Von Ehemann zum Geldablieferer

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Verzweiflung Hass Engherzigkeit Partnerschaft München

Ich (m/44) bin seit 15 Jahren verheiratet. Anfangs war unsere Liebe sehr groß, alle beneideten uns dafür. Mit der Zeit wuchs meine Bereitschaft zu mehr Arbeit, mehr Verantwortung und damit verbunden auch mehr Gehalt. Dann kam das erste Kind, es wahr sehr aktiv. Kaum […]
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Beichthaus.com Beichte #00028163 vom 23.09.2010 um 22:17:22 Uhr in 80807 München (62 Kommentare).

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Günstiges Hotel in London

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Rache Boshaftigkeit Ekel Urlaub London

Vor ungefähr einem Jahr fasste ich (damals 22) mit zwei Kommilitonen in den Semesterferien kurzfristig den Plan, einen Kurzurlaub zu machen. Wir suchten also im Internet nach günstigen Flügen und fanden einen Billigflug nach London, den wir direkt buchten. Nun brauchten wir nur noch ein günstiges Hotel. Auch das war schnell gefunden. Insgesamt sollten die drei Übernachtungen dort pro Person etwa 100 Euro kosten. Wir freuten uns über den relativ günstigen Preis, denn die Hotelzimmer sahen auf den Bildern ziemlich gut aus. Drei Wochen später in London angekommen traf uns fast der Schlag, als wir in besagtes Hotel eincheckten. Die Bilder, die man uns präsentiert hatte, hatten mit der Realität rein gar nichts gemeinsam. Die Zimmer waren klein und äußerst schmutzig, das Frühstück war grauenhaft und aus der Dusche kam nur kaltes Wasser (angeblich war zufällig gerade der Boiler kaputtgegangen). Das gesamte Personal war äußerst unfreundlich und reagierte auf Beschwerden gereizt und teilweise sogar aggressiv.
Wir ließen uns dadurch unseren Urlaub nicht kaputtmachen, sondern genossen trotzdem die Stadt und versuchten so wenig Zeit wie möglich im Hotelzimmer zu verbringen. Vor der Abreise wollten wir trotzdem noch ein besonderes Abschiedsgeschenk im Hotel lassen: Wir kauften im Supermarkt einen schönen großen Fisch. Außerdem besorgten wir uns Paketband. Kurz bevor wir abreisten klebten wir den Fisch mit dem Paketklebeband sorgfältig von unten an eines der Betten. Dass sich dort irgendjemand vom Personal zum Saubermachen herunterbücken würde und etwas entdecken würde, hielten wir in Anbetracht der sich dort befindenden Staubschicht für sehr unwahrscheinlich.
Ich wüsste nur zu gerne, ob, wann und von wem der Fisch letztendlich entdeckt wurde und wie lange es gedauert hat, bis der bis dahin entstandene Geruch durch das einzige winzige Fenster im Zimmer abgezogen war. Wir haben jedenfalls nie wieder etwas von dem Hotel gehört, offensichtlich konnten die uns also nicht als Übeltäter identifizieren. Heute würde ich so etwas wahrscheinlich nicht mehr machen, sondern einfach eine miese Hotelbewertung auf der Buchungsseite hinterlassen.

Beichthaus.com Beichte #00028160 vom 22.09.2010 um 02:25:20 Uhr in London (26 Kommentare).

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“Beichte

Jörg-Detlef

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Schamlosigkeit Hochmut Arbeit

Jörg-Detlef
Ich (m/23) habe mich vor einigen Monaten in einer Firma beworben. Ganz regulär, mit Zeugnis, Lebenslauf usw. Einige Tage später kam ein Anruf, ich solle zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Als ich in der Firma am nächsten Tag eintraf, war besagter Herr jedoch krank und ich wurde zu einem Kollegen verwiesen. Ich ging also zu einem circa 40 Jahre alten, sehr seriösen und freundlichen Mann ins Zimmer. Er stellte sich mit seinem Nachnamen vor. Der Name war ganz "normal", also nichts, worüber man sich hätte amüsieren können. Das Gespräch verlief die ersten fünf Minuten sehr gut, ich war ausgesprochen ruhig und habe ganz sachlich die Fragen meines Gesprächspartners beantwortet. Kurzum, es lief eigentlich perfekt und ich merkte auch, dass mein Gegenüber durchaus zufrieden war.

Jedoch kam wenig später die Sekretärin ins Zimmer, entschuldigte sich für die Störung und meinte: "Jörg-Detlef, kommst du bitte mal mit rüber? Da ist ein Herr von der Firma X, es ist wichtig". Ich dachte, ich traue meinen Ohren nicht. Dieser Mann vor mir heißt Jörg-Detlef! Als besagte Person dann das Zimmer verließ, musste ich erst einmal volles Rohr lachen. Sicherlich kann der gute Mann nichts für seinen Namen, aber er klang in dem Moment einfach zu blöd. Ich saß also lachend auf dem Stuhl, habe immer wieder "Jörg-Detlef" vor mich hingenuschelt und mir einen abgelacht. Auf einmal sagt eine Stimme hinter mir: "Lachen sie ruhig weiter, ich habe nur meine Unterlagen vergessen". Mich traf der Schlag. Jörg-Detlef kam nach zehn Sekunden wieder ins Zimmer, schnappte sich ein paar Dokumente und ging hinaus. Nach circa zehn Minuten kam er wieder zurück, entschuldigte sich für die Unterbrechung und führte das Gespräch weiter, als wäre nichts gewesen. Mit dem üblichen Satz "Wir melden uns bei Ihnen!" verabschiedete er sich von mir. Ich dachte mir, ok, er hat wohl nicht gemerkt, dass ich über ihn gelacht habe. Ein paar Tage später kam jedoch die Absage. Man habe sich für einen anderen Bewerber entschieden. Das Fiese an der Absage war jedoch der Namenszug am Ende des Briefes. Jörg-Detlef war circa in Schriftgröße 25 geschrieben, der Nachname ganz normal in etwa 12. Zur Absage bekam ich also gleichzeitig noch einen Arschtritt verpasst. Ich schwöre hoch und heilig, dass ich nie wieder über die Namen anderer Leute lache.

Beichthaus.com Beichte #00028152 vom 17.09.2010 um 12:17:39 Uhr (90 Kommentare).

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Rache für mein Kuscheltier

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Völlerei Diebstahl Zwietracht Ungerechtigkeit Schule Weihnachten

Ich (w) möchte beichten, dass ich auf der Grundschule einem Mädchen meine Übeltat untergeschoben habe. Auf unserer Grundschule hatte jede Klasse, wenn es auf Weihnachten zuging einen Adventskalender, an dem 24 relativ große Socken hingen. Diese waren immer reichlich gefüllt mit Schokoladenfiguren, Clementinen, usw.. Es dürfte dann immer ein Kind, wenn der entsprechende Tag war, eine Socke ausleeren und die ganzen Süßigkeiten behalten. Einmal war ich sehr viel zu früh in der Schule. Da überkam mich das Verlangen, einfach mal eine Socke auszuleeren. Nun ja, aus einer Socke wurden dann immer mehr. Schließlich waren fast alle Socken leer, nur die "gesunden Sachen" hatte ich zurückgelassen. Mir war ziemlich schlecht und ich hatte einen Haufen Silberpapier übrig. Die steckte ich erst mal in meine Hosentasche. Über den Tag hin lastete das Papier der ganzen verspeisten Schokoweihnachtsmännern und Co doch irgendwie schwer auf meinem Gewissen, also stopfte ich sie in einer Pause einfach in den nächstbesten Ranzen eines Mitschülers. das war vermutlich auch gut. Denn als wir später Deutsch mit unserer Klassenlehrerin hatten, durfte das Kind, was die heutige Socke öffnen durfte, mit der Lehrerin zum hinteren Teil der Klasse, wo die Socken hingen, gehen und ihre Socke ausleeren. Da fing das Geschrei auch schon an. Die Socke war - oh Wunder - leer. Bei den anderen Socken das selbe Schauspiel. Daraufhin wurde unsere Lehrerin furchtbar sauer und forderte uns alle dazu auf, unsere Jacken-, Hosen- und Schultaschen zu leeren. Wie man sich denken konnte, fand sie die Schokopapiere bei einem Mädchen, nämlich der Besitzerin der Schultasche, in die ich die Papiere zuvor gestopft hatte. Da sie auch noch, trotz jungen Jahren, ziemlich übergewichtig war, glaubte natürlich jeder erst recht, sie hätte sie genommen. Ich glaube das Mädchen hat auch noch zu Hause ziemlichen Ärger bekommen, ich könnte mir vorstellen, das die Lehrerin ihre Eltern angerufen hat.

Leid tat es mir trotzdem nie. Das Mädchen hatte nämlich mal, als sie bei mir gespielt hatte und sie mir nicht beim Aufräumen helfen wollte, so laut los geschrien, dass meine Eltern sie gefragt haben, warum sie denn so schreie. Darauf antwortete sie damals, ich hätte sie geschlagen. Meine Eltern wurden daraufhin ziemlich wütend auf mich, schnappten sich mein Lieblingskuscheltier und warfen es in den brennenden Ofen. Ich durfte zusehen, wie es verbrannte. Ich habe versucht, es aus dem Feuer zu holen, doch meine Eltern haben mich festgehalten und mich gezwungen hinzusehen.
Dafür hasse ich dieses Mädchen und ich bin froh, das ich so, wenn auch ungeplant, meine Rache erhielt. Ich hoffe ihre Eltern haben zur Strafe auch ihre Kuscheltiere verbrannt. Ich weiß zwar, dass es albern ist, sich wegen eines Stofftieres sich so aufzuführen. Aber es erfreut mich auch heute noch mit Genugtuung, besonders wenn ich besagtes Mädchen mal in der Stadt sehe. Mit 16 Mutter geworden, nicht mal einen Hauptschulabschluss und mindestens eine Tonne schwer. Während ich schön entspannt mein Studium angetreten habe.
Irgendwann werde ich mich auch nochmal an meinen Eltern rächen. Wegen ihrer Aktion habe ich tagelang nur geheult. Ich finde es gibt bessere Wege einem Kind einen Fehler aufzuzeigen, als ihm das, was es am meisten auf der Welt liebt wegzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00028149 vom 16.09.2010 um 15:23:35 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von _Ladylike_
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Zufallsbeichte
“Folge

Zwiebelsuppe

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Peinlichkeit Ekel Ernährung Shopping

Zwiebelsuppe
Ich habe mir heute eine Tütensuppe gemacht. Weil ich noch eine Zwiebel übrig hatte, die weg musste, habe ich sie komplett reingeschnippelt. Das war ein großer Fehler. Grade beim Einkaufen habe ich im ganzen Supermarkt die Schleppfürze durch die Regalreihen hinter mir hergezogen.

Beichthaus.com Beichte #00028145 vom 14.09.2010 um 18:46:16 Uhr (32 Kommentare).

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