Outsourcing für die Faulheit

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Faulheit Habgier Arbeit

Ich (m/26/Informatiker) bin freiberuflich für einen Softwarehersteller tätig. Ich habe keinen wirklich festen Vertrag, mir werden einfach Aufträge zugeteilt mit einer Deadline und wenn ich den Auftrag eingereicht habe, wird mir dafür ein vereinbarter Lohn überwiesen. Je schneller ich arbeite, desto mehr Aufträge kann ich also im Monat erfüllen und desto mehr Geld verdiene ich dann. Seit etwa 12 Monaten schon habe ich aber eigentlich keine Minute mehr gearbeitet, mache aber mehr Geld als je zuvor. Ich war vor einem Jahr noch als Übungstutor an meiner alten Uni tätig und irgendwann fiel mir keine passende Aufgabe für eine Übung ein. Kurzerhand nahm ich dann einen meiner Aufträge und ließ diesen von meiner Studentengruppe bearbeiten. Natürlich hatte ich nie vor, diesen einzureichen, aber es war außerordentlich, was manche von denen auf die Beine gestellt hatten. Ich war erst skeptisch, aber habe dann die wirklich perfekte Arbeit eines Studenten bei meinem Chef als meine eigene abgeliefert und dafür dann ordentlich kassiert. Das Ganze wiederholte ich ein paar Mal, aber irgendwann wurden die Aufträge zu speziell beziehungsweise bezogen sich oft auf zu spezielle Gebiete. Ich konnte sie den Studenten nicht mehr geben, ohne Aufsehen zu erregen. Da es aber so gut geklappt hatte, für minimalen Aufwand maximales Geld zu erwirtschaften, testete ich eine Alternative. Ich bekam einen neuen Auftrag, übersetzte alles ins Englische und gab den Auftrag an eine indische Firma weiter. Im Handumdrehen bekam ich ein perfektes Ergebnis geliefert. Natürlich musste ich dafür zahlen, allerdings nur ein Drittel von dem, was ich von meinem Chef dann dafür bekam. Ich arbeite also seit einem Jahr im Prinzip nicht mehr, mal von den Übersetzungen der Aufträge ins Englische und von kleinen Überarbeitungen in den Aufträgen selbst, abgesehen. Durch das einfache outsourcen der Aufträge kann ich inzwischen zwei bis drei mal so viele Aufträge bearbeiten wie vorher. Theoretisch natürlich noch mehr, aber das würde irgendwann auffallen.

Beichthaus.com Beichte #00030694 vom 18.01.2013 um 17:21:53 Uhr (22 Kommentare).

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Fälscher seit der Kindheit

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Dummheit Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit Chemnitz

In meiner Schulzeit habe ich viel gefälscht. Angefangen hat alles in der vierten Klasse, als ich eine Unterschrift meiner Mutter fälschte. Dies hat sich immer weiter hochgezogen, bis zur zehnten Klasse. Ich unterschrieb meine Klassenarbeiten immer selber, teilweise fälschte ich sogar ganze Klassenarbeiten, um diese meinen Eltern vorzulegen. Mittlerweile bin ich nicht besser geworden. Ich spiele schon lange mit dem Gedanken, mein Zeugnis zu fälschen. Das Ganze ginge auch professionell dank einiger Personen, die in der Medienbranche arbeiten. Ich erhoffe mir somit eine schöne Stelle. Die Kreativität liegt nicht in der Bewerbung, sondern im Mut-haben und darin, sich was in seinem Leben zu trauen. Wer in seinem Leben nicht wagt, der nicht gewinnt.

Beichthaus.com Beichte #00030692 vom 17.01.2013 um 23:13:08 Uhr in Chemnitz (19 Kommentare).

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“Folge

Der ekelhafte Mitbewohner

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Ekel Hass Unreinlichkeit WG Berlin

Ich (w) hasse den Mitbewohner meines Freundes. Wir sind beide 20, der Typ ist 24. Ich würde ihn nicht mal als kindisch beschreiben, sondern einfach als unzivilisiert. Da ich mich in meiner WG nicht wirklich wohl fühle und ich auch anderweitig Probleme habe, bin ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030689 vom 17.01.2013 um 13:44:07 Uhr in Berlin (Zelterstraße) (37 Kommentare).

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Feinkostessen für die Arbeiter

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Boshaftigkeit Arbeit Ernährung München

Ich arbeite in einer mittelgroßen Firma (etwa 30 Angestellte und 50 Arbeiter). Im Pausenraum für die Angestellten stehen seit ungefähr 10 Uhr die tollsten Leckereien in Form eines edlen Buffets, was ein Feinkost Laden heute morgen angeliefert hat, weil um 12 Uhr haufenweise hohe Tiere aus unseren anderen Standorten weltweit dort Mittagessen sollen. Aktuell sind die ach so wichtigen Herren noch im Meeting-Raum. Ich habe um 11.15 Uhr, kurz vor der Mittagspause der Arbeiter, einen ausgedruckten Aushang auf Firmenpapier in den Pausenraum der Arbeiter gehängt und darauf, aufgrund des erfolgreichen letzten Geschäftsjahres, zum kostenlosen Mittagessen im anderen Pausenraum eingeladen. Jetzt, um 11.40 Uhr hängen ungefähr 40 Arbeiter im Pausenraum der Angestellten herum und haben schon fast das ganze Buffet aufgefressen. Den Zettel habe ich längst wieder entfernt. Ich kann mich nur mit Mühe auf meinem Stuhl halten, weil jeden Moment die ganzen Geschäftsführer in das Chaos platzen. Ich hoffe, ich verrate mich nicht durch unkontrollierbares Gekicher. Selbst während ich das hier schreibe, könnte ich mich die ganze Zeit wegeumeln. Ich beichte, dass ich einem Haufen wichtiger Leute ihr Mittagessen versaut habe, andererseits freut es mich, dass die einfachen Arbeiter auch mal in den Genuss echter Delikatessen kommen.

Beichthaus.com Beichte #00030685 vom 16.01.2013 um 11:46:29 Uhr in München (Rumforstraße) (29 Kommentare).

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“Beichte

Betrügen in der ESL

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Betrug Morallosigkeit Ungerechtigkeit Games

Ich bin seit einigen Jahren begeisterter Spieler von Onlinespielen wie Counter-Strike, Call of Duty, Battlefield und so weiter. Vor einigen Jahren habe ich dann auch beschlossen, in der ESL (Electronic Sports League) zu spielen. Trotz aller Bemühungen konnte ich jedoch kaum Spiele gewinnen. Ich war so wütend und habe natürlich immer behauptet, meine Gegner hätten betrogen - sogenanntes Cheaten. Ich habe mich so darüber geärgert, dass ich selbst damit angefangen habe. Anfangs war es recht einfach, denn die Schutzmaßnahmen gegen Cheater waren wirklich lächerlich. Inzwischen wird es aber immer schwieriger, in der Liga zu cheaten. Aber das Gewinnen ist für mich auch gar kein Anreiz mehr. Damit es unauffällig bleibt, verliere ich sogar Spiele absichtlich. Einfach nur neue Cheats zu programmieren, die von den Sicherheitsmaßnahmen nicht erkannt werden, macht mir riesig Spaß. Das läuft schon seit fast vier Jahren so und ich freue mich jedes Mal darüber, wenn mich mal wieder niemand als Cheater enttarnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030684 vom 16.01.2013 um 10:43:59 Uhr (19 Kommentare).

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