war als er selber. Auch ist er völlig unerzogen, weil meine Fast-Schwiegereltern total inkonsequent sind bei der Erziehung. Sie gehören zu der Art Hundebesitzer, die ihre Hunde mit Kindern verwechseln und sie total verhätscheln. Der Köter hat einen ganzen Schrank solcher alberner Hundemäntelchen und bekommt nur das teuerste Hundefutter und handgemachte Hundepralinen und so einen Quatsch. Mich nervte das Vieh, denn ständig rannte es einem um die Füße, sodass man immer aufpassen musste, nicht drauf zu treten, und biss einem in die Socken. Laut meiner Fast-Schwiegereltern ein Ausdruck von Zuneigung, meiner Meinung nach ein Ausdruck von Verzogenheit.

Zwischen Weihnachten und Silvester waren meine Verlobte, ihre Eltern und ich im Urlaub in einer Hütte am Waldrand. Der Köter musste natürlich mit und rannte den ganzen Tag kläffend am Zaun entlang, weil er wahrscheinlich ahnte, dass es in dem Wald hinter der Hütte etwas zum Jagen gab. Das ging mir nach einer Weile echt auf den Sack. Als ich an einem Abend noch mal alleine draußen war um eine zu rauchen, ging ich am Zaun entlang und entdeckte eine morsche Zaunlatte. Ich trat dagegen und der untere Teil der Latte zerbrach, sodass jetzt ein Loch im Zaun war. Groß genug für den Köter, um sich durchzuquetschen. Als der Hund am nächsten Tag wieder herausgelassen wurde, dauerte es natürlich nicht lange, bis der das Loch entdeckte und in den Wald abhaute. Zumindest kurzzeitig hatte ich Ruhe. Jedenfalls solange, bis das Verschwinden des geliebten Hundes bemerkt wurde. Danach war große Aufregung und wir mussten den ganzen Tag im Wald herumlaufen und nach dem Vieh suchen. Aber ohne Erfolg. Am Abend war eine Stimmung wie auf einer Beerdigung, aber wenigstens konnte ich endlich mal in Ruhe fernsehen, ohne Gekläffe und ständiges in-die-Socken-Gebeiße. Am nächsten Tag kam jedoch ein Anruf auf dem Handy meines Schwiegervaters in spe. Leider hatte jemand den Köter und auf dessen Halsband die Handynummer gefunden. Natürlich mussten wir sofort hinfahren, um ihn abzuholen. Allerdings wirkte der Hund irgendwie verstört, außerdem hatte er einen tiefen Kratzer am Hinterbein. Wahrscheinlich hatte er im Wald Tiere gejagt und sich da mit den Falschen angelegt, die ihm mal klar machten, dass nicht er der Boss ist. Seitdem will der Hund nicht mal mehr in die Nähe eines Waldes und jagt auch nichts und niemandem mehr nach. Jetzt hat er regelmäßig Termine bei einem bekannten Hundepsychologen.

Beichthaus.com Beichte #00030714 vom 24.01.2013 um 21:55:57 Uhr (31 Kommentare).

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